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Alle 11 Minuten trifft ein Behinderter auf eine Barriere

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Noch 77 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Hameln (kobinet) Dass eine Abendplanung wegen fehlender Barrierfreiheit leicht ins Wasser fallen kann, das haben Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen sicherlich schon öfter erlebt. Das Projekt #Barriere Brechen der Sozialhelden hat dies in einem 14 Sekunden dauernden Satire-Werbespot in Anlehnung an eine andere Werbung dargestellt. Heute, am 10. April, verbleiben den Bundestagsabgeordneten noch 77 Tage, um bis zum letzten regulären Sitzungstag des Plenums des Bundestages in dieser Legislaturperiode für ein längst überfälliges gutes Barrierefreiheitsrecht zu sorgen. Dann dürfte es nämlich auch beim Dating leichter für alle werden.

Zeitzeugin Prof. Dr. Gisela Hermes berichtet

Porträt von Gisela Hermes
Prof. Dr. Gisela Hermes
Foto: privat

Kassel (kobinet) Prof. Dr. Gisela Hermes ist 1958 in Hollage bei Osnabrück geboren und Hochschullehrerin an der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen. In ihrer Forschung und Lehre verknüpft sie unter anderem Fragen der Inklusion mit der Geschlechterfrage behinderter Menschen. So heißt es auf der Internetplattform des Zeitzeugen-Projekts des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos). Dort kommen 40 Zeitzeug*innen aus der Behindertenbewegung zu Wort und schildern ihre Erfahrungen. Heute weisen die kobinet-nachrichten auf das Zeitzeugen-Interview mit Prof. Dr. Gisela Hermes hin.

Lebenshilfe Bayern behält erwachsene Geschwister im Blick

Emoji Miteinander - Geschwisterkinder mit rotem Herz
Emoji Miteinander
Foto: Aktion Mensch

ERLANGEN (kobinet) Geschwister von chronisch kranken oder behinderten Menschen übernehmen meist früh Verantwortung. Als Erwachsene sind sie häufig eine wichtige Stütze der ganzen Familie. Aus Anlass des morgigen Welt-Tages der Geschwister, stellt die Lebenshilfe Bayern die Frage, was das für ihr eigenes Leben bedeutet. Dazu soll es im Juni 2021 auch einen Online-Themenabend „Erwachsene Geschwister“ geben.

Deutschland verfehlt Impfziel der EU

Injektionsnadel kurz vor dem Einstich
Injektionsnadel
Foto: H. Smikac

BRÜSSEL / BERLIN (kobinet) Deutschland hat das Ziel verfehlt, bis Ende März mindestens 80 Prozent der Überachtzigjährigen gegen das Coronavirus zu impfen. Dabei bestehen, wie der Sozialverband Deutschland (SoVD) berichtet, zusätzlich auch noch erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern.

Großbritannien ist Deutschland in Sachen Barrierefreiheit weit voraus

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Noch 78 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

London/Kassel (kobinet) „Barrierefreiheitsregelungen in Großbritannien: Was dort Gesetz ist und in Deutschland anscheinend nicht geht“, so lautet der Titel eines 17minütigen auf YouTube eingestellten Interviews mit der Journalistin und Behindertenrechtsaktivistin Christiane Link aus London. Sie ist in Deutschland aufgewachsen und wohnt seit einigen Jahren in London: u.a. auch wegen der besseren Barrierefreiheit. Damit das, was in Großbritannien schon seit vielen Jahren Gesetz ist, auch in Deutschland Wirklichkeit wird, dafür haben die Bundestagsabgeordneten heute, am 9. April, noch 78 Tage Zeit, um in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden.

Das Wohnzimmer wurde zum Debattencamp

Porträt von Katrin Gensecke
Bild von Katrin Gensecke
Foto: Susie Knoll

Gersdorf (kobinet) Katrin Gensecke, 49 Jahre, kandidiert für die SPD bei der Landtagswahl von Sachsen-Anhalt im Juni 2021. Bereits als Jugendliche scheute sie keine politischen Diskussionen. Lesen Sie mehr über Katrin Gensecke im folgenden Portrait:

Bewerbung für Inklusionspreis der Wirtschaft noch bis 30. April

info Zeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Ingelheim (kobinet) Inklusion gelingt auch in der Corona-Pandemie. Das will der Inklusionspreis für die Wirtschaft 2021 „Potenziale von Menschen mit Behinderungen“ sichtbar machen. Noch bis zum 30. April 2021 können sich Arbeitgeber mit beispielhaften Maßnahmen zur Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung bewerben.

