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IGEL-Podcast von Veranstaltung zu guten Nachrichten zur Inklusion

Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Foto: Marleen Soetandi

Bad Segeberg (kobinet) „Was sind gute Nachrichten zur Inklusion?“ So lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die das NETZWERK ARTIKEL 3 im Rahmen eines neuen Projektes am 3. November zusammen mit dem Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) Sascha Lang durchgeführt hat. Dabei kamen nicht nur viele Ideen für gute Nachrichten zur Inklusion zur Sprache, sondern das besondere daran war, dass die Veranstaltung als Podcast gestaltet und nun auch für all diejenigen, die nicht dabei sein konnten, veröffentlicht wurde.

Allgemeine Bemerkung zum selbstbestimmten Leben in deutscher Sprache

UN-Flagge mit Text Behindertenrechtskonvention im Hintergrund
UN-Flagge mit Konvention
Foto: BIZEPS

Berlin (kobinet) Der Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen hat am 27. Oktober 2017 die „Allgemeine Bemerkung Nr. 5 zum selbstbestimmten Leben und Inklusion in die Gemeinschaft“ veröffentlicht. Nun wurde die deutsche Übersetzung dieses für viele behinderte Menschen sehr wichtigen Dokuments vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlicht, wie die Monitoringstelle zur UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Institut für Menschenrechte mitteilt.

Vierter gemeinsamer Antidiskriminierungsbericht veröffentlicht

Vorschau auf Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Vorschau auf Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Berlin (kobinet) Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration haben gemeinsam eine Stärkung des Engagements gegen Diskriminierung gefordert. Die Ergebnisse ihres Vierten Gemeinsamen Berichts an den Deutschen Bundestag, der am 3. November veröffentlicht wurde, unterstreichen die Dringlichkeit, mit der der Einsatz für Menschen mit Diskriminierungserfahrungen gestärkt werden müsse.

Rheinland-Pfalz auch in Zukunft gemeinsam inklusiv gestalten

Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Foto: Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) „Rheinland-Pfalz ist ein Land des Miteinanders. Wir stellen uns gegen Benachteiligung und wollen mehr als ein bloßes Nebeneinander. Unser Ziel bleibt weiter, dass Menschen mit und ohne Behinderungen selbstverständlich zusammen leben, lernen, arbeiten und ihre Freizeit gemeinsam gestalten. Inklusion ist keine milde Gabe, sondern ein Menschenrecht“, betonten der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer und der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Matthias Rösch, anlässlich der Konstituierung des Landesbeirats zur Teilhabe behinderter Menschen in der neuen Legislaturperiode in Mainz.

Kindernetz appelliert: Intensivpflegestärkungsgesetz nachbessern

IPReG-Briefkasten
IPReG-Briefkasten
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Die Vorsitzende des Kindernetzwerks, Dr. Annette Mund, appelliert an die Bundesregierung, das Intensivpflegestärkungsgesetz nachzubessern: „Sichern Sie schwer kranken Kindern und Jugendlichen ein Leben in ihren Familien und die Chance auf eine altersentsprechende Entwicklung, indem Sie krankheitsspezifische und verrichtungsbezogene Leistungen ausreichend und zweckmäßig zur Verfügung stellen“, schreibt sie in einer Presseinformation des Kindernetzwerk.

Das Schweigen brechen – Wege zu inklusiver Gewaltprävention

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Dr. Rainer Brockhaus, Vorstand der CBM Christoffel-Blindenmission, und der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Jürgen Dusel laden zu einer virtuellen Fachveranstaltung zu Gewalt an Frauen mit Behinderungen am 25. November von 14:00 bis 15:30 Uhr ein. Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen wollen sie zusammen mit einer Reihe von Referent*innen für das Thema Mehrfachdiskriminierung und Gewalt an Frauen mit Behinderungen als globale Herausforderung sensibilisieren, wie es in der Ankündigung der Veranstaltung heißt.

