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4. Göttfried Inklusionsskicup in Kreuth

Christine Göttfried
Christine Göttfried
Foto: Jochen Schaedler

Kreuth (kobinet) Im Freundeskreis Inklusion Tegernsee (F.I.T. e.V.) stehen die Zeichen bereits auf Winter, zumindest laufen bereits seit längerem die Vorbereitungen für den 4. Göttfried Inklusionsskicup im oberbayerischen Kreuth, der am 18. Januar an den Hirschbergliften ausgefahren wird. Der Inklusionsbotschafter Markus Ertl, selbst bereits Teilnehmer des inklusiven Wettkampfes, sprach für die kobinet-nachrichten mit der Initiatorin und dem Vorstandsmitglied im F.I.T. e.V. Christine Göttfried darüber, was diesen Wettkampf so besonders macht.

Gemeinsam in einer WG

Gemeinsam für eine etwas andere WG am Sedanplatz
Gemeinsam für eine etwas andere WG am Sedanplatz
Foto: Lebenshilfe Osnabrück / Oliver Pracht

OSNABRÜCK (kobinet) Fünf junge Männer zwischen 22 und 27 Jahren planen ihren gemeinsamen WG-Feierabend in einer Wohnung im Gebäude der Campusfiliale am Sedanplatz. Es könnte ein Abend in einer der benachbarten Studenten-WGs sein – wenn da nicht die Assistenten wären, die dem Fünfer- und bald Sechser-WG-Team helfen, sein Leben in der Wohngemeinschaft selbstbestimmt zu gestalten.

Ausschreibung für Sepp-Herberger-Urkunden 2020 gestartet

Die Preisträger der Urkunden-Verleihung 2019
Die Preisträger der Urkunden-Verleihung 2019
Foto: DFB-Stiftung Sepp Herberger

HENNEF (kobinet) In der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin werden am 9. März 2020 die Sepp-Herberger-Urkunden verliehen. Engagierte Fußballorganisationen und Justizvollzugseinrichtungen können sich ab sofort online bewerben. Bewerbungsschluss ist am Freitag, 3. Januar 2020.

Barrieren im Kopf abbauen

Grafik zeigt Logo der CDU/CSU-Fraktion
Grafik zeigt Logo der CDU/CSU-Fraktion
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung erinnert auch nach Einschätzung der CDU/CU-Bundestagsfraktion daran, dass wir eine Kultur des barrierefreien Denkens und Planens brauchen sowie dabei vor allem die Barrieren in den Köpfen abbauen müssen.

Erstmals Lehrpreis für inklusive Lehre vergeben

Dr. Cornelia Hähne und die Preisträgerin Gesine Wegner
Dr. Cornelia Hähne und die Preisträgerin Gesine Wegner
Foto: Crispin-Iven Mokry

DRESDEN (kobinet) Die TU Dresden hat im Jahr 2019 erstmalig einen Preis für inklusive Lehre ausgelobt. Ziel des Preises für inklusive Lehre ist es, Lehrpersonen und Lehrkonzepte zu würdigen, die sich proaktiv mit dem Thema diversitätsgerechter, inklusiver Lehre beschäftigen und dieses Wissen in ihren Veranstaltungen anwenden. Dazu gehören beispielsweise Barrierefreiheit sowie die Einbindung von Themen der Inklusion von Menschen mit Behinderungen und weiterer Vielfaltsaspekte.

Fachverbände für Menschen mit Behinderung feierten Jubiläum

Bundesministerin Franziska Giffey
Bundesministerin Franziska Giffey
Foto: Bundesregierung/Jesco Denzel

BERLIN (kobinet) Am 2. und 3. Dezember 2019 hatte in Berlin die 80. Konferenz der Fachverbände für Menschen mit Behinderung stattgefunden. Auf ihr trafen sich die Vorsitzenden und Geschäftsführungen von Bundesverband anthroposophisches Sozialwesen, Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie, Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen, Bundesvereinigung Lebenshilfe und Bundesverband evangelische Behindertenhilfe zum fachlichen und strategischen Austausch.

