BERLIN (kobinet)
Es gibt eine Gruppe von Fach-Leuten.
Die Gruppe heißt: Sozial-Staats-Kommission.
Kommission bedeutet: Eine Gruppe von Fach-Leuten arbeitet zusammen.
Die Fach-Leute überlegen: Wie kann der Staat den Menschen besser helfen?
Die Gruppe arbeitet für die Bundes-Regierung.
Die Bundes-Regierung ist die Regierung von ganz Deutschland.
Die Gruppe hat Vorschläge gemacht.
Die Vorschläge sind für den Sozial-Staat.
Sozial-Staat bedeutet: Deutschland hilft Menschen, die Hilfe brauchen.
Der Sozial-Staat soll sich ändern.
Dr. Joachim Rock hat dazu etwas gesagt.
Er arbeitet beim Paritätischen Gesamt-Verband.
Der Paritätische Gesamt-Verband ist ein großer Verein in Deutschland.
Der Verein hilft vielen sozialen Einrichtungen.
Der Verein hilft Menschen in Not.
Er ist dort der Haupt-Geschäfts-Führer.
Geschäfts-Führer bedeutet: Er ist der Chef von der Gruppe.
Er trifft die wichtigen Entscheidungen.
Er sagt: Die Vorschläge haben gute Ziele.
Der Sozial-Staat soll moderner werden.
Der Sozial-Staat soll leichter zugänglich sein.
Der Paritätische findet diese Ziele gut.
Aber es gibt auch Kritik.
Kritik bedeutet: Manche Sachen sind nicht gut.
Manche Vorschläge sind schlecht für arme Menschen.
Es gibt Geld-Grenzen für Sozial-Leistungen.
Sozial-Leistungen bedeutet: Der Staat gibt Menschen Geld.
Oder der Staat gibt Menschen andere Hilfe.
Diese Geld-Grenzen heißen: Frei-Beträge.
Frei-Betrag bedeutet: Das ist Geld, das Sie behalten dürfen.
Für dieses Geld müssen Sie keine Steuern bezahlen.
Die Frei-Beträge sollen kleiner werden.
Das trifft vor allem arme Menschen.
Das trifft Allein-Erziehende besonders.
Das trifft Menschen mit Pflege-Aufgaben.
Das trifft kranke Menschen.
Joachim Rock sagt: Das ist falsch.
Das ist eine versteckte Kürzung.
Manche Vorschläge sind gut.
Der Sozial-Staat soll digitaler werden.
Digital bedeutet: Informationen sind auf einem Computer.
Man kann die Informationen auf dem Bild-Schirm sehen.
Der Zugang zu Leistungen soll einfacher werden.
Joachim Rock sagt dazu:
Inklusion ist dabei sehr wichtig.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Barriere-Freiheit ist dabei sehr wichtig.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Niemand darf zurück-gelassen werden.

Foto: ht
BERLIN (kobinet) Die Sozialstaatskommission, eine Fachkommission der Bundesregierung schlägt weitreichende Reformen staatlicher Sozialleistungen vor. Mit Blick auf die aktuellen Vorschläge der Sozialstaatskommission äußert sich der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Joachim Rock, zugleich auf Nebenwirkungen dieser Vorschläge und stellt fest: ""Der Bericht der Sozialstaatskommission formuliert ein ambitioniertes Programm, um den Sozialstaat moderner und zugänglicher zu machen. Diese Ziele teilt der Paritätische. Der Paritätische kritisiert jedoch die in Aussicht gestellten Verschlechterungen für Menschen mit geringem Einkommen. "
Die Absenkung von Freibeträgen, die gerade Haushalte mit niedrigen Einkommen, Alleinerziehende sowie Menschen mit Sorgeverpflichtungen oder gesundheitlichen Einschränkungen träfen, ist nach den Worten des Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes falsch. Sozialpolitische Modernisierung darf, wie Joachim Rock betont, nicht zu einer Politik versteckter Kürzungen werden, die komplexe Lebenslagen auf simple Anreizlogiken reduziert. Die geplanten Digitalisierungsschritte und der erleichterte Zugang zu Leistungen sind nach seinen Worten richtig. „Inklusion und Barrierefreiheit müssen damit zwingend einhergehen. Niemand darf zurückgelassen werden.“, unterstreicht Joachim Rock zugleich.

Foto: ht
BERLIN (kobinet) Die Sozialstaatskommission, eine Fachkommission der Bundesregierung schlägt weitreichende Reformen staatlicher Sozialleistungen vor. Mit Blick auf die aktuellen Vorschläge der Sozialstaatskommission äußert sich der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Joachim Rock, zugleich auf Nebenwirkungen dieser Vorschläge und stellt fest: ""Der Bericht der Sozialstaatskommission formuliert ein ambitioniertes Programm, um den Sozialstaat moderner und zugänglicher zu machen. Diese Ziele teilt der Paritätische. Der Paritätische kritisiert jedoch die in Aussicht gestellten Verschlechterungen für Menschen mit geringem Einkommen. "
Die Absenkung von Freibeträgen, die gerade Haushalte mit niedrigen Einkommen, Alleinerziehende sowie Menschen mit Sorgeverpflichtungen oder gesundheitlichen Einschränkungen träfen, ist nach den Worten des Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes falsch. Sozialpolitische Modernisierung darf, wie Joachim Rock betont, nicht zu einer Politik versteckter Kürzungen werden, die komplexe Lebenslagen auf simple Anreizlogiken reduziert. Die geplanten Digitalisierungsschritte und der erleichterte Zugang zu Leistungen sind nach seinen Worten richtig. „Inklusion und Barrierefreiheit müssen damit zwingend einhergehen. Niemand darf zurückgelassen werden.“, unterstreicht Joachim Rock zugleich.




