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Bruno Lüdke war kein Massenmörder

Foto zeigt Stolperstein für Bruno Lüdke
Stolperstein für Bruno Lüdke
Foto: OTFW Berlin

Berlin (kobinet) Am 18. März 1943 wurde Bruno Lüdke verhaftet. Noch bis zum Ende des 20. Jahrhunderts galt er als schlimmster Massenmörder der deutschen Kriminalgeschichte. Doch er hat niemandem etwas angetan. Ein Stolperstein in Berlin erinnert an den behinderten Mann, der im April 1944 in Wien ermordet wurde.

Auch zur REHAB kann es ein persönliches Treffen geben

Endlich wieder REHAB
Endlich wieder REHAB
Foto: Behrendt & Rausch Fotografie

KARLSRUHE (kobinet) Nach dreijähriger, durch Corona-bedingter Pause, trifft sich auch die Branche wieder auf der 21. Fachmesse für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion in der Messe Karlsruhe. Die Messe wird vom 23. bis zum 25. Juni in der Messe in Karlsruhe stattfinden.

Netzwerk Deafrefugees geht an den Start

Symbol Gebärdensprache
DGS Symbol Gebärdensprache
Foto: public domain

BERLIN (kobinet) In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gehörlosen-Jugend und juteo, einem Team des Fördervereins der Gehörlosen der Bundesrepublik, hat der Deutsche Gehörlosen-Bund ein Netzwerk aufgebaut, um tauben ukrainischen Geflüchteten zu helfen. Hauptverantwortlich für dieses Portal ist Umut Cucu, der bereits seit 2015 in der tauben Geflüchtetenhilfe aktiv ist.

#43aMussWeg – Petition für faire Pflege für alle

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Lüdenscheid (kobinet) Seit Jahren kämpfen die Fachverbände, die Angebote für behinderte Menschen machen, für eine Abschaffung des Paragraphen 43a im Elften Sozialgesetzbuch (SGB XI). Dieser Paragraph behandelt Menschen mit Behinderung bei der Pflege deutlich schlechter, wenn sie in einem „Wohnheim“ leben. Die Lebenshilfe fordert nun in einer Petition im Bundestag: #43aMussWeg – faire Pflege für alle! Mindestens 50.000 Unterschriften sind das Ziel, damit die Petition Erfolg hat. Hier geht es zur Petition: https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2022/_02/_22/Petition_131037.html

SoVD begrüßt Verbesserungen beim Heizkostenzuschuss

Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Dass die Bundesregierung den geplanten Heizkostenzuschuss nicht nur an alle Wohngeldbeziehenden, sondern unter anderem auch an Auszubildende und BAföG-Empfänger*innen auszahlen möchte, begrüßt der Sozialverband Deutschland (SoVD) ausdrücklich. “Es ist wichtig, dass die Menschen mit dem extremen Energiepreisanstieg nicht alleingelassen werden und ihnen schnell und unbürokratisch geholfen wird“, erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer.

Debatte zur inklusiven Arbeitswelt im Bundestag

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die rot-grün-gelbe Bundesregierung ist heute am 17. März 100 Tage im Amt. Nachdem bisher kaum behindertenpolitisch relevante Beschlüsse im Deutschen Bundestag in dieser Legislaturperiode gefasst wurden, ist für heute um 16:50 eine 45minütige Debatte zur inklusiven Arbeitswelt angesetzt. Hintergrund ist ein Antrag der CDU/CSU Bundestagsfraktion zum Thema.

100 Tage Ampel: Investitionen in moderne Rehabilitation gefordert

rot-grün-gelbe Ampel aus Spielfiguren
rot-grün-gelbe Ampel aus Spielfiguren
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Zum ersten Mal wird Deutschland von einer Ampelkoalition regiert. Die Zwischenbilanz nach 100 Tagen der neuen Bundesregierung kommentiert Tobias Schmidt, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke, wie folgt: „Bisher hatte die Ampel wenig Gelegenheit, das, was im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, anzustoßen. Die Corona-Pandemie und der Angriffskrieg in der Ukraine überlagern alles andere. Vom versprochenen mehr an Fortschritt ist deshalb wenig zu spüren. Doch einen echten Fortschritt brauchen wir vor allem im Bereich der digitalen Teilhabe von jungen Menschen mit Behinderung.“

Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen gefährdet Risikogruppen

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Am 19. März laufen bundesweit nach Aussage des Sozialverband VdK Deutschland alle tiefgreifenden Corona-Maßnahmen aus. Das überarbeitete Infektionsschutzgesetz sehe dann eine Maskenpflicht nur noch in Pflegeheimen, Kliniken und im Nah- und Fernverkehr vor sowie Testpflichten in Pflegeheimen und Schulen. Die Länder können aber eine Übergangsfrist bis zum 2. April nutzen und bis dahin noch viele der bisherigen Regeln verlängern. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt dazu: „Der Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen gefährdet Risikogruppen.“

Hilfe für querschnitteglähmte Geflüchtete

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Lobbach (kobinet) Gemeinsam mit vielen anderen Helfern und Unterstützern baut die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland derzeit in der Nähe der polnisch-ukrainischen Grenze einen „Brückenkopf“ als Anlaufpunkt für Menschen mit Behinderung auf und überführt diese nach einer Erstversorgung mit Transporten in sichere Gebiete. Das Hauptaugenmerk der Organisation liegt dabei auf Menschen mit einer Querschnittlähmung, die für den Umgang mit dieser Behinderung auf lebenswichtige Hilfsmittel sowie in den meisten Fällen auch auf medizinische, pflegerische und therapeutische Unterstützung angewiesen sind, heißt es auf der Internetseite der Fördergemeinschaft.

Teil-Impfpflicht als Übergangslösung zur allgemeinen Impfpflicht

Logo der ISL
Logo der ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die heute in Kraft getretene Teil-Impfpflicht im Pflegebereich, sieht die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) nur als Übergangslösung auf dem Weg zu einer allgemeinen Impfpflicht. Mit der einrichtungsbezogenen Nachweispflicht (auch Vorlagepflicht genannt) müssen Arbeitgeber*innen von Angestellten in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs sowie in Einrichtungen für behinderte Menschen oder ambulante Dienste dem Gesundheitsamt gegenüber nachweisen, dass diese vollständig gegen das Corona-Virus geimpft sind, heißt es in einer Presseinformation der ISL.

Paritätischer fordert substantielle Hilfen für die Ärmsten

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) In der Debatte um ein Entlastungspaket, das insbesondere die Folgen steigender Energiepreise abfedern soll, warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband vor “Hilfen mit der Gießkanne” und fordert substanzielle und zielgenaue Hilfen für einkommensarme Haushalte, die überproportional von Teuerungen betroffen sind. Weder der angekündigte Kindersofortzuschlag von 20 Euro noch der geplante einmalige Heizkostenzuschuss im Wohngeld, die bisher beschlossen werden sollen, reichen nach Einschätzung des Wohlfahrtsbverbandes in Höhe und Form aus, um armen Menschen wirksam zu helfen.

Die Präsenzmessen kommen zurück

Hamburg - Blick auf das Rathaus
Hamburg – Blick auf das Rathaus
Foto: H. Smikac

HAMBURG (kobinet) Nach zwei Coronajahren und Veranstaltungen, die nur Online stattfiinden konnten, kehren nun die Präsenzmessen zurück. Die erste dieser Messen wird die „Internationalen Rehabilitations- und Mobilitätsmesse für Alle (IRMA)“ sein, welche am 05. Mai 2022 in Hamburg wieder für drei Tage ihre Tore öffnet.

Inklusion im Café Weitwinkel in Balingen

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Balingen (kobinet) „Die Zukunft im Blick hat das Café Weitwinkel in Balingen. Hier stellen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Produkte aus regionalen Lebensmitteln her. Die landen dann dank leckerer Rezepte auf der Speisekarte und werden zum Kauf angeboten. Ein nachhaltiges Projekt – für Café und Mitarbeiter*innen“, heißt es im Newsletter der Aktion Mensch mit dem Verweis auf einen Bericht über den Inklusionsbetrieb.

Quiz: Wie gut kennen Sie Peer-Beratung?

