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Hilfsaktion für Hournalist'innen in Afghanistan
Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
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Jeanette Severin
Jeanette Severin
Foto: omp

KöLN (KOBINET) Aufklärung wird oft von der Politik und Wirtschaft als Lösung für mehr Barrierefreiheit angepriesen, um gesetzliche Regelungen zu verhindern. Die Erfahrungen von Jeanette Severin, die sich im Rahmen ihres Projektes der Empowerment Schulungen "Stärker werden und etwas verändern!" für Rampen an Kneipen und Geschäften in Köln stark macht, kommt jedoch zum Schluss, dass es oft gar kein Interesse der Wirtschaft für Barrierefreiheit gibt und klare gesetzliche Regelungen nötig sind.


Symbol: Mensch mit Blindenstock
Symbol: Mensch mit Blindenstock
Foto: domain public

BERLIN (KOBINET) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) plant im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes, die Eingliederungshilfe zu reformieren. Hier sollen die engen Regelungen zur Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen verbessert werden. Die von der Zweckbestimmung her vergleichbare Blindenhilfe dagegen soll nach wie vor nur denjenigen gewährt werden, die sozialhilfebedürftig sind. Damit würde die Blindenhilfe zu einer Leistung zweiter Klasse degradiert werden, befürchten die Verbände blinder und sehbehinderter Menschen.


Der neue ICE 3
Der neue ICE 3
Foto: DB AG/Martin Busbach

BERLIN (KOBINET) Schon im Sommer 2014 hatte die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) die Deutsche Bahn AG um Stellungnahme gebeten, weil bekannt geworden war, dass RollstuhlnutzerInnen ohne Faltrollstuhl nicht die Möglichkeit haben, die erste Klasse des ICE zu nutzen. Im Dezember erhielt die Antidiskriminierungsstelle erneut eine Bitte um Unterstützung, weil es auch in der neuesten Generation des ICE keinen Zugang zur ersten Klasse gäbe. Die Nachfrage bei der Mobilitätshotline der Deutschen Bahn AG bestätigte den mitgeteilten Sachverhalt, ist im Newsletter der ADS zu lesen.


Bild von der Empowerment-Tagung in Dortmund
Bild von der Empowerment-Tagung in Dortmund
Foto: omp

DORTMUND (KOBINET) Heute geht das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderter Modellprojekt "Partizipation durch Empowerment zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention" mit fünf regionalen Schulungen unter dem Motto "Stärker werden und etwas verändern" offiziell zu Ende. Mit einem von den TeilnehmerInnen der Schulung in Nordrhein-Westfalen selbst organisierten zusätzlichen Treffen an der Universität Dortmund fand das von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführte Projekt am Samstag einen würdigen Abschluss.


Budget, Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

UNBEKANNT (KOBINET) Anlässlich einer Bundestagsanhörung zur Wiederherstellung der Beitragsparität in der Krankenversicherungn von letzter Woche fordert der Präsident des Sozialverbandes Deutschland (SoVD), Adolf Bauer, die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung.


Bild von Josef Ströbl
Bild von Josef Ströbl
Foto: omp

KASSEL (KOBINET) "Mut zur Inklusion machen", so lautet der Titel einer Tagung, die Mensch zuerst vom 4.-6. März in Uder durchführt. Josef Ströbl hat nicht nur für sich schon einiges erreicht, der Inklusionsbotschafter, der bei der Selbstvertretungsorganisation Mensch zuerst im Vorstand aktiv ist, will zusammen mit anderen während der Tagung auch anderen Mut zur Inklusion machen.


Bundesratsgebäude
Bundesratsgebäude
Foto:

BERLIN (KOBINET) Der Bundesrat ist in seiner Sitzung vom Freitag nicht der Empfehlung des Sozialausschusses des Länderparlements gefolgt und hat entgegen anderslautender Berichte nur eine wachsweiche Stellungnahme zum Gesetzenwurf zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts verabschiedet. Vom Bundesrat kommt also kein Rückenwind für die Verpflichtung privater Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit. Daher müsse der Druck auf die Bundestagsabgeordneten durch Aktionen erhöht werden.


