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Pflege darf nicht bestraft werden

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Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Beim Berechnen von Lohnersatzleistungen für pflegende Angehörige müssen, das fordert der Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen nachdrücklich, alle Betroffenen berücksichtigt werden. Pflege darf nicht arm machen - das fordert dieser Sozialverband seit vielen Jahren.

Der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge hat deshalb auch die jüngsten Verlautbarungen aus dem Bundesfamilienministerium aufmerksam gelesen. Ministerin Anne Spiegel hat darin nach seiner Einschätzung nur noch sehr vage Pläne vorgestellt, Menschen finanziell zu unterstützen, die ihre Angehörigen pflegen. Vorbild solle dabei das Elterngeld sein, mit dem ein Teil des fehlenden Einkommens ausgeglichen wird, wenn Eltern nach der Geburt ihr Kind betreuen.

Falls das Elterngeld Vorbild für dieses Modell sein solle, so Vöge, sehe der Sozialverband VdK NRW bereits jetzt Schwachstellen in den Überlegungen: „Die Höhe des Elterngeldes beträgt zwei Drittel des letzten Nettoeinkommens. Also würden nur diejenigen davon profitieren, die berufstätig sind.“ Bei den pflegenden Angehörigen handele es sich in der großen Mehrheit um Frauen. Und bekanntlich seien gerade Frauen oft in prekären Jobs beschäftigt, die nicht gut bezahlt seien. „Außerdem würden die Menschen leer ausgehen, die daheim pflegen, aber nicht berufstätig oder bereits in Rente sind.“

DÜSSELDORF (kobinet) Kategorien Nachricht

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