Behinderte Menschen formen den Schriftzug 30 Jahre BIZEPS Peer Beratung
Behinderte Menschen formen den Schriftzug 30 Jahre BIZEPS Peer Beratung
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Am 12. März feierte die Peer-Beratungsstelle des Wiener Zentrum für Selbstbestimmtes Leben BIZEPS ihr 30-jähriges Bestehen. Ein Geburtstag ist oft ein Anlass für Gesellschaftsspiele. Das dachten sich die Aktiven von BIZEPS und haben ein BIZEPS Peer-Beratungs-Quiz mit dem Motto Wie gut kennen Sie Peer-Beratung? entwickelt.

Von der Förderschule zum stellvertretenden Lagerleiter

Logo des WDR
WDR-Logo
Foto: WDR

Meschede-Eversberg (kobinet) „Daniel Bastert wurde jahrelang als geistig behindert abgestempelt. Jetzt mit 35 möchte er anderen Mut machen. Er ist auf Social Media unter dem Account ‚Kopfbehinderung‘ unterwegs und bezeichnet sich selbst als ‚Inkluencer‘.“ So heißt es in einem Bericht des WDR mit einem vierminütigen Filmbericht über den Lebensweg des Mannes, der ihn von der Förderschule zum stellvertretenden Lagerleiter geführt hat und auf den Michael Kalthoff-Mahnke vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Arnsberg die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.

Beteiligungsportal zu sächsischem Aktionsplan

Flagge Bundesland Sachsen
Flagge Bundesland Sachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Dresden (kobinet) Die Sächsische Staatsregierung hat zur Fortschreibung ihres Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sowie zum 7. Bericht zur Lage der Menschen mit Behinderungen auf dem Online-Beteiligungsportal des Freistaates ein Beteiligungsverfahren gestartet. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich dort bis zum 31. Mai 2022 mit Ideen und Anregungen an der Erstellung beteiligen.

Bahnaktion der Solidarität mit Ukraine

Foto zeigt Kay Maquarrie
Kay Macquarrie auf dem Bahnhof in Kiel
Foto: Kay Macquarrie

Berlin (kobinet) Eine Bahnaktion der Solidarität mit behinderten Menschen aus der Ukraine plant der Kieler Aktivist Kay Macquarrie. Die 100.000 Euro Challenge startet am 6. April und läuft genau 30 Tage bis zum 5.5.2022, dem Europäischen Protesttag für Menschen mit Behinderung, erfuhr heute kobinet vom Initiator der Aktion zum 30. Europäischen Protesttag.

Landschaftsverband bereitet Messe der Inklusionsunternehmen vor

Foto zeigt Blick in eine Messehalle mit Exponaten und Besucern
In einer LWL-Messe der Inklusionsunternehmen
Foto: LWL / Thorsten Arendt

MÜNSTER (kobinet) Unter dem Slogan „Chancen, Werte und Potenziale: Inklusion entfaltet“ bereitet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine LWL-Messe der Inklusionsunternehmen vor, welche erstmals in der Messe Dortmund standfinden soll. Nachdem die fünfte Auflage dieser Messe im Jahr 2020 pandemiebedingt ausfallen musste, wollen der LWL und die Inklusionsunternehmen in der Neuauflage umso engagierter auf ihr Anliegen aufmerksam machen.

barrierefrei aufgerollt – die Fünfzigste

Logo barrierefrei aufgerollt Kopfhörer mit Schriftzug
Logo barrierefrei aufgerollt
Foto: BIZEPS

WIEN (kobinet) Im Monat März feiert die BIZEPS Peer Beratungsstelle ihren 30. Geburtstag. Dieses Jubiläum ist auch für „barrierefrei aufgerollt“ ein besonderes Datum, denn das Macherteam dieses Projektes präsentiert in diesem Monat auch die nun bereits 50. Sendung dieser Reihe.

Hotel INNdependence nimmt Menschen mit Behinderung aus der Ukraine auf

Außenansicht des INNdependence Hotel Mainz
Außenansicht des INNdependence Hotel Mainz
Foto: H. Smikac

Mainz (kobinet) Am Wochenende vom 11. bis 13. März wurden im Hotel INNdependence, einem Inklusionsbetrieb der Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen (gpe) in Mainz, 18 Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen. Kurz zuvor war eine entsprechende Anfrage des rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Matthias Rösch, eingegangen. Angekommen sind Rollstuhlfahrer*innen, schwer gehbehinderte und anderweitig beeinträchtigte Menschen und ihre Familienangehörigen. Zwei weitere Rollstuhlfahrer*innen werden noch erwartet. Das Hotel INNdependence ist bis auf wenige Zimmer barrierefrei, wie die gpe in einer Presseinformation über die Hilfsaktion mitteilt.

