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Berlin (kobinet) Hebe deinen Blick von der Erde zum Himmel – welch bewunderungswürdige Ordnung zeigt sich da! (Leo Tolstoi)

Berlin (kobinet) Hebe deinen Blick von der Erde zum Himmel – welch bewunderungswürdige Ordnung zeigt sich da! (Leo Tolstoi)

BERLIN (kobinet) Die Mitgliederversammlung von Special Olympics Deutschland (SOD) zog auf ihrer Tagung in Berlin eine positive Bilanz für das „Jahr Eins einer neuen Ära“, wie es SOD-Präsidentin Christiane Krajewski in ihrem Bericht formulierte. In diesem Jahr wurde mit der Umsetzung wichtiger strategischer Entwicklungen begonnen und die Verbandsstrukturen im Hinblick auf die großen Herausforderungen der kommenden Jahre gestärkt.

Düsseldorf (kobinet) Am Freitag, 22. November, wurde in Düsseldorf unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey der 12. Deutsche Nachhaltigkeitspreis verliehen. 1.200 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft, Forschung und Medien kamen zu „Deutschlands grünster Gala“. Mit dabei war auch Raul Krauthausen von den Sozialhelden. Denn das Projekt ELEVATE der Sozialhelden wurde als Sieger im Bereich des Wettbewerbs Forschung ausgezeichnet.

Berlin (kobinet) Der Inklusionsbotschafter Janis Geiger überwindet im wahrsten Sinne des Wortes viele Hürden. Und er bringt anderen bei, wie sie ebenfalls Hürden überwinden können – auch im Leben. Das Fernsehmagazin Sehen statt Hören das Bayerischen Rundfunks berichtet in seiner neuesten Ausgabe über die Aktivitäten des Bewegungskünstlers und sein Wirken im Bereich Parkour.

Berlin (kobinet) Laura Mench ist das jüngste Mitglied des kobinet-Vereins. Die 22-jährige Frau aus Berlin hat zum Tag der offenen Tür im Bundesgesundheitsministerium Minister Jens Spahn (39) einen Brief übergeben. Sein von Betroffenen heftig kritisierter Entwurf für ein Reha- und Intensivpflegegesetz ist Thema ihrer ersten Kolumne für diesen Online-Nachrichtendienst.

LAHR (kobinet) Die Tanzkompanie SZENE2WEI mit Sitz in Lahr im Schwarzwald setzt sich für die Etablierung der inklusiven Tanzkunst innerhalb Deutschlands ein. Ihr Fokus liegt auf zeitgenössischen Tanzstücken, die von einem Ensemble aus professionellen Tänzern mit und ohne Behinderung erarbeitet und präsentiert werden.

DÜSSELDORF (kobinet) Anlässlich der veröffentlichten Daten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW zur sozialen Lage in Nordrhein-Westfalen warnt der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen, dass immer mehr Menschen im Alter in unserem Bundesland auf Sozialhilfe angewiesen sind.

Kassel (kobinet) Ein Abend mit Tiefgang erlebten die Besucher*innen der Veranstaltung des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) am 21. November, bei dem es um die Hürden bei unsichtbaren Behinderungen ging. Eingaladen waren die InklusionsbotschafterInnen Alex Ernst und Thomas Künneke aus Berlin. Vor allem die Erzählungen über die Erlebnisse in der Kindheit und Jugend der ReferentInnen machte deutlich, wie diese das Leben prägen können.

Uder (kobinet) Diese Woche hat im weitgehend barrierefreien Bildungszentrum in Uder die mittlerweile 18. Peer Counseling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) begonnen. Dieses Mal ist die Weiterbildung auf bereits qualifizierte Berater*innen ausgerichtet, so dass 13 der insgesamt 14 Teilnehmer*innen bereits in ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTBs) arbeiten, wie Jenny Bießmann aus Berlin berichtet, die zusammen mit Evelin Schön aus Hamburg den ersten Block der Weiterbildung geleitet hat.

