Menu Close

WANDERLUST getanzt

Logo der Tanzkompanie SZENE2WEI
Logo der Tanzkompanie SZENE2WEI
Foto: SZENE2WEI

LAHR (kobinet) Die Tanzkompanie SZENE2WEI mit Sitz in Lahr im Schwarzwald setzt sich für die Etablierung der inklusiven Tanzkunst innerhalb Deutschlands ein. Ihr Fokus liegt auf zeitgenössischen Tanzstücken, die von einem Ensemble aus professionellen Tänzern mit und ohne Behinderung erarbeitet und präsentiert werden.

Altersarmut bleibt wachsendes Problem

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Anlässlich der veröffentlichten Daten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW zur sozialen Lage in Nordrhein-Westfalen warnt der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen, dass immer mehr Menschen im Alter in unserem Bundesland auf Sozialhilfe angewiesen sind.

Abend mit Tiefgang

Logo des fab
Logo des fab
Foto: fab

Kassel (kobinet) Ein Abend mit Tiefgang erlebten die Besucher*innen der Veranstaltung des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) am 21. November, bei dem es um die Hürden bei unsichtbaren Behinderungen ging. Eingaladen waren die InklusionsbotschafterInnen Alex Ernst und Thomas Künneke aus Berlin. Vor allem die Erzählungen über die Erlebnisse in der Kindheit und Jugend der ReferentInnen machte deutlich, wie diese das Leben prägen können.

Neue Peer Counseling Weiterbildung in Uder gestartet

Plakat mit Bildern der Teilnehmer*innen der Peer Counseling Weiterbildung
Plakat mit Bildern der Teilnehmer*innen
Foto: Jenny Bießmann

Uder (kobinet) Diese Woche hat im weitgehend barrierefreien Bildungszentrum in Uder die mittlerweile 18. Peer Counseling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) begonnen. Dieses Mal ist die Weiterbildung auf bereits qualifizierte Berater*innen ausgerichtet, so dass 13 der insgesamt 14 Teilnehmer*innen bereits in ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTBs) arbeiten, wie Jenny Bießmann aus Berlin berichtet, die zusammen mit Evelin Schön aus Hamburg den ersten Block der Weiterbildung geleitet hat.

Werkstatträtekonferenz der SPD im Livestream

Plakat zur Ankündigung des Livestreams zur Konferenz
Plakat zur Ankündigung des Livestreams zur Konferenz
Foto: SPD-Bundestagsfraktion

Berlin (kobinet) Wenn am kommenden Montag, 25. November von 13.00 – 16.00 Uhr die mittlerweile 13. Werkstatträtekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion im Paul-Löbe-Haus des Bundestages in Berlin stattfindet, dann plant die Fraktion dafür eine Übertragung per Livestream im Internet, wie es auf Facebook heißt. „Werkstätten der Zukunft: Für ein neues und transparentes Entgeltsystem sowie gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Werkstatt“ lautet der genaue Titel dieser Konferenz.

Behindertenbeauftragten fordern: Digitale Barrierefreiheit weiter verbessern!

Jürgen Dusel am Telefon
Jürgen Dusel am Telefon
Foto: Behindertenbeauftragter

BERLIN (kobinet) Am 21. und 22. November kamen in Bad Gögging (Bayern) die Behindertenbeauftragten von Bund und Länder zur 2. Konferenz in diesem Jahr zusammen. Schwerpunkt war das Thema Barrierefreiheit. Der Einladung von Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung folgten neben dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Jürgen Dusel auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Länder.

Junioren Nationalmannschaft in Japan am Start

Spieler des Rollstuhlbasketball Club Köln 99ers, die nach Japan reisen
Rollstuhlbasketballer, die nach Japan reisen
Foto: RBC Köln 99ers e.V.

KÖLN (kobinet) Nach einem starken Heimspiel gegen Osnabrück kann der Großteil des RBBL-Teams aufgrund des spielfreien Wochenendes etwas entspannen – anders sieht das bei den drei Youngstern des Teams Paul Jachmich, Thomas Reier und Alex Keiser aus! Diese drei Spieler der 99ers wurden für die Teilnahme am Kitakyushu Cup in Japan nominiert.

bvkm für Toleranz in unserer Gesellschaft

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: kobinet

DÜSSELDORF (kobinet) Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) spricht sich gegen die Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen aus. Unsere Gesellschaft lebt von der Vielfalt der Menschen, die sie gestalten, wird dazu in einer entsprechenden Presseinformation festgestellt und betont: „Menschen mit Behinderungen haben ein im Grundgesetz festgeschriebenes Recht darauf, selbstbestimmt am Leben in unserer Gesellschaft teilzuhaben“.