Bayerische Geschichte barrierefrei erleben

Huas der Bayerischen Geschichte in Regensburg
Haus der Bayerischen Geschichte
Foto: Thomas Glaser

Regensburg (kobinet) Seit Juni 2019 gibt es in Regensburg das Haus der Bayerischen Geschichte. Dort können Besucherinnen und Besucher derzeit zwei Ausstellungen besuchen. Darauf und auf eine Reihe von Angeboten in Sachen Barrierefreiheit des neuen Museums macht Sebastian Müller aus Regensburg in einem Bericht für die kobinet-nachrichten aufmerksam.

Das war die Welttagsveranstaltung des Deutschen Behindertenrats

Cartoon Einmischen Mitmischen Aufmischen mit kleiner Gruppe behinderter Menschen
Cartoon Einmischen Mitmischen Aufmischen
Foto: Phil Hubbe

Berlin (kobinet) Diejenigen, die bei der diesjährigen Veranstaltung des Deutschen Behindertenrates am 3. Dezember in Berlin nicht dabei sein konnten, haben mehrere Möglichkeiten, sich im Nachhinein Eindrücke und Einblicke von dieser Veranstaltung zu verschaffen. Neben den Kurzberichten und Bildern im Liveblog der kobinet-nachrichten, gibt es eine über 5stündige Aufzeichnung des Livestreams zu der Veranstaltung und Infos auf Twitter.

Verbesserungen zur Arbeitsassistenz beschlossen

Christiane Möller
Christiane Möller
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Mit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz, das am 29. November nach dem Beschluss des Bundestages auch vom Bundesrat verabschiedet wurde, wurde auch eine Regelung in Sachen Arbeitsassistenz verabschiedet, für die sich vor allem der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) stark gemacht hat. „Der Gesetzgeber hat klargestellt, dass die Höhe der Aufwendungen für eine Arbeitsassistenz nicht im Ermessen der Integrationsämter steht“, freut sich DBSV-Rechtsreferentin Christiane Möller.

Auch Misshandlungen von Kindern in Kureinrichtungen aufgedeckt

Logo von Report Mainz
Logo von Report Mainz
Foto: SWR Report Mainz

Mainz (kobinet) Je mehr über die Geschichte der verschiedenen Sonderwelten in Deutschland ans Tageslicht dringt, umso deutlicher wird, dass es in vielen Bereichen massive Menschenrechtsverletzungen an vermeintlich „Schutzbefohlen“ gab. Report Mainz hat in einem gestern Abend ausgestrahlten Bericht aufgezeigt, dass zwischen 1950 und 1990, als hunderttausende Kinder zur Erholung in Kuren geschickt wurden, viele der ehemaligen Kurkinder systematisch geschlagen, gequält und misshandelt wurden. Und auch hier wurde lange geschwiegen und zum Teil gut verdient.

Mit Partizipation Menschenrechte durchsetzen

Foto zeigt Bentele,, die von Frehe Staffelstab übernommen hat
Verena Bentele übernahm Staffelstab des Behhindertenrats
Foto: Alexander Ahrens

Berlin (kobinet) Zum Welttag der Menschen mit Behinderungen hat der Deutsche Behindertenrat heute mit Menschen aus ganz Deutschland über die Perspektiven und Erfolgsfaktoren von Partizipations- und Mitbestimmungsmöglichkeiten diskutiert. Bei der Mitgestaltung, Mitbestimmung und Miteinbeziehung von Menschen mit Behinderungen bedarf es nach Meinung der Teilnehmenden verbindlicher Standards, die Transparenz und einen fairen Austausch auf Augenhöhe garantieren.

Künstliche Intelligenz für Spracheingabe

Bunte Striche auf dunkelgrünem Hintergrund mit dem Schriftzug „benten“
Logo benten-App
Foto: Kopf, Hand + Fuß GmbH

Berlin (kobinet) Das Unternehmen „Kopf, Hand+ Fuß“ sucht für die Entwicklung einer Spracheingabe-App für Menschen mit Sprachstörungen Experten in eigener Sache, die das Projekt unterstützen wollen.