Berlin (kobinet) Wenn am kommenden Montag, 25. November von 13.00 – 16.00 Uhr die mittlerweile 13. Werkstatträtekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion im Paul-Löbe-Haus des Bundestages in Berlin stattfindet, dann plant die Fraktion dafür eine Übertragung per Livestream im Internet, wie es auf Facebook heißt. „Werkstätten der Zukunft: Für ein neues und transparentes Entgeltsystem sowie gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Werkstatt“ lautet der genaue Titel dieser Konferenz.

BERLIN (kobinet) Am 21. und 22. November kamen in Bad Gögging (Bayern) die Behindertenbeauftragten von Bund und Länder zur 2. Konferenz in diesem Jahr zusammen. Schwerpunkt war das Thema Barrierefreiheit. Der Einladung von Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung folgten neben dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Jürgen Dusel auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Länder.

KÖLN (kobinet) Nach einem starken Heimspiel gegen Osnabrück kann der Großteil des RBBL-Teams aufgrund des spielfreien Wochenendes etwas entspannen – anders sieht das bei den drei Youngstern des Teams Paul Jachmich, Thomas Reier und Alex Keiser aus! Diese drei Spieler der 99ers wurden für die Teilnahme am Kitakyushu Cup in Japan nominiert.

DÜSSELDORF (kobinet) Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) spricht sich gegen die Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen aus. Unsere Gesellschaft lebt von der Vielfalt der Menschen, die sie gestalten, wird dazu in einer entsprechenden Presseinformation festgestellt und betont: „Menschen mit Behinderungen haben ein im Grundgesetz festgeschriebenes Recht darauf, selbstbestimmt am Leben in unserer Gesellschaft teilzuhaben“.

Berlin (kobinet) Heute vor einer Woche kam die Reisegruppe Niemand um 8:35 Uhr nach 76 Stunden, 8 Minuten und 45 Sekunden mit dem Nahverkehr der Bahn durch alle 16 Landeshauptstädte in Berlin an. Diese Tour markierte nicht nur einen Weltrekord, sondern nahm auch die Situation behinderter Menschen 25 Jahre nach Inkrafttreten des Benachteiligungsverbots für behinderte Menschen im Grundgesetz ins Visier. Mittlerweile haben sich die Reisenden wieder erholt, der Live-Blog zur Bahntour wurde abgeschlossen und erste Entwicklungen nach der Tour zeigen sich.

Hildesheim (kobinet) Charlotte Zach ist Psychologiestudentin im Master in Hildesheim, arbeitet in der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung, hat gerade ihre Peer- counseling- Ausbildung begonnen und organisiert als Rollstuhlfahrerin ihren Alltag selbstständig mit Assistenz. In ihrer Kolumne im aktuellen Newsletter von Raul Krauthausen geht Charlotte Zach der Frage nach, warum sich die ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) positionieren sollten.

Berlin (kobinet) Um die Benachteiligung behinderter Menschen zu verhindern und Barrierefreiheit voranzubringen, gibt es eine ganze Reihe von Regelungen, die man unter anderem in den Gleichstellungsgesetzen von Bund und Ländern findet. Weil jedoch der einzelne behinderte Mensch oft nicht in der Lage ist, seine Rechte durchzusetzen, gibt es seit vielen Jahren die Möglichkeit, mit einer Verbandsklage gegen Barrieren und Diskriminierung zu kämpfen. Leider wurde dieses Mittel von den Verbänden bisher selten genutzt. Daher hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) im Januar 2017 gemeinsam mit der Rechtsberatungsgesellschaft „Rechte behinderter Menschen“ (rbm) ein behinderungsübergreifendes Verbandsklage-Projekt gestartet. Hierzu wurde nun eine Checkliste für Verbandsklagen veröffentlicht, wie Christiane Möller vom DBSV berichtet.

Heidelberg (kobinet) Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) und ihre wissenschaftlichen Kooperationspartner führen seit dem 21. November eine Online-Diskussion zu rechtlichen und praktischen Fragen der stufenweisen Wiedereingliederung durch. Neben Expertinnen und Experten sind alle Interessierten eingeladen, sich an dem Austausch unter https://fma.reha-recht.de zu beteiligen.