BSK unterstützt Petition für gutes Barrierefreiheitsrecht

Logo des BSK
BSK-Logo
Foto: BSK

Krautheim (kobinet) Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) gehört zu den Erstunterzeichner*innen der Kernpunkte für ein gutes Barrierefreiheitsrecht. Der Verband unterstützt nun auch explizit die Petition von Raul Krauthausen und Constantin Grosch, die das grundsätzliche Recht auf Barrierefreiheit – und damit die Verpflichtung zur Barrierefreiheit für alle Branchen – insbesondere im baulichen Umfeld fordert. Daher ruft der BSK seine Mitglieder und Unterstützer*innen dazu auf, die bereits von über 38.000 Menschen unterzeichnete Petition auf change.org zu unterstützen.

Kinder müssen besser vor Armut geschützt werden

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Der prozentuale Anteil der Kinder und Jugendlichen in Hartz-IV-Haushalten bleibt auf einem erschreckend hohen Niveau und ist nach aktuellen Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes weiter gestiegen. Daraus leitet das Deutsches Kinderhilfswerk:die Froderung ab, Kinder in Deutschland endlich besser vor Armut zu schützen

Martina Scheel zeigt, wie lokale Partizipation gesellschaftliche Veränderung bewirkt

Porträt von Martina Scheel
Bild von Martina Scheel
Foto: ISL

Berlin/Oldenburg in Holstein (kobinet) Martina Scheel ist Behindertenbeauftragte der Stadt Oldenburg. Sie engagiert sich aktiv in Arbeitsgruppen, Vereinen und Aktionsbündnissen und sensibilisiert für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Ihre thematischen Steckenpferde als Inklusionsbotschafterin und Referentin des CASCO-Projektes der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) sind u. a. Barrierefreiheit und die praktische Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Maria Trümper vom Projekt „CASCO – Vom Case zum Coach“, das 2020 endete, führte mit ihr ein Interview über ihr Wirken.

Sozialhelden: Wirtschaft darf behinderte Menschen weiter ausschließen

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Noch 79 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) „Die Wirtschaft darf behinderte Menschen weiter ausschließen“, so fasst der Verein Sozialhelden mit seinem Projekt Barrieren brechen seine Einschätzung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung für ein Barrierefreiheitsstärkungsgesetz zusammen. Heute, am 8. April, verblieben den Bundestagsabgeordneten noch 79 Tage bis zum letzten regulären Sitzungstag des Bundestages, um den Gesetzentwurf so zu ändern, dass auch Deutschland ein gutes und umfassendes Barrierefreiheitsrecht bekommt.

Staatenprüfung Deutschlands nicht mehr in diesem Jahr

UN-Flagge mit Text Behindertenrechtskonvention im Hintergrund
UN-Flagge mit Konvention
Foto: BIZEPS

Genf (kobinet) Eigentlich hätte die zweite Staatenprüfung Deutschlands in Sachen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention längst erfolgen sollen. Doch die Corona-Pandemie hat auch die Abläufe des Fachausschusses für die Rechte behinderter Menschen der Vereinten Nationen kräftig durcheinander gewirbelt. Nun ist klar, dass Deutschland nicht mehr in diesem Jahr vom Fachausschuss geprüft wird, so dass die Verbände der Zivilgesellschaft noch Zeit für eine entsprechende Stellungnahme zum deutschen Staatenbericht hat.

Entscheidung in Sachen Rundfunkbeitragsermäßigung

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Greifswald (kobinet) Henry Spradau aus Greifswald hat sich eine Entscheidung des Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg zum Merkzeichen RF in Sachen Rundfunkbeitragsermäßigung und die dazugehörige Begründung genauer angeschaut und berichtet darüber für die kobinet-nachrichten.

Buchvorstellung: Wir denken neu – Damit Deutschland sich nicht weiter spaltet

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Corona-Pandemie zeigt deutlich, wo der Sozialstaat wirkt und wo er kläglich versagt. Rentnerinnen und Rentner, Menschen mit Behinderungen, Pflegebedürftige, Kinder und Geringverdiener trifft diese Krise mit voller Wucht. VdK-Präsidentin Verena Bentele fordert in ihrem neuen Buch ein entschlossenes politisches Handeln, damit sich die sozialen Ungleichheiten in Deutschland nicht weiter verschärfen. Im Europa Verlag ist ihr neues Buch mit dem Titel „Wir denken neu – Damit Deutschland sich nicht weiter spaltet“ erschienen. Darin zeigt Verena Bentele, wie sich dieser Trend umkehren lässt. Heute, am 8. April, wird das Buch ab 19:30 Uhr im Livestream vorgestellt.

