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Pflegebonus fair und gerecht gestalten

Portraitfoto der Ministerin, junge Frau mit blondem haar
Ulrike Scharf, Staatsministerin im Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.
Foto: StMAS/Tina Nötel

MÜNCHEN (kobinet) Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf setzt sich für pflegende Beschäftigte der Eingliederungshilfe ein und fordert die Bundesregierung auf, den Pflegebonus fair und gerecht zu gestalten. In dem Zusammenhang fordert sie die Bundesminister Lauterbach und Heil auf, den Corona-Pflegebonus auf alle Beschäftigten der Eingliederungshilfe auszuweiten, die Pflegetätigkeiten erledigen.

Nach ihrer Einschätzung sind diese ähnlichen Rahmenbedingungen wie reguläre Pflegekräfte ausgesetzt, die vom Pflegebonus profitieren werden. Auch sie unterliegen wegen des regelmäßigen und engen Kontakts zu Menschen mit Behinderung einem hohen Infektionsrisiko. Dennoch schließt sie die Bundesregierung im aktuellen Gesetzesentwurf zum Corona-Pflegebonus aus.

Ministerin Scharf erklärt dazu: „Die pflegenden Beschäftigten der Eingliederungshilfe brauchen Respekt für ihre Arbeit. Und sie brauchen ganz konkret Leistungsgerechtigkeit durch einen Pflegebonus. Die Bundesregierung muss den Corona-Pflegebonus endlich fair ausgestalten! Es darf keine Pflegetätigkeiten erster und zweiter Klasse geben!“

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