Berlin (kobinet) Vor drei Jahren wurde die Bundesfachstelle Barrierefreiheit eingerichtet. Was diese genau macht und welche Themen in Sachen Barrierefreiheit bei der Fachstelle aufschlagen, darüber sprach kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit Dr. Volker Sieger, dem Leiter der in Berlin ansässisgen Bundesfachstelle Barrierefreiheit.

MÜNCHEN (kobinet) Der Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Dr. Markus Söder, übernimmt die Schirmherrschaft für die Special Olympics Berchtesgaden 2020. Bei den von Special Olympics Deutschland (SOD) veranstalteten Nationalen Winterspielen für Menschen mit geistiger Behinderung, die vom 2. bis 6. März 2020 im Berchtesgadener Land stattfinden, werden 900 Athletinnen und Athleten sowie Unified Partnerinnen und Partner in acht Sportarten an den Start gehen. Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ wollen sie mit ihren Nationalen Winterspielen ein Zeichen für Inklusion setzen.

BERLIN (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk beklagt die äußerst unterschiedliche und teils mangelhafte Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland. „30 Jahre nach Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention stehen wir in Deutschland im Hinblick auf Kinderrechte vor einem föderalen Flickenteppich. So sind beispielsweise die Kinderarmutsquoten sehr unterschiedlich, oder die Beteiligungsrechte von Kindern nur teilweise gesetzlich abgesichert. Deshalb sollten die Kinderrechte systematisch ausgebaut und strukturell verankert werden, zuvorderst im Grundgesetz. Das ist zum einen rechtlich geboten, und wird zum anderen auch unsere Demokratie langfristig stärken“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Bremen (kobinet) „Bunt ist schöner“, so lautet der Titel eines Poster-Projektes von Kassandra Ruhm. Die Poster zeigen Menschen in verschiedenen Lebenssituationen. Zu sehen sind Menschen mit und ohne Behinderung, Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung und Herkunft. Nach dem Motto „Nichts über uns, ohne uns“ startete Kassandra Ruhm dieses Posterprojekt über Inklusion und Diversität. Die Poster gibt es nicht nur im Internet, sondern auch an zentralen Orten in Bremen zu sehen. Bei ihrer Mitfahrt von Bremen nach Hamburg mit der Reisegruppe NIemand hat Kassandra Ruhm der Gruppe ein Poster für den Bundespräsidenten mitgegeben. Darauf steht: „Ich wünsche mir, dass bei den sogenannten ‚Normalen‘ ankommt, dass sie nicht das Recht haben, behinderte Menschen auszuschließen oder zu benachteiligen. Bloß weil es für sie selbst komfortabler ist. Teilhabe ist unser Recht, kein freiwilliges Almosen.“

Stuttgart (kobinet) Der Inklusionbotschafter und Leiter der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Bodensee/Oberschwaben, Thomas Schalski, wurde als Betroffenenvertreteter in den Aufsichtsrat des Päritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg gewählt und vertritt damit auch die Mitgliedsorganisationen aus den Bodenseekreis im höchsten Gremium des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Als Betroffenenvertreter wird er die Interessen der Menschen mit Behinderungen im Verband wahrnehmen, wie er den kobinet-nachrichten mitteilte.

Frankfurt am Main (kobinet) Seit nunmehr eineinhalb Jahren unterstützt die Fachstelle Teilhabeberatung im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) die rund 500 Angebote der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTBs) fachlich und organisatorisch. Vor kurzem fand eine Schulungsveranstaltung in Frankfurt statt, bei der es um Fragestellungen aus dem Beratungsalltag ging. Die Fachstelle hat zu dieser Veranstaltung einige Informationen und Bilder auf ihrer Internetseite eingestellt.