Möglichkeit für Anhörungen zu sexuellem Missbrauch behinderter Menschen

info Zeichen
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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und Gehörlose, die in Einrichtungen der Behindertenhilfe leben oder arbeiten, gehören zu den am meisten gefährdeten Gruppen, wenn es um sexuellen Kindesmissbrauch geht. Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen sind zwei- bis dreimal häufiger von sexueller Gewalt durch Erwachsene in ihrer Kindheit betroffen, Männer sind ebenfalls häufig betroffen. Gleichzeitig werden Menschen mit Beeinträchtigungen bei konkreten Maßnahmen zur Bekämpfung des Problems oft übersehen. Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs will die Erfahrungen und Forderungen dieser Gruppe stärker berücksichtigen und hat daher in Berlin ein Pilotprojekt gestartet.

Fehlende Barrierefreiheit verhinderte Teilnahme bei Klimakonferenz in Glasgow

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Glasgow (kobinet) Großbritannien ist für einen höheren Grad an Barrierefreiheit bekannt. Die Vereinten Nationen haben bereits 2006 die UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet, die Barrierefreiheit vorschreibt und im Zusammenhang mit den Maßnahmen gegen den Klimawandel wird immer wieder die soziale Komponente und die Verbindung zur Schaffung von mehr Barrierefreiheit betont. Das alles hat nicht verhindert, dass die israelische Energieministerin, die einen Elektrorollstuhl nutzt, aufgrund von Barrieren nicht an einer Veranstaltung zur Klimakonferenz in Glasgow teilnehmen konnte.

Kunst mit Gebärdensprache erleben

Ferdinand Hodler, Blick ins Unendliche, Kopfstudie, 1915
Ferdinand Hodler, Blick ins Unendliche, Kopfstudie, 1915
Foto: Kunstmuseum Bern, Schweiz, alle Rechte vorbehalten / (c) Museum of Fine Arts Bern, Switzerland, all rights reserved

BERLIN (kobinet) Die Berlinische Galerie zeigt noch bis zum 17. Januar 2022 Arbeiten des Schweizer Künstlers Ferdinand Hodler. In diese Ausstellung„ „Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne“ sind rund 50 Gemälde des Künstlers, darunter 30 aus dem Kunstmuseum Bern, das Kooperationspartner der Schau ist, zu sehen. Zu dieser Ausstellung gibt es ein Programm in Deutscher Gebärdensprache.

Fast 230 Kommunen möchten Gastgeber werden

Jennifer Schröder, der Alfred Winnersbach und  Susanne Jahn mit den Zahlen 1, 7 und Null in der Hand
Jennifer Schröder von SOWG Berlin 2023, der Athlet Alfred Winnersbach, Susanne Jahn von SO Bremen
Foto: SOWG Berlin 2023

BERLIN (kobinet) Eigentllich war das Host Town Program (Programm der Gasteber-Städte) mit der Überschrift “170 Nationen – 170 inklusive Kommunen” gestartet. Dieses größtes inklusives Kommunalprojekt Deutschlands wird voraussichtich weit übertroffen – bisher wollen weit mehr als 200 Kommunen Gastgeberstadt der Special Olympics World Games Berlin 2023 werden.

Neues Gütesiegel für von seltenen Krankheiten betroffenen

Logo achse Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen
Logo achse
Foto: ACHSE e. V.

BERLIN / BONN (kobinet) Die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE), Dachverband für die rund vier Millionen Menschen mit Seltenen Erkrankungen in Deutschland und Mitglied im Nationalen Aktionsbündnis für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) haben sich stets fürTransparenz und Qualitätssicherung in der Versorgung der Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen eingesetzt. In diesem Bemühen wurde nun ein Fortschritt erreicht.

