Werbung:
Banner Fotos für die Pressefreiheit 2020
Hilfsaktion für Hournalist'innen in Afghanistan
Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
Springe zum Inhalt

Buchcover: Dein bestes Leben
Buchcover: Dein bestes Leben
Foto: HERDER Verlag

BERLIN (KOBINET) Am Vortag zur Leipziger Buchmesse, stellt der Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer den jungen Autor Janis McDavid vor. Dabei präsentiert er sein Buch "Dein bestes Leben – Vom Mut, über sich hinauszuwachsen", das im Herder-Verlag erschienen ist. Janis McDavid, geboren 1991, kommt aus Bochum und studiert Wirtschaftswissenschaften. Er ist ohne Arme und Beine geboren. Seine Botschaft: "Ich kann viel mehr, wenn ihr mich nicht behindert."


Erste rollstuhlgerechte Anlegestelle für Gondeln in Venedig
Erste rollstuhlgerechte Anlegestelle für Gondeln in Venedig
Foto: gondolas4ALL

WIEN (KOBINET) Die erste rollstuhlgerechte Gondel-Anlegestelle wurde in Venedig eröffnet. Das dokumentiert BIZEPS-Info als Bild der Woche und berichtet: Venedig und seine Lagune stehen seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes, vieles davon ist allerdings leider nicht barrierefrei. Die Tourismusinitiative Gondolas4ALL möchte das ändern und schuf den ersten rollstuhlgerechten Pier für Gondeln in Vendig, zu finden am Piazzale Roma, der am 11. März 2016 feierlich eingeweiht wurde.


Plenarsaal des Bundestages
Plenarsaal des Bundestages
Foto: Bundestag

BERLIN (KOBINET) Am 1. Mai 2001 ist das Bundesbehindertengleichstellungsgesetz auf Bundesebene in Kraft getreten. Nach 15 Jahren bietet sich nun mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts die Chance, dieses Gesetz endlich weiterzuentwickeln. Am Donnerstag, 17. März, wird der Gesetzentwurf voraussichtlich von 10:30 - 12:00 Uhr im Plenum des Deutschen Bundestages debattiert.


Infozeichen
Infozeichen
Foto: domain public

BONN (KOBINET) Frauen mit Behinderung sind noch immer sehr viel häufiger arbeitslos als Männer. Sie haben mit einer doppelten Diskriminierung durch ihr Geschlecht und zusätzlich durch ihre Behinderung zu kämpfen. In einer Expertinnenrunde haben Teilnehmerinnen aus Verbänden, Forschung, Verwaltung und Vereinen die momentane Situation von Frauen mit Behinderung erörtert, heißt es im Newsletter der Aktion Mensch.


Plakat der Gedenkstätte Hadamar
Plakat der Gedenkstätte Hadamar
Foto:

HADAMAR (KOBINET) Anlässlich des Jahrestages der Befreiung Hadamars laden die Gedenkstätte und die Stadt Hadamar gemeinsam zur diesjährigen Gedenkveranstaltung ein. Sie findet am 22. März um 18:00 Uhr in der Gedenkstätte Hadamar statt.


Logo des Hörfilmpreises
Logo des Hörfilmpreises
Foto: DBSV

BERLIN (KOBINET) Heute Abend findet die Verleihung des 14. Deutschen Hörfilmpreises statt. Wer möchte, kann live dabei sein, denn Ohrfunk.de schaltet ab 20 Uhr ins Berliner Kino International.


 Prof. Dr. Rolf Rosenbrock
Prof. Dr. Rolf Rosenbrock
Foto: Paritätischer

BERLIN (KOBINET) Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist besorgt nach dem Ausgang der Landtagswahlen mit zweistelligen Ergebnissen für eine rechtspopulistische Partei. In einer gemeinsamen Presseerklärung von Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes, und Hauptgeschäftsführer Dr. Ulrich Schneider werden heute Zivilgesellschaft und Politik aufgerufen, die AfD als rückwärtsgewandte Partei zu entlarven, die soziale Probleme in Deutschland verschärfen würde.


