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Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
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Joachim Leibiger bei BSVT-Treffen mit Heike Werner
Joachim Leibiger bei BSVT-Treffen mit Heike Werner
Foto: Reiner Hofmann

UNBEKANNT (KOBINET) Der parteilose Joachim Leibiger wird auf Vorschlag der Linken als Behindertenbeauftragter in Thüringen Paul Brockhausen (CDU) nachfolgen. Wie die Thüringische Landeszeitung berichtete, fiel die Entscheidung im Einvernehmen mit Sozialministerin Heike Werner (Linke) und Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke). "Deshalb dürfte am 30. Juni, wenn das Kabinett die Neubesetzung offiziell absegnen soll, kaum noch etwas schief gehen", schrieb das Blatt.


ForseA - Logo
ForseA - Logo
Foto: ForseA e.V.

HOLLENBACH (KOBINET) Irgendwo in Deutschland hat ein behinderter Mensch mit Assistenzbedarf auf einem mehrjährigen Klageweg erreicht, dass seine Grundsicherung von einer Rente wegen Minderung der Erwerbsfähigkeit abgelöst wurde. Im Resultat war das eine Einkommensaufbesserung von nahezu 100 Euro im Monat. Von der Hälfte der Nachzahlung soll zunächst das Darlehen, das zur Finanzierung des Rechtsstreites aufgenommen werden musste, zurückgezahlt werden. Auf die andere Hälfte macht nun das Sozialamt Rechte geltend.


Halten sie den Klingelball oder geht er in den Kasten?
Halten sie den Klingelball oder geht er in den Kasten?
Foto: Torball-Nationalteam

MAGGLINGEN/BRUCHSAL (KOBINET) Bei den Torball-Weltmeisterschaften in der Schweiz wollen die deutschen Herren ihren Titel verteidigen und die Damen den Pokal zurückholen. Die fünften Weltmeisterschaften der internationalen Blindensportorganisation IBSA finden in Magglingen vom 25. bis 28. Juni statt. Neben dem Gastgeber aus der Schweiz wird sich die Mannschaft um Chef-Trainer Hans-Dieter Weidner mit der Konkurrenz aus Argentinien, Frankreich, Italien und Österreich in einer Doppelrunde jeder gegen jeden messen müssen. Die vier Ersten erreichen dann das Halbfinale, anschließend Finale und Spiel um Platz 3.


Kerstin Tack
Kerstin Tack
Foto: SPD Bundestagsfraktion

BERLIN (KOBINET) Durch das heute beschlossene Versorgungsstärkungsgesetz erhalten Menschen mit Behinderungen zukünftig eine bessere Gesundheitsversorgung, schreibt die Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack in einer Pressemitteilung. In Medizinischen Behandlungszentren zur ambulanten Behandlung von Erwachsenen mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen sollen diese Personen zukünftig Leistungen aus einem Guss erhalten. Auch der Anspruch auf zusätzliche Leistungen zur zahnmedizinischen Prävention für pflegebedürftige und behinderte Menschen werde durch den verabschiedeten Gesetzentwurf geschaffen.


Michael Freudlsperger Torschütze des Monats März
Michael Freudlsperger Torschütze des Monats März
Foto: ARD

BERLIN/MüNCHEN (KOBINET) Den Medienpreis BOBBY der Bundesvereinigung Lebenshilfe erhält in diesem Jahr der FC Bayern München, teilte heute der Verband mit. Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages hatte der Fußball-Club 24 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Down-Syndrom zum Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach eingeladen. Sie liefen mit den Mannschaften auf und schossen in der Halbzeitpause aufs Tor. Der 16-jährige Michael Freudlsperger war als Torschütze erfolgreich und wurde im März für das „Tor des Monats“ der ARD-Sportschau nominiert. Mit 31 Prozent gewann er schließlich die Zuschauerabstimmung. Mannschaftskapitän Philipp Lahm sagte zu der Aktion: „Down-Syndrom-Kinder sind wunderbare Menschen, voll mit Emotionen, Freude und Liebenswürdigkeit. Wir möchten allen zeigen, dass sie wichtiger und beschützenswerter Bestandteil unserer Gesellschaft sind.“


Familienfoto vom Abschlussplenum
Familienfoto vom Abschlussplenum
Foto: BRK-Allianz-Web

BERLIN (KOBINET) Die aus knapp 80 Verbänden gegründete Allianz zur Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland hat sich in Berlin zu ihrem Abschlussplenum getroffen. "Die Mühen der letzten vier Jahre haben sich gelohnt, das Ziel ist erreicht", betonte Allianzsprecherin Dr. Sigrid Arnade. "Nun sind neue Bündnisse und Netzwerke für die Weiterarbeit erforderlich", erklärte Allianzsprecher Dr. Detlef Eckert, "etwa zur Umsetzung von Barrierefreiheit im privaten Bereich. Außerdem freuen wir uns ganz besonders, dass zum Beispiel der Bundeselternrat die Initiative ergriffen hat und zusammen mit anderen interessierten Verbänden bei der Frage der inklusiven Bildung mehr Druck machen will!"