Minden (kobinet) Andrea Eberl „rockt, sie röhrt, mit Leidenschaft, mit Wissen um das, was sie besingt. Aber sie passt in keine Schublade. Ist sie eine Rock-Lady? Fast. Ist sie eine Pop-Diva? Manchmal. Aber eines ist sie gewiss! Eine Singer/Songwriterin!“ So wird Andrea Eberl auf ihrer Internetseite im Künstlerprofil beschrieben. Letzte Woche fuhr sie ein Stück mit der Reisegruppe Niemand auf ihrer Bahntour mit und sang auf der Strecke von Minden nach Hannover einen ihrer Songs von der CD Blindes Vertrauen: „Große Frau“.

Berlin (kobinet) Heute sind 4 neue Einträge in die Liste Foren und Blogs hinzugefügt worden.

BREMEN (kobinet) Gedanken zur Inklusion und informative Gespräche bei Kaffee und Kuchen: Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, hat am vergangenen Donnerstag das BlauHaus in der Bremer Überseestadt besucht. Hier traf sich Dusel mit Mitgliedern der Wohngemeinschaft für Menschen mit Beeinträchtigung, die der Martinsclub seit Kurzem betreibt. Die WG ist ein wichtiger Baustein im vom Martinsclub verfolgten Konzept des „Quartier|Wohnen“. Dieses sieht vor, dass auch Menschen mit komplexen Hilfebedarfen in größtmöglicher Selbstbestimmung wohnen können.

Erlangen (kobinet) Vor kurzem führte das Projekt Kommune inklusiv des Erlanger Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen den ersten von insgesamt zwei Blöcken einer Empowerment-Schulung mit Kerstin Wöbbeking und Ines Spilker durch. Der Student Elias Hesselt hat im Nachgang der Schulung einen Bericht verfasst, den die kobinet-nachrichten im folgenden veröffentlichen.

HANNOVER (kobinet) Der Niedersächsische Landtag hat sich für eine verbesserte Versorgung von Demenzkranken und den Einsatz von Careteams in Krankenhäusern ausgesprochen. Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann bezeichnet das als starkes Signal für eine Stärkung sowohl der Patientinnen und Patienten als auch der sie unterstützenden Menschen.

Mainz (kobinet) Heute vor 30 Jahren, am 20. November 1989, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention verabschiedet. Zu diesem 30. Jahrestag betont die rheinland-pfälzische Familien- und Jugendministerin Anne Spiegel, dass Kinderrechte fundamental für unsere Gesellschaft sind und endlich ins Grundgesetz gehören.

Lenggries (kobinet) Nachdem sich die Mitglieder der Reisegruppe NIemand von ihrer 76stündigen Bahntour durch alle 16 Landeshauptstädte mit dem Nahverkehr der Bahn und dem damit verbundenen Weltrekord, den die Gruppe aufgestellt hat, so langsam erholt haben, zeigt sich der Inklusionsbotschafter Markus Ertl aus Lenggries bereits wieder wie gewohnt sportlich. „Rekorde sind dazu da, gebrochen zu werden. Herausforderer sind also herzlich willkommen“, betonte Markus Ertl vor allem im Hinblick darauf, dass es bei der Bahn noch viel Verbesserungsbedarf gibt und behinderte Menschen sich immer wieder in die barrierefreie Gestaltung des Nah- und Fernverkehrs einmischen müssen – auch 25 Jahre nach Inkrafttreten des Benachteiligungsverbotes für behinderte Menschen im Grundgesetz.

Berlin (kobinet) Die mittlerweile 100 Inklusionsbotschafter*innen, die sich im Rahmen eines von der Aktion Mensch Stiftung geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Projektes in die Umsetzung der Inklusion einmischen, haben ein Feuerwerk an Aktivitiäten entfaltet und viele weitere Pläne. Dies wurde beim Abschlusstreffen des Projektes bei den Inklusionstagen in Berlin deutlich.

Landau (kobinet) Am Montagabend, den 18.11.2019, hat der kommunale Behindertenbeirat der Stadt Landau einen kommunalen Aktionsplan für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen. In 27 Arbeitsgruppensitzungen wurde in den letzten zweieinhalb Jahren mit Beteiligung des Beirates und der Verwaltung der Aktionsplan aufgestellt, wie Matthias Rösch, der Landesbehindertenbeauftragte von Rheinland-Pfalz berichtet, der an der Veranstaltung zur Vorstellung des Aktionsplans teilgenommen hat.

Berlin (kobinet) Fridays for Future ruft für den 29. November erneut zum weltweiten Klimastreik auf. Die Schüler-Initiative will in mehr als 300 deutschen Städten auf die Straße gehen. Studierende laden ab 25. November zu einer Aktionswoche ein.

BREMEN (kobinet) Ein Leben für Gleichberechtigung und Inklusion: Gunther Molle, einer der Gründerväter des Martinsclub Bremen, setzt sich seit über 50 Jahren ehrenamtlich für Menschen mit einer Beeinträchtigung ein. Die Sparkasse Bremen hat dieses Engagement nun honoriert und dem 91-Jährigen den Bremer Bürgerpreis in der Kategorie Lebenswerk verliehen.

Neinstedt/Bernburg (kobinet) „Was geschah mit Menschen mit Behinderung in der Zeit der Nationalsozialisten?“ So lautet der Titel eines Seminars, das der Inklusionsbotschafter Jürgen Linnemann mit angestoßen hat und über das er berichtet. „Wir haben in der Gedenkstätte Bernburg folgendes erfahren: Die Menschen wurden nicht richtig untersucht, sondern nur angeschaut, wie im Schlachthaus. Es wurde nur nach Ideen für eine Todesursache geschaut. Die so genannten Ärzte hatten einen Katalog mit möglichen Todesursachen. Die Angehörigen wurden belogen über die Todesursache und den Todestag – nur damit die Nazis noch etwas länger das Pflegegeld kassieren konnten. Die Angehörigen haben ‚Pseudo‘-Urnen bekommen.“

Düsseldorf (kobinet) „Betreuungsnotstand beenden! Sofort! Stoppt die Ausgrenzung und Benachteiligung behinderter Kinder/Jugendlicher und ihrer Eltern!“ So lautet der Titel einer Petition an nordrhein-westfälische Politiker*innen. Dabei geht es darum, dass Mütter und Väter die Wahl haben müssen, ob sie „trotz oder mit“ einem Kind mit Beeinträchtigungen arbeiten gehen können und wollen.

Leipzig
Leipzig In ihrer Reihe „Mit anderen Augen“ hat die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag vor kurzem den Begriff der Freiheit im wahrsten Sinne des Wortes mit anderen Augen betrachtet.

Kassel (kobinet) „Über die Hürden der unsichtbarer Behinderungen – Erfahrungen und ehrenamtliches Engagement im Bereich funktionaler Analphabetismus und zum Leben mit einer psychischen Beeinträchtigung“. So lautet der Titel einer Veranstaltung, die der Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) am 21. November um 18.30 Uhr im freiRAUM in der Samuel Beckett Anlage 6, in 34119 Kassel durchführt. Als Referent*innen wirken dabei die Inklusionsbotschafter*innen Thomas Künneke und Alex Ernst aus Berlin mit.

Berlin (kobinet) Die Vertreter*innen des Schwerbehinderten-Netzwerks Oberschwaben-Bodensee (SNOBO) haben sich vom Süden Deutschlands aufgemacht, um sich am Geschehen der Politik in Berlin zu beteiligen. Josef Keßler von SNOBO berichtet über die Gespräche mit Politikern, Verbänden und im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin. Begleitet wurde Josef Keßler von den Schwerbehindertenvertretern von SAP und Netze-BW, wie es in einem Bericht der Online-Ausgabe der schwäbische.de heißt.

Kiel (kobinet) Unter dem Titel „Nicht meckern, machen!“ hat heute NDR Info gemeinsam mit der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“, den „Kieler Nachrichten“, der „Ostsee-Zeitung“ und dem „Hamburger Abendblatt“ über Bahnfahren mit Handicap berichtet. Anlass war die Petition für mehr Barrierefreiheit von Kay Macquarrie.