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Triage-Team entscheidet in Salzburg wer behandelt wird

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Salzburg, Österreich (kobinet) Was uns in Deutschland bald drohen kann, wenn wir die vierte Corona-Welle nicht schnell in den Griff bekommen, das kann man derzeit im österreichischen Bundesland Salzburg beobachten. Dort muss nun ein Triage-Team entscheidet, wer behandelt wird.

"Seit Wochen wurde von Medizinern in Salzburg davor gewarnt, nun ist der Ernstfall eingetreten. Der Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken, Paul Sungler, hat an das Land Salzburg und an den Aufsichtsrat des Spitals eine Überlastungsanzeige geschickt. In dem dramatischen Hilferuf schreibt Sungler, in den Kliniken könne die Behandlung weiterer Patienten nach geltenden medizinischen Standards und Sorgfaltsmaßstäben bald nicht mehr garantiert werden. Es drohe eine Notstandssituation einzutreten, in der intensivmedizinische Triagierungen vorgenommen werden müssen", berichtet der Standard in seiner Online-Ausgabe.

Die Salzburger Landeskliniken haben daher dem Bericht zufolge inzwischen ein sechsköpfiges Triagierungsteam nominiert. Dieses Team müsse entscheiden, welche Patienten noch intensivmedizinisch behandelt werden können.

Link zum Bericht des STANDARD

Auch aus deutschen Kliniken werden die Nachrichten von Überlastungen immer lauter, während die Infektionszahlen ungebremst in die Höhe schießen. So spricht der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter von einer dramatischen Situation in den Münchner Kliniken, was die Stadt letztendlich dazu veranlasst hat, den Christkindlmarkt abzusagen.

Salzburg, Österreich (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/scejlu2