Titel von RehaTreff 2/2015
Titel von RehaTreff 2/2015
Foto: AWS Medienverlag

ETTLINGEN (KOBINET) „Vater und Sohn 1813“, so nennen sich Stefan Hückler und sein Sohn Jonas, wenn es sie mal wieder hinauszieht auf die großen europäischen Schlachtfelder. Meistens sind die beiden dann auf den kriegerischen Spuren von Napoleon Bonaparte unterwegs in Russland, in Frankreich, in Deutschland und anderswo. Ein Foto von Jonas und „Bonaparte“ ziert die aktuelle Ausgabe des RehaTreff-Magazins, die heute erschienen ist. Jonas und sein Vater waren aktive Teilnehmer der großen Schlachten, die in den vergangenen Jahren immer wieder europaweit „nachgespielt“ wurden.


Tallinns historisches Rathaus
Tallinns historisches Rathaus
Foto: Hartmut Smikac

UNBEKANNT (KOBINET) Über das im Jahr 1230 gegründete und am Finnischen Meerbusen liegende Tallinn, das  auch unter dem deutschen Name "Reval" bekannt wurde, berichtet heute kobinet-Korrespondent Hartmut Smikac. Die Hauptstadt der Republik Estland war seit ihrer Blütezeit in der Hanse Kreuzung der Handelswege an der Ostsee. Die auf Salz gegründete Stadt ist schon immer schnell gewachsen. So haben Dänen, Deutsche, Schweden, Polen und Russen versucht, Tallinn ihrem Herrschaftsgebiet einzuverleiben. Heute stellt sich die Stadt auf den Besuch von Touristen ein, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Das historische Rathaus in der Unterstadt vom Beginn des 15. Jahrhunderts ist das älteste Rathaus im Baltikum. Die Unterstadt ist ein Labyrinth enger Gassen, die sich zu größeren Anteilen als die Oberstadt auch mit Rollstuhl befahren lassen.


Banner: Barrierefrei arbeiten
Banner: Barrierefrei arbeiten
Foto: BKB

BERLIN (KOBINET) Sozial- und Behindertenverbände haben heute die Bundesregierung aufgefordert, im Zuge der Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetzes eine unabhängige Fachstelle für Barrierefreiheit zu schaffen und dauerhaft zu finanzieren. Anlass war ein Parlamentarisches Frühstück des Bundeskompetenzzentrums Barrierefreiheit (BKB).


Inklusion bringt den Flow
Inklusion bringt den Flow
Foto: Inklusionsfakten

BERLIN (KOBINET) Was bei dem ein oder anderen in Inklusionsdebatten nicht ankommt, dringt vielleicht mit einem Rap durch, schrieb heute Lisa Reimann von Inklusionsfakten an die Redaktion. Die häufigsten Vorurteile gegenüber inklusiver Bildung werden in dem Rapsong "Inklusion bringt den Flow" verarbeitet. Getextet und gerapt von Inklusionsfakten und Graf Fidi.


Vorstand des Vereins
Vorstand des Vereins
Foto: Netzwerk Leichte Sprache

UNBEKANNT (KOBINET) Der Verein Netzwerk Leichte Sprache hat ein Gütesiegel entwickelt. Es stellt sicher, dass Texte, die als „Leicht" gekennzeichnet werden, tatsächlich den 40 Regeln entsprechen und somit besonders leicht lesbar und verständlich sind. „Wir beobachten immer häufiger, dass als leicht gekennzeichnete Texte nicht den Regeln für Leichte Sprache entsprechen und so von der Zielgruppe, Menschen mit Lernschwierigkeiten, nicht verstanden werden können" beschreibt Gisela Holtz, Vorstandsmitglied des Vereins, in einer Pressemitteilung die Problematik.


