Krautheim (kobinet)
Menschen mit Behinderungen wollen selbst entscheiden.
Sie wollen selbst entscheiden, wie sie leben.
Sie wollen selbst entscheiden, wo sie wohnen.
Das ist ihr Recht.
Aber das ist oft schwierig.
Es gibt viele Hindernisse.
Die Politik spricht über Kürzungen.
Kürzungen bedeutet: Es gibt weniger Geld als vorher.
Das bedeutet: Menschen bekommen weniger Hilfe.
Wichtige Gesetze werden nicht gemacht.
Es gibt zu wenig barrierefreie Wohnungen.
Barrierefrei bedeutet: Ohne Hindernisse.
Immer mehr Menschen brauchen Unterstützung.
Der Bundes-Verband Selbsthilfe Körper-Behinderter lädt ein.
Die Abkürzung ist: BSK.
Der BSK macht eine Veranstaltung.
Die Veranstaltung heißt: Krautheimer Gespräche.
Das Thema ist: Selbst-bestimmtes Leben und Wohnen.
Wann und wo?
Datum: 20. Februar 2026
Uhr-Zeit: 18:00 Uhr
Ort: EKWZ
Das ist das Eduard-Knoll-Wohn-Zentrum.
Adresse: Alt-Krautheimer Straße 21
74238 Krautheim
Was passiert bei der Veranstaltung?
Es gibt eine Podiums-Diskussion.
Das ist ein Gespräch auf einer Bühne.
Es kommen Vertreter von Parteien.
Ein Vertreter ist eine Person.
Diese Person spricht für andere Menschen.
Es kommen Experten vom BSK.
Experten sind Menschen.
Diese Menschen kennen sich gut aus.
Sie sprechen über Politik.
Sie sprechen über Gesetze.
Die Diskussion behandelt wichtige Fragen:
Wie können Menschen mit Behinderungen frei wählen?
Wie können sie selbst entscheiden, wo sie wohnen?
Was muss die Politik dafür tun?
Was muss sich in Baden-Württemberg ändern?
Alle Bürger können mit-machen.
Sie können Fragen stellen.
Sie können ihre Meinung sagen.
Anmeldung
Warum ist das wichtig?
Menschen mit Behinderungen haben oft keine Mit-Sprache.
Mit-Sprache bedeutet: Mit-reden und mit-entscheiden.
Wichtige Gesetze werden nicht gemacht.
Ein Beispiel ist: Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Die Politik will Leistungen kürzen.
Leistungen sind zum Beispiel: Assistenz im Alltag.
Eine Assistenz ist eine Hilfe.
Diese Hilfe unterstützt Menschen im Alltag.
Der BSK ist dagegen.
Der BSK fordert:
Mehr Barriere-Freiheit.
Mehr Mit-Sprache.
Genug Unterstützung für alle.
Das steht auch in der UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Das ist ein Vertrag von vielen Ländern.
Der Vertrag ist für gleiche Rechte.

Foto: BSK e.V.
Krautheim (kobinet) Wie können Menschen mit Behinderungen so leben, wie sie es möchten – mit echter Mitsprache, barrierefrei und selbstbestimmt? Diese Frage beschäftigt viele Betroffene, Angehörige und Einrichtungen. Doch gerade jetzt steht vieles auf dem Prüfstand: In politischen Diskussionen ist von Kürzungen notwendiger Unterstützungsleistungen die Rede, und wichtige Gesetzesreformen lassen auf sich warten. Gleichzeitig fehlt es überall an barrierefreien und altersgerechten Wohnungen – während die Gesellschaft immer älter wird und der Unterstützungsbedarf steigt. Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) sieht dringenden Gesprächsbedarf und lädt deshalb zu seinen traditionellen "Krautheimer Gesprächen" ein. Die Veranstaltung findet am 20. Februar 2026 um 18:00 Uhr im EKWZ – Eduard-Knoll-Wohnzentrum, EG links, Altkrautheimer Straße 21, in 74238 Krautheim statt und beschäftigt sich diesmal mit dem Thema "Partizipation und selbstbestimmtes Leben in der gewünschten Wohnform".