Weltgesundheitstag: Impfstoffe gerecht verteilen

Grafik zeigt Logo der Grünen im Bundestag
Grüne im Bundestag
Foto: Bündnis 90/Die Grünen

Berlin (kobinet) Zum Weltgesundheitstag haben die Grünen ihre Forderung bekräftigt, Impfstoffe global gerecht zu verteilen. Maria Klein-Schmeink, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Gesundheitspolitik, und Ottmar von Holtz, Berichterstatter für Globale Gesundheit erklärten: „In der globalisierten Welt lassen sich die wichtigsten Faktoren für die Gesundheit der Menschen nicht mehr allein auf nationaler Ebene beeinflussen.“

Weltmeisterin verstärkt Team von Special Olympics Deutschland

Portraitforto von Jenny Wolf
Jenny Wolf – sie verstärkt jetzt das Team von Special Olympics Deutschland
Foto: Foto: privat

BERLIN (kobinet) Die fünffache Weltmeisterin und Olympia-Zweite im Eisschnelllauf, Jenny Wolf, verstärkt seit dem 1. April 2021 das Team der Bundesgeschäftsstelle von Special Olympics Deutschland e.V. (SOD). Sie ist dort jetzt als Koordinatorin Bildung & Wissenschaft tätig.

Blaues Kamel fragt später nach

Logo des Berliner Aktionsbündnisses - Blaues Kamel auf weißem Grund
Logo des Berliner Aktionsbündnisses
Foto: Cooperative Mensch eG

BERLIN (kobinet) Das Blaue Kamel, das Aktionsbündnis von Berliner Trägern der Behindertenhilfe, plant normalerweise Wahl-Informations-Veranstaltungen, um allen Menschen die Möglichkeit zu geben, politische Teilhabe wahrzunehmen. Aufgrund der Einschränkungen wegen des Corona-Virus kann im Superwahljahr 2021 mit der Bundestags-Wahl, der Wahl zum Abgeordnetenhaus sowie der Wahl der Bezirksverordneten eine solche Veranstaltung leider nicht durchführen werden. Deshalb ist ein neues Format geplant: Das Blaue Kamel, das Berliner Aktionsbündnis für Menschen mit Behinderung, wird ein Jahr nach den Wahlen 2021 nachfragen.

Stillstand per Gesetz?

Foto zeigt Ausschnitt Berliner Behindertenzeitung
Ausschnitt aus Berliner Behindertenzeitung
Foto: sch

Berlin (kobinet) Am Entwurf für ein deutsches Barrierefreiheitsgesetz kritisiert der Berliner Behindertenverband wie viele andere Verbände sogenannte Übergangsfristen. „Mit Übergangsfristen bis ins Jahr 2035 wird dem digitalen Wandel per Gesetz Stillstand verordnet“, warnt die Berliner Behindertenzeitung in ihrer April-Ausgabe.

Kostenfreie Anmeldung für digitale Werkstätten-Messe möglich

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Foto: Susanne Göbel

Berlin/Nürnberg (kobinet) Normalerweise würden sich bei der Werkstätten-Messe viele Akteur*innen aus diesem Bereich treffen. Coronabedingt kann die Messe nur digital stattfinden. Wer am 14. und 15. April dabei sein will, kann sich nun anmelden. Im Vorfeld der Messe findet eine Petition für einen Mindestlohn in Werkstätten immer mehr Unterstützung. Und auch das Budget für Arbeit ist Thema einer Veranstaltung des NETZWERK ARTIKEL 3 am Vorabend der Messe am 13. April.

Deutscher Behindertenrat für ein gutes Barrierefreiheitsrecht

Logo: Noch 80 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 80 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Nachdem der Deutsche Behindertenrat (DBR) bereits im Herbst letzten Jahres mit einer ausführlichen Stellungnahme für ein gutes Barrierefreiheitsrecht geworben hat, unterstützt das Aktionsbündnis der maßgeblichen Verbände chronisch kranker und behinderter Menschen auch die Kampagne für ein gutes Barrierefreiheitsrecht und deren Kernpunkte. Heute, am 7. April, verbleiben den Bundestagsabgeordneten noch 80 Tage bis zum letzten regulären Sitzungstag des Bundestages in dieser Legislaturperiode, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden.