Rainer Schmeltzer
Rainer Schmeltzer
Foto: MAIS / G. Protzke

ESSEN (KOBINET) Der nordrhein-westfälische Sozialminister Rainer Schmeltzer will die politische Beteiligung von Menschen mit Behinderungen in den Kommunen stärken. "Es hat sich gezeigt, dass in vielen Kommunen der Einfluss von Menschen mit Behinderungen auf die politische Willensbildung noch sehr gering ist", sagte Schmeltzer anlässlich der Vorstellung einer vom Landessozialministerium finanzierten Untersuchung der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe und der Universität Siegen.


Logo der AG Selbst Aktiv
Logo der AG Selbst Aktiv
Foto: AG Selbst Aktiv

HANNOVER (KOBINET) Selbst Aktiv, die Arbeitsgemeinschaft von Menschen mit Behinderungen in der SPD, gratuliert Malu Dreyer zu ihrem Wahlsieg in Rheinland-Pfalz. Viele Monate lag sie zurück, dann war es ein Kopf an Kopf Rennen, doch dann setzte sie sich gegen ihre Herausforderin klar durch. Ein Sieg für die SPD, ein Sieg für Malu Dreyer, aber auch ein Sieg für Menschen mit Behinderung in der Politik, freut sich der Bundesvorsitzende von Selbst Aktiv Karl Finke.


Titel des RehaTreff-Magazin 1/2016
Titel des RehaTreff-Magazin 1/2016
Foto: AWS Medienverlag

UNBEKANNT (KOBINET) Das Titelbild der heute erschienenen Frühjahrsausgabe des RehaTreff-Magazins zeigt die deutsche Paracyclerin Denise Schindler. Die aktuelle Bahn-Weltmeisterin hat erst vor fünf Jahren den Radsport für sich entdeckt und direkt eine steile Karriere hingelegt. Seit sie als Kind auf Glatteis ausrutschte und unter eine Straßenbahn geriet, trägt sie am rechten Bein eine Unterschenkelprothese. Mit ihrem starken Willen zeige Denise Schindler, was mit Handicap möglich sei, schreibt das Magazin. Bei den Paralympics 2012 in London hat die 30-Jährige eine paralympische Silbermedaille geholt. In Rio soll es nun Gold sein.


Wappen Mecklenburg-Vorpommern groß
Wappen Mecklenburg-Vorpommern groß
Foto: Public Domain

SCHWERIN (KOBINET) In Mecklenburg-Vorpommern sollen die Schulen für die Umsetzung der Inklusion insgesamt 237 Stellen zusätzlich erhalten. Das Land will dafür 18 Millionen Euro bereitstellen.


Bild von der Petition von Constantin Grosch
Bild von der Petition von Constantin Grosch
Foto: change.org

BERLIN (KOBINET) Die Petition für ein Recht auf Sparen und ein gutes Teilhabegesetz von Constanin Grosch und Raul Krauthausen hat am Wochenende die Marke von über 300.000 UnterstützerInnen geknackt. Mittlerweile unterstützen über 315.000 Menschen die Petition, die auf die Abschaffung der Anrechnung des Einkommens und Vermögens bei Leistungen für behinderte Menschen abzielt.


Bunte Farben
Bunte Farben
Foto: omp

KASSEL (KOBINET) Die gestrigen Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt führen nicht zuletzt aufgrund der zweistelligen Ergebnisse der AfD zu einer neuen Farbenlehre in den einzelnen Ländern. Die neuen Koalitionen dürften von grün-rot-gelb in Baden-Württemberg, über rot-gelb-grün in Rheinland-Pfalz bis zu schwarz-rot-grün in Sachsen-Anhalt reichen.


Karl Finke
Karl Finke
Foto: Finke

BERLIN (KOBINET) "Erfolg hat drei Buchstaben - T U N", so beschrieb es einst Johann Wolfgang von Goethe. Dieses Zitat bemühte Karl Finke vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) bei der Veranstaltung BSK im Dialog in Berlin, um deutlich zu machen, worum es derzeit geht, um doch noch die Verpflichtung privater Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit im Bundesbehindertengleichstellungsgesetz zu erreichen.


