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Berlin (kobinet) Ausführlich berichten die deutschen Medien heute über die Proteste der Zivilgesellschaft gegen die russische Invasion der Ukraine.

Berlin (kobinet) Ausführlich berichten die deutschen Medien heute über die Proteste der Zivilgesellschaft gegen die russische Invasion der Ukraine.

Berlin (kobinet) Heute vor 20 Jahren war ein wichtiger Tag für die Behindertenbewegung und vor allem für die Gleichstellungsgesetzgebung behinderter Menschen in Deutschland. Nachdem es 1994 nach vielen Protesten und intensiver Lobbyarbeit gelungen war, den Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ in Artikel 3 Absatz 3 Satz 2 des Grundgesetzes zu verankern, beschloss der Deutsche Bundestag am 28. Februar 2002 das Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes (BGG). Dieses bot fortan eine wichtige Grundlage für weitere Regelungen zur Gleichstellung behinderter Menschen und für mehr Barrierefreiheit des Bundes und der Länder.

Trier (kobinet) Esther Junghans lebt seit vielen Jahren mit persönlicher Assistenz und weiß, was das bedeutet und auch, wie schwierig es zuweilen ist, gute Assistent*innen zu finden. Daher wirbt sie für diesen Beruf und auch für eine faire Bezahlung der Assistenzkräfte. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit ihr auch darüber, wie sie die Herausforderung eines Umzugs von München nach Trier mit persönlicher Assistenz geschafft hat.

Trier (kobinet) Lukas Krämer, der es selbst geschafft hat, den Weg aus der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit Unterstützzung des Budget für Arbeit zu gehen, lässt in seiner Kritik am System der Werkstätten mit seinen mageren Vermittlungsquoten und der geringen Entlohnung nicht locker. Auf Twitter hat er sich nun mit einem Plakat dem Thema Rente nach 20 Jahren in der WfbM gewidmet und seine Forderung nach einem Mindestlohn in Werkstätten bekräftigt.

Berlin (kobinet) Im Kiezladen in Berlin-Pankow übernehmen die Mitarbeitenden mit Behinderung kreative Arbeiten für Nachbar*innen – mit Holz, Papier oder Stoff. So entstehen spannende Begegnungen und tolle Produkte. Damit sich Angestellte und Gäste frei bewegen können, hat die Aktion Mensch den barrierefreien Umbau des Ladens mit 22.000 € unterstützt. Darauf weist die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter als Beispiel zum Abbau von Barrieren hin.

Köln (kobinet) „Wie geht eigentlich Autismus?“ So lautet der Titel der 40. Ausgabe des Podcast Echt behindert! der Deutschen Welle. „Störung, Behinderung oder einfach eine andere Art der Wahrnehmung? Darüber, was Autismus eigentlich ist gibt es viele Vorstellungen. Nach dem Motto „nichts über Autisten ohne Autisten“ fragen wir einfach mal nach“, heißt es in der Ankündigung des Podcast, der von Matthias Klaus von der Deutschen Welle moderiert wird und bei der die Autistin Ricky Zehrer zu Gast ist.

Berlin (kobinet) „Suchst du gerade einen krisensicheren Job? Soll es vielleicht ein Job sein, der so ganz anders ist als alles, was du bisher gemacht hast? Dein neuer, abwechslungsreicher Arbeitsplatz soll in Berlin oder Brandenburg sein? Super, dann könnte ein Job in der persönlichen Assistenz genau das sein, was du gerade suchst. Informiere dich an unserem digitalen Bewerber*innen-Tag über die Arbeit als persönliche Assistenz und lerne vielleicht sogar deine*n zukünftigen Arbeitgeber/Arbeitgeberin kennen“, so heißt es in der Ankündigung des Online-Bewerber*innen-Tags am 16. März von 18:00 bis 20:00 Uhr der per Zoom vom Verein aktiv und selbstbestimmt gemeinsam mit verschiedenen behinderten Arbeitgeber*innen in der persönlichen Assistenz durchgeführt wird.

Berlin (kobinet) Weit mehr als 100.000 Menschen haben heute in Berlin gegen die russische Invasion in der Ukraine demonstriert.

Berlin (kobinet) Der Frieden ist das Gold des Lebens. (Augustinus Aurelius)

Oberteuringen (kobinet) Seit mittlerweile vier Jahren gibt es die ergänzende unabhänige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Bodenseekreis/Oberschwaben. Das bedeutet vier Jahre Einsatz und Unterstützung für Menschen mit Behinderung, wie es in einem Bericht von Thomas Schalski von der EUTB Bodenseekreis/Oberschwaben heißt.