Paritätischer Wohlfahrtsverband legt ersten Teilhabebericht vor

Foto zeigt ein Ortsschild mit dem Hinweis in Richtung
Ortsschild: Ende des Hindernisses, Weg in Richtung Teilhabe
Foto: Marem/Adobe Stock

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband legt heute zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen erstmals einen eigenen Teilhabebericht vor. Schwerpunkt ist die Lebenssituation von älteren Menschen mit Beeinträchtigungen in Privathaushalten. Das Fazit der Studie: Ob Gesundheit, Freizeit, soziale Lage oder Wohnsituation: in fast allen Bereichen bestehen weiterhin erhebliche Barrieren für Menschen mit Behinderung, so dass von gleichberechtigter Teilhabe keine Rede sein kann. Keine Unterschiede gebe es hingegen in der verbreiteten Sorge um den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft.

Partizipation nicht nur ein Verfahren, sondern Menschenrecht

Prof. Dr. Theresia Degener
Prof. Dr. Theresia Degener von BODYS
Foto: BODYS

Bochum / Berlin (kobinet) „Partizipation ist nicht nur ein Verfahren, sondern ein Menschenrecht“, so brachte Prof. Dr. Theresia Degener vom Fachbereich Recht und Disability Studies von der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum in ihrer heutige Videobotschaft zur Veranstaltung des Deutschen Behindertenrates (DBR) das Thema auf den Punkt. Sie verwies dabei auf die Allgemeine Bemerkung Nr. 7 des UN-Fachausschusses zur Behindertenrechtskonvention, die sich speziell dem Thema Partizipation widmet.

Linke fordert Begegnungszentrum in München

Logo Partei DIE LINKE Landesverband Bayern
Logo Partei DIE LINKE Landesverband Bayern
Foto: Partei DIE LINKE

MÜNCHEN (kobinet) Die Münchner LINKE fordert die Einrichtung eines unabhängigen städtischen Austausch- und Begegnungszentrums für Menschen mit und ohne Behinderung.

Behinderten-Pauschbetrag endlich anpassen !

SoVD-Präsident Adolf Baue
Adolf Bauer
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Zum heutigen Welttag der Menschen mit Behinderungen fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) eine spürbare Anhebung des Behinderten-Pauschbetrages. „Eine Verdoppelung des Pauschbetrages ist überfällig“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer.

LSK startet Projekt „Zukunft Barrierefreiheit 4.0“

Personen mit virtuellen Kommunikationsgeräten
In virtuelle Räumen barrierefrei kommunizieren
Foto: Timo Wetz

STUTTGART / TÜBINGEN (kobinet) Welchen Vorteil können Menschen mit Beeinträchtigung aus der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft ziehen und wie gestalten wir diesen Raum in Zukunft sozial und barrierefrei. Fakt ist, Barrierefreiheit sieht im 21. Jahrhundert anders aus als noch vor 25 Jahren. Ein wichtiges Zukunftsthema, dem sich der Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Menschen Baden-Württemberg (LSK BW) auf seiner Auftaktveranstaltung „Zukunft Barrierefrei 4.0“ verschrieben hat und ein klares Bekenntnis zur Barrierefreiheit. Dabei geht es um die technischen Möglichkeiten, zum Beispiel im Bereich Mobilität oder auch um Kommunikationsmöglichkeiten im virtuellen Raum – Beispiele, die greifbar machen, was in den nächsten Jahren auf uns zukommen wird.

Unternehmen schärfer sanktionieren

Foto zeigt Annelie Buntenbach
Annelie Buntenbach
Foto: DGB

Berlin (kobinet) Angesichts der Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund, Unternehmen schärfer zu sanktionieren. Mit ihrer Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich die Bundesregierung zu einer gleichberechtigten Teilhabe und Integration von Menschen mit Behinderung verpflichtet. Beim Abbau der überdurchschnittlichen Arbeitslosigkeit kann sie jedoch auch nach 10 Jahren keine nennenswerten Erfolge verzeichnen.