Eli Osewald
Eli Osewald
Foto: Eli Osewald

FRANKFURT (KOBINET) Eli Osewald möchte in ihrer Tätigkeit als Inklusionsbotschafterin im Rahmen eines von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten und von der Aktion Mensch unterstützten Projektes Menschen mit und ohne Behinderungen dafür sensibilisieren, sich gegenseitig mit ihren Bedürfnissen besser kennen zu lernen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit der Frankfurterin über ihre Ziele und Aktivitäten als Inklusionsbotschafterin.


Inklusionsbild
Inklusionsbild
Foto: Jürgen Schmidt

MEININGEN (KOBINET) Bei der Feier zum 25jährigen Bestehen des Behindertenverbandes Schmalkalden-Meiningen ging der Verband der Frage nach, was die einzelnen Akteure konkret unter Inklusion verstehen. Dabei entstand ein Plakat, das Jürgen Schmidt, der Vorsitzende des Verbandes, den kobinet-nachrichten zugeschickt hat.


Mutter und Kind werden in Äthiopien behandelt, weil ein Trachom zur Erblindung führen kann
Mutter und Kind werden in Äthiopien behandelt, weil ein Trachom zur Erblindung führen kann
Foto: CBM/Giuliani

BENSHEIM (KOBINET) Die Christoffel-Blindenmission (CBM) ist enttäuscht von den Ergebnissen des heute zu Ende gehenden G7-Gipfels zu den neuen globalen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen. Bei dem Thema der sogenannten vernachlässigten Tropenkrankheiten (Neglected Tropical Diseases, kurz NTDs) gibt es hingegen aus Sicht der CBM einen Grund zur Freude. Die  G7 haben sich nachdrücklich dazu bekannt, NTDs innerhalb der nächsten fünf Jahre auszurotten. Sie haben sich auch verpflichtet, Geld zur Prävention und Bekämpfung bereitzustellen. Mit diesen Geldern sollen neue Medikamente, Impfstoffe und Schnelltests erforscht werden.


Matthias Rösch mit Rollstuhl
Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

MAINZ (KOBINET) Als ein Fortschritt für die Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung hob der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Matthias Rösch, die neue Landesbauordnung hervor, die vor kurzem von den Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Landtag beschlossen wurde und die Barrierefreiheit für eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen voranbringt.


Marburg bleibt Tabellenführer in der Blindenfußball-Bundesliga
Marburg bleibt Tabellenführer in der Blindenfußball-Bundesliga
Foto: Carsten Kobow/SHS

HENNEF/LANDSHUT (KOBINET) Bei hochsommerlichen Temperaturen fand am Samstag in Landshut der 2. Saison-Spieltag der Blindenfußball-Bundesliga statt. Eingebettet in die "Fußballiade" des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) traten die neun Teams der europaweit einzigartigen Spielrunde für blinde und sehbehinderte Menschen zu fünf Spielen an. Die zahlreichen Zuschauer sahen insgesamt 15 Tore. Die Sportfreunde Blau-Gelb Blista Marburg bleiben ungeschlagen Tabellenführer.


Logo: AndersSeinVereint
Logo: AndersSeinVereint
Foto: AndersSein Vereint

HAMBURG (KOBINET) AndersSein vereint - Das ist Songtitel und Projektmotto zugleich. Mit dem "Inklusionssong für Deutschland" ist eine bewegende Hymne entstanden, die für mehr selbstverständliches inklusives Miteinander steht und Menschen unterschiedlichster Backgrounds zusammenbringt. Die Essenz: einfach Mensch sein.


Die Medizin kann den jungen Afrikaner davor retten zu erblinden
Die Medizin kann den jungen Afrikaner davor retten zu erblinden
Foto: Tobias Pflanz/cbm

BERLIN (KOBINET) Auf dem gegen Protestler weiträumig abgeschirmten Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen nehmen heute die Staats- und Regierungschefs von sieben wichtigen Industrienationen (G7) ihre Gespräche auf. Die Christoffel-Blindenmission hat die G7-Staaten aufgefordert, Menschen mit Behinderungen explizit in den Verhandlungen zu berücksichtigen. „Denn nur wenn auch die eine Milliarde Menschen mit Behinderungen weltweit berücksichtigt werden, ist eine positive Veränderung möglich", sagte Dr. Rainer Brockhaus und bezog sich in einer Pressemitteilung auf die Gipfelthemen Entwicklungsziele, vernachlässigte Tropenkrankheiten (NTDs) und Geschlechtergerechtigkeit. Auf dem Foto sind ein Kind mit Trachom und die notwendige Medizin zu sehen. Die Augenkrankheit zählt zu den NTDs und kann ohne Behandlung zu Erblindung führen.