Bad Segeberg (kobinet) „Das Unsichtbare durch sinnliche Eindrücke erlebbar machen“, diesen Titel hat der Inklusator und Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) für seine aktuelle Ausgabe des IGEL-Podcast gewählt. Im Gespräch mit Susanne Hahn vom Unternehmen anders-sehn geht es u.a. darum, wie blinde und sehbehinderte Menschen an Reisen teilnehmen und die Welt mit anderen Sinnen erfahren könnten.

Berlin (kobinet) Auch einen Tag nach dem völkerrechtswidrigen Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine haben in Berlin wieder Tausende Menschen protestiert.

BERLIN (kobinet) Der russische Angriff auf die Ukraine trifft bei den Menschen in Deutschland auf Unverständnis und Entrüstung. Daraus erwachsen ein breiter Protest gegen den russischen Angriff sowie die Forderung, den Krieg in der Ukraine sofort zu beenden. Zu jenen, die sich aktuell dazu geäussert haben, gehören der Paritätischen Gesamtverbands, der Präsident des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen, über deren Stellungnahmen wir hier informieren.

BERLIN (kobinet) Die Mitglieder des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland – für Selbstbestimmung und Würde (ABiD).verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen den unabhängigen Staat Ukraine. Kriege können keine Probleme lösen sondern nur neue Behinderungen erschaffen, stellt der ABiD in einer Erklärung fest. Von daher rufen die Mitglieder dieses Verbandes die Kriegsparteien zur sofortigen Waffenniederlegung auf.

Berlin (kobinet) Am 14. Oktober 2021 veröffentlichte das Bundesverfassungsgericht den Nichtannahmebeschluss seiner 1. Kammer des Ersten Senats vom 14. September 2021 der Verfassungsbeschwerde einer alleinerziehenden Mutter und ihrer Tochter zur Verfassungsmäßigkeit eines partiellen Sorgerechtsentzugs wegen ihrer Verweigerung einer Förderschulbeschulung (1 BvR 1525/20). Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat in diesem Verfahren Stellung genommen und auf die grundsätzliche Bedeutung des Falls für das Recht auf inklusive Bildung nach Artikel 24 UN-BRK hingewiesen. Dr. Susann Kroworsch, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Monitoring-Stelle UN-
Behindertenrechtskonvention, gibt nun Auskunft über die Gründe und ordnet die Entscheidung vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention menschenrechtlich ein.

Bonn (kobinet) Seit dem letzten Jahr bietet das Fachportal inklusion.de allen, die sich beruflich oder privat eingehender mit dem Thema Inklusion befassen, ausführliche Informationen und Materialien. Das Angebot wird stetig erweitert. Neben den Themenfeldern Arbeit, Bildung, Barrierefreiheit und Recht hat die Aktion Mensch das Angebot nun um den neuen Themenbereich Wohnen ergänzt. Im Fokus des neuen Bereichs steht die Frage, was nötig ist, damit Menschen mit Behinderung selbstbestimmt leben und wohnen können. Neben spannendem Hintergrundwissen gibt es Projektbeispiele und Expert*innen-Interviews, wie es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch heißt.

Frankfurt (kobinet(
Frankfurt (kobinet( „Inklusive Fastnacht – Wie geht das? So lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die heute am 25. Februar ab 19:00 Uhr stattfinden sollte. Die Veranstalter*innen haben sich nun entschieden, die Veranstaltung angesichts der aktuellen politischen Lage nicht durchführen zu wollen. „Angesichts eines Krieges und dessen weitreichender Folgen verschieben wir die Veranstaltung auf einen Termin, an welchem wir gemeinsam die Comedy genießen und die Fastnacht feiern können“, heißt es in der Ankündigung der Absage.

Bamberg (kobinet) Ende Januar 2022 konnte die Fachstelle Teilhabeberatung die 500.000. Beratung durch die seit Anfang 2018 arbeitenden über 500 ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) in Deutschland vermelden. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat die EUTB des Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZsL) in Bamberg besucht und mit den beiden Peer-Berater*innen Elisabeth Seemüller und Roman Kollar über ihre gut vernetzte und breit aufgestellte Arbeit gesprochen.

