WEDEMARK (kobinet)
Der Bundes-Verband für Menschen mit Arm-Amputation oder Bein-Amputation hat einen kurzen Namen.
Bundes-Verband bedeutet: Eine große Gruppe von Vereinen aus ganz Deutschland arbeitet zusammen.
Amputation bedeutet: Ein Mensch verliert einen Körper-Teil.
Zum Beispiel: Einen Arm oder ein Bein.
Das kann durch einen Unfall passieren.
Oder durch eine Krankheit.
Der kurze Name ist: BMAB.
Der BMAB plant etwas Neues.
Es soll einen besonderen Tag geben.
Der Tag heißt: Tag der Amputierten.
Amputierte bedeutet: Menschen ohne einen Körper-Teil.
Zum Beispiel: Ohne einen Arm oder ohne ein Bein.
Der erste Tag ist am 21. April 2026.
Das ist ein Dienstag.
Ab dann gibt es den Tag jedes Jahr.
Der Tag ist immer im April.
In den USA gibt es schon so einen Tag.
Dort heißt er: Limb Loss Awareness Month.
Das ist Englisch.
Das bedeutet: Monat für Menschen mit Amputation.
Der BMAB findet diese Idee gut.
Der Tag der Amputierten hat ein wichtiges Ziel.
Mehr Menschen sollen über Amputationen wissen.
Viele Menschen wissen zu wenig darüber.
Menschen mit Amputationen haben besondere Bedürfnisse.
Bedürfnisse bedeutet: Dinge, die ein Mensch braucht.
Zum Beispiel: Hilfe beim Gehen.
Oder: Eine besondere Prothese.
Prothese bedeutet: Ein künstlicher Arm oder ein künstliches Bein.
Das sollen mehr Menschen verstehen.
Es gibt andere Gruppen von Menschen mit Behinderung.
Zum Beispiel: Menschen mit Krebs.
Oder: Menschen mit Multipler Sklerose.
Multiple Sklerose bedeutet: Eine Krankheit der Nerven im Körper.
Oder: Menschen mit Querschnitt-Lähmung.
Querschnitt-Lähmung bedeutet: Das Rücken-Mark ist verletzt.
Dann können Menschen ihre Beine nicht mehr bewegen.
Oder: Sie fühlen nichts mehr in den Beinen.
Diese Gruppen sind bekannter.
Menschen mit Amputationen sind oft nicht sichtbar.
Das hat einen Grund.
Es gibt heute gute Prothesen.
Die Prothesen sehen oft sehr echt aus.
Deshalb sehen viele Menschen die Amputation nicht.
Dieter Jüptner ist der Präsident vom BMAB.
Präsident bedeutet: Der Chef von einer Gruppe.
Er sagt: Amputierte kommen zu selten vor.
Sie kommen zu selten in der Politik vor.
Sie kommen zu selten in der Gesundheits-Versorgung vor.
Gesundheits-Versorgung bedeutet: Kranke Menschen bekommen Hilfe.
Zum Beispiel: Beim Arzt oder im Kranken-Haus.
Sie kommen zu selten in den Medien vor.
Medien bedeutet: Zeitung, Radio oder Fernsehen.
Der BMAB will das ändern.
Der Tag der Amputierten soll helfen.
Menschen mit Amputationen sollen sichtbar werden.
Sie sollen kein Rand-Thema mehr sein.
Rand-Thema bedeutet: Ein Thema ist unwichtig.
In Deutschland gibt es viele Amputationen.
Jedes Jahr sind es 40.000 bis 50.000 neue Amputationen.
Das sagt der BMAB.
Deshalb ist das Thema sehr wichtig.
Am Tag der Amputierten soll es viele Aktionen geben.
Es soll Informationen geben.
Es soll Aktionen auf der Straße geben.
Es soll Berichte in Zeitungen geben.
Es soll Berichte im Radio geben.
Viele Gruppen sollen mit-machen.
Zum Beispiel: Selbst-Hilfe-Gruppen.
Selbst-Hilfe-Gruppen bedeutet: Menschen mit dem gleichen Problem treffen sich.
Sie helfen sich gegenseitig.
Oder: Kranken-Häuser.
Oder: Ärzte und Ärztinnen.
Alle sollen zusammen arbeiten.