DBV-Umfrage zum vollständigen barrierefreien Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs

Logo des Deutschen Bahnkunden-Verband
Logo des Deutschen Bahnkunden-Verband
Foto: DBV

BERLIN (kobinet) Anlässlich des heutigen „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung“ startet der Deutsche Bahnkundenverband-DBV eine anonyme Umfrage zum vollständigen barrierefreien Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und bittet um Unterstützung

Im gläsernen Gefängnis

Foto zeigt gläsernes Gefängnis
Im gläsernen Gefängnis
Foto: CBM/Joerg Farys

Berlin (kobinet) Eine Frau und ein Mann mit Sehbehinderung, ein weiterer Mann im Rollstuhl. Alle sind eingesperrt in einem gläsernen Gefängnis und haben keine Chance herauszukommen. Das Bild löst bei den meisten Menschen als erste Reaktion Empörung aus, ist weltweit jedoch bittere Realität. Darauf macht die Christoffel-Blindenmission (CBM) heute mit einer Aktion vor dem Berliner Sony Center zum Welttag der Menschen mit Behinderungen aufmerksam.

Deutsche Alzheimer Gesellschaft feiert Jubiläum

Stilisiertes großes
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.Selbsthilfe Demenz (DAlzG) engagiert sich seit 30 Jahren für ein besseres Leben mit Demenz. Am 2. Dezember 1989 gründeten in Bad Boll Angehörige sowie ehrenamtlich und professionell Engagierte die Deutsche Alzheimer Gesellschaft. Zum Jubiläum weist die bundesweite Selbsthilfeorganisation auf die wichtige Rolle der Angehörigen bei der Begleitung, Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz hin.

Menschen mit Behinderungen stärker in Entwicklungszusammenarbeit berücksichtigen

Grafik zeigt Logo der CDU/CSU-Fraktion
Grafik zeigt Logo der CDU/CSU-Fraktion
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Anlässlich des morgigen internationalen Tages der Menschen mit Behinderung macht die CDU/CSU- Bundestagsfraktion darauf aufmerksam, dass Inklusion auch in armen Ländern Wirklichkeit werden muss und es deshalb erforderlich ist, Menschen mit Behinderungen stärker in Entwicklungszusammenarbeit zu berücksichtigen.

Mehr Inklusion wagen!

Foto zeigt Jürgen Dusel vor seinem Amtssitz
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Vor dem internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen hat Bundesbehindertenbeauftragter Jürgen Dusel zum ersten Mal Teilhabeempfehlungen an die Bundesregierung veröffentlicht. Anlass ist das zehnjährige Jubiläum des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland.

Mehr barrierefreie Arztpraxen gefordert

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

BERLIN (kobinet) Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte mehr Barrierefreiheit in Arztpraxen. In einer Presseinformation wird in dem Zusammenhang unterstrichen: Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Deutschland dazu, Menschen mit Behinderungen den gleichen Zugang zur Gesundheitsversorgung zu ermöglichen wie anderen Menschen auch. Sie ist seit März 2009 geltendes Recht in Deutschland.

Dinah Radtke mit Bezirksmedaille ausgezeichnet

Dinah Radtke
Dinah Radtke
Foto: Rolf Barthel

Ansbach (kobinet) Die höchste Auszeichnung des Bezirks Mittelfranken, die Bezirksmedaille, erhielt Dinah Radtke für ihre herausragenden Verdienste um Mittelfranken. Bezirkstagspräsident Armin Kroder verlieh die Auszeichnung letzte Woche in einer Feierstunde im Ansbacher Bezirksrathaus.