Jürgen Dusel im Podcast All Inclusive: Demokratie braucht Inklusion

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Berlin (kobinet) Im aktuellen Podcast der Aktion Mensch „All Inclusive“ spricht der Behindertenbeauftrage der Bundesregierung Jürgen Dusel mit Moderatorin Ninia „LaGrande“ Binias über Demokratie und Inklusion und verrät exklusiv, was er in seiner Amtszeit bis Ende des Jahres noch plant. Zudem beantwortet Jürgen Dusel persönliche Fragen über seine Erfahrungen als Mensch mit Sehbehinderung und gibt Einblicke, wie man eigentlich Bundesbehindertenbeauftragter wird. Nicht zuletzt sprechen die beiden über die Missstände des ersten Arbeitsmarkts und darüber, wie Menschen mit Behinderung hier bessere Chancen bekommen können.

ZDF Zoom: Psyche in Not – das lange Warten auf eine Therapie

Logo: ZDF
Logo des ZDF
Foto: ZDF

Oberteuringen (kobinet) „Psyche in Not: Das lange Warten auf eine Therapie“, so lautet der Titel der heute am 7. April von 22:45 bis 23:15 Uhr ausgestrahlten Sendung des Magazins ZDF Zoom, auf die Thomas Schalski von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) Bodensee hinweist, die am Dreh es Berichtes beteiligt war.

Keiner kann kontinuierlich kämpfen: Eine Behinderung ist keine Bringschuld

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg/Lahn (kobinet) Passend zur derzeitigen Kampagne für ein gutes Barrierefreiheitsrecht hat der blinde Journalist Franz-Josef Hanke den kobinet-nachrichten einen Kommentar zugesandt, den er nach der Wahl zum Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Marburg verfasst hat, weil die Ergebnisse nur als Grafik und damit für ihn als blinder Mensch nicht zugänglich präsentiert wurden. „Als Journalist bin ich in Marburg hauptberuflich seit 35 Jahren tätig. marburg.news mache ich seit nunmehr 21 Jahren. Manche Menschen in der Pressestelle sind kaum älter als meine Berufserfahrung“, schreibt Franz-Josef Hanke und ärgert sich darüber, dass er immer wieder zum Kämpfen für Barrierefreiheit gezwungen wird.

E-Trike für Rollstuhlfahrer

Foto zeigt Paul Stappenbeck mit seinem E-Trike
Paul Stappenbeck mit seinem E-Trike
Foto: Paul Stappenbeck

Berlin (kobinet) Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat heute in seiner Fernsehsendung zibb über ein E-Trike für Rollstuhlfahrer berichtet. Paul Stappenbeck aus Berlin entwickelte einen Prototyp.

Grüner Pass soll mehr Bewegungsfreiheit ermöglichen

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

BRÜSSEL (kobinet) Mehrere Staaten der Europäischen Union wollen nach einem Bericht des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND) eine Prioritätenliste zur Umsetzung eines „Digitalen Grünen Zertifikates“, des sogenannten „Grünen Passes“ für weniger Corona bedingte Einschränkungen und Urlaubsreisen vorlegen. Das Projekt solle europaweit einheitlich, grenzübergreifend und leicht verwendbar verwirklicht werden

Für Inklusion und Vielfalt: MDR startet trimediale Themenwoche

Logo des mdr
Grafik zeigt Logo des mdr
Foto: mdr

Leipzig (kobinet) Livetalks, Dokus und ein rundes Jubiläum mit einer ganz besonderen Botschafterin: In der Woche vom 8. bis 14. April dreht sich beim MDR alles um das Thema Inklusion. Anlass für die trimediale Themenwoche ist nach Angaben des MDR der 30. Geburtstag der MDR-Sendung „Selbstbestimmt“ für Menschen mit Behinderung. Die Patenschaft für die Aktionswoche übernimmt die ehemalige Erfurter Bahnradsportlerin Kristina Vogel, die u.a. am 9. April bei einem Live-Gespräch, an dem auch MDR-Intendantin Karola Wille teilnimmt, zu erleben ist. Unter www.mdr.de/selbstbestimmt und in der ARD-Mediathek werden alle Angebote barrierefrei gebündelt, wie es in der Ankündigung des MDR heißt.