BERLIN (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk kritisiert den im Koalitionsausschuss beschlossenen Sofortzuschlag für arme Kinder als zu niedrig. 20 Euro mehr für arme Kinder und Jugendliche, und das erst ab 1. Juli, ist nach Einschätzung des Kinderhilfswerkes schlichtweg zu wenig. Mit so einem mageren Ergebnis wird nicht einmal ein Inflationsausgleich geschafft, geschweige denn ein wirkungsvoller Schritt zur Beseitigung der Kinderarmut in Deutschland unternommen.

DÜSSELDORF (kobinet) Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat auch in diesem Jahr sein jährlich neu erscheinendes Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern aktualisiert. Auch diese Ausgabe kann von den Internetseiten des bvkm kostenfrei heruntergeladen oder bei diesem Verband in einer Printausgabe bestellt werden.

BERLIN (kobinet) Was mit 6,6 Milliarden Euro als schweres Entlastungspaket kommuniziert wird und zunächst einmal gut klingt, zeigt sich nach Einschätzung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) im Einzelnen als nicht ganz so unproblematisch. Eine schnelle und gezielte Entlastung vor allem ärmerer Haushalte vor den davon galoppierenden Energiekosten begrüßt der SoVD. Aber die Anhebung der Pendlerpauschale lässt aus Sicht dieses Sozialverbandes viele Geringverdienende außen vor

Hollenbach (kobinet) Kerstin S. (der tatsächliche Name ist kobinet bekannt) ist immer noch entsetzt. Für Ihren schwerstbehinderten Mann organisiert sie seit Jahren die Assistenz über das Arbeitgebermodell, finanziert über das Persönliche Budget. Im Team fehlt ohnehin seit Monaten eine Vollzeitkraft. Der Arbeitsmarkt ist in diesem Sektor wie leergefegt. Seit Wochen ist sie in Panik, weil im bestehenden Team eine ungeimpfte Frau Dienst macht. Nun hat sich eine Frau bei ihr beworben, die leider ebenfalls nicht geimpft ist. Diese ist sehr interessiert, ist sogar bereit, ein bestehendes Arbeitsverhältnis zu kündigen. Verständlicherweise will sie aber sicherstellen, dass sie auch nach dem 15. März arbeiten kann.

Bonn (kobinet) „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!“ So lautet das Motto des diesjährigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen, an dem um den 5. Mai herum wieder viele Protestaktionen stattfinden werden. Vor 30 Jahren fand der erste Protesttag statt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit der Leiterin für Aufklärung und Kommunikation der Aktion Mensch, Christina Marx, ein Interview über die bisherigen Pläne und Unterstützungsangebote der Aktion Mensch für den diesjährigen Protesttag. Christina Marx wünscht sich dieses Jahr vor allem einen lauten Protest für mehr Barrierefreiheit.

Bremen (kobinet) Zusammen mit dem Staatsrat für Arbeit und Europa hat der Bremer Landesbehindertenbeauftragte Arne Frankenstein der Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern geschrieben. Es ging um Sprachlernangebote für kognitiv behinderte Menschen mit Zuwanderungshintergrund. Diese müssen nach Ansicht von Arne Frankenstein zeitnah im Sinne der UN-Behindertenrechtsonvention teilhabeorientierter gestaltet werden. Das Schreiben resultiert aus einer gemeinsamen Veranstaltung der Bremer Senatorin für Arbeit und Europa und dem Landesbehindertenbeauftragten von Bremen.

Stuttgart (kobinet) Ab dem 16. März 2022 dürfen in gesetzlich bestimmten Einrichtungen und Unternehmen, wie zum Beispiel Alten- und Pflegeeinrichtungen, nur noch Personen tätig sein, die gegenüber ihrem Arbeitgeber den Nachweis erbracht haben, dass sie entweder geimpft oder genesen sind. Ausgenommen hiervon sind Personen, für welche die Ständige Impfkommission (STIKO) keine Impfempfehlung ausgesprochen hat oder die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen SARS-CoV-2 geimpft werden können. Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat hierzu nun eine entsprechende Handreichung veröffentlicht.

Berlin (kobinet) Dr. Sigrid Arnade will wie andere Rollstuhlnutzer*innen auch zu allen Zeiten mit der Bahn fahren können, wenn Züge rollen und nicht auf die Zeiten des Servicepersonals eingeschränkt werden. Dafür hat sie mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) bereits 2017 ein Schlichtungsverfahren angestrengt und Ende Januar 2022 beim Verwaltungsgericht Berlin eine Klage gegen das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) sowie gegen das Eisenbahnbundesamt (EBA) eingereicht. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit der Behindertenrechtlerin über die Hintergründe der Klage.