5. Mai 2015 am Brandenburger Tor: Wir reißen Mauern ein!
5. Mai 2015 am Brandenburger Tor: Wir reißen Mauern ein!
Foto: sch

BERLIN (KOBINET) Für den Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen hat der Berliner Behindertenverband eine eigene Webseite ins Netz gestellt. Dieses Jahr findet die große Hauptstadtveranstaltung am 4. Mai statt. "Die Veranstaltung wird dieses Jahr zwar bunter, schriller und peppiger aber nicht weniger deutlich in seinen politischen Forderungen sein", kündigte Verbandsvorsitzender Dominik Peter im aktuellen Newsletter an.


Titelfoto auf der Webseite der Inklusionswoche
Titelfoto auf der Webseite der Inklusionswoche
Foto: www.inwo-lichtenberg.de

UNBEKANNT (KOBINET) Sechstklässler des Barnim-Gymnasiums bereiten mit ihrer Medienkampagne eine Inklusionswoche in Berlin vor. Die Lichtenberger Inklusionswoche findet zum zweiten Mal statt. Sie wird am 9. März mit einer Podiumsdiskussion eröffnet und endet am 19. März mit einem Kiezspaziergang. Auf der Reportageseite 3 berichtet darüber die Berliner Behindertenzeitung in der März-Ausgabe und schreibt, dass das Barnim-Gymnasium auf Schülerinnen und Schüler mit ihren vielfältigen Eigenschaften eingestellt ist.


Adolf Bauer
Adolf Bauer
Foto: SoVD

UNBEKANNT (KOBINET) Zur Bundesratsberatung über den Entschließungsantrag zum Behindertengleichstellungsgesetz hat der Sozialverband Deutschland heute angemahnt, den Entwurf nachzubessern. „Das Behindertengleichstellungsgesetz hat dringenden Nachbesserungsbedarf. Das haben die Bundesratsberatungen heute deutlich gezeigt. Insbesondere die Anbieter von Gütern und Dienstleistungen müssen stärker zur Barrierefreiheit verpflichtet werden", erklärte Verbandspräsident Adolf Bauer.


Foto zeigt Mann im Rollstuhl vor unüberwindlichen Stufen
Foto zeigt Mann im Rollstuhl vor unüberwindlichen Stufen
Foto:

BERLIN (KOBINET) Anlässlich des diesjährigen Schalttages am 29. Februar ruft der Behindertenverband Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) dazu auf, sich am Schalttag kurz Zeit zu nehmen, um den Bundestagsabgeordneten deutlich zu machen, welche Barrieren es noch für behinderte Menschen gibt. Dabei sollen die Abgeordneten aufgefordert werden, sich in die derzeitigen Beratungen zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsgesetzes einzuschalten und dafür zu sorgen, dass Anbieter von Dienstleistungen und Produkten aus dem privaten Bereich endlich gesetzlich dazu verpflichtet werden, diese barrierefrei zu gestalten.


Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Rolf Barthel

BERLIN (KOBINET) Der Bundesregierung liegen keine Informationen über Unfällen vor, die sich in Bussen und Bahnen bei der Mitnahme von Personen mit einem E-Scooter zugetragen haben. Das teilte heute der christdemokratische Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe mit. Angesichts der Tatsache, dass immer mehr Verkehrsunternehmen bundesweit Verbote ausgesprochen haben, hatte der Abgeordnete eine Anfrage an die Bundesregierung gerichtet.


Sommercamp-Logo
Sommercamp-Logo
Foto: Malika Groß

DUDERSTADT (KOBINET) Das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) lädt vom 7. - 12. August zum Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen nach Duderstadt ein. Damit wird ein Rahmen für den Austausch von Menschen mit und ohne Behinderung geboten. "Wir laden hierzu alle ein, die sich für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen stark machen", heißt es in der Ankündigung.