Online-Lesung mit Raul Krauthausen: Wie kann ich was bewegen

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Ludwigsburg (kobinet) „Wie kann ich was bewegen: Lesung mit Raul Krauthausen“, so lautet der Titel einer Online-Lesung, die am 8. April von 19:00 bis 21:00 Uhr stattfindet. Die Veranstaltung, die von Antonio Florio von Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg in Kooperation mit Bettina Krück vom Online-Inklusionskongress durchgeführt wird, ist kostenfrei.

Ich mag Bahnfahren, wie alle anderen auch

Marion Jurgovsky mit Begleitung in der Bahn
Marion Jurgovsky mit Begleitung in der Bahn
Foto: privat

Baindt im Landkreis Ravensburg (kobinet) Marion Jurgovsky verfolgt mit großem Interesse die Berichte in Sachen Barrieren bei der Nutzung der Deutschen Bahn, denn sie mag Bahnfahren, wie alle anderen auch. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit der Nutzerin eines Elektrorollstuhls aus Oberschwaben folgendes Interview über ihre Erfahrungen mit dem Bahnfahren.

Gut leben im Alter

Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Foto: Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Der Relaunch der Webseiten zeigt die rheinland-pfälzische Landesleitstelle „Gut leben im Alter“ (www.gutlebenimalter.rlp.de) in ihrer ganzen Vielfalt. „Alter ist eine eigene Lebensphase, die aktiv gestaltet werden will und in der sich Prioritäten verschieben“, stellt der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer fest. In neun Handlungsfeldern unterstützt die Landesleitstelle Menschen, ein gutes Leben im Alter zu führen.

Video zu Hilfsaktion des Martinsclub für ukrainische Flüchtlinge

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Lublin, Polen / Bremen (kobinet) Die Kolleg*innen des Martinsclub aus Bremen sind an der polnisch/ukrainischen Grenze aktiv und organisieren Evakuierungen für Menschen mit Behinderung nach Deutschland. Gesucht sind derzeit barrierefreie Transportmöglichkeiten und Unterbringungen, die auch für Rollstuhlfahrer*innen zugänglich sind. Darauf weist der Verein mit einer Lagebeschreibung mittels eines Video über die Situation vor Ort auf Facebook hin.

Was sich bei Volljährigkeit ändert

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

DÜSSELDORF (kobinet) Wenn behinderte Menschen ihre Volljährigkeit errreichen, dann ändert sich auch für sie vieles. Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat dazu kürzlich sein Merkblatt „18 werden mit Behinderung“ aktualisiert. Dieser Ratgeber gibt einen Überblick darüber, welche Rechte und Pflichten behinderte Menschen mit Erreichen der Volljährigkeit haben.

NRW gibt Startschuss für bundesweite Digitalisierung von Sozialleistungen

Wappen Bundesland Nordrhein-Westfalen
Wappen Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF (kobinet) Im Rahmen der arbeitsteiligen Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes des Bundes hat Nordrhein-Westfalen federführend für alle Länder und Kommunen in Deutschland die Aufgabe übernommen, einen nutzerfreundlichen digitalen Zugang zu vielen Sozialleistungen zu schaffen. Bislang sind vier nordrhein-westfälische Pilotkommunen unmittelbar an die Plattform angeschlossen. Das Angebot wird in den nächsten Monaten weiterentwickelt und sukzessive in die Fläche und auf weitere Leistungen ausgebaut.

Wiederaufbau wird Generationen dauern

Logo von Handicap International - links blaue Hand, deren Finger die Buchstaben HI zeigen.
Neues Logo von Handicap International
Foto: HI

MÜNCHEN (kobinet) Die Entminung und der Wiederaufbau Syriens wird Generationen in Anspruch nehmen. Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist immens und der Zugang zu den Bedürftigen eine große Herausforderung. Dieses Fazit zieht die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) elf Jahre nach dem Ausbruch des Konflikts. Der Konflikt in Syrien ist ein deutliches Beispiel für die langfristigen humanitären Folgen des Einsatzes von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten. An diese Erfahrung, die Handicap International im Bezug auf Syrien festhält, sollten auch jene denken, die jetzt die Ukraine bombardieren.

