
Foto: Ottmar Miles-Paul
Kassel (kobinet) „Ich will raus“, diesen Slogan hat der Behindertenrechtler Ottmar Miles-Paul nicht nur für seinen im Januar 2026 erschienenen Roman gewählt. Wenn behinderte Menschen, die in Wohneinrichtungen leben oder in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten sagen „Ich will raus“ will Ottmar Miles-Paul, dass dieser Wunsch ernst genommen und den betreffenden Menschen im Sinne eines inklusiveren Lebens entsprechend geholfen wird. In seinem Roman schildert er dazu nicht nur Beispiele, wo entsprechende Veränderungen gelungen sind, sondern empfiehlt ein Pat*innen-System und Persönliche Zukunftsplanungen und -prozesse. Denn das gesetzlich verankerte Wunsch- und Wahlrecht greift häufig nicht, wenn behinderte Menschen inklusiver leben oder arbeiten wollen. Deshalb hat er dem Romantitel den Zusatz „Von der Exklusion zur Inklusion“ hinzugefügt. Für diejenigen, die mit Ottmar Miles-Paul diskutieren und mehr über den neuen Roman erfahren wollen, gibt es im Februar und März verschiedene Möglichkeiten, so bei einer Online-Lesung am 4. Februar, Lesungen in Hannover am 5. Februar und in Erfurt am 6. März. Zusätzlich wird es einen Podcast mit einer Lesung und eine Fernsehaufzeichnung zum Thema mit ihm geben.









































