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Freedom Drive in Brüssel beginnt heute

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Foto: ENIL

Brüssel (kobinet) In Brüssel beginnt heute der Freedom Drive, zu dem das Europäische Netzwerk zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (ENIL) aufgerufen hat. Dabei wird gleichzeitig das 30jährige Bestehen der Organisation begangen. Bis zum 3. Oktober finden in Brüssel eine Reihe von Veranstaltungen statt, während denen Hunderte von Teilnehmer*innen für bessere Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Europa werben.

Neue Epoche beim Ohrfunk

Logo: Ohrfunk.de
Logo: Ohrfunk.de
Foto: Ohrfunk.de

Marburg/Lahn (kobinet) Seit 14 Jahren arbeitet der Sender Ohrfunk.de allein mit ehrenamtlichen Kräften. Der Sender hält ein Vollprogramm aufrecht, das im Internet und in einigen Städten und Landstrichen im Kabel verbreitet wird. Die Studios sind über die ganze Republik verteilt. Das Projekt begann mit einer Versammlung blinder und sehbehinderter Radiomacher*innen am 05.05.2005 im Restaurant Scheune in Berlin und hat sich zu einem inklusiven und zum Teil sogar internationalen Projekt entwickelt. Nun stehen beim Ohrfunk Veränderungen an, auf die Jens Bertrams die kobinet-nachrichten aufmerksam machte.

UN-Konvention muss endlich im Bildungsbereich ankommen

Joscha Röder mit ihrer Mutter Sonja Röder im Paul Löbe Haus
Joscha Röder mit ihrer Mutter Sonja Röder im Paul Löbe Haus
Foto: privat

Berlin (kobinet) Heute vor einer Woche fand die Konferenz der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter dem Motto „Die inklusive Gesellschaft gestalten – 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention“ im Paul Löbe Haus des Bundestages in Berlin statt. Mit dabei waren die Inklusionsbotschafterinnen Joscha Röder und Sonja Röder aus Bonn. Dabei hat die 15jährige Joscha Röder im Workshop zur inklusiven Gestaltung der Bildungssysteme einen Vortrag gehalten, dessen Inhalt sie nun den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat. „Joscha Röder, 15, weiblich, Autistin und trotzdem ein Mensch“, so beginnt sie ihre Ausführungen.

Schwarzer Tag für barrierefreies Reisen

Bus Merlin
Bus Merlin von hinten beim Einstieg von Personen mit Rollstuhl auf einer Fahrt nach Mainz
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Heute schließt der VbA-Selbstbestimmt Leben e.V. in München seinen Reisedienst. Mit rollstuhlgerecht ausgestatteten Reisebussen bot er Gruppen und Initiativen die Möglichkeit Tages- und Urlaubsfahrten Inklusiv durchzuführen.

Bistro Rotheo: Bunt schmeckt besser

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

Bremen (kobinet) Das Bistro Rotheo in Bremen hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Beim Integrationsbetrieb des Martinsclubs arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung nach dem Motto „Bunt schmeckt besser“ Hand in Hand zusammen. Darauf weist der aktuelle Newsletter der Aktion Mensch hin.

„Herr Spahn, wie kann es sein …“

Manfred Schwarz unterwegs mit Thomas Treznok
Manfred Schwarz unterwegs mit Thomas Treznok
Foto: privat

Mainz (kobinet) Manfred Schwarz gehört zu den Menschen, die 24 Stunden am Tag und an sieben Tagen die Woche intensivbeatmet werden. Also zu denjenigen, die nach den Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zukünftig nur noch in Ausnahmefällen zu Hause unterstützt werden sollen. Deshalb hat sich der 48jährige in der eigenen Wohnung lebende Mann aus Mainz mit einem Brief an Jens Spahn gewandt. Er fragt darin den Minister: „Wie kann es sein, dass Sie im Internet kürzlich offen den geplanten Verstoß gegen das Grundgesetz Artikel 3 Absatz 3 („Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“) und die UN-Behindertenrechtskonvention Artikel 19 (unter anderem keine Verpflichtungen in sogenannten besonderen Wohnformen zu leben) verkündeten?