Neuester Newsletter des Deutschen Behindertenrat erschienen

Deutscher Behinderten Rat Logo
DBR-Logo
Foto: DBR

Berlin (kobinet) In seinem neuesten Newsletter für den Monat Oktober 2021 weist der Deutsche Behindertenrat u.a. auf die für den 3. Dezember vom Aktionsbündnis geplante Veranstaltung zum Welttag der behinderten Menschen hin. Diese steht unter dem Motto: „Inklusion und Teilhabe – (k)eine Utopie?“

Kampagne: Leben mit außerklinischer Intensivpflege ist vielfältig

Plakat: Ich wähle selbst mit beatmetem Mensch
Plakat: Ich wähle selbst mit beatmeten Mensch
Foto: Think Tank GKV-IPREG

Berlin (kobinet) Im Oktober 2020 trat das Intensivpflege-und Rehabilitationsstärkungsgesetz – kurz „GKVIPReG“ in Kraft und am 19. November 2021 wird die „Richtlinie über die Verordnung außerklinischer Intensivpflege“ vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) verabschiedet. Beides betrifft schätzungsweise 27.000 Menschen in Deutschland. Um dafür in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein zu schaffen, startete der seit letztem Jahr tätige GKV-IPReG ThinkTank, dem ca. 50 Vertreter*innen aus Selbsthilfe, Medizin, Wissenschaft, Medizintechnik, Pflege und Therapie angehören, die Kampagne „Leben mit außerklinischer Intensivpflege ist vielfältig“. Ab heute, den 2. November, werden dazu großflächige Plakate von authentischen Kindern und Erwachsenen bis zum 22. November 2021 in Bonn und Berlin zu sehen sein.

Arne Frankenstein lädt zu Veranstaltungen zur Behindertenpolitik ein

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen Arne Frankenstein lädt in den nächsten Wochen zu einer Reihe von Veranstaltungen ein, die zum Teil online-, aber auch in Präsenz stattfinden. Am 8. November geht es beispielsweise darum, welche Erfahrungen behinderte Menschen während der Corona-Pandemie gemacht haben und was wir daraus lernen können.

VdK fordert Corona-Testpflicht in Kliniken und Pflegeheimen

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Angesichts der sich häufenden Corona-Ausbrüche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern fordert der Sozialverband VdK eine Testpflicht für alle Besucher*innen und Mitarbeiter*innen. „Eine solche Pflicht ist unabhängig vom Impfstatus dringend notwendig. Die Zahl der Infizierten steigt gerade deutschlandweit wieder, gleichzeitig können auch Geimpfte und Genesene das Virus übertragen. Es muss darum jetzt schnell gehandelt werden“, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele.

Mobilitätseingeschränkte Menschen sind keine Kunden 3. Klasse

Lichtsignal der Bahn, das Grün zeigt.
Fahrsignal zeigt Grün
Foto: H.Smikac

Berlin (kobinet) Der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) und die refundrebel GmbH führen am 25. November von 18:00 bis 19:00 Uhr einen digitalen Erfahrungsaustausch durch und betonten, dass mobilitätseingeschränkte Menschen keine Kunden 3. Klasse sind. Diskriminierung und Behinderung sollten spätestens seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention der Vergangenheit angehören. Doch leider sehe die Realität anders aus, betonten die beiden Akteur*innen, die sich für eine barrierefreie Mobilität einsetzen.

Dreigroschenoper mit Audiodeskription

Emoji Held - Mädchen mit langen schwarzen Haaren und Umhang
Emoji Held
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Seit Oktober 2019 wird mit dem Berliner Spielplan Audiodeskription das erste Mal genreübergreifend und in nennenswertem Umfang eine gleichberechtigte Teilhabe an der Bühnenkultur der Hauptstadt für blinde und sehbehinderte Menschen möglich – und zwar auch in Zeiten von Corona. Bei einzelnen Aufführungen werden ein spezieller Besucherinnen-und Besucher-Service mit Tastführungen und dramaturgischen Gesprächen begleitend angeboten. Zu diesen Angeboten gehört auch der Berliner Spielplan Audiodeskription, in dessen Rahmen nun die Dreigroschenoper aufgeführt wird.