Dresden (kobinet) „Anlässlich des Internationalen Tags der Bildung am 24. Januar ging die neue Website www.kompass-menschenrechte.de an den Start. Sie bietet eine Fülle an digitalem Bildungsmaterial zu den Themen Menschenrechte, Diskriminierungsschutz, Demokratie- und Friedensbildung sowie Inklusion und Partizipation. Die barrierefreie Website soll dazu beitragen, Materialien der Menschenrechtsbildung für alle Interessierten zugänglich zu machen.“ Dies berichtet das Antidiskriminierungsbüro Sachsen in seinem neuesten Newsletter.

Berlin (kobinet) Das Bundeskabinett hat am 23. Februar die geplante Erhöhung des Mindestlohns beschlossen. Zum 1. Oktober soll er in einem außerplanmäßigen Schritt auf 12 Euro steigen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt die Entscheidung, kritisiert aber die zu geringe Höhe der Anpassung. SoVD-Präsident Adolf Bauer betont: „Gut, dass hier ein Kanzler-Wahlversprechen gehalten wird. Aber es reicht nicht aus – 12 Euro sind zu wenig. Wir fordern schon seit langem 13 Euro Mindestlohn für ein armutsfestes Einkommen. Denn nur so kann auch ein armutsfestes Auskommen im Rentenalter erreicht werden.“

BERLIN (kobinet) In Zusammenarbeit mit verschieden Akteuren aus dem (aktiven) Rettungsdienst und dank einer finanziellen Unterstützung des Bundesfamilienministeriums konnte kürzlich das Webtraining der Initiative Demenz Partner der Deutsche Alzheimer Gesellschaft Selbsthilfe Demenz um das Modul „Rettungskräfte“ erweitert werden.

Cuxhaven (kobinet) Eigentlich war sich David Neufeld ziemlich sicher: „Das wird nichts!“ Was am Ende aber dabei heraus kam, das ist für das NETZWERK ARTIKEL 3 eine gute Nachricht zur Inklusion, die zeigt, dass es sich auch in Zeiten der Corona-Pandemie lohnt, etwas einfach einmal auszuprobieren. Worum es geht, berichtet David Neufeld in seinem Blog des Neufeld Verlag wie folgt: „Unser fußballbegeisterter Sohn Alexander (20) wollte endlich mal wieder in der Halle spielen, weil wetterbedingt draußen schon seit Wochen nicht viel ging. Der Tennis Club Cuxhaven betreibt einen Indoor-Sportpark, der auch einen Soccer-Court, einen Kunstrasen-Platz zum Fußballspielen, umfasst. Hier hatten wir schon manchmal mit Freunden gekickt. Doch jetzt war Sport pandemiebedingt nur mit erheblichen Einschränkungen möglich, es war Freitag Abend und es war bestimmt auch viel zu kurzfristig, den Court für den kommenden Samstag zu buchen. Außerdem kostete das ganz schön.“

Frankfurt (kobinet) Das Projekt „Brücken schlagen“ des Blinden- und Sehbehindertenbundes Hessen lädt zur Online-Veranstaltung Inklusive Fastnacht – Wie geht das? am 25. Februar ab 19:00 Uhr via Zoom ein. Zum Programm tragen u.a. die Comedians Timur Turga und Tobi Käp sowie Klaus Hafner, Ehrenmitglied der Mainzer Fastnacht und ehemaliger Stadionsprecher von Mainz 05 bei. Der Abend wird von Gebärdensprachdolmetscher*innen und Schriftdolmetscher*innen begleitet.

NÜRNBERG (kobinet) Vor einem Jahr wurde die Beratungsagentur WIR KÜMMERN UNS als administratives Dach der „Initiative Barrierefrei Feiern“ gegründet. Mitten aus dem Kulturlockdown heraus, ist es nun gelungen, viele kleine und große Akteurinnen und Akteure der Veranstaltungsbranche für einen barrierefreien und inklusiven Neustart in der Kultur zu sensibilisieren. Nach zwölf Monaten theoretischer Vorbereitungen, steht das Team nun mit ihren Kooperationspartnerinnen und Partner in den Startlöchern, um die diesjährige Festival-Saison für Gäste mit Behinderung zugänglicher zu gestalten.

