Berlin (kobinet)
Es gibt eine Diskussion über Teil-Zeit-Arbeit.
Diskussion bedeutet: Mehrere Menschen reden miteinander.
Die Menschen haben verschiedene Meinungen.
Manche Politiker wollen Teil-Zeit-Arbeit einschränken.
Das ist keine gute Idee.
Viele Menschen arbeiten in Teil-Zeit.
Teil-Zeit-Arbeit bedeutet: Du arbeitest weniger Stunden als andere Menschen.
Du hast mehr Frei-Zeit.
Sie haben gute Gründe dafür.
Verena Bentele ist die Präsidentin vom VdK.
Eine Präsidentin ist eine Frau.
Sie leitet eine Organisation.
Der VdK ist ein Sozial-Verband.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe.
Die Gruppe hilft Menschen bei Problemen.
Sie sagt: Die Diskussion ist nicht hilfreich.
Es gibt wichtigere Probleme.
Zum Beispiel: Es fehlen Plätze für Kinder-Betreuung.
Und es fehlen Pflege-Angebote für alte Menschen.
Manche Politiker von der Union sagen:
Union bedeutet hier: Eine Gruppe von Politikern.
Die Gruppe heißt CDU und CSU.
Teil-Zeit soll es nur noch selten geben.
Das ist eine schlechte Idee.
Viele Menschen arbeiten in Teil-Zeit.
Sie kümmern sich auch um ihre Familie.
Oder sie pflegen kranke Angehörige.
Angehörige sind Menschen aus der Familie.
Zum Beispiel: Eltern oder Geschwister.
Das ist viel Arbeit.
Verena Bentele sagt:
Teil-Zeit ist für viele Menschen wichtig.
Es ist kein Luxus.
Luxus bedeutet: Sehr teure Sachen.
Man braucht diese Sachen nicht zum Leben.
Es ist ihr Alltag.
Die Menschen sind nicht faul.
Sie haben wichtige Aufgaben zu Hause.
Was brauchen wir stattdessen?
Wir brauchen mehr Plätze für Kinder-Betreuung.
Wir brauchen bessere Pflege-Angebote.
Dann können Menschen wieder mehr arbeiten.
Wenn sie das wollen.
Und wenn sie das können.
Verena Bentele fordert noch mehr:
Mini-Jobs sollen zu richtigen Jobs werden.
Mini-Jobs sind kleine Arbeits-Stellen.
Man verdient dabei wenig Geld.
Man arbeitet wenige Stunden.
Mit Sozial-Versicherung.
Eine Versicherung hilft dir bei Problemen.
Du zahlst jeden Monat Geld dafür.
Alle Menschen in Deutschland sollen versichert sein.
Egal welchen Beruf sie haben.
Das ist gerecht.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Die Diskussion um Einschränkungen beim Teilzeitrecht ist kein sinnvoller Beitrag für eine gute Beschäftigungspolitik. Statt strukturelle Probleme wie fehlende Kinderbetreuung oder Pflegeinfrastruktur zu lösen, werden Arbeitnehmer unter Generalverdacht gestellt. VdK-Präsidentin Verena Bentele kommentierte dies wie folgt: "Die aktuelle Debatte um die Einschränkung des Rechts auf Teilzeitarbeit ist kein sinnvoller Beitrag für eine Politik, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken möchte. Statt sich um echte Probleme wie fehlende Kinderbetreuung oder Pflegeinfrastruktur zu kümmern, kommt aus Teilen der Union der Versuch, Menschen, die oft Arbeit und Sorgearbeit unter einen Hut bringen, unter Generalverdacht zu stellen. Die Forderung, Teilzeit nur noch in engen Ausnahmefällen zuzulassen, verkommt zur ungeheuerlichen Unterstellung, Arbeitnehmer seien faul und müssten zur Mehrarbeit gezwungen werden. Das ist eine Sicht, die mit der Lebenswirklichkeit von Millionen Teilzeitbeschäftigten nichts zu tun hat."
Teilzeitarbeit ist nach Ansicht von Verena Bentele für viele kein Lifestyle, sondern Alltag: Viele vereinbarten Beruf, Familie und Pflege. Die Idee, das Teilzeitrecht zu kürzen, verkenne diese Realität und schiebe Verantwortung auf die Beschäftigten. „Stattdessen brauchen wir mehr Betreuungsplätze und bessere Bedingungen, damit Menschen ohne Hürden wieder in Vollzeit wechseln können. Wer soziale Gerechtigkeit ernst nimmt, schwächt keine Arbeitnehmerrechte, sondern stärkt sie und schafft Voraussetzungen, unter denen Menschen mehr arbeiten wollen und können. Dazu gehört auch, dass Minijobs zu sozialversicherungspflichtigen Jobs umgewandelt werden und dass generell alle Beschäftigten in Deutschland über ein Versicherungssystem abgesichert werden. Es ist nicht mehr zeitgemäß, dass die freien Berufe sowie Beamtinnen und Beamten über private Systeme versichert sind“, erklärte Verena Bentele.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Die Diskussion um Einschränkungen beim Teilzeitrecht ist kein sinnvoller Beitrag für eine gute Beschäftigungspolitik. Statt strukturelle Probleme wie fehlende Kinderbetreuung oder Pflegeinfrastruktur zu lösen, werden Arbeitnehmer unter Generalverdacht gestellt. VdK-Präsidentin Verena Bentele kommentierte dies wie folgt: "Die aktuelle Debatte um die Einschränkung des Rechts auf Teilzeitarbeit ist kein sinnvoller Beitrag für eine Politik, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken möchte. Statt sich um echte Probleme wie fehlende Kinderbetreuung oder Pflegeinfrastruktur zu kümmern, kommt aus Teilen der Union der Versuch, Menschen, die oft Arbeit und Sorgearbeit unter einen Hut bringen, unter Generalverdacht zu stellen. Die Forderung, Teilzeit nur noch in engen Ausnahmefällen zuzulassen, verkommt zur ungeheuerlichen Unterstellung, Arbeitnehmer seien faul und müssten zur Mehrarbeit gezwungen werden. Das ist eine Sicht, die mit der Lebenswirklichkeit von Millionen Teilzeitbeschäftigten nichts zu tun hat."
Teilzeitarbeit ist nach Ansicht von Verena Bentele für viele kein Lifestyle, sondern Alltag: Viele vereinbarten Beruf, Familie und Pflege. Die Idee, das Teilzeitrecht zu kürzen, verkenne diese Realität und schiebe Verantwortung auf die Beschäftigten. „Stattdessen brauchen wir mehr Betreuungsplätze und bessere Bedingungen, damit Menschen ohne Hürden wieder in Vollzeit wechseln können. Wer soziale Gerechtigkeit ernst nimmt, schwächt keine Arbeitnehmerrechte, sondern stärkt sie und schafft Voraussetzungen, unter denen Menschen mehr arbeiten wollen und können. Dazu gehört auch, dass Minijobs zu sozialversicherungspflichtigen Jobs umgewandelt werden und dass generell alle Beschäftigten in Deutschland über ein Versicherungssystem abgesichert werden. Es ist nicht mehr zeitgemäß, dass die freien Berufe sowie Beamtinnen und Beamten über private Systeme versichert sind“, erklärte Verena Bentele.