Aktion Mensch stellt Ukraine-Sonderförderung bereit

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sind Millionen Menschen auf der Flucht – darunter auch Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche. Für sie ist die Situation besonders dramatisch. Sie alle benötigen bei ihrer Ankunft in Deutschland sichere und barrierefreie Orte, an denen sie Versorgung, Betreuung und Beratung erhalten. Die Aktion Mensch wird solche Hilfsangebote mit einer Sonderförderung von 20 Millionen Euro unterstützen, wie diese mittels einer Presseinformation mitteilt.

Erinnerungen an Ernst Klee

Ernst Klee am Mikrofon
Ernst Klee
Foto: privat

Frankfurt am Main (kobinet) Am 11. März fand in der Gedächtnisstätte Hadamar eine Veranstaltung aus Anlass des 80. Geburtstags von Ernst Klee statt, der 2013 gestorben ist. Georg Gabler, der seit Jahrzehnten in der Behindertenbewegung aktiv ist und Ernst Klee gut kannte, hat die Veranstaltung zum Anlass genommen, um einen Bericht über das Wirken von Ernst Klee für die kobinet-nachrichten zu verfassen.

Deutsch-Finnischer Austausch: Blindenreportage on Ice

info Zeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Dortmund (kobinet) Zu einem Deutsch-Finnischen Online-Gespräch am 29. März lädt der Deutsch-Finnische Verein für inklusive Kulturarbeit ein. Seit einem Jahr werden Gespräche zwischen Fachleuten und Interessierten aus beiden Ländern zum Thema inklusive Kultur organisiert. Das nächste Gespräch beschäftigt sich mit dem Thema Barrierefreiheit der Sportreportage. Am 29. März gibt der Finnland-begeisterte Blindenreporter Frank Breuers einen Einblick in seine Tätigkeit. Er reportiert die Heimspiele der Fortuna Düsseldorf in der 2. Fußball-Bundesliga. Aber damit nicht genug. Seit einigen Jahren reportiert er unter anderem auch Eishockey-Spiele bei der Düsseldorfer EG (Deutsche Eishockey Liga DEL) für sehbeeinträchtigte Nutzer*innen. Gemeinsam mit einem Kollegen beschreibt er alles, was auf dem Eis passiert.

Bundesarbeitsgericht zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Erfurt (kobinet) In einem Urteil von November 2021 stellt das Bundesarbeitsgericht (BAG) fest, dass der Arbeitgeber grundsätzlich ein neuerliches Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) durchführen muss, wenn der Arbeitnehmer innerhalb eines Jahres nach Abschluss des letzten BEM erneut länger als sechs Wochen durchgängig oder wiederholt arbeitsunfähig erkrankt war. Darauf weist Henry Spradau in einem Bericht für die kobinet-nachrichten hin.

Glückwunsch an die Athlet*innen der Paralympics

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet) Die Paralympischen Spiele sind zu Ende gegangen. 17 Athletinnen und Athleten waren bei den Paralympics für Deutschland am Start, 13 davon stammen aus Baden-Würt-temberg. Das deutsche Team hat bei diesen Winterspielen Platz 7 im Medaillenspiegel erreicht. Mit vier Goldmedaillen, achtmal Silber und siebenmal Bronze und damit 19 Medaillen haben die Paralympioniken auf dem Podest überzeugt. Sechs Medaillengewinner kommen aus Baden-Württemberg. 15 Medaillen haben sie im Gepäck. Simone Fischer, Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen von Baden-Württemberg, gratuliert den Athlet*innen.

Übersetzungshilfe „erste Begegnung“: Ukr. Gebärdensprache, Ukrainisch, Deutsch, Russisch

Plakat mit Logo Netzwerk und Text Liste nützlicher Sätze in verschiedenen Sprachen
Plakat Nützliche Sätze für die Begegnung mit geflüchteten Frauen
Foto: NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW

Berlin (kobinet) Das NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW machte uns auf ihre Übersetzungshilfe für die „erste Begegnung“ mit aus der Ukraine flüchtenden Menschen aufmerksam.