Wahlzettel
Wahlzettel
Foto: omp

KASSEL (KOBINET) Mit Spannung blicken heute viele auf den Ausgang der drei Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Dabei geht es nicht nur um einen Stimmungstest im Hinblick auf die derzeit auf Bundesebene regierende Große Koalition, sondern auch um eine politische Weichenstellung in den betroffenen Bundesländern und damit auch um das Kräfteverhältnis im Bundesrat.


Screenshot der Internetseite von
Screenshot der Internetseite von "Disabled Access Day"
Foto: Disabled Access Day

BERLIN (KOBINET) Zum zweiten Mal sind behinderte Menschen in Großbritannien wieder ausdrücklich zum Besuch von Schlössern, Museen und anderen Sehenswürdigkeiten eingeladen. Heute findet in Großbritannien zum zweiten Mal der "Tag des Zugangs für Behinderte", der "Disabled Access Day" statt.


Servicemitarbeiterin begleitet sehbehinderten Reisenden
Servicemitarbeiterin begleitet sehbehinderten Reisenden
Foto: Oliver Lang/DB AG

FRANKFURT/MAIN (KOBINET) Im Zusammenhang mit dem während der diesjährigen Internationalen Tourismus Börse (ITB) stattfindenden "Tag des barrierefreien Tourismus" hat die Deutsche Bahn AG im aktuellen Themendienst einen Überblick zu den Serviceleistungen für Menschen mit Behinderungen rund um die Bahnreise im Jahr 2015 veröffentlicht.


Start frei für die Bauarbeiten am Alsterdorfer Markt
Start frei für die Bauarbeiten am Alsterdorfer Markt
Foto: A. Streckwall

HAMBURG (KOBINET) Der Alsterdorfer Markt wird seit dieser Woche barrierefrei umgebaut. Den Marktplatz auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Alsterdorf besuchen täglich gut 5.000 Menschen. Das Kopfsteinpflaster stellt aber insbesondere für Menschen im Rollstuhl eine Hürde dar. Darum sollen künftig Wege aus ebenem Belag den Zugang zu Geschäften und Gastronomie rund um den Platz erleichtern. Die Außenflächen des Restaurants Kesselhaus und des Eiscafés werden ebenfalls neu gepflastert.


Mit dem Rollstuhl in Kufstein unterwegs
Mit dem Rollstuhl in Kufstein unterwegs
Foto: Hans Dieter Budde/DB AG

BERLIN (KOBINET) Am "Tag des barrierefreien Tourismus" auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin hat die Deutsche Bahn heute zum zweiten Mal ihren "Tourismus für Alle" Award ausgelobt. Der Preis ist mit  10.000 Euro dotiert. Teilnahmeberechtigt sind wieder die Tourismusorganisationen aller deutschen Städte und Regionen, die sich nachhaltig dem barrierefreien Tourismus verschrieben haben, wobei insbesondere die Aspekte Innovation, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit von Bedeutung sind.


Valentin Aichele
Valentin Aichele
Foto: DIMR/U. Sonnenberg

BERLIN (KOBINET) Rechte von Menschen mit Behinderungen entschlossen auf die politische Agenda setzen, forderte heute das Deutsche Institut für Menschenrechte. Anlässlich der Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt am kommenden Sonntag fordert das Institut die Gewinner der Wahlen dazu auf, die UN-Behindertenrechtskonvention mit mehr Nachdruck umzusetzen. „Künftige Landesregierungen müssen die Rechte von Menschen mit Behinderungen noch deutlicher zum Maßstab ihres Regierungshandelns machen", erklärte Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts. Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention müsse entschlossener auf die politische Agenda gesetzt werden.