Politische Partizipationsrechte von Kindern und Jugendlichen stärken

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert eine Stärkung der politischen Partizipationsrechte von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Diese in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Rechte sollten sowohl im Grundgesetz als auch durch eine Absenkung des Wahlalters auf Bundesebene umfassender als bisher normiert werden. Zudem sollte die Bundesregierung gemeinsam mit Ländern und Kommunen eine Neuauflage des „Bundesweiten Aktionsplans für ein kindergerechtes Deutschland“ auf den Weg bringen, der auch die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in den Fokus nimmt.

Offenheit für Erwerbstätigenversicherung

Logo VdK Deutschland
Logo VdK Deutschland
Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet) Im Rahmen einer sozialpolitischen Talkrunde des Sozialverbands VdK diskutierten am Donnerstag Kevin Kühnert, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten und Jungsozialistinnen in der SPD (Jusos), und der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschland, Tilman Kuban, über die Zukunft des gesetzlichen Rentensystems in Deutschland. Im Verlauf dieser Begegnung zeichnete sich eine Reihe von unterschiedlichen Positionen ab. Einig war man sich allerdings darin, dass die gesetzliche Rente die tragende Säule der Alterssicherung in Deutschland ist.

Bürgerversicherung in der Pflege

Foto zeigt Malu Dreyer
Malu Dreyer
Foto: SPD Rheinland-Pfalz

Berlin (kobinet) Die Pflegeversicherung soll zu einer Bürgerversicherung umgebaut werden. Das hat der Parteivorstand bei einer Klausurtagung in Berlin beschlossen. Dies werde Bestandteil eines Leitantrags für den Parteitag im Dezember sein. SPD-Interimschefin Malu Dreyer sagte, man wolle dafür sorgen, dass es in Zukunft eine Vollversicherung in der Pflege gebe.

Momentaufnahme 133

Spinnennetz
Spinnennetz
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Ein Tropfen Glück ist mehr als ein Fass Geist. (Diogenes von Sinope)

Jens Spahn lässt Beatmete im Regen stehen

Demo gegen das RISG am 28.9.19 in Kassel
Demo gegen das RISG in Kassel
Foto: kobinet/omp

Kassel (kobinet) „Jens Spahn lässt beatmete Menschen im Regen stehen“, dies traf heute während eines kurzen Regenschauers bei der Demonstration gegen die Pläne der Bundesregierung, die Selbstbestimmung beatmeter Menschen zu beschneiden, im wahrsten Sinne des Wortes zu. Nachdem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn immer noch keine Entwarnung gegeben hat, dass intensivbeatmete Menschen auch zukünftig ihre Unterstützung selbstbestimmt in der eigenen Wohnung bekommen, protestierten heute in Kassel Betroffene, ihre Angehörigen und Unterstützer*innen gegen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums.

Kinder der Utopie im LVR-Beirat

Logo LVR Qualität für Menschen
Logo LVR Qualität für Menschen
Foto: LVR

Köln (kobinet) Dass Beiratssitzungen auch abwechslungsreich sein können, das zeigte die gestrige Sitzung des Beirats für Inklusion und Menschenrechte des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Unter dem Vorsitz von Dorothee Daun schauten die Mitglieder des LVR-Beirats den Film Die Kinder der Utopie gemeinsam mit LVR-Direktorin Ulrike Lubek an. Anschließend diskutierte der Beirat darüber mit Eva-Maria Thoms vom Verein mittendrin aus Köln, der die bundesweite Kampagne zum Film verantwortet. Auch Mitarbeitende des LVR konnten als Gäste den Film sehen und die Diskussion mitverfolgen.

Barrierefreie IT-Arbeitsplätze: Neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung

Barrierefreier PC-Arbeitsplatz, Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Foto: Bente Hansen

Hamburg (kobinet) Wir übernehmen hier einen Text von Bente Hansen, Pressereferentin des Projektes. Nach einer kurzen Verständigung mit der Autorin finde ich, weil das Projekt nicht selektiv nur eine Art von Behinderung berücksichtigt, sondern ganzheitlich angedacht ist, das Projekt nennenswert.

„If the user can’t use it, it doesn’t work” hat Susan Dray, US-amerikanische Expertin für Mensch-Computer-Interaktion, es klar auf den Punkt gebracht. Das bedeutet: Wenn Menschen mit gleich welcher Behinderung eine Softwareanwendung nicht nutzen können, dann funktioniert diese Anwendung nicht.

