Bochum (kobinet)
Am 12. Januar 2026 war eine Veranstaltung.
Die Veranstaltung war in Bochum.
Sie war an der Evangelischen Hoch-Schule.
Der Wetter-Dienst hatte vor Glatt-Eis gewarnt.
Trotzdem kamen etwa 70 Menschen.
Sie wollten Udo Sierck zuhören.
Udo Sierck hat ein neues Buch geschrieben.
Das Buch heißt: Frech und frei.
Das Buch erzählt von 50 Jahren Behinderten-Bewegung.
Udo Sierck ist Aktivist.
Ein Aktivist ist eine Person.
Die Person will etwas ändern.
Udo Sierck kämpft für die Rechte von behinderten Menschen.
Zur Veranstaltung kamen verschiedene Menschen.
Es kamen Studierende.
Es kamen Lehr-Personen.
Und es kamen Fach-Kräfte für Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Das Bochumer Zentrum für Disability Studies hat die Veranstaltung gemacht.
Die kurze Form ist: BODYS.
Professor Stefan Schache hat die Veranstaltung geleitet.
Udo Sierck hat keinen Text vorgelesen.
Er hat frei gesprochen.
Danach gab es eine Gesprächs-Runde.
Gudrun Kellermann hat einen Bericht geschrieben.
Der Bericht steht im Internet.
Er steht auf der Seite von BODYS.
Im Bericht steht: Udo Sierck hat über verschiedene Themen gesprochen.
Er hat über die Geschichte der Krüppel-Bewegung berichtet.
Krüppel-Bewegung war der Name der Behinderten-Bewegung.
Udo Sierck ist selbst behindert.
Er hat die Geschichte selbst erlebt.
In den 1970er Jahren gab es viele Probleme.
Behinderte Menschen wurden fremd-bestimmt.
Das heißt: Andere Menschen haben über ihr Leben entschieden.
Es gab keine Barriere-Freiheit.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
In Einrichtungen wurden behinderte Menschen schlecht behandelt.
Damals gab es das medizinische Modell von Behinderung.
Das heißt: Menschen sahen nur die Fehler.
Die Fehler bei behinderten Menschen.
1981 war das Internationale Jahr der Behinderten.
In Deutschland gab es viele Proteste.
Behinderte Menschen haben für ihre Rechte gekämpft.
Auch behinderte Frauen haben sich organisiert.
Sie haben über besondere Probleme gesprochen.
Zum Beispiel: Sexuelle Gewalt gegen behinderte Frauen.
Oder Zwangs-Verhütung.
Das heißt: Frauen durften nicht selbst entscheiden.
Sie durften nicht entscheiden: Will ich Kinder bekommen?
Diese Themen sind heute immer noch wichtig.
Heute gibt es neue Schwer-Punkte.
Bei der Inklusion in Schulen gibt es Fortschritte.
Aber viele Menschen haben noch Probleme.
Zum Beispiel Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Oder Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Oder Menschen mit komplexer Behinderung.
Udo Sierck hat über stationäres Wohnen gesprochen.
Das heißt: Behinderte Menschen leben in Heimen.
In Heimen gibt es oft Gewalt.
Behinderte Menschen haben dagegen protestiert.
Udo Sierck hat von einer Haus-Besetzung erzählt.
Danach war er in einer Polizei-Zelle.
Den ganzen Bericht können Sie hier lesen:
Am 20. Februar 2026 gibt es eine Veranstaltung.
Die Veranstaltung ist in Hamburg.
Sie ist von 19 Uhr bis 21 Uhr.
Sie ist im Kölibri.
Die Adresse ist: Hein-Köllisch-Platz 12.
20359 Hamburg.
Udo Sierck liest aus seinem Buch vor.
Danach gibt es eine Diskussion.
Mehr Informationen gibt es hier:
Das Buch ist am 1. Oktober 2025 erschienen.
Der Verlag heißt: Assoziation A.
Das Buch hat 152 Seiten.
Im Buch sind viele Bilder.
Zum Beispiel Plakate.
Oder Flug-Blätter und Zeitungs-Artikel.
Die ISBN ist eine Nummer auf Büchern.
An der Nummer erkennt man das Buch.
Die ISBN-Nummer ist: 978-3-86241-514-4.
Das Buch erzählt vom Widerstand.
Widerstand bedeutet: Du wehrst dich gegen einen Angriff.
Die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung hat seit 1975 gekämpft.