Hamburger Online-Umfrage zur Barrierefeiheit und Inklusion

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Hamburg (kobinet) Die Hamburger Sozialbehörde führt bis zum 3. Mai 2021 eine Online-Umfrage zur Barrierefreiheit und Inklusion durch. Die Ergebnisse der Umfrage sollen in ein Beteiligungsverfahren einfließen.

Grüne für bessere Gesundheitsversorgung behinderter Menschen

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen fordert eine bessere Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderung. Diese Patientengruppe benötige häufig eine intensivere und spezifische Behandlung und verschiedene Formen der Unterstützung, um Leistungen des Gesundheitswesens in Anspruch nehmen zu können, heißt es nach Informationen von Heute Im Bundestag in einem Antrag (19/27874) der Fraktion.

Film über Corona und die Impfung in Leichter Sprache

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Foto: Susanne Göbel

Regensburg (kobinet) „Das Büro für Leichte Sprache Sag’s einfach und die KJF Regensburg haben zusammen einen Film gemacht. Der Film ist ein Zeichen-Trick-Film. Das heißt: Die Bilder vom Film sind gezeichnet. Im Film geht es um Corona und die Impfung gegen Corona“. So heißt es in der Ankündigung des Films des Büros für Leichte Sprache und der Katholischen Jugend-Fürsorge von Regensburg (KJF).

Postkarte Barrierefreiheit für alle an Abgeordnete schicken

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Noch 81 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Bonn (kobinet) „Barrierefreiheit für alle!„, so heißt es auf einer Postkarte, die die Aktion Mensch in ihrem Aktionsmittelpaket zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai anbietet. Eine gute Gelegenheit, diese den Bundestagsabgeordneten zuzusenden, denen heute, am 6. April, noch 81 Tage in dieser Legislaturperiode verbleiben, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden. Die Postkarte kann heruntergeladen oder mit dem Aktionsmittelpaket von Organisationen kostenlos bestellt werden. Zudem fördert die Aktion Mensch Aktivitäten zum Protesttag in der Zeit vom 24. April bis 9. Mai bis zu 5.000 Euro.

Ärger über Barrieren bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel

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Noch 82 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Kassel (kobinet) Uwe Frevert ärgert sich immer wieder über vielfältige Barrieren und die damit verbundene fehlende Verlässlichkeiten bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Seit über 40 Jahren versucht der Rollstuhlnutzer gleichberechtigt, wie seine Mitbürger*innen auch, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen – leider oft vergeblich. Er hofft, dass die Bundestagsabgeordneten die ihnen noch in dieser Legislaturperiode verbleibenden 82 Tage für die Verabschiedung eines guten Barrierefreiheitsrechts nutzen.

Lukas Krämer: Petition für Mindestlohn in Werkstätten für behinderte Menschen

Plakat mit Lukas Krämer: Mindestlohn für Menschen in WfbM!
Plakat mit Lukas Krämer: Mindestlohn für Menschen in WfbM!
Foto: Lukas Krämer

Trier (kobinet) Schon über 30.000 Menschen haben die auf change.org eingestellte Petition von Lukas Krämer mit dem Titel „#StelltUnsEin – Ich fordere den Mindestlohn für Menschen in Behindertenwerkstätten!“ bereits unterstützt. Am 13. April wird Lukas Krämer, der früher in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeitete und mittlerweile ein Budget für Arbeit nutzt, bei einer Online-Veranstaltung zum Budget für Arbeit dabei sein und über seine Erfahrungen berichten.

Gemeinsamer Kraftakt gegen Corona

Foto zeigt Bundespräsident beim Impfen mit AstraZeneca
Bundespräsident Steinmmeier beim Impfen mit AstraZeneca
Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler

Berlin (kobinet) Weltweit feiern die Menschen Ostern in der Hoffnung, dass die Corona-Pandemie überwunden werden kann. In Deutschland hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Osteransprache die Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinsamen Kraftakt aufgerufen, um die dritte Welle der Pandemie zu brechen.

Londoner E-Taxi in Berlin

Foto zeigt Ausschnitt aus der Berliner Zeitung
Serkan Demir mit seinem Taxi
Foto: sch

Berlin (kobinet) Serkan Demir besitzt das erste Londoner E-Taxi in Berlin. Das berichtet die Berliner Zeitung in ihrer Oster-Ausgabe. Ein Reporter des Hauptstadt-Blatts hat mit einer Fahrt durch Mitte, Kreuzberg, Tempelhof und Schöneberg das Taxi getestet, das seit knapp drei Wochen unterwegs ist.