Foto: flutie8211 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
WEDEMARK (kobinet) Der Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputationen (BMAB) will ab dem Jahr 2026 erstmals einen bundesweiten "Tag der Amputierten" etablieren. Der dafür vorgesehene Aktionstag ist Dienstag, den 21. April 2026. Der "Tag der Amputierten" soll künftig jährlich im April stattfinden. Vorbild ist der in den USA etablierte "Limb Loss Awareness Month". Ziel des Aktionstages ist es, Menschen mit Amputationen und ihre besonderen Bedürfnisse stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Neben der Sensibilisierung der Bevölkerung sollen Empathie, Verständnis und gesellschaftliche Aufmerksamkeit für die Lebensrealität von Betroffenen gefördert werden. Während andere Betroffenengruppen – etwa Menschen mit Krebs, Multipler Sklerose oder Querschnittlähmung – durch intensive Öffentlichkeitsarbeit sichtbar sind, bleiben Menschen mit Amputationen im Alltag häufig unerkannt. Moderne kosmetische und technische Versorgungen tragen zwar wesentlich zur Lebensqualität bei, führen jedoch zugleich dazu, dass Amputationen oft erst auf den zweiten Blick wahrgenommen werden.
„Amputierte kommen in politischen Debatten, in der Gesundheitsversorgung und in der öffentlichen Wahrnehmung schlicht zu selten vor“, sagte Dieter Jüptner, Präsident des Bundesverbands für Menschen mit Arm- oder Beinamputationen (BMAB). „Mit dem Tag der Amputierten wollen wir diese Unsichtbarkeit durchbrechen und deutlich machen: Menschen mit Amputationen dürfen kein Randthema sein.“
Nach Angaben des BMAB gibt es in Deutschland jährlich schätzungsweise 40.000 bis 50.000 Neuamputationen. Der Verband sieht daher einen besonderen Handlungsbedarf, diesen Personenkreis stärker in den Fokus von Politik, Gesellschaft und Versorgung zu rücken. Der Aktionstag soll durch Informationsangebote, Aktionen im öffentlichen Raum sowie Beiträge in lokalen und regionalen Medien begleitet werden. Eingebunden werden sollen unter anderem Selbsthilfegruppen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und weitere gesellschaftliche Akteure.

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WEDEMARK (kobinet) Der Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputationen (BMAB) will ab dem Jahr 2026 erstmals einen bundesweiten "Tag der Amputierten" etablieren. Der dafür vorgesehene Aktionstag ist Dienstag, den 21. April 2026. Der "Tag der Amputierten" soll künftig jährlich im April stattfinden. Vorbild ist der in den USA etablierte "Limb Loss Awareness Month". Ziel des Aktionstages ist es, Menschen mit Amputationen und ihre besonderen Bedürfnisse stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Neben der Sensibilisierung der Bevölkerung sollen Empathie, Verständnis und gesellschaftliche Aufmerksamkeit für die Lebensrealität von Betroffenen gefördert werden. Während andere Betroffenengruppen – etwa Menschen mit Krebs, Multipler Sklerose oder Querschnittlähmung – durch intensive Öffentlichkeitsarbeit sichtbar sind, bleiben Menschen mit Amputationen im Alltag häufig unerkannt. Moderne kosmetische und technische Versorgungen tragen zwar wesentlich zur Lebensqualität bei, führen jedoch zugleich dazu, dass Amputationen oft erst auf den zweiten Blick wahrgenommen werden.
„Amputierte kommen in politischen Debatten, in der Gesundheitsversorgung und in der öffentlichen Wahrnehmung schlicht zu selten vor“, sagte Dieter Jüptner, Präsident des Bundesverbands für Menschen mit Arm- oder Beinamputationen (BMAB). „Mit dem Tag der Amputierten wollen wir diese Unsichtbarkeit durchbrechen und deutlich machen: Menschen mit Amputationen dürfen kein Randthema sein.“
Nach Angaben des BMAB gibt es in Deutschland jährlich schätzungsweise 40.000 bis 50.000 Neuamputationen. Der Verband sieht daher einen besonderen Handlungsbedarf, diesen Personenkreis stärker in den Fokus von Politik, Gesellschaft und Versorgung zu rücken. Der Aktionstag soll durch Informationsangebote, Aktionen im öffentlichen Raum sowie Beiträge in lokalen und regionalen Medien begleitet werden. Eingebunden werden sollen unter anderem Selbsthilfegruppen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und weitere gesellschaftliche Akteure.