Koalitionsverhandlung: Rückenwind für gutes Barrierefreiheitsrecht nötig

Segelboot mit rot-grün-gelbem Segel mit Barrierefreiheitsrecht Jetzt
Segelboot mit rot-grün-gelbem Segel mit Barrierefreiheitsrecht Jetzt
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Während die Verhandlungen in den Arbeitsgruppen für den Koalitionsvertrag in die zweite Woche gehen, erwarten behinderte Menschen ein Ergebnis, das dem bisher in Deutschland schwach ausgeprägten Barrierefreiheitsrecht endlich entsprechenden Rückenwind verschafft. „Wir sind es leid, ständig mit alten und neuen Barrieren konfrontiert zu werden, ohne dass es eine nennenswerte Aussicht gibt, dass auch private Unternehmen zur Barrierefreiheit verpflichtet werden“, erklärte der Sprecher der LIGA Selbstvertretung Ottmar Miles-Paul.

Irritierender und enttäuschender Beschluss des Bundesverfassungsgerichts

Foto vom Bundesverfassungsgericht
Foto zeigt Bundesverfassungsgericht
Foto: Bundesverfassungsgericht

Düsseldorf (kobinet) Wie berichtet, hat eine Kammer des Bundesverfassungsgerichts vor kurzem beschlossen, die Verfassungsbeschwerde einer alleinerziehenden Mutter und deren Tochter nicht anzunehmen. Sie hatten gegen den erzwungenen Förderschulbesuch und die Verweigerung des Rechts auf inklusive Bildung geklagt. Diesen aus ihrer Sicht als „enttäuschend“ und „irritierend“ empfundenen Beschluss hat die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann kritisch mit einem Beitrag auf der Plattform Bildungsklick mit der Überschrift „Der ‚blinde Fleck‘ des Bundesverfassungsgerichts“ eingeordnet und bewertet.

Hungerstreik abgebrochen – Protest für Rechte Gehörloser geht weiter

Bild von Aktion zum Hungerstreik
Bild von Aktion zum Hungerstreik
Foto: privat

Berlin (kobinet) Am Samstag, den 30. Oktober, hat Steffen Helbing seinen am 19. Oktober begonnenen Hungerstreik vor dem Bundeskanzleramt für die Rechte gehörloser Menschen auf barrierefreie Teilhabe abgebrochen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, gehe der Protest des gehörlosen Aktivisten, der CDU-Mitglied und Vorsitzender des Brandenburger Landesverband der Gehörlosen ist, mit anderen Mitteln weiter.

FC St. Pauli holt sich endlich die Meisterschale

Gruppenbild der Gewinnermannschaft der Blindenfußball-Bundesliga 2021
Die Gewinner der Blindenfußball-Bundesliga 2021
Foto: DFB-Stiftung Sepp Herberger / Carsten Kobow

HENNEF (kobinet) Der neue Deutsche Meister im Blindenfußball heißt FC St. Pauli. Ein verwandelter Elfmeter von Jonathan Tönsing sicherte den Hamburgern den Titelgewinn. Mulgheta Russom hatte den überragenden 22-jährigen Stürmer fünf Minuten vor Schluss im Strafraum von den Beinen geholt. Zum zweiten Mal holten die Kiezkicker sich damit die Meisterschale, nachdem sie in den letzten drei Jahren immer im Finale unterlegen waren.

Anpfiff Hoffenheim ist Deutscher Meister im Amputierten-Fußball

Gruppenfoto der Mannschaft von Anpfiff Hoffenheim
Gruppenfoto der Mannschaft von Anpfiff Hoffenheim
Foto: DFB-Stiftung Sepp Herberger / Carsten Kobow

HENNEF (kobinet) Mit 20 Punkten waren die Hoffenheimer die dominante Mannschaft in der Premierensaison der neugegründeten Liga und konnte sich so den ersten Titel des Deutschen Meisters im Amputierten-Fußball erkämpfen. Bei freiem Eintritt verfolgten über den Tag mehrere tausend Zuschauer die Spiele in der Bonner Innenstadt. Die Spieler bewegen sich mithilfe der Krücken blitzschnell über das Feld und begeisterten die Zuschauerinnen und Zuschauer mit ihrer verblüffenden Balltechnik.