Momentaufnahme 253

Mehrfachbelichtung: Auge und Kerzenlicht
Auge
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Jeder Krieg ist eine Niederlage. Denn Krieg vernichtet Leben. (Kurt Tucholsky)

Berlins Großdemo gegen Putins Krieg

Düsseldorfer Karnevalsfigur Putin: Erstick dran!!!
Erstick dran!!! Düsseldorfer brachten Putin vom Rosenmontag mit
Foto: sch

Berlin (kobinet) Zur zweiten großen Demonstration gegen den Krieg in der Ukraine haben Düsselorfer Putin als Karnevalsfigur vom Rosenmontag mitgebracht. Wenn der russische Kriegstreiber sich die Ukraine einverleiben will, wird er dran ersticken.

Massen-Protest gegen Putins Krieg

Foto zeigt Berliner Demo: Stoppt den Krieg
Berliner Demo gegen Putins Krieg begann am Alexanderplatz
Foto: sch

Berlin (kobinet) Putin führt seinen Krieg immer brutaler. In einem Telefonat mit dem Präsidenten Frankreichs und dem deutschen Bundeskanzler lehnte der Kremlchef einen sofortigen Waffenstillstand ab. Gegen die Invasion in der Ukraine gehen heute in Berlin wieder die Menschen auf die Straße. Auch in Hamburg, Frankfurt am Main, Stuttgart und Leipzig wird gegen den russischen Angriffskrieg protestiert.

Fachtag Audiodeskription in Berlin

Emoji Redner - Redner am Pult mit Mikrofon
Emoji Redner
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Im Rahmen der Arbeit des Förderband Kulturinitiative Berlin findet am 8.April ein Fachtag zum Berliner Spielplan Audiodeskription statt. Ausgewiesene Experten sowie Studierende für Übersetzungswissenschaft werden anhand konkreter Beispiele aus den Audioeinführungen und Audiodeskriptionen, die im Projekt Berliner Spielplan Audiodeskription entstanden sind, die Herausforderungen bei der Beschreibung von Theaterdarstellerinnen und Darstellern den von ihnen verkörperten Rollen aufzeigen.

Aufruf an Träger der Behindertenhilfe zu konkreter Hilfe für behinderte Ukraine-Flüchtlige

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Lublin / Bremen (kobinet) Am Dienstag, den 2. März, haben sich Aktive vom Martinsclub Bremen auf den Weg an die polnisch/ ukrainische Grenze gemacht. In drei barrierefreien Transportern wollten diese möglichst viele Menschen mit Behinderung zusammen mit ihren Familienangehörigen nach Bremen holen, um so ihren Beitrag zur bedrohlichen Lage in Europa zu leisten. Die Situation, die sie rund um das polnische Lublin (200 km vor der ukrainischen Grenze bei Lwiw) erlebten, ist schrecklich. Menschen mit Behinderung haben kaum Möglichkeiten, die Ukraine zu verlassen. Es fehlt an den geeigneten Transportmitteln sowie Fachwissen, um diese Menschen aus ihrer Not zu retten. Nun hat der Martinsclub einen Aufruf an Träger in der Behindertenhilfe in Deutschland und ähnliche Institutionen gerichtet, um sie bei ihrem Wirken zu unterstützen.

BIZEPS-Bild der Woche zu 30 Jahre Peer Beratung

Behinderte Menschen formen den Schriftzug 30 Jahre BIZEPS Peer Beratung
Behinderte Menschen formen den Schriftzug 30 Jahre BIZEPS Peer Beratung
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS hat in seiner Rubrik „Bild der Woche“ für diese Woche ein Bild zum 30jährigen Jubiläum der Peer Beratung des Zentrum für Selbstbestimmtes Leben BIZEPS in Wien veröffentlicht. Auf dem Bild sieht man Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, die Buchstaben hochhalten, die den Schriftzug „30 Jahre BIZEPS Peer Beratung“ bilden. Das Jubliäum wurde von einer Reihe von Interviews mit Peer Berater*innen in den BIZEPS Nachrichten begleitet und u.a. mittels eines Video-Grußworts des österreichischen Bundespräsidenten gewürdigt.