Dabei bei der Veranstaltung des Deutschen Behindertenrates

Cartoon Einmischen Mitmischen Aufmischen mit kleiner Gruppe behinderter Menschen
Cartoon Einmischen Mitmischen Aufmischen
Foto: Phil Hubbe

Berlin (kobinet) Wenn am 3. Dezember die diesjährige Veranstaltung des Deutschen Behindertenrates zum Welttag der Menschen mit Behinderung im Co-Working Space TUECHTIG in Berlin um 10:30 Uhr beginnt, gibt es dieses Mal viele Möglichkeiten dem Geschehen Online zu folgen. Für all diejenigen, die nicht nach Berlin kommen können gibt es erstmalig eine Übertragung per Livestream, einen Live-Blog der kobinet-nachrichten und Informationen über Twitter. „Einmischen, Mitmischen, Aufmischen“, wie der diesjährige Titel der Veranstaltung heißt, ist dieses Mal also auch für die Daheimgebliebenen ein bisschen leichter gemacht.

Hamburger Programm der ISL in Gebärdensprache

Ankündigung der ISL für Hamburger Programm in Gebärdensprache
Hamburger Programm in Gebärdensprache
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Mit dem Hamburger Programm hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) ein Grundsatzprogramm für die Arbeit der Selbstbestimmt Leben Bewegung in Deutschland geschaffen. Dieses gibt es nun auch übersetzt in Deutsche Gebärdensprache, wie Alexander Ahrens von der ISL mitteilte.

„Ich bin kein warnendes Negativbeispiel oder eine Erziehungsmaßnahme“

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: kobinet

Leipzig (kobinet) „Ich bin als Rollstuhlnutzender ebenso wie viele andere rollstuhlnutzenden Menschen kein warnendes Negativbeispiel oder eine Erziehungsmassnahme für das Fehlverhalten von Teilen der Gesellschaft!“ So bringt Rolf Allerdissen vom Verein UNgehindert seine Kritik an einer Plakatkampagne zum Ausdruck, die derzeit für mehr Verkehrssicherheit werben soll.

Momentaufnahme 141

Weihnachtszauber Gendarmenmarkt, Berlin
Weihnachtszauber Gendarmenmarkt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Kälte ist angenehm, wenn man sich wärmen kann. (Blaise Pascal)

Gleisverlegungen und kaputte Rollitoilette

Jürgen Linnemann mit Rollstuhl
Jürgen Linnemann im Rollstuhl
Foto: privat

Berlin / Gütersloh (kobinet) Der Inklusionsbotschafter Jürgen Linnemann fährt selten mit dem Zug, darum hat er auch nur wenig Erfahrungswerte mit der Deutschen Bahn. Die Erfahrungen, die er am vergangenen Donnerstag jedoch machen musste, machen ihn aber richtig sauer. Zusammen mit 13 Kolleg*innen mit Behinderungen, von denen einige deutlich bewegungseingeschränkt sind und zum Teil wie er einen Rollstuhl nutzen, gab es auf der Rückfahrt von Berlin nach Gütersloh richtig Stress. Die Gruppe war zum Treffen der Werkstatträte der SPD-Bundestagsfraktion nach Berlin eingeladen worden, wie Jürgen Linnemann in seinem Erfahrungsbericht schildert.

Aufruf zu mehr Toleranz und Verständnis zum Welt-Aids-Tag

Foto von Carola Reimann - Ministerin in Niedersachsen
Carola Reimann
Foto: MfSGG

HANNOVER (kobinet) Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann ruft anlässlich des heutigen Welt-Aids-Tages zu mehr Toleranz und Verständnis auf. „Streich die Vorurteile“, das ist die zentrale Botschaft zu diesem Tag..

Pädagogischer Salon macht Schule in Mainz

Podium beim Pädagogischen Salon am 26.11.19 in Mainz
Bild vom Podium beim Pädagogischen Salon in Mainz
Foto: Wolfgang Thiel

Mainz (kobinet) Dass das neue Veranstaltungsformat des Pädagogischen Salon im Mainzer Haus am Dom Schule machen wird, das machten die Veranstalter*innen des Bündnisses pro INKLUSION gleich zu Beginn der sehr gut besuchten Veranstaltung zu 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention deutlich. Denn bei der Veranstaltung, die am 26. November stattfand, ging es vor allem um die Inklusion in der Schule zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention, so dass der Untertitel „Eine neue Weichenstellung für die Schule ist überfällig“ gewäht wurde.

