MÜNCHEN (kobinet)
Der DJH Bayern feiert sein 100-jähriges Jubiläum.
Ein Jubiläum ist ein besonderer Geburts-Tag.
Zum Beispiel: Eine Firma gibt es seit 25 Jahren.
Das Motto lautet: Türen offen.
Herzen auch.
Ein Motto ist ein Werbe-Spruch.
Viele Menschen kennen diesen Spruch.
Am 19. Dezember 1926 wurde der Verband gegründet.
Ein Verband ist eine große Gruppe.
Viele Menschen arbeiten zusammen.
Das war in München.
Damals schlossen sich 4 Gruppen zusammen.
Heute gibt es viele Jugend-Herbergen in Bayern.
Jugend-Herbergen sind Orte zum Lernen.
Jugend-Herbergen sind Orte zum Treffen.
Die Idee war: Junge Menschen sollen Natur erleben.
Sie sollen Gemein-Schaft erfahren.
Gemein-Schaft bedeutet: Menschen machen etwas zusammen.
Sie helfen sich gegen-seitig.
Sie sollen andere Menschen kennen-lernen.
Lernen soll nicht nur aus Büchern sein.
Die Jugend-Herbergen haben sich verändert.
Sie wurden neu gebaut.
Viele Zimmer haben ein eigenes Bad.
Viele Zimmer haben eine eigene Toilette.
Es gibt Räume für Tagungen.
Tagungen sind große Treffen von Menschen.
Die Menschen reden über wichtige Themen.
Es gibt schnelles Internet.
Viele verschiedene Menschen nutzen Jugend-Herbergen.
Zum Beispiel: Schul-Klassen.
Zum Beispiel: Familien.
Zum Beispiel: Sport-Gruppen.
Zum Beispiel: Musik-Gruppen.
Man braucht eine Mitglied-Schaft im DJH.
Mitglied-Schaft bedeutet: Sie gehören zu einer Gruppe.
Zum Beispiel: Sie sind in einem Verein.
Alle bayerischen Jugend-Herbergen sind zertifiziert.
Zertifiziert bedeutet: Eine Sache wurde geprüft.
Die Sache ist gut und sicher.
Das Zertifikat heißt: Reisen für Alle.
Ein Zertifikat ist eine Urkunde.
Die Urkunde zeigt: Eine Person kann etwas gut.
Man kann sich vorher informieren.
Welche Hilfen gibt es für Menschen mit Behinderung?
4 Jugend-Herbergen haben noch ein Zertifikat.
Das Zertifikat heißt: Bayern barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können etwas nutzen.
Auch Menschen mit Behinderung.
Die Jugend-Herberge Bayreuth ist besonders.
Sie ist Bayerns erste Inklusions-Jugend-Herberge.
Das ist ein Haus zum Übernachten für junge Menschen.
Dort können alle gemeinsam Urlaub machen.
Auch Menschen mit Behinderung und ohne Behinderung.
Inklusion bedeutet: Alle können mit-machen.
Das Haus wurde speziell geplant.
40 Prozent der Mit-Arbeiter haben eine Behinderung.
Das ist etwa jeder 2. Mit-Arbeiter.
Die Internet-Seiten werden gerade erweitert.
Bald gibt es alle Seiten in Leichter Sprache.
Das soll in diesem Jahr fertig sein.
Alle Jugend-Herbergen finden Sie hier.

Foto: Archiv DJH Bayern
MÜNCHEN (kobinet) Mit der Botschaft "Türen offen. Herzen auch." eröffnet der Landesverband Bayern im Deutschen Jugendherbergswerk (DJH Bayern) das Jahr zum 100-jährigen Jubiläum seiner Verbandsgründung. Was am 19. Dezember 1926 in München mit dem Zusammenschluss von vier regionalen Zweigausschüsse zum Landesverband für Jugendwandern und Jugendherbergen, DJH Gau Bayern begann, ist heute ein flächendeckendes Netz von Lern- und Begegnungsorten, das aus der bayerischen Bildungs-, Sozial- und Zivilgesellschaft nicht mehr wegzudenken ist. Diese Position wird durch den formalen Status des Jugendherbergswerks Bayern als anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe untermauert.
Die Gründungsidee war von Anfang an bildungspolitisch: Junge Menschen sollten Natur erleben, Gemeinschaft erfahren und über soziale Grenzen hinweg miteinander in Kontakt kommen. Jugendherbergen eröffneten schon damals Erfahrungsräume jenseits des Elternhauses und des Klassenzimmers. Lernen sollte nicht nur aus Büchern bestehen, sondern aus Bewegung, Dialog, Verantwortung und gemeinsamem Erleben.
Gleichzeitig haben sich die bayerischen Jugendherbergen in den vergangenen Jahren baulich, organisatorisch und konzeptionell umfassend erneuert. Moderne Zimmer mit eigenem Bad und WC sind in der Mehrzahl der Häuser heute ebenso selbstverständlich wie leistungsfähige Tagungsräume, digitale Infrastruktur und flexible Raumkonzepte für Seminare, Workshops und Projekte. Viele Häuser führen eigene Bildungsprogramme durch.
Jugendherbergen sind dabei offen für unterschiedliche Lebensphasen und Reiseanlässe: Schulklassen und Jugendgruppen, Familien, Vereine, Musik- und Sportgruppen, Fortbildungsteilnehmende und internationale Gäste finden hier gleichermaßen Raum. Das Modell „bayerische Jugendherbergen“ ist kein Nischenangebot, sondern bewusst breit aufgestellt – und gerade dadurch gesellschaftlich wirksam. Einzige Voraussetzung: Eine Mitgliedschaft im Deutschen Jugendherbergswerk.