Symbol: Mensch mit Blindenstock
Symbol: Mensch mit Blindenstock
Foto: domain public

BERLIN (KOBINET) Heute ist Sehbehindertentag und diesmal geht es ganz sportlich zu. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat für seine diesjährige Kampagne die Kieser Training-Studios als Kooperationspartner gewinnen können. 26 Studios in ganz Deutschland laden sehbehinderte Menschen ein, um ihnen zu zeigen, wie einfach es ist, etwas für die körperliche Fitness zu tun. Sie werden in kleinen Gruppen in die Benutzung der Maschinen eingewiesen und können das Krafttraining in einem Studio kennenlernen.


Logo: NITSA
Logo: NITSA
Foto: NITSA

KARLSRUHE (KOBINET) Ende Mai veröffentlichte der Deutsche Landkreistag eine Pressemitteilung unter dem Titel "Kostenbewusste Weiterentwicklung der Hilfe für behinderte Menschen". Unter anderem ist daraus zu vernehmen, dass Menschen mit Behinderung bei der Schaffung des Bundesteilhabegesetzes unrealistische Erwartungshaltungen haben, die aber nicht erfüllt werden könnten. Dies hat das Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) zu einem offenen Brief an den Präsidenten des Deutschen Landkreistages veranlasst.


RTL filmt beim Rolli-Challenge Fulda
RTL filmt beim Rolli-Challenge Fulda
Foto: IGbFD

FULDA (KOBINET) „Rolli-Challenge Fulda" begeistert fast 700 Teilnehmer und sensibilisiert Tausende, berichtet heute Hanns-Uwe Theele von der Interessengemeinschaft barrierefreies Fulda e.V. (IGbFD). Nach sechs Wochen geht die Aktion am Samstag zu Ende. Prominente aus der Politik und weitere bekannte Persönlichkeiten nahmen die Gelegenheit wahr, die Altstadt im Rollstuhl zu erkunden. Die Medien wie auf dem Foto Reporter vom RTL-Fernsehen waren dabei. 


Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: omp

BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Behindertenrat (DBR), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und die Fachverbände für Menschen mit Behinderung (die Fachverbände) haben sich auf eine gemeinsame Position zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) geeinigt, erfuhr kobinet heute aus dem Sekretariat des Behindertenrats.


Ausrufezeichen in Stuttgart
Ausrufezeichen in Stuttgart
Foto: CBM/Röttgers

STUTTGART (KOBINET) Mit einem 40 Meter großen Ausrufezeichen, gebildet von mehr als 350 Menschen, hat die Christoffel Blindenmission (CBM) heute ein Zeichen für Menschen mit Behinderungen während des Kirchentages gesetzt. Kurz vor dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau machte die CBM auf dem Stuttgarter Schlossplatz deutlich, wie wichtig inklusive Entwicklungsziele sind.


Angelika Oetken
Angelika Oetken
Foto: Angelika Oetken

BERLIN (KOBINET) Angelika Oetken engagiert sich für die Aufklärung über sexualisierte Misshandlungen und ist u.a. die Co-Sprecherin des Betroffenenbeirats des Fonds Sexueller Missbrauch für Hilfeleistungen aus dem Ergänzenden Hilfesystem (EHS-FSM). Vor kurzem traf sie sich mit ehemaligen Heimkindern aus Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien zum Austausch. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Angelika Oetken über ihr Wirken und ihre Erfahrungen.


Logo: IGLU
Logo: IGLU
Foto:

LUDWIGSHAFEN (KOBINET) In Ludwigshafen gibt es seit November 2012 das Wohnprojekt IGLU (Inklusive Wohngemeinschaft Ludwigshafen), in dem Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben. Ab 1. August 2015 wird dort ein Zimmer frei für eine/n Bewohner_in mit Behinderung. Bewerbungen (mit kurzem Lebenslauf) werden ab sofort unter [email protected] entgegen genommen.