Teilhabe mit Links

Foto zeigt Sören Pellmann
Sören Pellmann
Foto: Die Linke

Berlin (kobinet) Die Linke im Bundestag stellte am Freitag auf der Konferenz „Teilhabe mit Links“ den Entwurf für einen Antrag mit dem Titel „Gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen“ vor. Der Antrag soll im Februar 2020 eingereicht und im April oder Mai in die erste Lesung gehen. Federführend ist der Abgeordnete Sören Pellmann aus Leipzig.

Ein halbes Jahrhundert RSC Köln

Ehrungen beim RSC Köln
Ehrungen beim RSC Köln
Foto: Steffie Wunderl

KÖLN (kobinet) Menschen mit Beeinträchtigungen ernst zu nehmen, sie nicht auf ihre Behinderung zu reduzieren und ihnen das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen: Was heute wie eine Selbstverständlichkeit klingt, ist Ende der 1960er Jahre ganz und gar nicht selbstverständlich. Menschen mit Beeinträchtigungen werden in dieser Zeit von der Gesellschaft noch weitgehend ausgegrenzt. Institutionen oder Vereine, die sich ihnen widmen und einen Zugang zur Gesellschaft verschaffen, sind rar gesät. In eben diese Zeit fällt die Gründung des „Rollstuhlclub Köln e.V.“. Der Verein feierte am Samstag, 16. November 2019 sein 50-jähriges Jubiläum.

PARA-Sport-Premiere im Tanzsport gestartet

Andrea Naumann-Clément und Tanzpartner Jean-Marc Clément
Andrea Naumann-Clément und Tanzpartner Jean-Marc Clément
Foto: DRS-Archiv / FB Tanzen

BONN (kobinet) Vom 29. November bis zum 01. Dezember finden in Bonn die Para Dance World Championships statt. Dabeimessen sich die deutschen Sportlerinnen und Sportler mit den besten der Rollstuhltänzerinnen und Rollstuhltänzer der Welt. Erwartet werden insgesamt 240 Athletinnen und Athleten aus 26 Ländern, die in den Klassen Einzel, Duo und Kombi um die Weltmeistertitel kämpfen.

Hurra! EUTBs sind entfristet

Hand mit Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: public domain

Berlin (kobinet) „Hurra! EUTBs sind entfristet“, so kommentierte Dr. Sigrid Arnade, die Bundesgeschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) die gestern erfolgte Zustimmung des Bundesrats zum Angehörigen-Entlastungsgesetz. Denn in diesem Gesetz wurde auch die langfristige Förderung der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) geregelt. Im Bundesteilhabegesetz war ursprünglich erst einmal die Förderung der über 500 Beratungsstellen bis Ende 2022 geregelt worden. Durch den Beschluss des Bundestages und nun auch des Bundesrates wurde die Entfristung der Förderung dieses Angebotes vollzogen.

Verrichtungen oder Zeit?

Foto zeigt Ilja Seifert
Ilja Seifert
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Ilja Seifert schickte einen Beitrag an die Redaktion, den die kobinet-nachrichten heute als Kolumne veröffentlicht. Unter der Überschrift „Verrichtungen oder Zeit?“ stellt er Überlegungen zu Pflege und Talkshows zur Diskussion.

Mehr Selbstbestimmung – und erst mal mehr Arbeit

Wappen Bundesland Nordrhein-Westfalen
Wappen Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

WESTFALEN-LIPPE / RHEINLAND (kobinet) In wenigen Wochen startet die dritte und zugleich umfangreichste Reformstufe des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). Ab dem 1.1.2020 gelten neue Regelungen, die eine individuellere Unterstützung von Menschen mit Behinderung sicherstellen sollen. „Das Gesetz ist ein wichtiger Schritt hin zu einem selbstbestimmteren Leben“, erklären die Sozialdezernenten der Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR), Matthias Münning und Dirk Lewandrowski, anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am Dienstag, dem 3. Dezember.