Fachtag zum Potenzial der UN-BRK für die betreuungsrechtliche Praxis

UN-Flagge mit Text Behindertenrechtskonvention im Hintergrund
UN-Flagge mit Konvention
Foto: BIZEPS

Berlin (kobinet) Zu einem Fachtag über das Potenzial der UN-Behindertenrechtskonvention für die betreuungsrechtliche Praxis lädt die Monitoringstelle UN-Behindertenrechtskonvention am 11. November von 11 bis 15 Uhr ein. Die Veranstaltung wird im Live-Stream übertragen, so dass keine gesonderte Anmeldung nötig ist.

Wirksame Beteiligung erfordert Stärkung der Selbsthilfe

Gruppenbild der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung
Foto: Selbsthilfenetzwerk Sachsen

DRESDEN (kobinet) Für wirksame Beteiligung von Menschen mit Behinderungen und chronischer Erkrankung an gesellschaftlichen Prozessen ist die Stärkung der bestehenden Selbsthilfe- und Selbstvertretungsstrukturen absolut notwendig – das ist die Erfahrung, welche Ende Oktober auf der Tagung des „Ständige Ausschuss“ der Landesarbeitsgemeinschaften Selbsthilfe in Dresden erneut bestätig wurde.

Einschätzung zum Grundsatzurteil zu Persönlichen Budgets

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Foto: omp

March (kobinet) Am 28. Januar 2021 hat das Bundessozialgericht entschieden, dass ein Verwaltungsakt, mit dem ein persönliches Budget bewilligt wird, nicht befristet werden kann (BSG, 28.1.2021, B 8 SO 9/19 R). Seit Mitte Juni liegen die Urteilsgründe vor. Die Bedeutung des Urteils geht nach Ansicht von Roland Rosenow weit über die Frage nach der Befristung eines persönlichen Budgets hinaus, wie er in einem entsprechenden Beitrag schreibt.

Verbände fordern sozialverträgliche Mobilitätswende ein

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

BERLIN (kobinet) Ein Zusammenschluss von Gewerkschaften, Umwelt- und Sozialverbänden sowie der Evangelischen Kirche sieht die Transformation des Mobilitätssektors in Deutschland als eine zentrale Aufgabe der neuen Bundesregierung. Eine tiefgreifende Mobilitätswende muss nach den Forderungen dieses Bündnisses nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes, sondern auch für mehr soziale Gerechtigkeit im Koalitionsvertrag verankert und mit konkreten Maßnahmen unterlegt werden.

Für Menschen mit Behinderungen ist auch bessere Katastrophenvorsorge notwendig

HI-Mitarbeiter bei Einsatze auf den Philippinen -zerstörte Häuse Häuser im Wasserr
HI-Mitarbeiter bei Einsatze auf den Philippinen
Foto: HI

MÜNCHEN (kobinet) Die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI) fordert anlässlich der im schottischen Glasgow stattfindenden UN-Klimakonferenz die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, Menschen mit Behinderung bei der Katastrophenvorsorge und beim Klimaschutz besser zu berücksichtigen. Auch alte Menschen, Schwangere oder alleinerziehende Mütter brauchen mehr Hilfe im Falle von Überschwemmungen oder Hurrikans. Sie alle werden nur selten in die Katastrophenplanung einbezogen.

Online-Talk zur Assistenz im Krankenhaus jetzt online

Plakat zum Maik-Onlinetalk zur Assistenz im Krankenhaus
Plakat zum Maik-Onlinetalk zur Assistenz im Krankenhaus
Foto: MAIK

München (kobinet) Beim mittlerweile 49. Online-Talk des Münchner Außerklinischen Intensivkongresses (MAIK) ging es unter dem Motto „Assistenz im Krankenhaus – eine Mogelpackung?“ um die noch bestehenden Lücken der in diesem Jahr vom Bundestag und Bundesrat beschlossenen Neuregelungen. Dabei wurde deutlich, dass eine ganze Reihe derjenigen behinderten Menschen, die ihre Hilfen über einen ambulanten Dienst erbringen lassen und seit Jahren für bessere gesetzliche Regelungen kämpfen, weiterhin ohne Assistenz im Krankenhaus dastehen dürften. Daher wurde in dem nun online gestellten knapp zweistündigen Online-Talk auch über Strategien für gesetzliche Nachbesserungen diskutiert.

