FRECHEN (kobinet)
Es gibt viele Anfragen für Sport-Stätten in Deutschland.
Es sind 3.600 Anfragen.
Das zeigt: Viele Sport-Stätten brauchen Hilfe.
Die Sport-Stätten sind alt.
Sie brauchen eine Sanierung.
Sanierung bedeutet: Etwas Altes wird repariert.
Zum Beispiel: Ein altes Haus wird wieder schön gemacht.
Der Deutsche Behinderten-Sport-Verband sagt: Die Sport-Stätten müssen barriere-frei sein.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können die Sport-Stätten nutzen.
Auch Menschen mit Behinderung.
Der Deutsche Behinderten-Sport-Verband heißt kurz: DBS.
Sport-Stätten sind wichtig für alle Menschen.
Sie helfen bei der Gesundheit.
Sie bringen Menschen zusammen.
Deshalb müssen alle Menschen die Sport-Stätten nutzen können.
Benedikt Ewald arbeitet beim DBS.
Er ist verantwortlich für Sport-Entwicklung.
Sport-Entwicklung bedeutet: Sport wird besser gemacht.
Zum Beispiel: Es gibt neue Sport-Plätze oder neue Sport-Angebote.
Er sagt: Menschen mit Behinderung brauchen Bewegung und Sport.
Bewegung ist sehr wichtig für Menschen mit Behinderung.
Ohne Bewegung können Behinderungen schlimmer werden.
Der Körper verliert dann schneller seine Kraft.
Das Bundes-Ministerium prüft die Anfragen.
Ein Bundes-Ministerium ist ein wichtiges Amt in Deutschland.
Dort arbeiten Menschen für die Regierung.
Das Bundes-Ministerium ist zuständig für Wohnen und Stadt-Entwicklung.
Stadt-Entwicklung bedeutet: Eine Stadt wird verändert.
Zum Beispiel: Es werden neue Häuser gebaut oder Parks angelegt.
Danach entscheidet der Haushalts-Ausschuss.
Ein Haushalts-Ausschuss ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Gruppe entscheidet: Wofür gibt die Stadt Geld aus.
Der Haushalts-Ausschuss gehört zum Deutschen Bundes-Tag.
Der Bundestag ist eine Gruppe von Politikern.
Die Menschen in Deutschland wählen diese Politiker.
Der Ausschuss wählt die Projekte aus.
Diese Projekte bekommen dann Geld.
Der DBS findet das Förder-Programm gut.
Ein Förder-Programm bedeutet: Der Staat gibt Geld für bestimmte Sachen.
Zum Beispiel: Für neue Sport-Hallen oder für Vereine.
Das Programm achtet auf Barriere-Freiheit.
Aber der DBS sagt auch: Die Barriere-Freiheit muss wichtig sein bei der Auswahl.
Nur so hilft das Programm wirklich allen Menschen.
Benedikt Ewald fordert: Sport-Angebote müssen nah am Wohn-Ort sein.
Und: Alle Barrieren müssen weg.
Barrieren sind zum Beispiel: Treppen oder enge Türen.
Ohne Barrieren können Menschen mit Behinderung Sport machen.
Das ist ihr Recht.

Foto: picture alliance / DBS
FRECHEN (kobinet) Rund 3.600 Interessensbekundungen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig und notwendig Investitionen in moderne, zukunftsfähige Sportstätten in Deutschland sind. Diede große Resonanz auf den Projektaufruf zur Sanierung kommunaler Sportstätten des Bundesprogramms unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) fordert, dass dabei insbesondere auch die Barrierefreiheit und damit die Teilhabe von Menschen mit Behinderung Berücksichtigung finden muss.
Sportstätten bilden eine zentrale Grundlage für Gesundheit, Gemeinwohl und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Um dieser Rolle gerecht zu werden, müssen sie für alle Menschen zugänglich sein. Insbesondere für Menschen mit Behinderung sei der Zugang zu Bewegung und Sport von herausragender Bedeutung, sagt Benedikt Ewald, Vorstand Sportentwicklung im DBS und fügt an: „Bewegungsmangel kann zu einem schnelleren Funktionsverlust führen, da bestehende körperliche Einschränkungen durch Inaktivität verstärkt werden.“
Nach Prüfung und Bewertung der eingereichten Projektskizzen durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen wird der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zeitnah über die Auswahl der geförderten Projekte entscheiden. „Der DBS begrüßt ausdrücklich, dass die Fördermaßnahmen im Rahmen der Sportstättensanierung die Verbesserung der Barrierefreiheit im Blick haben und damit mehr Teilhabe ermöglicht“, erklärt der Vorstand für Sportentwicklung. „Entscheidend ist jedoch, dass diesem Aspekt auch bei der Auswahl der geförderten Projekte ein hoher Stellenwert eingeräumt wird, um dem deutlich überzeichneten Förderprogramm des Bundes die gesellschaftliche Relevanz zu geben, die es beansprucht“, betont Ewald.
Benedikt Ewald fordert: „Neben wohnortnahen Sportangeboten ist der konsequente Abbau bestehender Barrieren unerlässlich. Der Abbau baulicher Barrieren stellt dabei eine Grundvoraussetzung dar, um Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen den Zugang zu Sportstätten zu ermöglichen.“

Foto: picture alliance / DBS
FRECHEN (kobinet) Rund 3.600 Interessensbekundungen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig und notwendig Investitionen in moderne, zukunftsfähige Sportstätten in Deutschland sind. Diede große Resonanz auf den Projektaufruf zur Sanierung kommunaler Sportstätten des Bundesprogramms unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) fordert, dass dabei insbesondere auch die Barrierefreiheit und damit die Teilhabe von Menschen mit Behinderung Berücksichtigung finden muss.
Sportstätten bilden eine zentrale Grundlage für Gesundheit, Gemeinwohl und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Um dieser Rolle gerecht zu werden, müssen sie für alle Menschen zugänglich sein. Insbesondere für Menschen mit Behinderung sei der Zugang zu Bewegung und Sport von herausragender Bedeutung, sagt Benedikt Ewald, Vorstand Sportentwicklung im DBS und fügt an: „Bewegungsmangel kann zu einem schnelleren Funktionsverlust führen, da bestehende körperliche Einschränkungen durch Inaktivität verstärkt werden.“
Nach Prüfung und Bewertung der eingereichten Projektskizzen durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen wird der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zeitnah über die Auswahl der geförderten Projekte entscheiden. „Der DBS begrüßt ausdrücklich, dass die Fördermaßnahmen im Rahmen der Sportstättensanierung die Verbesserung der Barrierefreiheit im Blick haben und damit mehr Teilhabe ermöglicht“, erklärt der Vorstand für Sportentwicklung. „Entscheidend ist jedoch, dass diesem Aspekt auch bei der Auswahl der geförderten Projekte ein hoher Stellenwert eingeräumt wird, um dem deutlich überzeichneten Förderprogramm des Bundes die gesellschaftliche Relevanz zu geben, die es beansprucht“, betont Ewald.
Benedikt Ewald fordert: „Neben wohnortnahen Sportangeboten ist der konsequente Abbau bestehender Barrieren unerlässlich. Der Abbau baulicher Barrieren stellt dabei eine Grundvoraussetzung dar, um Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen den Zugang zu Sportstätten zu ermöglichen.“




