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Forderung nach Impfpflicht für Pflege- und Gesundheitspersonal vom VdK NRW

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Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Angesichts der stark ansteigenden Infektionszahlen setzt sich der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen dafür ein, dass Ärztinnen und Ärzte sowie Pflege-, Gesundheits- und Betreuungskräfte nur noch dann mit besonders vulnerablen Gruppen arbeiten dürfen, wenn sie selber gegen das Coronavirus geimpft sind.

Eine allgemeine Impfpflicht wird vom VdK in Nordrhein-Westfalen abegelehnt. Zugleich bewertet dieser Verband den Gesundheitsschutz besonders gefährdeter Mitbürgerinnen und Mitbüger aber eindeutig höher als die Freiheit der in diesem Bereich beschäftigten Personen.

Die Angaben zur Höhr der Impfquoten der Beschäftigten in den entsprechenden Einrichtungen schwanken in Nordrhein-Westfalen gegenwärtig zwischen 50 bis 90 Prozent. „Hier müssen wir dringend eine vernünftige Datenbasis erfassen, um alle notwendigen Schritte in die Wege zu leiten“, fordert der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge.

Dies gelte auch für Lehrerinnen und Lehrer oder Erzieherinnen und Erzieher, die mit Menschen mit Behinderung zusammenarbeiten. „In den Kindertagesstätten gibt es beispielsweise ja auch schon seit Jahren die Impfpflicht gegen Masern – warum also nicht auch gegen Covid-19?“, erläutert der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, für den als einzige Alternative ansonsten nur arbeitstägliche Tests der nicht geimpften Berufstätigen infrage kämen.

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