Bundestagsdebatte mit eigenen Blickwinkeln und Bildern

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Berlin (kobinet) „Welche Bilder haben Sie im Kopf, wenn Sie an Pflege denken?“ Mit dieser Frage wandte sich die SPD-Abgeordnete Katja Mast an die relativ wenigen anwesenden Abgeordneten des Deutschen Bundestag, die die heuige Debatte zur 1. Lesung des Angehöringen-Entlastungsgesetzes im Plenum des Bundestages verfolgten und prägten. Genau diese Bilder und vor allem auch die damit verbundenen ganz eigenen Blickwinkel derjenigen, die die Politik maßgeblich gestalten, lassen sich an der heutigen Bundestagsdebatte gut ablesen. Die Entlastung bei der Anrechnung des Einkommens des selbstbestimmt lebenden behinderten Menschen, der Assistenz braucht, stand dabei nicht im Fokus des Gesetzgebers und auch nicht im Mittelpunkt der heutigen Debatte.

Hoffnung für behinderte Menschen in Wohngemeinschaften

Sprecherrat des DBR im Gespräch mit Jens Spahn
Sprecherrat des DBR im Gespräch mit Jens Spahn
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Zwei Zusagen von Gesundheitsminister Jens Spahn erhielten die Vertreter*innen des Deutschen Behindertenrats (DBR) in ihrem Gespräch mit dem Minister: Zum einen halte sein Haus genau wie das Sozialressort an dem gemeinsamen Ziel fest, dass die derzeitige Deckelung der Leistungen der Pflegeversicherung in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe nicht auf Wohngemeinschaften ausgedehnt wird. Zum anderen werde es „keine grundständige Akademisierung“ geben.

Angehörigen-Entlastungsgesetz in Ausschuss überwiesen

Symbol Paragraf
Symbol Paragraf
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Nach der ersten Lesung und der damit verbundenen Debatte hat der Deutsche Bundestag heute den Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Angehörigen-Entlastungsgesetz zur weiteren Beratung in den Ausschuss für Arbeit und Soziales verwiesen. In der Debatte wurden die unterschiedlichen behinderten- und pflegepolitischen Perspektiven der einzelnen Fraktionen trotz weitgehender Zustimmung zur Absicher der Entlastung von Angehörigen von pflegebedürften und behinderten Menschen deutlich.

Was einmal gesagt werden musste

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Augsburg (kobinet) „Letzten Freitag haben über vier Millionen Menschen für das Klima gestreikt. Diesen Freitag machen wir es noch einmal“, schrieb Klimaaktivistin Greta Thunberg, die heute an einer Demonstration in Montreal teilnimmt, auf Twitter. Die enorme Medienpräsenz von Greta Thunberg und der politische Druck, den die Fridays for Future Bewegung bis in die Vereinten Nationen hinein mittlerweile entfaltet hat, ruft natürlich auch Kritiker auf den Plan und verleitet so manchen Politiker nicht nur zu diskriminierenden Äußerungen über die schwedische Klimaaktivistin mit Asperger Syndrom, sondern auch dazu, damit einiges über sich selbst zu sagen. So auch den Fast-CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz, der Greta Thunberg als krank bezeichnete. Jan Rübel hat in seinem Kommentar zu den Äusserungen von Friedrich Merz in den Yahoo-Nachrichten nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul dazu genau das gesagt, was einmal gesagt werden musste.

Avatar übersetzt in Gebärdensprache

Logo: Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Logo des LWL
Foto: LWL

Münster

Münster Menschen mit hochgradiger Hörbehinderung fällt das Lesen von Texten häufig schwer. „Denn wer nie hören konnte, muss die deutsche Schriftsprache wie eine Fremdsprache lernen“, erklärt Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), anlässlich des Tags der Gehörlosen am Sonntag, den 29.9. Als Muttersprache gelte die deutsche Gebärdensprache (DGS), die sich in Satzbau und Grammatik stark von der Schriftsprache unterscheide. Durch die Internetseiten des LWL führt deshalb eine computeranimierte Figur, ein sogenannter Gebärdensprach-Avatar.