Budget, Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BONN (KOBINET) Der BDH Bundesverband Rehabilitation fordert die Bundesregierung auf, die notwendige Anpassung der Hartz-IV-Regelsätze nicht weiter auf die lange Bank zu schieben und ein klares Signal für eine gerechtere Sozialpolitik zu setzen.


Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: omp

HANNOVER (KOBINET) Die SoVD-Jugend kämpft weiter für die Inklusion. Die Landesjugendkonferenz vom Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen verabschiedete die Resolution "Neue Herausforderungen: Gemeinsam für alle" und damit die Forderung, allen Menschen zu helfen, die Hilfe benötigen – Flüchtlingen, Menschen mit Behinderungen, Frauen und Männern, Alten und Jungen. Sprecherin Kerstin Koch macht deutlich, dass ihr Verband nicht zulassen werde, dass Arme gegen Ärmere ausgespielt werden: „Hier darf kein politisches Menschenschach gespielt werden.“


Bild des Bundesratsgebäudes
Bild des Bundesratsgebäudes
Foto: Public Domain

BERLIN (KOBINET) Der Bundesrat berät heute unter Tagesordnungspunkt 10 über den Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts der Bundesregierung. Hierzu empfiehlt der federführende Ausschuss für Arbeit, Integration und Sozialpolitik des Länderparlaments, die Barrierefreiheit auch für private Anbieter von öffentlichen Angeboten festzuschreiben. Spannend ist, ob auch das Plenum diesem Antrag folgt.


Pressefoto mit Rollstuhlnutzer
Pressefoto mit Rollstuhlnutzer
Foto: PARSA

UNBEKANNT (KOBINET) Die Möglichkeit einer Traumreise nach Georgien stellt heute kobinet-Korrespondent Hartmut Smikac vor. In Zusammenarbeit mit der Georgischen Nationalen Tourismusverwaltung sowie weiteren Partnern und dem Europäischen Netzwerk für Barrierefreien Tourismus wurde im November 2014 die Organisation "PARSA" gebildet. Das "Center für Barrierefreien Tourismus" bietet nun Gruppenreisen für mobilitätseingeschränkte Reisende nach Georgien an.


Theresia Degener (links) und Verena Bentele (rechts)
Theresia Degener (links) und Verena Bentele (rechts)
Foto: omp

BERLIN (KOBINET) Beim ersten Treffen nach ihrer Gründung am 2. Dezember letzten Jahres konnte die LIGA Selbstvertretung gleich zwei Persönlichkeiten begrüßen, die dem Zusammenschluss der Selbstvertretungsorganisationen kräftigen Rückenwind verleihen. Neben der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, betonte auch Prof. Dr. Theresia Degener als stellvertretende Vorsitzende des UN-Fachausschusses zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention die Wichtigkeit der Selbstvertretung.


Arbeitsgruppe gerechter Lohn
Arbeitsgruppe gerechter Lohn
Foto: omp

HAMBURG (KOBINET) "Rein, Raus, Weg! Zukunft der Werkstatt", lautet der Titel der Fachtagung der Hamburger Werkstatträte und des Vereins W.I.R, die gestern in Hamburg zu Ende ging. Dabei gab es engagierte Diskussionen u.a. zu den Themen Frauenbeauftragte in Werkstätten, gerechter Lohn und zum geplanten Bundesteilhabegesetz.


Bild vom Parlamentarischen Abend
Bild vom Parlamentarischen Abend
Foto: BV Lebenshilfe

BERLIN (KOBINET) Das geplante Bundesteilhabegesetz soll echte Fortschritte für Menschen mit Behinderung und ihre Familien bringen. So lautete die zentrale Forderung der Bundesvereinigung Lebenshilfe auf ihrem Parlamentarischen Abend in der Berliner Landesvertretung Nordrhein-Westfalens mit rund 200 interessierten Besuchern.