Alle bayerischen Jugendherbergen sind nach dem Label „Reisen für Alle“ zertifiziert, das heißt, dass sich Menschen mit Beeinträchtigungen zu jeder Jugendherberge vorab darüber informieren können, welche Einrichtungen zur Barrierefreiheit es gibt. Weitere vier Jugendherbergen (Bayreuth, München Park, Lindau und Burghausen) sind mit dem Label „Bayern barrierefrei“ ausgezeichnet, das das Bayerische Sozialministerium vergibt – ein fünftes Haus wird in diesem Jahr so zertifiziert (München City).
Eine Besonderheit ist die Jugendherberge in Bayreuth. Dabei handelt es sich um Bayerns erste Inklusions-Jugendherberge. Dieses Haus wurde von Beginn an so konzipiert, dass besondere Bedarfe der Gäste berücksichtigt sind. Zudem haben zirka 40 Prozent der Beschäftigten im Haus eine Beeinträchtigung/Behinderung, denn auch das bedeutet für die Gastgeber Barrierefreiheit – es soll möglichst vielen Menschen mit Behinderung eine Möglichkeit der Beschäftigung geboten werden. Dem Ziel dient auch die Kooperation mit Werkstätten.
Im Moment werden alle einzelnen Websites zu unseren Häusern um die Option „Leichte Sprache“ erweitert. Im Laufe diesen Jahres soll das abgeschlossen sein.

Foto: Archiv DJH Bayern
MÜNCHEN (kobinet) Mit der Botschaft "Türen offen. Herzen auch." eröffnet der Landesverband Bayern im Deutschen Jugendherbergswerk (DJH Bayern) das Jahr zum 100-jährigen Jubiläum seiner Verbandsgründung. Was am 19. Dezember 1926 in München mit dem Zusammenschluss von vier regionalen Zweigausschüsse zum Landesverband für Jugendwandern und Jugendherbergen, DJH Gau Bayern begann, ist heute ein flächendeckendes Netz von Lern- und Begegnungsorten, das aus der bayerischen Bildungs-, Sozial- und Zivilgesellschaft nicht mehr wegzudenken ist. Diese Position wird durch den formalen Status des Jugendherbergswerks Bayern als anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe untermauert.
Die Gründungsidee war von Anfang an bildungspolitisch: Junge Menschen sollten Natur erleben, Gemeinschaft erfahren und über soziale Grenzen hinweg miteinander in Kontakt kommen. Jugendherbergen eröffneten schon damals Erfahrungsräume jenseits des Elternhauses und des Klassenzimmers. Lernen sollte nicht nur aus Büchern bestehen, sondern aus Bewegung, Dialog, Verantwortung und gemeinsamem Erleben.
Gleichzeitig haben sich die bayerischen Jugendherbergen in den vergangenen Jahren baulich, organisatorisch und konzeptionell umfassend erneuert. Moderne Zimmer mit eigenem Bad und WC sind in der Mehrzahl der Häuser heute ebenso selbstverständlich wie leistungsfähige Tagungsräume, digitale Infrastruktur und flexible Raumkonzepte für Seminare, Workshops und Projekte. Viele Häuser führen eigene Bildungsprogramme durch.
Jugendherbergen sind dabei offen für unterschiedliche Lebensphasen und Reiseanlässe: Schulklassen und Jugendgruppen, Familien, Vereine, Musik- und Sportgruppen, Fortbildungsteilnehmende und internationale Gäste finden hier gleichermaßen Raum. Das Modell „bayerische Jugendherbergen“ ist kein Nischenangebot, sondern bewusst breit aufgestellt – und gerade dadurch gesellschaftlich wirksam. Einzige Voraussetzung: Eine Mitgliedschaft im Deutschen Jugendherbergswerk.
Alle bayerischen Jugendherbergen sind nach dem Label „Reisen für Alle“ zertifiziert, das heißt, dass sich Menschen mit Beeinträchtigungen zu jeder Jugendherberge vorab darüber informieren können, welche Einrichtungen zur Barrierefreiheit es gibt. Weitere vier Jugendherbergen (Bayreuth, München Park, Lindau und Burghausen) sind mit dem Label „Bayern barrierefrei“ ausgezeichnet, das das Bayerische Sozialministerium vergibt – ein fünftes Haus wird in diesem Jahr so zertifiziert (München City).
Eine Besonderheit ist die Jugendherberge in Bayreuth. Dabei handelt es sich um Bayerns erste Inklusions-Jugendherberge. Dieses Haus wurde von Beginn an so konzipiert, dass besondere Bedarfe der Gäste berücksichtigt sind. Zudem haben zirka 40 Prozent der Beschäftigten im Haus eine Beeinträchtigung/Behinderung, denn auch das bedeutet für die Gastgeber Barrierefreiheit – es soll möglichst vielen Menschen mit Behinderung eine Möglichkeit der Beschäftigung geboten werden. Dem Ziel dient auch die Kooperation mit Werkstätten.
Im Moment werden alle einzelnen Websites zu unseren Häusern um die Option „Leichte Sprache“ erweitert. Im Laufe diesen Jahres soll das abgeschlossen sein.