Botschaft in der Einflugschneise
Botschaft in der Einflugschneise
Foto: Plant-for-the-Planet

BERLIN (KOBINET) Protestmärsche zum bevorstehenden G7-Gipfel begannen heute in München. Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz haben derweil zum Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen am 7. und 8. Juni angemahnt, alles zu tun, um die weltweite Armut zu bekämpfen und dem Klimawandel zu begegnen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht die G7 als "Motor für eine lebenswerte Welt". Anderer Meinung ist der gestern eröffnete Internationale Gipfel der Alternativen, wo Globalisierungskritiker wie Jean Ziegler das Wort führen. Wenn die G7-Chefs am Wochenende anreisen, können sie in der Einflugschneise über dem Schloss Tutzing auf Ballons eine Botschaft der Jugend sehen: "Pflanzt Bäume für unser Überleben".


Freiheitsplatz in Tallinn
Freiheitsplatz in Tallinn
Foto: Kristi Eerik

UNBEKANNT (KOBINET) Estland lädt auch mobilitätseingeschränkte Besucher ein, berichtet heute kobinet-Korrespondent Hartmut Smikac über seine Reise in das nördlichste der baltischen Länder, das im vergangenen Jahr von rund vier Millionen Touristen besucht wurde. Der größte Teil der Besucher aus der Europäischen Union waren die Deutschen - und das sogar mit deutlich steigendem Trend.


Bild von der Schulung
Bild von der Schulung
Foto: Michael Dickas-Henkel

KASSEL (KOBINET) "Mut zur Inklusion machen" lautet der Titel eines Projektes, das die Selbstvertretungsorganisation von Menschen mit Lernschwierigkeiten Mensch Zuerst mit Unterstützung der Aktion Mensch durchführt. Vor kurzem fand der letzte von insgesamt sechs Schulungskursen für Menschen mit Lernschwierigkeiten in Kassel statt. Dabei wurde deutlich, dass sich einiges bei den TeilnehmerInnen seit Beginn des Schulungskurses im Dezember 2013 getan hat.


Ilja Seifert
Ilja Seifert
Foto: Rolf Barthel

BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Behindertenrat hat heute die Absicht des Deutschen Landkreistages zurückgewiesen, die Einkommens- und Vermögensanrechnung beizubehalten, wenn die Teilhabe-Ermöglichung von Menschen mit den unterschiedlichsten Beeinträchtigungen neu geregelt wird. Dessen Sprecherrats-Vorsitzender Ilja Seifert betonte in einer Presseerklärung: "Die Teilhaberechte von Menschen mit den unterschiedlichsten Beeinträchtigungen unterliegen – spätestens seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im März 2009 – nicht mehr der Sozialhilfe-Logik, sondern folgen einem menschenrechtskonformen Leitbild: Es sind Ansprüche, keine Almosen!"


Webbanner zum Inklusionslauf
Webbanner zum Inklusionslauf
Foto: SoVD

UNBEKANNT (KOBINET) Unter dem Motto „Gemeinsam starten“ rufen heute der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), der Sozialverband Deutschland (SoVD) und der Berliner Leichtathletik Verband (BLV) zur Teilnahme am Inklusionslauf auf dem Tempelhofer Feld am 6. Juni auf. Die Verbände organisieren das Sportereignis für Menschen mit und ohne Behinderungen zum zweiten Mal. Die Veranstaltung richtet sich an behindertensportlich Aktive aus Verbänden und Initiativen ebenso wie an Interessierte aus ganz Deutschland.


Person mit Daumen hoch
Person mit Daumen hoch
Foto: Vincent Plüschow

DRESDEN (KOBINET) Ausdauer braucht der Mensch - und blinde und sehbehinderte Menschen ganz besonders. Das gilt nicht nur im Beruf, sondern auch in der Freizeit; vor allem aber, wenn es um einen guten Zweck geht. Einem solchen hat sich das Vorstandsmitglied des Deutschen Vereins für Blinde und Sehbehinderte in Studium und Beruf (DVBS) Ursula Weber verschrieben. Sie läuft heute in Dresden beim sogenannten Teamchallenge mit.


Logo der CBM
Logo der CBM
Foto: CBM

BENSHEIM (KOBINET) Die Bildungsminister aus 140 Ländern haben bei ihrem Treffen im Mai starke Akzente für Inklusion gesetzt. Im Abschlussdokument des Weltbildungsforums werden Menschen mit Behinderungen umfassend berücksichtigt. Die Regierungsvertreter stellten in Südkorea die Weichen für inklusive Bildung auf der ganzen Welt. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) begrüßt dieses Signal.