Das Buch kostet 18 Euro.
Sie können es im Buch-Handel kaufen.
Zum Beispiel bei Thalia:

Foto: Verlag Assoziation A
Bochum (kobinet) "Trotz dringender – letztendlich unberechtigter – Warnungen des Wetterdienstes, wegen Glatteis in NRW zuhause zu bleiben, war das Auditorium der Evangelischen Hochschule Bochum am Abend des 12. Januar 2026 gut gefüllt. Etwa 70 Menschen waren gekommen, um dem Publizisten und Aktivisten Udo Sierck zu seinem neuesten Buch 'Frech und frei – 50 Jahre Kämpfe der Behindertenbewegung' zuzuhören. Anwesend waren Studierende und Lehrpersonen der EvH, Fachkräfte aus der Behindertenhilfe und dem Bereich der Inklusion sowie aktivistische Menschen von Selbstbestimmt-Leben-Organisationen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) und moderiert von Prof. Dr. Stefan Schache, stellvertretender Leiter von BODYS. Statt klassischer Lesung entschied Udo Sierck sich für einen freien Vortrag mit anschließender Gesprächsrunde, ein Konzept, das aufging." So heißt es in einem vor kurzem auf der Internetseite von BODYS veröffentlichten Bericht von Gudrun Kellermann über die Veranstaltung mit Udo Sierck in Bochum.
Und weiter heißt es im Bericht: „Sierck richtete spotlichtartig einen Blick auf verschiedene Stationen der deutschen ‚Krüppelbewegung‘. Als selbst von Behinderung betroffener Zeitzeuge ließ er die Geschichte lebendig werden. In den Anfängen waren Fremdbestimmung und Bevormundung in sämtlichen Lebensbereichen, fehlende Barrierefreiheit des öffentlichen Personennahverkehrs und Repressalien in Behinderteneinrichtungen dominierende Themen. Die 1970er Jahre waren noch stark geprägt von den Nachwirkungen der NS-Zeit und einem defizitären Blick auf behinderte Menschen, in den Disability Studies als ‚medizinisches Modell von Behinderung‘ diskutiert. 1981 wurde von den Wohlfahrtsverbänden zum ‚Internationalen Jahr der Behinderten‘ ausgerufen, was in Deutschland zu einer Reihe von Protestaktionen von behinderten Menschen führte. In dieser Zeit bildete sich auch die feministische Behindertenbewegung heraus, in der die erhöhte Betroffenheit von sexueller Gewalt, Zwangsverhütung und Recht auf selbstbestimmte Schwangerschaft thematisiert wurden. All dies wird bis heute diskutiert, nur mit veränderten Schwerpunkten. Während derzeit bei der schulischen Integration bzw. Inklusion langsam ein Umdenken stattfindet, sind vor allem Menschen mit psychiatrischen Erfahrungen, mit anderen Lernmöglichkeiten und mit komplexer Behinderung (1) weiterhin in hohem Maß von Menschenrechtsverletzungen betroffen. Als besonderes Problemfeld hob Sierck das stationäre Wohnen für behinderte Menschen heraus, das einen Nährboden für Gewalt bildet. Er erinnerte an zahlreiche Proteste behinderter Menschen gegen das menschenunwürdige Heimleben und teilte eine persönliche Erfahrung, wie er nach einer Hausbesetzung eine Polizeizelle von innen kennenlernen ‚durfte'“.
Link zum vollständigen Bericht über die Veranstaltung
Am 20. Februar 2026 findet im Kölibri, GWA St. Pauli, Hein-Köllisch-Platz 12, 20359 Hamburg von 19:00 – 21:00 Uhr in Hamburg eine Lesung und Diskussion mit Udo Sierck aus seinem Buch „Frech und frei – 50 Jahre Kämpfe der Behindertenbewegung“ statt.
