Pirna-Sonnenstein (kobinet)
Im Jahr 2025 kamen 21.018 Menschen in die Gedenk-Stätte.
Die Gedenk-Stätte heißt Pirna-Sonnenstein.
Eine Gedenk-Stätte ist ein besonderer Ort.
Dort denken Menschen an schlimme Dinge.
Diese Dinge sind früher passiert.
In Pirna-Sonnenstein gab es schlimme Verbrechen.
Das war in der Zeit vom National-Sozialismus.
National-Sozialismus ist eine Menschen-feindliche Welt-Ansicht.
Die Nazis haben damals kranke Menschen getötet.
Nazis waren eine politische Gruppe in Deutschland.
Sie haben von 1933 bis 1945 regiert.
Sie haben viele Menschen getötet.
2025 kamen fast 2.000 Menschen mehr.
Das war mehr als im Jahr davor.
Das zeigt: Viele Menschen interessieren sich für Geschichte.
Über 12.000 Menschen haben bei Lern-Angeboten mit-gemacht.
Lern-Angebote sind Kurse und Veranstaltungen.
Dort lernen Menschen etwas Neues.
Viele Schul-Klassen sind in die Gedenk-Stätte gekommen.
Auch Studenten von der Medizin waren dort.
Polizei-Schüler von der Polizei-Schule Sachsen waren da.
Auch Azubis aus Kranken-Häusern kamen.
Auch Azubis aus Pflege-Heimen kamen.
Azubis sind junge Menschen in Berufs-Ausbildung.
Zum ersten Mal waren Polizei-Schüler aus Schneeberg dabei.
Die Gedenk-Stätte findet das gut.
Im Herbst 2025 hat die Gedenk-Stätte neue Toiletten gebaut.
Ab März 2026 gibt es barriere-freie Toiletten.
Barriere-frei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Alle Menschen können die Toiletten benutzen.
Auch Menschen im Roll-Stuhl können sie benutzen.
Das ist wichtig für eine gute Gedenk-Stätte.
Seit Dezember 2025 gibt es einen Audio-Guide.
Ein Audio-Guide ist eine Hör-Führung.
Der Audio-Guide ist in Einfacher Sprache.
So können mehr Menschen die Gedenk-Stätte verstehen.
Man kann die Gedenk-Stätte alleine besuchen.
Der Audio-Guide erklärt dann alles.
Am 27. Januar gibt es eine besondere Veranstaltung.
Eine Veranstaltung ist ein Treffen von Menschen.
Die Veranstaltung ist um 17 Uhr 30.
Alle können selbst-gebastelte Lichter-Tüten mit-bringen.
Damit wird die Gedenk-Stätte beleuchtet.
Das ist ein Zeichen für das Erinnern.
Am 1. November 2026 gibt es ein Symposium.
Ein Symposium ist ein Treffen.
Menschen sprechen dort über ein bestimmtes Thema.
Das Thema ist: Jüdische Wohlfahrt unter den Nazis.
Wohlfahrt bedeutet: Hilfe für arme Menschen.
Und Hilfe für kranke Menschen.
Es geht um jüdische Hilfs-Organisationen.
Diese waren in der Nazi-Zeit aktiv.
Die Gedenk-Stätte bietet kosten-lose Führungen an.
Jeden Samstag um 14 Uhr gibt es eine Führung.
Im Juli und August gibt es jeden Tag eine Führung.
Alle interessierten Menschen können mit-machen.

Foto: StSG, Foto: Jürgen Lösel
Pirna-Sonnenstein (kobinet) Mit 21.018 Gästen war die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein auch im Jahr 2025 ein vielbesuchter Ort des Erinnerns, des Lernens und der Auseinandersetzung mit der Geschichte der nationalsozialistischen Krankenmorde. Der Zuwachs von fast 2.000 Besucherinnen und Besuchern im Vergleich zum Vorjahr verdeutlicht das anhaltende gesellschaftliche Interesse an der Arbeit des Erinnerungsortes, heißt es in einer Presseinformation der Gedenkstätte.
Über 12.000 Menschen nutzten die vielfältigen pädagogischen Angebote, um sich intensiv mit den historischen Verbrechen und ihren ethischen, medizinischen und gesellschaftlichen Dimensionen auseinanderzusetzen. Neben zahlreichen Schulklassen kamen erneut Studierende der Medizin, der Hochschule der Sächsischen Polizei sowie Auszubildende aus sozialen und gesundheitlichen Berufsfeldern nach Pirna-Sonnenstein. Erstmals nahmen auch Auszubildende der Polizeifachschule Schneeberg an einem Bildungsangebot teil. Diese Entwicklung zeigt, dass nach Ansicht der Gedenkstätte historisch-politische Bildung zunehmend als Teil beruflicher Verantwortung verstanden wird.