Marina Fraas
Marina Fraas
Foto: Marina Fraas

HELMBRECHTS (KOBINET) Marina Fraas ist eine von 40 Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen, die in einem von der Aktion Mensch geförderten Projekt der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) als Inklusionsbotschafterin für Inklusion werben. Sie machte die kobinet-nachrichten darauf aufmerksam, dass der WDR vor kurzem einen Fernsehbeitrag über ihren Weg nach einem Schlaganfall zurück ins Leben gesendet hat.


Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: omp

BERLIN (KOBINET) Der Bund, die Länder und die Kirchen haben sich anscheinend nach Informationen der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) auf zügige Hilfen für die geschätzten rund 10.000 ehemaligen misshandelten Heimkinder aus Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien verständigt, berichtet das domradio. Die Arbeitsgruppe Fonds II für Betroffene aus Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie der Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Heimkinder Deutschland (AeHD) nahm dies zum Anlass ihre Forderungen hierzu an die MinisterpräsidentInnen und Bundessozialministerin Andrea Nahles zu schicken.


Logo des BDH
Logo des BDH
Foto: BDH

BONN (KOBINET) Der BDH Bundesverband Rehabilitation fordert eine Kehrtwende im Kampf gegen die hohe Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland. Der Markt habe an entscheidender Stelle versagt und versperre Menschen mit geringer Berufsqualifikation dauerhaft den Zugang zur Erwerbstätigkeit, so die Vorsitzende des Sozialverbands, Ilse Müller. Zudem sei Langzeitarbeitslosigkeit der sichere Weg in die Altersarmut.


Hartmut Freund
Hartmut Freund
Foto: Facebook-Seite

BIETIGHEIM (KOBINET) Der weltbeste Tischtennis-Sportler mit einer schweren geistigen Behinderung hat das Publikum bei den Bayreuth Open mit seiner ansteckenden Spielfreude begeistert. Der an Nr. 21 der Weltrangliste in der Startklasse 11 (intellektuelle Behinderung) platzierte Bietigheimer konnte seine ausschließlich lernbehinderten Gegner, die auf Platz 1, 2, 4 und 6 des weltweiten Rankings gelistet sind, erwartungsgemäß nicht bezwingen, lieferte ihnen aber einen beherzten Fight, wie ein Video auf seiner Facebook-Seite zeigt.


In der Altstadt von Haapsalu
In der Altstadt von Haapsalu
Foto: Hartmut Smikac

UNBEKANNT (KOBINET) Deutsche Reisejournalisten, mobilitätseingeschränkte Reiseblogger und Reiseveranstalter hatten jetzt Gelegenheit, bei einer Pressereise die unentdeckten Perlen des barrierefreien Estlands kennen zu lernen. Bei der Rückreise nach Deutschland waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darin einig, schöne und erlebnisreiche Tage an einem interessanten und abwechslungsreichen Reiseziel verbracht zu haben, berichtet heute kobinet-Korrespondent Hartmut Smikac.


Gruppe tanzend © Jasmin Pront
Gruppe tanzend © Jasmin Pront
Foto: Jasmin Pront

BERLIN (KOBINET) Verstecken war gestern: Menschen mit Behinderung haben sich lange nicht mit Stolz in der Öffentlichkeit gezeigt, sondern sie haben eher mit Scham versucht, sich in die "normale" Gesellschaft einzuordnen. Unter dem Motto "Aus Scham wird Stolz" haben sich Menschen mit verschiedenen Behinderungen daher mit einer Performance, Spaß und Tanz beim Karneval der Kulturen an Pfingsten in Berlin vor ca. 800.000 BesucherInnen selbstbewusst präsentiert. Ein kurzes Youtube-Video vermittelt Impressionen von der von der Aktion Mensch geförderten Aktion der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL).


Wappen Steiermark
Wappen Steiermark
Foto: Public Domain

WIEN (KOBINET) Nicht nur in Deutschland wird intensiv an der Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Aktionsplänen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gearbeitet. Der in Wien ansässige Online-Nachrichtendienst BIZEPS INFO online berichtet beispielsweise darüber, dass in der Steiermark der Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nun schon in die zweite Phase geht.


Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Foto: MSAGD

PIRMASENS (KOBINET) Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bekräftigte, dass trotz der Schaffung des Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Rheinland-Pfalz weitere strukturelle Veränderungen in der Behindertenarbeit und -politik dringend nötig seien. Bei einer Veranstaltung zum 50jährigen Bestehen der Heinrich Kimmle Stiftung in Pirmasens betonte sie, dass das zu schaffende Bundesteilhabegesetz einen Meilenstein für solche Veränderungen werde.