Link zur Ankündigung der Veranstaltung in Hamburg
Das am 1. Oktober 2025 im Verlag Assoziation A erschienene, 152 Seiten starke, mit Plakaten, Flugblättern und Zeitungsartikeln bebilderte Taschenbuch mit der ISBN-Nummer 978-3-86241-514-4 erzählt vom Widerstand einer sich entwickelnden Selbstbestimmt-Leben-Bewegung seit Mitte der 1970er-Jahre. Das Buch, das über den Buchhandel bezogen werden kann, kostet 18 €. Weitere Informationen und die Bestellmöglichkeit gibt es beispielsweise bei Thalia unter folgendem Link:

Foto: Verlag Assoziation A
Bochum (kobinet) "Trotz dringender – letztendlich unberechtigter – Warnungen des Wetterdienstes, wegen Glatteis in NRW zuhause zu bleiben, war das Auditorium der Evangelischen Hochschule Bochum am Abend des 12. Januar 2026 gut gefüllt. Etwa 70 Menschen waren gekommen, um dem Publizisten und Aktivisten Udo Sierck zu seinem neuesten Buch 'Frech und frei – 50 Jahre Kämpfe der Behindertenbewegung' zuzuhören. Anwesend waren Studierende und Lehrpersonen der EvH, Fachkräfte aus der Behindertenhilfe und dem Bereich der Inklusion sowie aktivistische Menschen von Selbstbestimmt-Leben-Organisationen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) und moderiert von Prof. Dr. Stefan Schache, stellvertretender Leiter von BODYS. Statt klassischer Lesung entschied Udo Sierck sich für einen freien Vortrag mit anschließender Gesprächsrunde, ein Konzept, das aufging." So heißt es in einem vor kurzem auf der Internetseite von BODYS veröffentlichten Bericht von Gudrun Kellermann über die Veranstaltung mit Udo Sierck in Bochum.
Und weiter heißt es im Bericht: „Sierck richtete spotlichtartig einen Blick auf verschiedene Stationen der deutschen ‚Krüppelbewegung‘. Als selbst von Behinderung betroffener Zeitzeuge ließ er die Geschichte lebendig werden. In den Anfängen waren Fremdbestimmung und Bevormundung in sämtlichen Lebensbereichen, fehlende Barrierefreiheit des öffentlichen Personennahverkehrs und Repressalien in Behinderteneinrichtungen dominierende Themen. Die 1970er Jahre waren noch stark geprägt von den Nachwirkungen der NS-Zeit und einem defizitären Blick auf behinderte Menschen, in den Disability Studies als ‚medizinisches Modell von Behinderung‘ diskutiert. 1981 wurde von den Wohlfahrtsverbänden zum ‚Internationalen Jahr der Behinderten‘ ausgerufen, was in Deutschland zu einer Reihe von Protestaktionen von behinderten Menschen führte. In dieser Zeit bildete sich auch die feministische Behindertenbewegung heraus, in der die erhöhte Betroffenheit von sexueller Gewalt, Zwangsverhütung und Recht auf selbstbestimmte Schwangerschaft thematisiert wurden. All dies wird bis heute diskutiert, nur mit veränderten Schwerpunkten. Während derzeit bei der schulischen Integration bzw. Inklusion langsam ein Umdenken stattfindet, sind vor allem Menschen mit psychiatrischen Erfahrungen, mit anderen Lernmöglichkeiten und mit komplexer Behinderung (1) weiterhin in hohem Maß von Menschenrechtsverletzungen betroffen. Als besonderes Problemfeld hob Sierck das stationäre Wohnen für behinderte Menschen heraus, das einen Nährboden für Gewalt bildet. Er erinnerte an zahlreiche Proteste behinderter Menschen gegen das menschenunwürdige Heimleben und teilte eine persönliche Erfahrung, wie er nach einer Hausbesetzung eine Polizeizelle von innen kennenlernen ‚durfte'“.
Link zum vollständigen Bericht über die Veranstaltung
Am 20. Februar 2026 findet im Kölibri, GWA St. Pauli, Hein-Köllisch-Platz 12, 20359 Hamburg von 19:00 – 21:00 Uhr in Hamburg eine Lesung und Diskussion mit Udo Sierck aus seinem Buch „Frech und frei – 50 Jahre Kämpfe der Behindertenbewegung“ statt.
Link zur Ankündigung der Veranstaltung in Hamburg
Das am 1. Oktober 2025 im Verlag Assoziation A erschienene, 152 Seiten starke, mit Plakaten, Flugblättern und Zeitungsartikeln bebilderte Taschenbuch mit der ISBN-Nummer 978-3-86241-514-4 erzählt vom Widerstand einer sich entwickelnden Selbstbestimmt-Leben-Bewegung seit Mitte der 1970er-Jahre. Das Buch, das über den Buchhandel bezogen werden kann, kostet 18 €. Weitere Informationen und die Bestellmöglichkeit gibt es beispielsweise bei Thalia unter folgendem Link:




