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Über die Hürden unsichtbarer Behinderungen

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Foto: fab e.V.

Kassel (kobinet) "Über die Hürden der unsichtbarer Behinderungen - Erfahrungen und ehrenamtliches Engagement im Bereich funktionaler Analphabetismus und zum Leben mit einer psychischen Beeinträchtigung". So lautet der Titel einer Veranstaltung, die der Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) am 21. November um 18.30 Uhr im freiRAUM in der Samuel Beckett Anlage 6, in 34119 Kassel durchführt. Als Referent*innen wirken dabei die Inklusionsbotschafter*innen Thomas Künneke und Alex Ernst aus Berlin mit.

"Wenn jemand eine unsichtbare Behinderung hat, ist die Verführung groß, diese zu vertuschen. Das führt oft dazu, Nachteilsausgleiche nicht in Anspruch nehmen zu können. An dem Abend berichten die ReferentInnen darüber, wie sie es geschafft haben, diese Hürden zu überwinden und sich zu einer unsichtbaren Behinderung zu bekennen. Alex Ernst hat erst als junge Erwachsene das richtige Lesen und Schreiben gelernt, damit war sie eine von aktuell 6,2 Millionen 'Funktionalen AnalphabetInnen' in Deutschland. Zurzeit engagiert sie sich als Lerner-Aktivistin und Dozentin ehrenamtlich zu diesem Thema. Ihr Ziel: Kläre die Öffentlichkeit auf und schaffe Vorurteile aus der Welt. Thomas Künneke geht mit seinem erworbenen Handicap (manche nennen es Posttraumatische Belastungsstörung/Depression) offen um und hat dabei häufig erfahren, dass er auf diesen Teil seiner Persönlichkeit reduziert wird. 2007 gründete er deshalb zusammen mit anderen Betroffenen den Verein Kellerkinder e.V. als Selbstvertretungsorganisation von Menschen mit seelischen Hindernissen", heißt es in der Ankündigung für die Veranstaltung.

Im Anschluss an die Vorträge findet ein Austausch mit den ReferentInnen statt, und eigene Erfahrungen können gerne eingebracht werden, wie der Veranstalter betont. Die Veranstaltung wird im Rahmen des fab-Projektes "Ehrenamt für Alle", das von der Aktion Mensch gefördert wird, durchgeführt.