Bildungssystem in Deutschland umfassend stärken

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP eine umfassende Stärkung des Bildungssystems in Deutschland. Diese muss aus Sicht der Kinderrechtsorganisationen sowohl den schulischen und außerschulischen als auch den frühkindlichen Bildungsbereich umfassen. Im schulischen Bildungssystem spricht sich das Deutsche Kinderhilfswerk für umfangreiche Reformen aus, um vor allem von Armut betroffenen Kindern mehr Bildungschancen zu bieten.

Appell für starke gesetzliche Rente

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Mit einem gemeinsamen Appell an die Verhandlerinnen und Verhandler für eine Ampelkoalition fordert das „Netzwerk Gerechte Rente“ eine gute Altersversorgung für alle Menschen in Deutschland.

Finale der Blindenfußball-Bundesliga am Wochenende in Bonn

Spielszene der Blindenfußball-Bundesliga - Kämpfe vor dem Ball unmittelbar vor dem Tor
Spielszene der Blindenfußball-Bundesliga
Foto: Carsten Kobow

HENNEF (kobinet) Die diesjährigen Saison der Blindenfußball-Bundesliga steht am kommenden Wochenende vor einem Entscheidungsspiel. Die acht Teams sind diesmal auf dem Münsterplatz in Bonn zu Gast. Dort bestreiten sie am kommenden Sonnabend das „Endspiel“ um Blindenfußball-Meisterschaft 2021. Das Spitzenspiel um die Deutsche Meisterschaft zwischen dem MTV Stuttgart und dem FC St. Pauli beginnt um 16.30 Uhr.

Preisentwicklung bei Arzneimittelversorgung bremsen

Logo VdK Deutschland
Logo VdK Deutschland
Foto: VdK Deutschland

BERLIN (kobinet) Arzneimittelversorgung darf nicht der Gewinnmaximierung unterliegen, das fordert SoVD-Präsident Adolf Bauer im Zusammenhang mit dem gestern vorgesetellten Arzneimittelkompass 2021. Bei der Preisentwicklung für Arzneimittel gibt es seit Jahren aus Sicht des Sozialverbands Deutschland (SoVD) eine Fehlentwicklung. Immer öfter werden sechsstellige Summen für neue Mittel aufgerufen und belasten die Krankenkassen und somit auch die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler.

Bürgerschaftliches Engagement verdient mehr Aufmerksamkeit

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Foto: ht

STUTTGART (kobinet) Im Sondierungspapier der sich bildenden neuen Bundesregeirung sind zum bürgerschaftlichen Engagement keine Vereinbarungen getroffen. Darauf machen die PARITÄTISCHE Baden-Württemberg und die Seniorengenossenschaft Riedlingen aufmerksam. Dabei sei die Stärkung des Ehrenamtes und Bürgerschaftlichen Engagements besonders in der Alltagsbetreuung in der Pflege dringend erforderlich.

0,75 € durchschnittlicher Stundenlohn in Werkstätten sind menschenunwürdig

Plakat: 75 Cent Stundenlohn sind menschenunwürdig
Plakat: 75 Cent Stundenlohn sind menschenunwürdig
Foto: Sören Pellmann

Berlin (kobinet) „Der erste Zwischenbericht der durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegebenen Studie zum Entgeltsystem in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) offenbart erneut, wie Menschen systematisch finanziell ausgebeutet werden. Allein in Sachsen betrug das durchschnittliche Entgelt 2019 rund 75 Cent pro Stunde“, betont der Leipziger Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Sören Pellmann, der dieses Entgelt als menschenunwürdig kritisiert.