Letzte Woche um 8:35 Uhr kam Reisegruppe Niemand in Berlin an

Reisegruppe Niemand nach Ankunft in Berlin am Zug am 15.11.19
Reisegruppe Niemand nach Ankunft mit Zug in Berlin Hbf
Foto: kobinet/omp

Berlin (kobinet) Heute vor einer Woche kam die Reisegruppe Niemand um 8:35 Uhr nach 76 Stunden, 8 Minuten und 45 Sekunden mit dem Nahverkehr der Bahn durch alle 16 Landeshauptstädte in Berlin an. Diese Tour markierte nicht nur einen Weltrekord, sondern nahm auch die Situation behinderter Menschen 25 Jahre nach Inkrafttreten des Benachteiligungsverbots für behinderte Menschen im Grundgesetz ins Visier. Mittlerweile haben sich die Reisenden wieder erholt, der Live-Blog zur Bahntour wurde abgeschlossen und erste Entwicklungen nach der Tour zeigen sich.

Warum die EUTBs sich positionieren sollten

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Hildesheim (kobinet) Charlotte Zach ist Psychologiestudentin im Master in Hildesheim, arbeitet in der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung, hat gerade ihre Peer- counseling- Ausbildung begonnen und organisiert als Rollstuhlfahrerin ihren Alltag selbstständig mit Assistenz. In ihrer Kolumne im aktuellen Newsletter von Raul Krauthausen geht Charlotte Zach der Frage nach, warum sich die ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) positionieren sollten.

Verbandsklage-Checkliste veröffentlicht

Symbol Paragraf
Symbol Paragraf
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Um die Benachteiligung behinderter Menschen zu verhindern und Barrierefreiheit voranzubringen, gibt es eine ganze Reihe von Regelungen, die man unter anderem in den Gleichstellungsgesetzen von Bund und Ländern findet. Weil jedoch der einzelne behinderte Mensch oft nicht in der Lage ist, seine Rechte durchzusetzen, gibt es seit vielen Jahren die Möglichkeit, mit einer Verbandsklage gegen Barrieren und Diskriminierung zu kämpfen. Leider wurde dieses Mittel von den Verbänden bisher selten genutzt. Daher hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) im Januar 2017 gemeinsam mit der Rechtsberatungsgesellschaft „Rechte behinderter Menschen“ (rbm) ein behinderungsübergreifendes Verbandsklage-Projekt gestartet. Hierzu wurde nun eine Checkliste für Verbandsklagen veröffentlicht, wie Christiane Möller vom DBSV berichtet.

Online-Diskussion zur stufenweisen Wiedereingliederung

Barrierefreier PC-Arbeitsplatz, Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Foto: Bente Hansen

Heidelberg (kobinet) Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) und ihre wissenschaftlichen Kooperationspartner führen seit dem 21. November eine Online-Diskussion zu rechtlichen und praktischen Fragen der stufenweisen Wiedereingliederung durch. Neben Expertinnen und Experten sind alle Interessierten eingeladen, sich an dem Austausch unter https://fma.reha-recht.de zu beteiligen.

Was macht die Bundesfachstelle Barrierefreiheit?

Dr. Volker Sieger
Dr. Volker Sieger
Foto: DRV KBS

Berlin (kobinet) Vor drei Jahren wurde die Bundesfachstelle Barrierefreiheit eingerichtet. Was diese genau macht und welche Themen in Sachen Barrierefreiheit bei der Fachstelle aufschlagen, darüber sprach kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit Dr. Volker Sieger, dem Leiter der in Berlin ansässisgen Bundesfachstelle Barrierefreiheit.

Ministerpräsident übernimmt Schirmherrschaft der Special Olympics Berchtesgaden 2020

Banner der Special Olympics in Berchtesgaden
Banner der Special Olympics in Berchtesgaden
Foto: SOD

MÜNCHEN (kobinet) Der Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Dr. Markus Söder, übernimmt die Schirmherrschaft für die Special Olympics Berchtesgaden 2020. Bei den von Special Olympics Deutschland (SOD) veranstalteten Nationalen Winterspielen für Menschen mit geistiger Behinderung, die vom 2. bis 6. März 2020 im Berchtesgadener Land stattfinden, werden 900 Athletinnen und Athleten sowie Unified Partnerinnen und Partner in acht Sportarten an den Start gehen. Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ wollen sie mit ihren Nationalen Winterspielen ein Zeichen für Inklusion setzen.