Patientenfürsprecher wichtiger Bestandteil der Patientenversorgung

Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Foto: MSAGD

Mainz (kobinet) Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler nehmen eine wertvolle Rolle bei der stationären Versorgung von Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern ein. Der demografische Wandel und die Zunahme an älter werdenden Menschen werde diesen Einsatz in der Patientenversorgung zukünftig noch bedeutender werden lassen. Dies erklärte dei Ministerin anlässlich der landesweiten Jahrestagung der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher im Gesundheitsministerium in Mainz.

Keine Abstriche beim Angehörigen-Entlastungsgesetz

Deutscher Behinderten Rat Logo
DBR-Logo
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Das Angehörigen-Entlastungsgesetz muss zügig ohne Abstriche verabschiedet werden. Das fordern die im Deutschen Behindertenrat (DBR) zusammenarbeitenden Verbände anlässlich der ersten Lesung des Gesetzentwurfs, die heute voraussichtlich von 9:00 bis 10:05 Uhr im Deutschen Bundestag stattfindet. „Der Entwurf enthält eine ganze Reihe von Regelungen, auf die behinderte Menschen schon lange gewartet haben und die nun zügig realisiert werden müssen,“ erläutert der Vorsitzende des DBR-Sprecherrats, Horst Frehe.

Behinderung – Querschnittsthema in der Politik

Reichstag Berlin
Andi mit Hund Berta vor dem Berliner Reichstag
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Die kobinet Redaktion erhält zahlreiche Presseerklärungen und Presseinformationen. Zum Beispiel werden mehrmals täglich Informationen aus dem Deutschen Bundestag in einen Verteiler versendet. In dieser Woche gab es einige erwähnenswerte Aktionen aus der Berliner Politik.

Skandal in München

Hand mit Daumen runter
Daumen runter!
Foto: kobinet

München (kobinet) Die Sendung quer vom Bayerischen Fernsehen berichtet heute Abend über eine skandalöse Diskriminierung einer Mutter mit Behinderung.

Demo gegen Beatmungspläne in Kassel

Einrichtungsflur mit Text: STOPPT das Reha- und Intensivpflege-Schwächungs-gesetz (RISG)
Einrichtungsflur mit Schriftzug
Foto: AbilityWatch

Kassel (kobinet) Für den Erhalt der Selbstbestimmung intensivpflegerisch unterstützter Menschen und gegen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums, wonach intensivbeatmete Menschen zukünftig nur noch in Ausnahmefällen zu Hause unterstützt werden sollen, findet am Samstag, den 28.9., eine Demonstration in Kassel statt. Die Veranstaltung findet von 11:00 – 14:00 Uhr an der Ecke Treppenstraße / Königstraße in Kassel statt.

Stelle für Landesbeauftragte/n in Bremen ausgeschrieben

Wappen Bundesland Bremen
Wappen Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) Der langjährig engagierte Landesbehindertenbeauftragte des Landes Bremen, Dr. Joachim Steinbrück, wird demnächst in Rente gehen. Auf der Grundlage des Bremischen Gesetzes zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wurde daher zum 1. Mai 2020 die Position des / der Landesbehindertenbeauftragten ausgeschrieben. Die beauftragte Person soll möglichst ein Mensch mit Behinderung sein, wie es in der Ausschreibung heißt.

Marianne Münz wird 65

Marianne Münz
Marianne Münz
Foto: privat

Bad Kreuznach (kobinet) Marianne Münz ist ein gutes Beispiel dafür, welche Wege behinderte Menschen zu mehr Selbstbestimmung gehen können, wenn sie die richtige Unterstützung bekommen. Vor allem auch dafür, dass entscheidende Veränderungen im Leben auch mit hohem Unterstützungsbedarf möglich sind. Über 30 Jahre hat die Bad Kreuznacherin in einem Wohnheim gelebt und in einer Werkstatt für behinderte Menschen gearbeitet. Mittlerweile lebt sie schon seit mehreren Jahren mit Persönlicher Assistenz in ihrer eigenen Wohnung und vor ihrem Eintritt in die Rente hat sie noch fast drei Jahre mit Unterstützung eines Budgets für Arbeit im Projekt inklusiv leben lernen gearbeitet. Heute feiert die engagierte Frau ihren 65. Geburtstag.