FRECHEN (kobinet) Ziel des Zentrums für Arbeit durch Bildung und Sport (ZABS) ist es, jungen Menschen mit Behinderung eine verbesserte Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Das in Frechen bei Köln von der Gold-Kraemer-Stiftung initiierte Zentrum eröffnet jungen talentierten Sportlerinnen und Sportlern mit Behinderung über den Sport in Zusammenarbeit mit Unternehmen neue berufliche Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt.

BERLIN (kobinet) Noch bis zum 1. März 2022 läuft die Umfrage des Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) zur Barrierefreiheit von Videomeetings. Videokonferenzen sind aus unserem heutigen Alltag kaum noch wegzudenken. Der DBSV fragt deshalb nach welche positiven und negativen Erfahrungen blinde, sehbehinderte und hörsehbehinderte Menschen mit Videokonferenzsystemen machen.

Trier (kobinet) „Persönliche Assistenz bedeutet, 24 Stunden für körperlich beeinträchtigte Menschen da zu sein. Dass trotz mäßiger Bezahlung aus diesem Beruf eine Berufung werden kann, erzählen zwei Betroffene“, so heißt es zur Einführung in den Bericht der Journalistin Karin Pütz über Esther Junghans und ihre Assistentin, der vor kurzem im in Trier erscheinenden Volksfreund mit dem Titel “ Arme und Beine für jemand anderen sein: So läuft die Arbeit einer persönlichen Assistentin aus Trier“. Esther Junghans berichtet dabei zusammen mit ihrer Assistentin, was Persönliche Assistenz bedeutet. Dabei werben die beiden für diesen Beruf und die Nutzung Persönlicher Assistenz.

München (kobinet) „Vorurteile dürfen nicht zählen! Triage geht gar nicht!“ So heißt es auf einem Poster, das die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) anlässlich der aktuellen Triage-Diskussion über Twitter gegen medizinisch geprägte Vor-Urteile versandt hat. Und weiter heißt es auf dem Poster mit einem Bild von Andi Vega aus München: „‚Maximal 10 Jahre alt wird Ihr Junge werden‘, haben sie gesagt. Das war vor über 60 Jahren! Die Ärzte, die das sagten, sind inzwischen selber tot. Ich bin noch da.“

Wiesbaden (kobinet) Der Hessische Rundfunk hat am 14. Februar in verschiedenen Beiträgen das Thema Barrierefreiheit im Internet beleuchtet. In diesen Beiträge werden nach Informationen der hessischen Landesbehindertenbeauftragten Rika Esser die verschiedenen Hürden aufgezeigt, die noch immer bestehen, obwohl sie bereits technisch überwindbar sind.

Bayreuth (kobinet) Manchmal führt eine Krise oder Notsituation dazu, dass Dinge danach anders bzw. besser gemacht werden. Nach dem Großbrand in einer Werkstatt für behinderte Menschen in Bayreuth im Jahr 2020 scheint dies zumindest in Sachen Inklusion nicht der Fall zu sein, bemängelt kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, entsteht dort nun nämlich eine neue Förderstätte direkt neben der neu aufgebauten Werkstatt für behinderte Menschen.

Berlin (kobinet) Takis Mehmet Ali ist der neue Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen der SPD Bundestagsfraktion in dieser Legislaturperiode des Bundestages. Damit tritt der 30jährige in Badenweiler wohnende und neu in den Deutschen Bundestag gewählte Sozialpolitiker die Nachfolge von Angelika Glöckner an, die dieses Amt in der letzten Legislaturperiode für die SPD-Bundestagsfraktion ausgeübt hat.

Bonn (kobinet) „Eltern mit Behinderung oder chronischer Krankheit brauchen manchmal Unterstützung, um ihre Kinder zu versorgen. Diese Unterstützung können sie von Assistentinnen und Assistenten bekommen. Das Fachwort dafür heißt Eltern-Assistenz. Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) haben Eltern mit Behinderung einen Rechtsanspruch auf Eltern-Assistenz. Assistenz für Eltern mit Behinderung ist nun eine Leistung zur sozialen Teilhabe. Was genau ist Eltern-Assistenz? Wie beantragt man sie? Und wer bezahlt die Assistenz? Antworten auf diese und andere gibt’s im neuen Familienratgeber-Text zur Eltern-Assistenz.“ So heißt es vonseiten der Aktion Mensch.