Deutsches Kinderhilfswerk beklagt mangelhafte Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention

drei hintereinander versetzte Paragraphenzeichen
Paragraphenzeichen
Foto: public domaine

BERLIN (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk beklagt die äußerst unterschiedliche und teils mangelhafte Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland. „30 Jahre nach Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention stehen wir in Deutschland im Hinblick auf Kinderrechte vor einem föderalen Flickenteppich. So sind beispielsweise die Kinderarmutsquoten sehr unterschiedlich, oder die Beteiligungsrechte von Kindern nur teilweise gesetzlich abgesichert. Deshalb sollten die Kinderrechte systematisch ausgebaut und strukturell verankert werden, zuvorderst im Grundgesetz. Das ist zum einen rechtlich geboten, und wird zum anderen auch unsere Demokratie langfristig stärken“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Bunt ist schöner: Poster für Diversität und Inklusion von Kassandra Ruhm

Brücke mit Textaufschrift, die im Beitrag erläutert ist
Brücke mit Aufschrift, die im Text erläutert ist
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Bunt ist schöner“, so lautet der Titel eines Poster-Projektes von Kassandra Ruhm. Die Poster zeigen Menschen in verschiedenen Lebenssituationen. Zu sehen sind Menschen mit und ohne Behinderung, Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung und Herkunft. Nach dem Motto „Nichts über uns, ohne uns“ startete Kassandra Ruhm dieses Posterprojekt über Inklusion und Diversität. Die Poster gibt es nicht nur im Internet, sondern auch an zentralen Orten in Bremen zu sehen. Bei ihrer Mitfahrt von Bremen nach Hamburg mit der Reisegruppe NIemand hat Kassandra Ruhm der Gruppe ein Poster für den Bundespräsidenten mitgegeben. Darauf steht: „Ich wünsche mir, dass bei den sogenannten ‚Normalen‘ ankommt, dass sie nicht das Recht haben, behinderte Menschen auszuschließen oder zu benachteiligen. Bloß weil es für sie selbst komfortabler ist. Teilhabe ist unser Recht, kein freiwilliges Almosen.“

Thomas Schalski nun Betroffenenvertreter beim Paritätischen

Thomas Schalski
Thomas Schalski
Foto: privat

Stuttgart (kobinet) Der Inklusionbotschafter und Leiter der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Bodensee/Oberschwaben, Thomas Schalski, wurde als Betroffenenvertreteter in den Aufsichtsrat des Päritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg gewählt und vertritt damit auch die Mitgliedsorganisationen aus den Bodenseekreis im höchsten Gremium des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Als Betroffenenvertreter wird er die Interessen der Menschen mit Behinderungen im Verband wahrnehmen, wie er den kobinet-nachrichten mitteilte.

Austausch über Fragestellungen aus dem Beratungsalltag

Logo: EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der EUTB
Foto: BMAS

Frankfurt am Main (kobinet) Seit nunmehr eineinhalb Jahren unterstützt die Fachstelle Teilhabeberatung im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) die rund 500 Angebote der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTBs) fachlich und organisatorisch. Vor kurzem fand eine Schulungsveranstaltung in Frankfurt statt, bei der es um Fragestellungen aus dem Beratungsalltag ging. Die Fachstelle hat zu dieser Veranstaltung einige Informationen und Bilder auf ihrer Internetseite eingestellt.

Große Frau – Live im Zug nach Hannover

Andrea Eberl singt im Zug
Andrea Eberl singt im Zug
Foto: kobinet/omp

Minden (kobinet) Andrea Eberl „rockt, sie röhrt, mit Leidenschaft, mit Wissen um das, was sie besingt. Aber sie passt in keine Schublade. Ist sie eine Rock-Lady? Fast. Ist sie eine Pop-Diva? Manchmal. Aber eines ist sie gewiss! Eine Singer/Songwriterin!“ So wird Andrea Eberl auf ihrer Internetseite im Künstlerprofil beschrieben. Letzte Woche fuhr sie ein Stück mit der Reisegruppe Niemand auf ihrer Bahntour mit und sang auf der Strecke von Minden nach Hannover einen ihrer Songs von der CD Blindes Vertrauen: „Große Frau“.