Durchschnittsentgelt in Werkstätten lag 2019 bei 220,28 Euro monatlich

Bild von 220,28 Euro
220,28 Euro
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Das durchschnittliche monatliche Entgelt von behinderten Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, betrug Im Bundesdurchschnitt im Jahr 2017 223,58 Euro. 2018 stieg dieses leicht auf monatlich 228,86 Euro und im Jahr 2019 sank dieses auf 220,28 Euro. Diese und andere Zahlen gehen aus dem vor kurzem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlichten Zwischenbericht zur Studie zu einem transparenten, nachhaltigen und zukunftsfähigen Entgeltsystem für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten für behinderte Menschen und deren Perspektiven auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt hervor.

Forderungen zur Umsetzung der Richtlinie für barrierefreie Webseiten

Deutscher Behinderten Rat Logo
DBR-Logo
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Die europäische Richtlinie (EU) 2016/2102 regelt den barrierefreien Zugang zu Webseiten und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen. Der Deutsche Behindertenrat (DBR) erachtet die nationale Umsetzung und Durchsetzung der Vorgaben bislang als nicht ausreichend. Der DBR sieht zudem Weiterentwicklungsbedarf in deutschen und europäischen Normen, um Webseiten und mobile Anwendungen öffentlicher Stellen zuverlässig barrierefrei zugänglich und für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen nutzbar zu machen. Eine entsprechende Positionierung und Forderungen hat der DBR nun auf seiner Internetseite veröffentlicht.

Hybrid-Veranstaltung zur unterstützten Entscheidungsfindung

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) führt am 28. November von 16:00 bis 18:00 Uhr in Berlin und online zusammen mit dem Verein Kellerkinder die Hybrid-Veranstaltung mit dem Titel „Unterstützte Entscheidungsfindung“ durch und lädt dazu herzlich ein.

Besserer Gewaltschutz in Wohneinrichtungen und Werkstätten

Wappen Nordrhein-Westphalen
Wappen Nordrhein-Westphalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Düsseldorf (kobinet) „Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen sieht Regelungsbedarf zur Verbesserung des Schutzes von Menschen, die in Pflege- und Betreuungseinrichtungen leben. Eine Überprüfung der Wirksamkeit des Wohn- und Teilhabegesetzes hat notwendige Änderungen aufgezeigt (Vorlage 17/4139). Handlungsbedarf bestehe auch beim Gewaltschutz für Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten.“ Darüber berichtet der nordrhein-westfälische Landtag zu einem Gesetz zur Änderung des Wohn- und Teilhabegesetzes sowie des Ausführungsgesetzes zum Neunten Buch Sozialgesetzbuch, das derzeit im Landtag zur Beratung ansteht.

Zwischenbericht zur Studie über Werkstattentgelte erschienen

Deckblatt des Zwischenberichts zu Werkstattentgelten
Deckblatt des Zwischenberichts zu Werkstattentgelten
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Vor kurzem hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen ersten Zwischenbericht zu einer noch laufenden Studie zu einem transparenten, nachhaltigen und zukunftsfähigen Entgeltsystem für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten für behinderte Menschen und deren Perspektiven auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf seiner Internetseite eingestellt. Spannend sind dabei u.a. die Berechnungen zu den derzeit gezahlten Entgelten und zu möglichen Alternativen.

Freiwillige für Special Olympics World Games Berlin 2023 gesucht

Ana Milena Wiegand Caceres, Ina Kirchenwitz, Larry Oppong Boateng, Saurabh Mishra, Oliver Büttel. Team von SOWG
Volunteer Team von SOWG Berlin 2023
Foto: SOWG Berlin 2023

BERLIN (kobinet) Ohne die freiwilligen Helferinnen und Helfer geht nichts. Volunteers (Freiwillige) werden das Rückgrat der Special Olympics World Games 2023, der weltweit größten inklusiven Sportveranstaltung sein. Ihr Einsatz als Trainer, Organisatoren, Übersetzungshilfe oder Ansprechpartner für Athleten, Angehörige und alle Beucher ist der Garant für das Gelingen der Weltspiele. Und auch für die nationalen Spiele von Special Olympics Deutschland 2022 in Berlin sind die freiwilligen Helfer unersetzlich. Deshalb werden sie schon jetzt gesucht.