Corinna Rüffer
Corinna Rüffer
Foto: Irina Tischer

BERLIN (KOBINET) Echte Teilhabe ist selbstbestimmt und gleichberechtigt - das fordert heute die Sprecherin für Behindertenpolitik der Grünen im Bundestag. Mit Blick auf den Referentenentwurf zum Teilhabegesetz, den das Bundessozialministerium für nächste Woche angekündigt hat, erklärte Corinna Rüffer: "Das Bundesteilhabegesetz ist das größte verbleibende sozialpolitische Projekt der großen Koalition und ein großes Versprechen an Menschen mit Behinderung – und alles deutet darauf hin, dass die Bundesregierung es gerade bricht. Wenn der angekündigte Referentenentwurf nicht deutlich anders aussehen wird, als der im Januar bekannt gewordene Arbeitsentwurf des Bundessozialministeriums, hätte man sich die Arbeit sparen können."


Titelbild INFORUM 1 2016 zeigt Antragsteller und Kostenträger am Würfeltisch
Titelbild INFORUM 1 2016 zeigt Antragsteller und Kostenträger am Würfeltisch
Foto: Goletz, Gitta

HOLLENBACH (KOBINET) Seit Januar sind verschiedene Varianten eines Entwurfes für ein Teilhabegesetz im Umlauf. Alle aus unterschiedlichen Quellen, alle unter dem Titel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). In der kommenden Woche nun soll die erste autorisierte Fassung veröffentlicht werden.


Paragraphen
Paragraphen
Foto: omp

BERLIN (KOBINET) Raul Krauthausen hat den Schalttag am 29. Februar wie viele andere dazu genutzt, den Bundestagsabgeordneten Beispiele über Barrieren im Alltag zuzuschicken. Die damit verbundene Forderung der Verpflichtung privater Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit wird jedoch weder von der CDU/CSU, noch von der SPD unterstützt, wie erste Antworten der Abgeordneten zeigen.


Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: omp

BERLIN (KOBINET) Die von abgeordnetenwatch geplante repräsentative Umfrage zum Recht auf Sparen, kann nun durchgeführt werden. Innerhalb weniger Stunden sind die nötigen 2.000 Euro über Spendengelder bei abgeordnetenwatch eingegangen. Nun darf man auf die Umfragewerte und die damit verbundene Lobbyarbeit für die von Constantin Grosch und Raul Krauthausen betriebene Petition für ein Recht auf Sparen und ein gutes Teilhabegesetz gespannt sein.


Christiane Möller
Christiane Möller
Foto: rbm gGmbH

BERLIN (KOBINET) Statt den menschenrechtlichen Anspruch auf volle und gleichberechtigte Teilhabe anzuerkennen, ist der Gesetzgeber nach Ansicht des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) beim Bundesteilhabegesetz auf dem besten Weg, die Strukturen für ein einheitliches Rehabilitationsrecht aufs Spiel zu setzen, die Teilhabeleistungen der Eingliederungshilfe massiv einzuschränken und viele Menschen aus dem System herauszudrängen. Christiane Möller, Rechtsreferentin des DBSV, macht dies anhand von sechs Beispielen deutlich.


Blauer Parkausweis für Behinderte
Blauer Parkausweis für Behinderte
Foto: Andreas Vega

MüNCHEN (KOBINET) Wie kobinet Redakteur Andreas Vega aus München diese Woche erlebte, ist die zuständige Stelle für die Erteilung von Parkausweisen für Schwerbehinderte nicht mehr mit seinem Elektrorollstuhl zu erreichen. Die Behörde ist in den letzten Jahren umgezogen und das neue Gebäude ist mit Aufzügen ausgerüstet, in die ein Elektrorollstuhl schlichtweg nicht mehr hineinpasst.


Bild von der Petition von Constantin Grosch
Bild von der Petition von Constantin Grosch
Foto: change.org

BERLIN (KOBINET) Die von Constantin Grosch gestartete und von Raul Krauthausen unterstützte Petition für ein Recht auf Sparen und ein gutes Teilhabegesetz bei change.org gehört bereits jetzt mit ihren über 290.000 UnterstützerInnen zu den Top-5 Petitionen auf change.org. In Kooperation mit abgeordnetenwatch soll nun eine repräsentative Umfrage und gezielte Lobbyarbeit bei den Bundestagsabgeordneten folgen. Hierfür werden noch ein paar Spenden für den Start der Umfrage gebraucht.