Bundesbehindertenbeauftragter zu Gast beim Martinsclub

Besuch von Jürgen Dusel im Martinsclub Bremen
Besuch von Jürgen Dusel im Martinsclub Bremen
Foto: Martinsclub Bremen

BREMEN (kobinet) Gedanken zur Inklusion und informative Gespräche bei Kaffee und Kuchen: Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, hat am vergangenen Donnerstag das BlauHaus in der Bremer Überseestadt besucht. Hier traf sich Dusel mit Mitgliedern der Wohngemeinschaft für Menschen mit Beeinträchtigung, die der Martinsclub seit Kurzem betreibt. Die WG ist ein wichtiger Baustein im vom Martinsclub verfolgten Konzept des „Quartier|Wohnen“. Dieses sieht vor, dass auch Menschen mit komplexen Hilfebedarfen in größtmöglicher Selbstbestimmung wohnen können.

Zusammen stark bei Kommune inklusiv in Erlangen

Auf der rechten Seite heben zwei Frauen und zwei Männer lächelnd ihre Arme.
Teilnehmer*innen üben Körperhaltung
Foto: Elias Heßelt

Erlangen (kobinet) Vor kurzem führte das Projekt Kommune inklusiv des Erlanger Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen den ersten von insgesamt zwei Blöcken einer Empowerment-Schulung mit Kerstin Wöbbeking und Ines Spilker durch. Der Student Elias Hesselt hat im Nachgang der Schulung einen Bericht verfasst, den die kobinet-nachrichten im folgenden veröffentlichen.

Unterstützung von Demenzkranken sowie der sie betreuenden Menschen in Niedersachsen

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

HANNOVER (kobinet) Der Niedersächsische Landtag hat sich für eine verbesserte Versorgung von Demenzkranken und den Einsatz von Careteams in Krankenhäusern ausgesprochen. Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann bezeichnet das als starkes Signal für eine Stärkung sowohl der Patientinnen und Patienten als auch der sie unterstützenden Menschen.

Kinderrechte gehören endlich ins Grundgesetz

Anne Spiegel
Anne Spiegel
Foto: Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Heute vor 30 Jahren, am 20. November 1989, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention verabschiedet. Zu diesem 30. Jahrestag betont die rheinland-pfälzische Familien- und Jugendministerin Anne Spiegel, dass Kinderrechte fundamental für unsere Gesellschaft sind und endlich ins Grundgesetz gehören.

Herausforderer Willkommen

Urkunde zum Weltrekord, den die Reisegruppe Niemand geschafft hat
Urkunde zum Weltrekord der Reisegruppe Niemand
Foto: Rekord Institut für Deutschland (RID)

Lenggries (kobinet) Nachdem sich die Mitglieder der Reisegruppe NIemand von ihrer 76stündigen Bahntour durch alle 16 Landeshauptstädte mit dem Nahverkehr der Bahn und dem damit verbundenen Weltrekord, den die Gruppe aufgestellt hat, so langsam erholt haben, zeigt sich der Inklusionsbotschafter Markus Ertl aus Lenggries bereits wieder wie gewohnt sportlich. „Rekorde sind dazu da, gebrochen zu werden. Herausforderer sind also herzlich willkommen“, betonte Markus Ertl vor allem im Hinblick darauf, dass es bei der Bahn noch viel Verbesserungsbedarf gibt und behinderte Menschen sich immer wieder in die barrierefreie Gestaltung des Nah- und Fernverkehrs einmischen müssen – auch 25 Jahre nach Inkrafttreten des Benachteiligungsverbotes für behinderte Menschen im Grundgesetz.

Feuerwerk an Aktivitäten der Inklusionsbotschafter*innen

Gruppenbild der Inklusionsbotschafter*innen
Gruppenbild der Inklusionsbotschafter*innen
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die mittlerweile 100 Inklusionsbotschafter*innen, die sich im Rahmen eines von der Aktion Mensch Stiftung geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Projektes in die Umsetzung der Inklusion einmischen, haben ein Feuerwerk an Aktivitiäten entfaltet und viele weitere Pläne. Dies wurde beim Abschlusstreffen des Projektes bei den Inklusionstagen in Berlin deutlich.

Aktionsplan in Landau soll im Dezember beschlossen werden

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Matthias Rösch und dem Behindertenbeauftragten Maik Leidner
Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Matthias Rösch und dem Behindertenbeauftragten Maik Leidner
Foto: privat

Landau (kobinet) Am Montagabend, den 18.11.2019, hat der kommunale Behindertenbeirat der Stadt Landau einen kommunalen Aktionsplan für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen. In 27 Arbeitsgruppensitzungen wurde in den letzten zweieinhalb Jahren mit Beteiligung des Beirates und der Verwaltung der Aktionsplan aufgestellt, wie Matthias Rösch, der Landesbehindertenbeauftragte von Rheinland-Pfalz berichtet, der an der Veranstaltung zur Vorstellung des Aktionsplans teilgenommen hat.