Gerd Weimer
Gerd Weimer
Foto: Sozialministerium Ba-Wü

STUTTGART (KOBINET) Auf Einladung des baden-württembergischen Landes-Behindertenbeauftragten Gerd Weimer sind am 23. Februar in Stuttgart erstmals die nach dem neuen Landes-Behindertengleichstellungsgesetz bestellten Behindertenbeauftragten der baden-württembergischen Stadt- und Landkreise zu einem Treffen zusammen gekommen und haben erste Überlegungen zur künftigen Zusammenarbeit angestellt.


Josef Ströbl mit Wahlplakat der FDP Keine Lernschwäche im Rathaus
Josef Ströbl mit Wahlplakat der FDP Keine Lernschwäche im Rathaus
Foto: Susanne Göbel

KASSEL (KOBINET) In Koblenz hat die abwertende Äußerung eines CDU-Vertreters Wellen geschlagen, als dieser sich negativ über die Behinderung der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin geäußert hat. Die CDU will ihn nun aus der Partei ausschließen. Josef Ströbl, der sich als Inklusionsbotschafter engagiert, hat in Kassel ein Plakat der FDP mit dem Titel "Gegen Lernschwäche im Rathaus" gefunden, das ihn auf die Palme bringt. Susanne Göbel sprach mit dem Kämpfer für die Rechte von Menschen mit Lernschwierigkeiten.


Adolf Bauer
Adolf Bauer
Foto: SoVD

BERLIN (KOBINET) Eine paritätische Finanzierung der Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung war heute Thema einer einstündigen öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Bundestages. Dazu hatten die Fraktionen der Linken und der Grünen Anträge vorgelegt. Der Sozialverband Deutschland fordert die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung. "Die gesetzliche Krankenversicherung muss einheitlicher und solidarischer finanziert werden. Deshalb fordert der SoVD eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Kosten des Gesundheitssystems", erklärte Verbandspräsident Adolf Bauer.


Logo ForseA e.V.
Logo ForseA e.V.
Foto: ForseA e.V.

BEHRINGEN (KOBINET) Die Reihe der in der Vergangenheit stark angefragten Seminare zum Arbeitgebermodell findet nach Auskunft des Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA e.V.) auch 2016 eine Neuauflage. Die beiden identischen Seminare sind auf 20. bis 22. Mai und 9. bis 11. September 2016 terminiert und finden im Schlosshotel am Hainich in Behringen statt. Das Seminar wendet sich an neue behinderte Arbeitgeber*innen, aber auch an solche, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Darüber hinaus können auch Berater*innen Impulse für ihre Arbeit erhalten.


Bild von der Vorstellung der AG-Ergebnisse
Bild von der Vorstellung der AG-Ergebnisse
Foto: omp

GöTTINGEN (KOBINET) Mit über 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat das Projekt "Inklusion Bewegen" zu Beginn des letzten Jahres einen erfolgreichen Auftakt gehabt. Seitdem haben Menschen mit und ohne Behinderung an Maßnahmenvorschlägen und Projektideen gearbeitet. Am Montag wurden die bisherigen Ergebnisse im vollen Ratssaal des Göttinger Rathauses vorgestellt und weiterentwickelt. Anhand eines Netzplanes mit Haltestellen wurden die Maßnahmen kreativ entwickelt.


Schild: Halt Leichte Sprache
Schild: Halt Leichte Sprache
Foto: Mensch zuerst

FREIBURG (KOBINET) Am 13. März sind Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Die großen Parteien haben in den Wochen ihre Wahlprogramme veröffentlicht. Im Durchschnitt umfassen die Programme 70 bis über 100 Seiten. Hurraki hat bei den Parteien nachgehakt, inwieweit es auch Informationen in Leichter Sprache gibt.


Team von change.org
Team von change.org
Foto: change.org

BERLIN (KOBINET) Das Team der Petitions- und Aktionsplattform change.org hat mittlerweile vier Millionen Menschen, die sich dort engagieren. Dort wurde beispielsweise die Petition von Constantin Grosch und Raul Krauthausen zum Recht auf Sparen eingestellt, die mittlerweile fast 300.000 UnterstützerInnen hat. Zur stolzen Zahl von vier Millionen NutzerInnen bedankt sich das Team von change.org bei allen Aktiven.