Wappen von Bayern
Wappen von Bayern
Foto: Public Domain

MüNCHEN (KOBINET) Der Gehörlosenverband München und Umland erhielt das Signet "Bayern barrierefrei – Wir sind dabei" verliehen. Bayern soll barrierefrei werden – das ist das erklärte Ziel der bayerischen Staatsregierung. Dabei geht es nicht nur um die Beseitigung von Stufen oder Bordsteinkanten.


Logo der Volkssolidarität
Logo der Volkssolidarität
Foto: Volkssolidarität

BERLIN (KOBINET) Die Volkssolidarität fordert von der Bundesregierung, gravierende Verschlechterungen in der Grundsicherung für Langzeitarbeitslose zu verhindern. Das erklärte Verbandspräsident Dr. Wolfram Friedersdorff gestern anlässlich des bundesweiten Aktionstages von Erwerbsloseninitiativen "AufRecht bestehen" am 10. März. Hintergrund ist ein Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein 9. SGB-II-Änderungsgesetz, das ab April im Bundestag beraten und beschlossen werden soll.


Medikamente
Medikamente
Foto: Rolf Barthel

SAARBRüCKEN (KOBINET) Der Bundesrat wird sich in seiner nächsten Plenarsitzung am 18. März mit dem saarländischen Entschließungsantrag zum Thema Beipackzettel befassen. Bei der letzten Sitzung des Gesundheitsunterausschusses war der Antrag 16:0 von allen Ländern angenommen worden.


Logo des BSK
Logo des BSK
Foto: BSK

BERLIN (KOBINET) Zu einer Diskussionsrunde zur Novellierung des Behindertengleichstellungsrechts lädt der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) in seiner Reihe "BSK im Dialog" am Freitag, den 11. März um 17:00 Uhr in die Landesvertretung Hessens, In den Ministergärten 5, nach 10117 Berlin ein.


Dr. Andreas Jürgens
Dr. Andreas Jürgens
Foto: privat

BERLIN (KOBINET) Was die im Arbeitsentwurf für ein Bundesteilhabegesetz vom 18. Dezember 2015 formulierten Regelungen zur Anrechnung des Einkommens und Vermögens für einen Kostenträger wie den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) konkret bedeuten würden, erläutert dessen Erster Beigeordneter Dr. Andreas Jürgens heute im kobinet-Interview. Jürgens kommt bei den aktuellen Zahlen zu dem Schluss, dass man auf den Eigenbeitrag besser verzichten sollte.


Logo der ISL
Logo der ISL
Foto: ISL

BERLIN (KOBINET) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat heute ein aktuelles Rechtsgutachten sowie Handlungs-Empfehlungen für Politik und Gesundheitswesen zum Thema "Assistenz im Krankenhaus" vorgelegt und dringenden Handlungsbedarf angemahnt. "Nach dem Gesetz zur Regelung des Assistenzpflegebedarfs im Krankenhaus aus dem Jahr 2009 können nur diejenigen Menschen mit Behinderung, die ihre Persönliche Assistenz im Arbeitgebermodell organisieren, ihre Assistenz ins Krankenhaus mitnehmen, da die dafür erforderlichen Kosten übernommen werden", beschreibt ISL-Bildungsreferentin Wiebke Schär die Situation. "So kommt es zu der absurden Situation, dass zwar behinderte Arbeitgeber ihre Assistenzperson ins Krankenhaus mitnehmen können, aber völlig gleich betroffene Personen, die die Assistenz als Sachleistung, zum Beispiel durch einen ambulanten Dienst erhalten, diese Möglichkeit nicht haben!"


Foto zeigt Geschäftsführer Stefan Göthling am Telefon
Foto zeigt Geschäftsführer Stefan Göthling am Telefon
Foto:

KASSEL (KOBINET) Nach der Abschlusstagung des Projektes von Mensch zuerst "Mut zur Inklusion machen", an der  am Wochenende Menschen mit Lernschwierigkeiten aus verschiedenen Teilen Deutschlands und aus Österreich teilgenommen haben, herrscht bei Mensch zuerst heitere Stimmung und Begeisterung. Allerdings hängen auch schwarze Wolken über der Selbstvertretungsorganisation von Menschen mit Lernschwierigkeiten, da eine wichtige Förderung Ende März ausläuft.