Frankfurter Buchmesse empfohlen

Foto zeigt Hinweis auf Forum Hörbuch
Forum Hörbuch auf der Frankfurter Buchmesse
Foto: Frankfurter Buchmesse

Frankfurt am Main (kobinet) Die Frankfurter Buchmesse (vom 16. bis 20. Oktober) macht sich auf den Weg, barrierefrei zu werden. Das schreibt heute der Blinden-Pressedienst blip. Dazu gehört ein Begleitdienst, der über die Internetseite vorab gebucht werden kann, und freier Eintritt für Menschen, die Begleitung benötigen.

Eigenanteile runter, Unterstützung für Pflegebedürftige rauf

Kordula Schulz-Asche
Kordula Schulz-Asche
Foto: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Berlin (kobinet) Zu den rasant steigenden Eigenanteilen in der Pflege erklärte die Sprecherin für Alten- und Pflegepolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Kordula Schulz-Asche, dass es fatal sei, wie sich die Eigenanteile der pflegebedürftigen Menschen entwickeln. „Es ist noch fataler, dass die Bundesregierung nichts dagegen tut. Wie lange will die Bundesregierung die finanzielle Belastung pflegebedürftiger Menschen noch ignorieren? fragt sie.

Online-Diskussion: Wie stark ist die Schwerbehindertenvertretung?

Symbol Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: kobinet

Heidelberg (kobinet) Das Bundesteilhabegesetz hat die Beteiligungsrechte für die Schwerbehinderten­vertretung (SBV) erweitert. Welche Entwicklungen gab es dadurch nach 33 Monaten in Betrieben und Dienststellen? Hierzu veranstaltet die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation ab heute eine Online-Diskussion und lädt insbesondere Mitglieder der Schwerbehindertenvertretungen und Vertrauenspersonen zur Mitwirkung mit eigenen Fragen und Thesen ein.

Ein Kuss für Halle von Jennifer Sonntag

Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Foto: Dirk Rotzsch

Halle (kobinet) Im Halleschen Hauptbahnhof, genauer gesagt, in der dortigen Bahnhofslounge wird derzeit eine Fotoausstellung präsentiert, bei der der Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag auch ein Bild gewidmet ist. Die Ausstellung gehört zum Projekt „Ein Kuss für Halle„. Engagierte und bekannte Hallenser lassen sich dafür portraitieren und formulieren Hoffnungen und Wünsche. Der Fotograf und Initiator der Ausstellung Peru John.

Konferenz der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Eröffnungsrede von Katrin Göring-Eckardt bei Konferenz im Paul Löbe Haus
Eröffnungsrede von Katrin Göring-Eckardt bei Konferenz im Paul Löbe Haus
Foto: Andreas Vega

Berlin (kobinet) „Inklusive Gesellschaft gestalten – 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention“,

mit diesem Titel lud die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in das „Paul Löbe Haus“ in Berlin. Die Veranstaltung war schon früh ausgebucht, dementsprechend gut besucht war das Foyer des Hauses des Deutschen Bundestages.

Eigenanteil der Pflege begrenzen

Foto zeigt Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer

Berlin (kobinet) Einen „Pflegedeckel“ fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband, um die Eigenanteile zur Finanzierung der Pflege für die Betroffenen künftig auf maximal 15 Prozent der Kosten zu begrenzen. Stattdessen sollten die Pflegekassen stärker in die Pflicht genommen werden, so der Verband heute in einer Presseinformation.

Gute Beispiele für inklusiven Sozialraum

Bild von der Pressekonferenz von li. Torsten Einstmann, Dr. Volker Sieger, Dr. Alexander Wilhelm, Matthias Rösch
Bild von der Pressekonferenz
Foto: kobinet/omp

Mainz (kobinet) „Einen inklusiven Sozialraum zu schaffen, also ein Lebensumfeld, das allen Menschen, ob mit oder ohne Behinderungen offensteht, ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe und Herausforderung, an der wir fortlaufend arbeiten müssen.“ Darauf wies der Sozialstaatsekretär Dr. Alexander Wilhelm gestern auf der 2. Regionalkonferenz der InitiativeSozialraumInklusiv (ISI) hin, die in Mainz stattfand. Eingeladen zur Regionalkonferenz hatten die Bundesfachstelle Barrierefreiheit gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch und dem Sozialministerium Rheinland-Pfalz.