Behinderte und nichtbehinderte SchülerInnen
Behinderte und nichtbehinderte SchülerInnen
Foto: Vincent Plüschow

MAINZ (KOBINET) Der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch lädt am 8. März zur Veranstaltung "Inklusion ist machbar - Forschung und Praxis zu inklusiven Schulen in Rheinland-Pfalz" ein. Dabei wird neben einer Gesprächsrunde mit der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Vera Reiß der Dokumentarfilm "Jedes Kind ist einzigartig" von Dr. Paul Schwarz vorgestellt.


Holger Nikelis
Holger Nikelis
Foto: sport-grenzenlos

KüNZELL (KOBINET) Rollstuhl-Tischtennisspieler Holger Nikelis hat einen perfekten Start ins paralympische Jahr 2016 gefeiert, erfuhr kobinet heute aus seinem Heimatort. Bei den internationalen „Lignano Open" (17.-20. Februar) in Italien gewann der 38 Jahre alte Künzeller die Goldmedaille in der Wettkampfklasse 1. „Für mich sollte das Turnier nach dem verletzungsbedingt verkorksten Jahr 2015 eine erste Standortbestimmung werden. Dass es gleich so erfolgreich verläuft, hatte ich nicht erwartet", sagte Nikelis nach seiner Rückkehr.


Titel des Armutsberichts 2016
Titel des Armutsberichts 2016
Foto: Paritätischer

UNBEKANNT (KOBINET) Ein Verharren der Armutsquote in Deutschland auf hohem Niveau beklagt der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem aktuellen Armutsbericht, der heute erstmals in erweiterter Form und unter Mitwirkung weiterer Verbände und Fachorganisationen erschienen ist. Während in neun Bundesländern die Armutsquoten 2014 gesunken seien, belegt der Bericht einen Anstieg der Armut in den bevölkerungsreichen Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen. Hauptrisikogruppen seien Alleinerziehende und Erwerbslose sowie Rentnerinnen und Rentner, deren Armutsquote erstmals über dem Durchschnitt liege. Die Herausgeber sehen daher auch keinerlei Anlass zur Entwarnung und fordern von der Bundesregierung einen sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel, um dringend notwendige Maßnahmen zur Armutsbekämpfung auf den Weg zu bringen.


Budget, Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

HAMBURG (KOBINET) Beim zweiten Tag der derzeit in Hamburg stattfindenden Fachtagung "Rein, Raus, Weg! Zukunft der Werkstatt" der Hamburger Werkstatträte geht es heute schwerpunktmäßig um Frauenbeauftragte in Werkstätten, gerechten Lohn und das Bundesteilhabegesetz.


Logo: NITSA
Logo: NITSA
Foto: NITSA

KARLSRUHE (KOBINET) Der seit einem Monat im Umlauf befindliche (unvollständige) Arbeitsentwurf zu einem Bundesteilhabegesetz (BTHG) hinterlässt nach Ansicht des Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbetimmung und Assistenz (NITSA) zunehmend den Eindruck, dass es Zeit wird, Schlimmeres zu verhüten und diejenigen über den aktuellen Stand zu informieren, die in Kürze darüber zu entscheiden haben – die Mitglieder des Deutschen Bundestages.


Raul Krauthausen unterwegs am Laptop
Raul Krauthausen unterwegs am Laptop
Foto: Andi Weiland

BERLIN (KOBINET) Raul Krauthausen sprach mit Tilo Jung von Jung & Naiv über die Rechte behinderter Menschen und machte dabei deutlich, welch große institutionelle Diskriminierung wir in Deutschland noch haben.


Nichts ist unmöglich - Blick von Kindern schärfen
Nichts ist unmöglich - Blick von Kindern schärfen
Foto: Indiwidi

BERLIN (KOBINET) Das Berliner Projekt „Nichts ist unmöglich" vom Indiwi (ehem. Integrationsprojekt) hat das Finale der "Google Impact Challenge" erreicht. Es schaffte es, unter die besten 200 "Lokale Ideen" zu kommen. Bis Mittwoch kann nun darüber online abgestimmt werden, ob die Kreuzberger zu den besten 100 lokalen Projekten gehören und eine Fördersumme von 10.000 Euro erhalten.