Horst Frehe
Horst Frehe
Foto: Horst Frehe

BREMEN (KOBINET) Horst Frehe appelliert an die Bundestagsabgeordneten der Vernunft eine Chance zu geben und klare Regelungen zur Verpflichtung privater Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit zu beschließen. Hierfür hat das Forum behinderter Juristinnen und Juristen konkrete Vorschläge gemacht. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Horst Frehe über die Vorschläge und die aktuelle Diskussion.


Uwe Schummer
Uwe Schummer
Foto: Uwe Schummer

BERLIN (KOBINET) Der leistungsberechtigte Personenkreis in der Eingliederungshilfe muss nach Ansicht des Behindertenbeauftragten der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Uwe Schummer, erhalten bleiben wie er ist. Niemand dürfe schlechter gestellt werden. Gemeinsam mit rund 120 VertreterInnen der 76 Orts- und Kreisvereinigungen der Lebenshilfen aus Nordrhein-Westfalen diskutierte der Bundestagsabgeordnete über die bevorstehende Reform der Eingliederungshilfe.


Daumen runter
Daumen runter
Foto: omp

SAARBRüCKEN (KOBINET) Der Behindertenbeauftragte des Bezirks West Saarbrücken, Hermann Mottweiler, hat nach Informationen des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) mit sofortiger Wirkung sein Amt niedergelegt. Hermann Mottweiler, der seit zwei Jahren als ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter die Interessen von Menschen mit Behinderung in der saarländischen Landeshauptstadt vertritt, fühlt sich und seine Forderungen nach Barrierefreiheit von der Stadt nicht ernst genommen.


Fußball im Netz
Fußball im Netz
Foto: omp

GELSENKIRCHEN (KOBINET) "Blind auf Schalke", so lautet der Titel eines Berichtes über die Angebote für blinde Fußballfans, der vor kurzem in der WELT von Ronald Tenbusch veröffentlicht wurde. Maren Grübnau, die an der Empowerment Schulung "Stärker werden und etwas verändern" der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) teilgenommen hat, setzt sich u.a. auf Schalke für die Barrierefreiheit von Veranstaltungen ein.


VbA Logo
VbA Logo
Foto: Andreas Vega

MüNCHEN (KOBINET) Der Münchner Verein VbA-Selbstbestimmt Leben ist erschüttert über den Arbeitsentwurfs für ein Bundesteilhabegesetz. Seit Mitte Januar kursiert ein Entwurfspapier aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das zwar nicht dem aktuellen Stand des für nächste Woche angekündigten Referentenentwurfs für ein Bundesteilhabegesetz entsprechen wird, allerdings erkennt der Münchner Verein darin keinerlei Tendenzen, die Situation für Menschen mit Behinderung nachhaltig zu verbessern. Eine Erklärung des Selbstbestimmt Leben Zentrums in München erreichte heute die kobinet Redaktion.


UNO-Flagge mit Behindertenrechten
UNO-Flagge mit Behindertenrechten
Foto: BIZEPS

BAD DüRKHEIM (KOBINET) Für die Wahl des neuen rheinland-pfälzischen Landtags am kommenden Sonntag hat Harald Prinz aus Bad Dürkheim schon seine Stimme abgegeben. Die Briefwahl in der Kreisstadt am Rande des Pfälzer Waldes allerdings war nicht so einfach und wurde beinahe verhindert. Wenn er nicht schreiben könne, dürfe er auch nicht wählen, wurde dem Mann von Staatsdienern im Amt bedeutet. Harald Prinz ist seit 5 Jahren nach einem Autounfall vom Hals an abwärts gelähmt. Der Mann kam im Rollstuhl aus einem Wohn- und Pflegeheim auf das Amt, um sein Wahlrecht auszuüben. Er bestand auf seinen in Verfassung und UN-Konvention verbrieften Rechten.