Erneut weltweiter Klimastreik

Foto zeigt Klimaschützer am Brandenburger Tor
Klimaschützer am Brandenburger Tor
Foto: sch

Berlin (kobinet) Fridays for Future ruft für den 29. November erneut zum weltweiten Klimastreik auf. Die Schüler-Initiative will in mehr als 300 deutschen Städten auf die Straße gehen. Studierende laden ab 25. November zu einer Aktionswoche ein.

Gunther Molle erhält Bremer Bürgerpreis 2019

Gunther Molle und Julia Thomann
Gunther Molle und Julia Thomann
Foto: Martins Club / Frank Pusch

BREMEN (kobinet) Ein Leben für Gleichberechtigung und Inklusion: Gunther Molle, einer der Gründerväter des Martinsclub Bremen, setzt sich seit über 50 Jahren ehrenamtlich für Menschen mit einer Beeinträchtigung ein. Die Sparkasse Bremen hat dieses Engagement nun honoriert und dem 91-Jährigen den Bremer Bürgerpreis in der Kategorie Lebenswerk verliehen.

Was geschah mit behinderten Menschen im Nationalsozialismus?

Bild von den Teilnehmer*innen des Seminars
Bild von der Seminargruppe
Foto: privat

Neinstedt/Bernburg (kobinet) „Was geschah mit Menschen mit Behinderung in der Zeit der Nationalsozialisten?“ So lautet der Titel eines Seminars, das der Inklusionsbotschafter Jürgen Linnemann mit angestoßen hat und über das er berichtet. „Wir haben in der Gedenkstätte Bernburg folgendes erfahren: Die Menschen wurden nicht richtig untersucht, sondern nur angeschaut, wie im Schlachthaus. Es wurde nur nach Ideen für eine Todesursache geschaut. Die so genannten Ärzte hatten einen Katalog mit möglichen Todesursachen. Die Angehörigen wurden belogen über die Todesursache und den Todestag – nur damit die Nazis noch etwas länger das Pflegegeld kassieren konnten. Die Angehörigen haben ‚Pseudo‘-Urnen bekommen.“

Petition: Betreuungsnotstand behinderter Kinder beenden

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Düsseldorf (kobinet) „Betreuungsnotstand beenden! Sofort! Stoppt die Ausgrenzung und Benachteiligung behinderter Kinder/Jugendlicher und ihrer Eltern!“ So lautet der Titel einer Petition an nordrhein-westfälische Politiker*innen. Dabei geht es darum, dass Mütter und Väter die Wahl haben müssen, ob sie „trotz oder mit“ einem Kind mit Beeinträchtigungen arbeiten gehen können und wollen.

Freiheit mit anderen Augen betrachtet

Jennifer Sonntag
Jennifer Sonntag
Foto: mdr

Leipzig

Leipzig In ihrer Reihe „Mit anderen Augen“ hat die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag vor kurzem den Begriff der Freiheit im wahrsten Sinne des Wortes mit anderen Augen betrachtet.

Über die Hürden unsichtbarer Behinderungen

Logo des fab
Logo des fab
Foto: fab e.V.

Kassel (kobinet) „Über die Hürden der unsichtbarer Behinderungen – Erfahrungen und ehrenamtliches Engagement im Bereich funktionaler Analphabetismus und zum Leben mit einer psychischen Beeinträchtigung“. So lautet der Titel einer Veranstaltung, die der Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) am 21. November um 18.30 Uhr im freiRAUM in der Samuel Beckett Anlage 6, in 34119 Kassel durchführt. Als Referent*innen wirken dabei die Inklusionsbotschafter*innen Thomas Künneke und Alex Ernst aus Berlin mit.

Gespräche zur Behindertenpolitik in Berlin

SNOBO-Vertreter*innen in Berlin
SNOBO-Vertreter*innen in Berlin
Foto: privat

Berlin (kobinet) Die Vertreter*innen des Schwerbehinderten-Netzwerks Oberschwaben-Bodensee (SNOBO) haben sich vom Süden Deutschlands aufgemacht, um sich am Geschehen der Politik in Berlin zu beteiligen. Josef Keßler von SNOBO berichtet über die Gespräche mit Politikern, Verbänden und im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin. Begleitet wurde Josef Keßler von den Schwerbehindertenvertretern von SAP und Netze-BW, wie es in einem Bericht der Online-Ausgabe der schwäbische.de heißt.