Gracia Schade und Matthias Rösch beim Einstieg in den Zug in Bingen
Gracia Schade und Matthias Rösch beim Einstieg in den Zug in Bingen
Foto: Rösch

MAINZ (KOBINET) Mit der Regionalbahn durch Rheinhessen und die Pfalz, sieben Mal umsteigen. Das kann mit dem Rollstuhl ein echtes Abenteuer sein. Das wollte Matthias Rösch, der Landesbehindertenbeauftragte von Rheinland-Pfalz, gerne testen, zusammen mit den kommunalen Behindertenbeauftragten und Beiräten vor Ort. Anlass sind die neuen Fahrzeuge im Dieselnetz Südwest, die seit Dezember 2015 in Rheinhessen und der Pfalz den Rheinland-Pfalz-Takt 2015 ergänzen.


E-Scooter auf der Bus-Rampe
E-Scooter auf der Bus-Rampe
Foto: BSK e.V.

KOBLENZ (KOBINET) Seit Herbst 2014 erreichen den Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) fast täglich neue Meldungen, dass Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung ein Elektromobil (E-Scooter) benutzen, von Verkehrsbetrieben nicht mehr mitgenommen werden. Jetzt sind auch in Koblenz Fälle bekannt, wonach der dortige Verkehrsbetrieb evm Verkehrs GmbH E-Scooter nicht mehr befördert.


Adolf Bauer
Adolf Bauer
Foto: SoVD

HANNOVER (KOBINET) Anlässlich des Aktionstages zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit, der am Samstag begangen wurde, betonte Adolf Bauer, Landesvorsitzender des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen, im Hinblick auf die Flüchtlingsdebatte, dass nicht arm gegen ärmer ausgespielt werden dürfe.


Paragraphen
Paragraphen
Foto: omp

KASSEL (KOBINET) Das Forum behinderter Juristinnen und Juristen hat anlässlich des dem Bundestag zur Beratung vorliegenden Gesetzesentwurfs für die Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts einen Vorschlag für eine noch fehlende Rechtsnorm zur Verpflichtung privater Anbieter von öffentlichen Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit und der Umsetzung angemessener Vorkehrungen entwickelt.


Maher Abi Samra
Maher Abi Samra
Foto: Orjouane Productions

BERLIN (KOBINET) Mit dem traditionellen Publikumstag gingen heute die Internationalen Filmfestspielen Berlin zu Ende. An diesem Tag wurde im Hackesche Höfe Kino mit dem Friedensfilmpreis der Berlinale Makhdoumin von Maher Abi Samra ausgezeichnet. Der Film wurde von Libanon, Frankreich, Norwegen und den Vereinigten Arabischen Emiraten produziert. Die Berliner Rollstuhlaktivistin Ursula Lehmann konnte ihren Besuch der Berlinale auf der Webseite des Verenstalters erstmals online buchen und war mittendrin im Festivalgeschehen. Ihr Fazit: "Inklusion ist auf der Berlinale angekommen."


Malu Dreyer
Malu Dreyer
Foto: SPD

BERLIN (KOBINET) Ein Lokalpolitiker aus Koblenz beschimpft die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer wegen ihrer Behinderung. Mit seinen unsäglichen Äußerungen auf Facebook wollte Daniel Wilms vom Koblenzer CDU-Ortsverband Süd einen "shitstorm" gegen die beliebte sozialdemokratische Spitzenkandidatin für die bevorstehenden Landtagswahlen entfachen. Doch es hagelte Proteste von allen Seiten. Gegen Wilms wurde ein Parteiausschlussverfahren eingeleitet. Deutsche Politikerin wegen Behinderung diskriminiert, schrieb heute Martin Ladstätter auf BIZEPS in Wien.