Auf dem Podium wirken Vertreter*innen von Parteien mit. Die Podiumsdiskussion beleuchtet, welche politischen Weichenstellungen nötig sind, damit Menschen mit Behinderungen wirklich frei wählen können, wie und wo sie leben möchten. Im Mittelpunkt stehen bundespolitische Entwicklungen, die auf die Situation in Baden-Württemberg übertragen werden sollen. Neben Expertinnen und Experten aus Politik und BSK sind ausdrücklich auch Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich einzubringen und Fragen zu stellen.
Eine Anmeldung ist erwünscht und bis zum 9. Februar 2026 möglich per E-Mail an:
Hintergrund der Diskussion ist, dass Mitspracherechte in Einrichtungen und Beteiligungsmöglichkeiten der Selbsthilfe bei Gesetzesvorhaben immer wieder eingeschränkt werden. Auch Reformen wie das Behindertengleichstellungsgesetz kommen nicht im Sinne der Menschen mit Behinderungen voran. Gleichzeitig werden Teilhabeleistungen – etwa Assistenz oder Unterstützung im Alltag – politisch immer wieder infrage gestellt. Der BSK lehnt solche Kürzungen klar ab und fordert stattdessen einen „Frühling der Umsetzung“: mehr Barrierefreiheit, mehr Beteiligung und bedarfsdeckende Teilhabeleistungen sowie ausreichend Unterstützungsangebote, wie sie in der UN-Behindertenrechtskonvention (Art. 9 und 19) festgelegt sind.

Foto: BSK e.V.
Krautheim (kobinet) Wie können Menschen mit Behinderungen so leben, wie sie es möchten – mit echter Mitsprache, barrierefrei und selbstbestimmt? Diese Frage beschäftigt viele Betroffene, Angehörige und Einrichtungen. Doch gerade jetzt steht vieles auf dem Prüfstand: In politischen Diskussionen ist von Kürzungen notwendiger Unterstützungsleistungen die Rede, und wichtige Gesetzesreformen lassen auf sich warten. Gleichzeitig fehlt es überall an barrierefreien und altersgerechten Wohnungen – während die Gesellschaft immer älter wird und der Unterstützungsbedarf steigt. Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) sieht dringenden Gesprächsbedarf und lädt deshalb zu seinen traditionellen "Krautheimer Gesprächen" ein. Die Veranstaltung findet am 20. Februar 2026 um 18:00 Uhr im EKWZ – Eduard-Knoll-Wohnzentrum, EG links, Altkrautheimer Straße 21, in 74238 Krautheim statt und beschäftigt sich diesmal mit dem Thema "Partizipation und selbstbestimmtes Leben in der gewünschten Wohnform".
Auf dem Podium wirken Vertreter*innen von Parteien mit. Die Podiumsdiskussion beleuchtet, welche politischen Weichenstellungen nötig sind, damit Menschen mit Behinderungen wirklich frei wählen können, wie und wo sie leben möchten. Im Mittelpunkt stehen bundespolitische Entwicklungen, die auf die Situation in Baden-Württemberg übertragen werden sollen. Neben Expertinnen und Experten aus Politik und BSK sind ausdrücklich auch Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich einzubringen und Fragen zu stellen.
Eine Anmeldung ist erwünscht und bis zum 9. Februar 2026 möglich per E-Mail an:
Hintergrund der Diskussion ist, dass Mitspracherechte in Einrichtungen und Beteiligungsmöglichkeiten der Selbsthilfe bei Gesetzesvorhaben immer wieder eingeschränkt werden. Auch Reformen wie das Behindertengleichstellungsgesetz kommen nicht im Sinne der Menschen mit Behinderungen voran. Gleichzeitig werden Teilhabeleistungen – etwa Assistenz oder Unterstützung im Alltag – politisch immer wieder infrage gestellt. Der BSK lehnt solche Kürzungen klar ab und fordert stattdessen einen „Frühling der Umsetzung“: mehr Barrierefreiheit, mehr Beteiligung und bedarfsdeckende Teilhabeleistungen sowie ausreichend Unterstützungsangebote, wie sie in der UN-Behindertenrechtskonvention (Art. 9 und 19) festgelegt sind.




