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Für Menschen mit Behinderungen ist auch bessere Katastrophenvorsorge notwendig

HI-Mitarbeiter bei Einsatze auf den Philippinen -zerstörte Häuse Häuser im Wasserr
HI-Mitarbeiter bei Einsatze auf den Philippinen
Foto: HI

MÜNCHEN (kobinet) Die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI) fordert anlässlich der im schottischen Glasgow stattfindenden UN-Klimakonferenz die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, Menschen mit Behinderung bei der Katastrophenvorsorge und beim Klimaschutz besser zu berücksichtigen. Auch alte Menschen, Schwangere oder alleinerziehende Mütter brauchen mehr Hilfe im Falle von Überschwemmungen oder Hurrikans. Sie alle werden nur selten in die Katastrophenplanung einbezogen.

Meist haben Menschen in Rollstühlen keinen Zugang zu Evakuierungswegen oder Schutzräumen. Oder Menschen mit Seh- oder Hörschwäche erhalten selten angepasste Materialien zur Risikoaufklärung. Eine inklusive Katastrophenvorsorge ist notwendig, so Handicap International, um alle Menschen besser auf den Ernstfall vorzubereiten.

Auf den Philippinen, zum Beispiel, gibt es häufig Hurrikans. Die Teams von HI arbeiten vor Ort mit lokalen Organisationen und betroffenen Familien zusammen, um die Vorsorge zu verbessern. So werden geeignete Frühwarnsysteme installiert, Evakuierungsrouten erstellt und Notunterkünfte derart vorbereitet, dass Menschen mit Beeinträchtigungen rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden können. Menschen mit Behinderung müssen von Anfang an mit in die Vorsorgemaßnahmen mit einbezogen werden, sonst haben sie weniger Chancen, die Katastrophe zu überleben, unterstreicht die Organisation Handicap International.

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