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Sportler für Special Olympics Nationale Spiele Saarland 2026 nominiert

Gruppe von Sportlerinnen und Sportlern bildet einen Kreis und reicht sich die Hände
Basketballmannschaft des Saarlandes zu den Special Olympics
Foto: Niclas Breves

BERLIN (kobinet) Vom 15. bis 20. Juni 2026 wird das Saarland gemeinsam mit dem französischen Forbach zum Zentrum des inklusiven Sports. Jetzt stehen die Nominierten für die Special Olympics Nationalen Spiele Saarland 2026 fest. Nach aktuellem Stand sind 4.300 Sportlerinnen und Sportler für das größte inklusive Multisport-Event des Landes nominiert. Darunter 3.826 Athleten mit geistiger Behinderung sowie 474 Unified Partner, die gemeinsam an den Start gehen. Alle 16 Landesverbände von Special Olympics Deutschland werden mit Delegationen im Saarland vertreten sein. Die meisten Nominierten werden vom Special Olympics Landesverband Bayern mit 709 Sportlern gestellt. Das große Interesse unterstreicht die Bedeutung der Spiele, die zum ersten Mal im Saarland ausgetragen werden: Mehr als 5.000 Anmeldungen gingen im Vorfeld ein.

Insgesamt stehen Wettbewerbe in 27 Sportarten auf dem Programm – so viele wie noch nie bei Nationalen Sommerspielen von Special Olympics Deutschland. Neben bekannten Disziplinen feiern 3×3 Basketball, Gerätturnen, Hockey, Rudern, Segen ihre offizielle Premiere und erweitern das sportliche Angebot.

„Die hohe Nachfrage und die Zahl der Nominierten zeigen, welche Bedeutung die Nationalen Spiele für Athletinnen und Athleten, Familien und die gesamte Organisation haben“, sagt Ralf Kirch, Geschäftsleiter der Special Olympics Nationalen Spiele Saarland 2026. „Gemeinsam mit unseren Partnern im Saarland und in Forbach bereiten wir Spiele vor, die Begegnungen schaffen und weit über die Wettbewerbe hinaus wirken.“ Neben den 4.300 Sportlern aus Deutschland werden bis zu 15 internationale Delegationen erwartet.

Auch aus sportlicher Sicht versprechen die Nationalen Spiele beeindruckende Leistungen und einzigartige Momente. „Die große Anzahl an Sportarten und Teilnehmenden zeigt die enorme Entwicklung von Special Olympics in Deutschland“, betont Tom Hauthal, Sportdirektor von Special Olympics Deutschland. „Für viele Athletinnen und Athleten sind die Nationalen Spiele der sportliche Höhepunkt ihrer Laufbahn – und gleichzeitig eine wichtige Etappe auf dem Weg zu internationalen Wettbewerben.“

Wer bei den Nationalen Spielen im Saarland erfolgreich abschneidet, kann sich für das nächste große Ziel qualifizieren: die Special Olympics Weltsommerspiele 2027 in Chile.