Wie steht’s um die Barrierefreiheit in religiösen Gemeinschaften?

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Noch 83 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Kassel (kobinet) Heute am Ostersonntag, da den Bundestagsabgeordneten noch 83 Tage verbleiben, um in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden. lohnt sich die Frage, wie es um die Barrierefreiheit und Inklusion bei Aktivitäten von religiösen Gemeinschaften steht. Sind Kirchen, Moscheen oder andere Orte religiöser Gemeinschaften und Angebote barrierefrei zugänglich und inklusiv ausgerichet? Eine Frage, über die es sich an den Ostertagen lohnt, nachzudenken, bzw. in den Gemeinden Anstöße zu geben.

Gravierende Reförmchen in der Notaufnahme

Blumen auf Beet
Ersteinschätzungssysteme in der Notaufnahme
Foto: Lippert

Berlin (kobinet) Von überfüllten ambulanten Notaufnahmen und überarbeitetem Personal in Notaufnahmen wird bereits seit längerem berichtet. Diese unzureichenden Verhältnisse zeichneten sich auch schon vor der Corona- Krise ab und riefen seit längerem nach einer großen Reform der medizinischen Notfallversorgung. Es geht sogar aus einer vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie hervor, dass viele Menschen wegen der Pandemie die Krankenhäuser meiden. Das führt zu der Situation, dass zwar die Intensivbetten knapp sind, aber ambulante Notaufnahmen weniger belastest.

Barrierefrei Shoppen oft Fehlanzeige

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Noch 84 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin/Bonn (kobinet) Dass mal schnell Klamotten kaufen für behinderte Menschen, die einen Rollstuhl nutzen, gar nicht so einfach ist, zeigt ein Kurzvideo. Heute, am 3. April, sind es noch 84 Tage, die den Bundestagsabgeordneten noch verbleiben, um in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu beschließen, damit sich dieser Zustand bald ändert. Das Video wurde vor fünf Jahren von der Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) erstellt als die Behindertenbewegung schon einmal – leider vergeblich – dafür kämpfte, dass private Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit verpflichtet werden.

Zeitzeuge Hans-Günter Heiden berichtet

Hans-Günter Heiden mit Mikrofon
Netzwerk-Sprecher H.-Günter Heiden
Foto: privat

Berlin (kobinet) Hans-Günter Heiden wurde 1953 in Düren im Rheinland geboren. Er ist u.a. freiberuflicher Publizist und seit vielen Jahren in der Lobbyarbeit für die Gleichstellung behinderter Menschen aktiv, so auch derzeit für ein gutes Barrierefreiheitsrecht. „Sein Begriff von Behinderung ist nicht medizinisch, sondern menschenrechtlich begründet“, heißt es u.a. im Vorspann eines Zeitzeugen-Interviews des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos), in dem Hans-Günter Heiden über seine vielfältigen Erfahrungen mit der Behindertenpolitik und -bewegung spricht.

Rollstuhlbasketball für zweite Bundesliga 2020 / 2021 abgesagt

Emoji 2 Sportler
Emoji 2 Sportler
Foto: Aktion Mensch

KÖLN (kobinet) Nach mehrmaligem Verschieben des Saisonstartes für die Zweitligisten der Rollstuhlbasketball-Bundesliega wurde nun die Notbremse gezogen. Für die noch verbliebenen Teams aus Berlin, Essen, Ulm und Zwickau war diese Entscheidung, die im Rahmen einer Videokonferenz mit dem Spielleiter getroffen werden musste, eine sehr hart aber nicht mehr anders zu treffende Entscheidung, weil bei aktueller Coronalage ein Spielbetrieb nicht umsetzbar ist.

Ostern im Krieg

Grafik zeigt Logo der Hilfsorganisation
Neues Logo von Handicap International
Foto: HI

München (kobinet) Ostersonntag ist der Internationale Tag der Aufklärung über die Minengefahr. Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) weist auf Risiken und die hohe Verseuchung durch Landminen, explosive Kriegsreste, Sprengfallen und improvisierte Minen hin.Vor allem in Wohngebieten ist das Leben der Zivilbevölkerung bedroht und macht die Rückkehr zu einem normalen sozialen und wirtschaftlichen Leben unmöglich.