Bahnfahren mit Handicap

Foto  zeigt Kay Macquarrrie im Rollstuhl auf einem Bahnhof
Kay Macquarrie auf dem Bahnhof
Foto: Kieler Nachrichten

Kiel (kobinet) Unter dem Titel „Nicht meckern, machen!“ hat heute NDR Info gemeinsam mit der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“, den „Kieler Nachrichten“, der „Ostsee-Zeitung“ und dem „Hamburger Abendblatt“ über Bahnfahren mit Handicap berichtet. Anlass war die Petition für mehr Barrierefreiheit von Kay Macquarrie.

Erlanger Inklusionspreis 2019 verliehen

Bei der Verleihung des Erlanger Inklusionspreises 2019
Bei der Verleihung des Erlanger Inklusionspreises 2019
Foto: Lebenshilfe Erlangen

ERLANGEN (kobinet) Gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung ist in Erlangen auf einem guten Weg. Das zeigt auch die Verleihung des Inklusionspreises der Stiftung Lebenshilfe Erlangen immer wieder. Diesmal nahmen 130 Gäste daran teil. Zukünftig soll der Preis alle zwei Jahre vergeben werden.

Linke fordert inklusive Pädagogik

Logo Fraktion DIE LINKE Im Bundestag
Logo Bundestagsfraktion DIE LINKE
Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Die Bundestagsfraktion der Partei „Die Linke“ hat nach Informationen des Informationsblattes „heute im Bundestag“ einen Antrag vorgelegt, in dem sie fordert, das Menschenrecht auf Barrierefreiheit auf allen Bildungsetappen zu garantieren. Die Bundesregierung solle dafür ein Investitionsprogramm „Inklusive Bildung“ auflegen, um alle Bildungseinrichtungen umfassend barrierefrei zu gestalten und umzubauen.

Die DB ist nicht an allem schuld

Startbild des DB Navigator
DB Navigator
Foto: Deutsche Bahn

Frankfurt am Main

Frankfurt am Main Noch viel zu häufig gibt es beim Reisen mit der Bahn für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen Schwierigkeiten, verlaufen die Reisen nicht so, wie eben gedacht, ohne Barrieren. Zugleich müssen wir uns bei solchen Schwierigkeiten wohl auch daran gewöhnen, dass es nicht immer die Deutsche Bahn ist, die letztlich die Verantwortung dafür trägt.

Ohrsicht-Radio geht heute an den Start

Screenschot der Website von
Screenschot der Website von „ohr sicht radio“
Foto: ohrsicht radio / kobinet hs

BERLIN (kobinet) Viele der mehr als 20 ehrenamtlichen Radioaktivistinnen und Radioaktivisten, die sich zum Sender ohrsicht-radio in Berlin verbandelt haben, sind bereits seit Jahr und Tag bei großen und kleinen, wichtigen und ganz wichtigen Stationen aktiv. Sie sind ein Team behinderter und nicht behinderter Menschen und produzieren ab dem 18. November an sieben Tagen in der Woche, rund um die Uhr ein inklusives Radioprogramm.Musikspezials, Weltnachrichten aber auch aktuelle Magazinsendungen mit einem breiten Themenangebot von Livestyle, Gesundheit über Technik bis hin zu Politik und Sozialpolitik stehen auf dem Programm. Die ohrsicht-radio-Musikfarbe ist von Rock, Pop und Weltmusik geprägt.

Signal für Vielfalt und Inklusion aus Erfurt

Beleuchtetes Hinweisschild auf die ISL-Mitgliederversammlung der Messe Erfurt
Beleuchtetes Hinweisschild auf die ISL-Mitgliederversammlung der Messe Erfurt
Foto: kobinet/omp

Erfurt (kobinet) Der Selbstvertretungsverband behinderter Menschen, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), hat von seiner Mitgliederversammlung in Erfurt ein starkes Signal für Vielfalt und Inklusion ausgesandt. „Menschenrechte müssen nicht nur erkämpft, sondern auch immer wieder verteidigt werden. Dabei ist die Zusammenarbeit und die Solidarität mit anderen Gruppen, die für Vielfalt und Inklusion eintreten, nötiger denn je“, betonte die Geschäftsführerin der ISL, Dr. Sigrid Arnade zum Abschluss der Veranstaltung, die am 15. und 16. November in der Messe Erfurt stattfand.