Auch der Erinnerungsort selbst wurde im Jahr 2025 weiterentwickelt. Im Herbst begannen die lange vorbereiteten Umbaumaßnahmen der sanitären Anlagen. Ab voraussichtlich März 2026 stehen den Besucherinnen und Besuchern während der gesamten Öffnungszeiten ausreichende und barrierefreie Toiletten zur Verfügung – ein wichtiger Schritt hin zu einer Gedenkstätte für alle.
Seit Dezember 2025 ergänzt ein Audioguide in Einfacher Sprache das bestehende Angebot. Er richtet sich insbesondere an den stetig wachsenden Kreis der Einzelbesuchenden und ermöglicht es, den Erinnerungsort individuell, selbstbestimmt und barriereärmer zu erschließen.
Am 27. Januar sind alle Interessierten herzlich eingeladen, die Gedenkstätte um 17.30 Uhr mit selbstgestalteten Lichtertüten zu erleuchten und gemeinsam ein sichtbares Zeichen des Erinnerns zu setzen. Weiterhin findet am 1. November 2026 anlässlich des Jahres der Jüdischen Kultur in Sachsen ein Sonnenstein-Symposium statt, das sich der jüdischen Wohlfahrt unter nationalsozialistischer Herrschaft widmet.
Interessierten bietet die Gedenkstätte zudem jeden Samstag um 14 Uhr eine kostenlose öffentliche Führung an. In den Monaten Juli und August findet dieses Angebot täglich statt.

Foto: StSG, Foto: Jürgen Lösel
Pirna-Sonnenstein (kobinet) Mit 21.018 Gästen war die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein auch im Jahr 2025 ein vielbesuchter Ort des Erinnerns, des Lernens und der Auseinandersetzung mit der Geschichte der nationalsozialistischen Krankenmorde. Der Zuwachs von fast 2.000 Besucherinnen und Besuchern im Vergleich zum Vorjahr verdeutlicht das anhaltende gesellschaftliche Interesse an der Arbeit des Erinnerungsortes, heißt es in einer Presseinformation der Gedenkstätte.
Über 12.000 Menschen nutzten die vielfältigen pädagogischen Angebote, um sich intensiv mit den historischen Verbrechen und ihren ethischen, medizinischen und gesellschaftlichen Dimensionen auseinanderzusetzen. Neben zahlreichen Schulklassen kamen erneut Studierende der Medizin, der Hochschule der Sächsischen Polizei sowie Auszubildende aus sozialen und gesundheitlichen Berufsfeldern nach Pirna-Sonnenstein. Erstmals nahmen auch Auszubildende der Polizeifachschule Schneeberg an einem Bildungsangebot teil. Diese Entwicklung zeigt, dass nach Ansicht der Gedenkstätte historisch-politische Bildung zunehmend als Teil beruflicher Verantwortung verstanden wird.
Auch der Erinnerungsort selbst wurde im Jahr 2025 weiterentwickelt. Im Herbst begannen die lange vorbereiteten Umbaumaßnahmen der sanitären Anlagen. Ab voraussichtlich März 2026 stehen den Besucherinnen und Besuchern während der gesamten Öffnungszeiten ausreichende und barrierefreie Toiletten zur Verfügung – ein wichtiger Schritt hin zu einer Gedenkstätte für alle.
Seit Dezember 2025 ergänzt ein Audioguide in Einfacher Sprache das bestehende Angebot. Er richtet sich insbesondere an den stetig wachsenden Kreis der Einzelbesuchenden und ermöglicht es, den Erinnerungsort individuell, selbstbestimmt und barriereärmer zu erschließen.
Am 27. Januar sind alle Interessierten herzlich eingeladen, die Gedenkstätte um 17.30 Uhr mit selbstgestalteten Lichtertüten zu erleuchten und gemeinsam ein sichtbares Zeichen des Erinnerns zu setzen. Weiterhin findet am 1. November 2026 anlässlich des Jahres der Jüdischen Kultur in Sachsen ein Sonnenstein-Symposium statt, das sich der jüdischen Wohlfahrt unter nationalsozialistischer Herrschaft widmet.
Interessierten bietet die Gedenkstätte zudem jeden Samstag um 14 Uhr eine kostenlose öffentliche Führung an. In den Monaten Juli und August findet dieses Angebot täglich statt.