212 Millionen Euro für unentgeltliche Beförderung

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Im Jahr 2018 haben rund 1,4 Millionen Inhaber eines Schwerbehindertenausweises Wertmarken (unentgeltliche und entgeltliche) erworben, um vergünstigt den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen zu können. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/12895) auf eine Kleine Anfrage (19/12394) der Fraktion Die Linke, wie der Informationsdienst Heute im Bundestag berichtet.

1,5 Vollzeitstellen für Berliner Landesbeirat

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: privat

Berlin (kobinet) Die in den Haushaltsverhandlungen beschlossene personelle Unterstützung für den Berliner Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen sowie den neu zu entwickelnden Gremien im Rahmen des Berliner Teilhabegesetzes stärken nach Ansicht des behindertenpolitischen Sprechers der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Lars Düsterhöft, die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Der Landesbeirat soll zukünftig 1,5 Vollzeitstellen bekommen, um seine Interessen effektiver vertreten zu können.

Livestream zum Teilhabekongress

Logos: Aktionsbündnis Teilhabeforschung und Humboldt Universität
Logo: Aktionsbündnis Teilhabeforschung und Humboldt Universität
Foto: Aktionsbündnis Teilhabeforschung

Berlin (kobinet) Der 1. Kongress der Teilhabeforschung, der vom 26. bis 27. September an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfindet, ist ausgebucht. Die Veranstalter werden einen Livestream einrichten, damit auch Menschen den Kongress verfolgen können, die nicht persönlich anwesend sind. Im Livestream werden die Hauptvorträge sowie ausgewählte Foren zu sehen und zu hören sein. Darauf hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DVBS) in seinem Newsletter dbsv-direkt aufmerksam gemacht.

Allein in Berlin 480 Hitzetote im Jahr 2018

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Längere Hitzewellen gehen den Angaben zufolge mit einer erhöhten Sterblichkeit insbesondere älterer Menschen einher. So sei in den Sommern 2003, 2006, 2010, 2013 und 2015 eine signifikante Anzahl hitzebedingter Todesfälle ermittelt worden. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) starben 2018 in Berlin etwa 490 Menschen aufgrund der Hitze. Dies geht aus der Antwort (19/12899) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/12424) der FDP-Bundestagsfraktion hervor.

Ein guter Tag für Menschen mit Behinderungen in Österreich

Logo Bizeps, Zentrum für Selbstbestimmtes Leben
Logo Bizeps, Zentrum für Selbstbestimmtes Leben
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Der 19. September 2019 war ein guter Tag für Menschen mit Behinderungen“, so titelt der Online-Nachrichtendienst BIZEPS info online die Entwicklungen in Sachen Behindertenpolitik in Österreich von letzter Woche. „Die letzten 2 Jahre unter ÖVP-FPÖ waren in der Behindertenpolitik leider ziemlich trostlos“, meint Martin Ladstätter (Obmann von BIZEPS-Zentrum für Selbstbestimmtes Leben). „Doch bei der Sondersitzung des Nationalrates kurz vor der Wahl gelang es noch wichtige Weichenstellung für Menschen mit Behinderungen durchzuführen.“

Wahlkompass Antidiskriminierung für Thüringen

Wahlkompass Antidiskriminierung
Logo: Wahlkompass Antidiskriminierung
Foto: Wahlkompass Antidiskriminierung

Erfurt (kobinet) Der Wahlkompass Antidiskriminierung für die Landtagswahl in Thüringen wurde Online gestellt und beinhaltet insgesamt 91 Wahlprüfsteine. Über die Navigation kann man die Wahlprüfsteine nach Themenfeldern zusammengestellt anzeigen lassen, alternativ kann man ein Schlagwort auswählen.

Wohnen im inklusiven Sozialraum

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

Mainz (kobinet) Wie können wir das selbstbestimmte und gemeinschaftliche Leben von Menschen mit und ohne Behinderungen voranbringen? Dieser Frage widmet sich die InitiativeSozialraumInklusiv (ISI) von 2019 bis 2021 mit insgesamt sechs Regionalkonferenzen zu unterschiedlichen Themen. Heute findet dazu in Mainz die 2. Regionalkonferenz unter dem Motto „Wohnen im Sozialraum“ statt.