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Sozialverbände kooperieren

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

STUTTGART (kobinet) Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg und die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE dieses Bundeslandes haben heute eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat nach Einschätzung beider Verbände gezeigt, dass Themen wie Behinderung, Barrierefreiheit, soziale Teilhabe, Patientenrechte, Patientenvertretung, Rente, Generationengerechtigkeit und bezahlbare Wohnungen Themen sind, starke Fürsprecher und Kümmerer benötigen.

Besonders anfällige Gruppen bei den Impfungen nicht benachteiligen

Grafik, Spritze und Mensch und Serumflächschen
Impfen
Foto: pixabay

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband Deutschland in Nordrhein-Westfalen mahnt, die Belange der besonders gefährdeten Menschen vor alle, jetzt bei den Impfauffrischungen nicht aus den Augen zu verlieren. Der Verband fordert eine massive Ausweitung der Impfangebote und eine Priorisierung der besonders anfälligen Gruppen bei der Auffrischung.

Worum es bei der Änderung des Infektionsschutzgesetzes geht

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Berlin (kobinet) Nach einer engagiert geführten Bundestagsdebatte wurde heute das von SPD, Grünen und FDP eingebrachte „Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ mit den Stimmen der voraussichtlichen Ampel-Koalition verabschiedet. Worum es dabei genau geht und welchen rechtlichen Hintergrund das Vorhaben hat, das erläutert Frank Bräutigam von der ARD Rechtsredaktion auf tagesschau.de.

VdK: Schutz der Zuhause Gepflegten interessiert niemanden

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK kritisiert, dass bei den Maßnahmen, die die Ampelkoalitionäre im Kampf gegen Corona heute am 18. November im Bundestag beschließen wollen, erneut die Zuhause Gepflegten vergessen werden: „Niemand in der Politik interessiert sich für den Schutz der Mehrheit der Pflegebedürftigen, nämlich der Zuhause Gepflegten und der Millionen von pflegenden Angehörigen. Sie haben weiterhin Zusatzkosten für Schutzkleidung, Desinfektionsmitteln, Einmalhandschuhen, Masken. Doch die erhöhte Pflegehilfsmittelpauschale wird nicht verlängert und läuft Ende des Jahres aus. Das ist ein Skandal“, kritisierte VdK-Präsidentin Verena Bentele.

Raul Krauthausen präsentiert sein neues Buch: Wie kann ich was bewegen?

Porträt von Raul Krauthausen
Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) „Wie kann ich was bewegen? – Die Kraft des konstruktiven Aktivismus“, so lautet der Titel des neuen Buches, das Raul Krauthausen mit seinem Co-Autor Benjamin Schwarz geschrieben hat. „Wie wird aus politischem Protest politisches Handeln? Was kann ich als einzelner Mensch verändern? Sollten Aktivist*innen Lösungen anbieten oder nicht? Wie sieht ein konstruktiver Aktivismus aus? Diese und andere Fragen werden in dem neuen Buch behandelt, wie Raul Krauthausen in seinem Newsletter mitteilt.

Gut sehen – (k)eine Frage des Alters

Logo: Pro Retina Deutschland
PRO RETINA Deutschland
Foto: Pro Retina

Bonn (kobinet) Fast sieben Millionen Menschen in Deutschland sind von einer frühen Form der Altersbedingten Makula-Degeneration (AMD) betroffen. Obwohl die Netzhauterkrankung damit zu den Volkskrankheiten gehört, ist sie weitgehend unbekannt. Um das zu ändern, startet PRO RETINA Deutschland am 20. November eine bundesweite AMD-Aktionswoche unter dem Motto „Gut sehen – (k)eine Frage des Alters“. Die Schirmherrschaft hat die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke, übernommen.

Prozess offenbart strukturelle Defizite im Oberlinhaus

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Potsdam (kobinet) Am 26. Oktober hat der Prozess gegen eine ehemalige Pflegerin im Potsdamer Oberlinhaus vor dem Potsdamer Landgericht wegen des Mordes in vier Fällen sowie versuchten Mordes in drei Fällen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung begonnen. Laut eines Berichts des Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) offenbaren Zeugenaussagen nun die strukturelle Gewalt, die im Oberlinhaus herrschte.

Wie sieht eigentlich ein behinderter Mensch aus?

Text #WieSiehtEinBehinderterMenschAus
Hashtag #WieSiehtEinBehinderterMenschAus
Foto: Amelie Fehmer

Heidelberg (kobinet) Unter dem Hashtag #WieSiehtEinBehinderterMenschAus zeigen sich behinderte Menschen kollektiv und selbstbestimmt auf den sozialen Medien.

Bei Null starten

Emoji Mundmaler - Bild einer Person mit Pinsel im Mund malt Inklusionskreis
Emoji Mundmaler
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Das Projekt „Starting from Zero“ (bei Null anfangen) ist ein kreatives Forschungsprojekt, das den Zugang von Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden mit Behinderungen zur Kultur während der COVID-19-Pandemie und darüber hinaus untersucht. Das Projekt wurde von Berlinklusion ins Leben und ist ein Versuch, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und einen Dialog über den aktuellen Stand und die Zukunft des Zugangs im Kulturbereich zu führen.

Umstrukturierung beim Martinsclub abgeschlossen

Logo des Martinsclub Bremen
Logo des Martinsclub Bremen
Foto: MC Bremen

BREMEN (kobinet) Bis in das Jahr 2009 agierte der Martinsclub in Bremen ausschließlich aus der Geschäftsstelle in der Neustadt heraus. Um vor Ort inklusive Angebote machen zu können ist dieser Behindertenhilfeträger jetzt in vielen Bremer Stadtteilen präsent. Das ist das Resultat einer internen Umstrukturierung des Clubs. Alte Strukturen wurden aufgebrochen, neue Aufgaben und Einsatzgebiete kamen hinzu. Jetzt wurde dieser Prozess zu einem feierlichen Abschluss gebracht.

Zu wessen Gunsten fällt die Außerklinische Intensivpflegerichtlinie aus?

IPReG-Briefkasten
IPReG-Briefkasten
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Am Freitag, den 19. November, wird das Plenum des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) über die Außerklinische Intensivpflegerichtlinie entscheiden. Auch Selbstvertretungsorganisationen und behinderte Aktivist*innen haben an der Verbesserung des bestehenden Entwurfes mitgewirkt. Wie geht es nun aus und zu wessen Gunsten fällt die Richtlinie am Ende aus? Das fragt sich u.a. die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und die LIGA Selbstvertretung.

Regierung lässt sich Zeit für Entscheidung über Impfpflicht

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Während sich die Situation für vulnerable Gruppen im Lichte der vierten Corona-Welle zusehends verschärft will sich die neue Bundesregierung wohl noch Zeit für eine Entscheidung über eine Impfpflicht beispielsweise in der Pflege lassen. Wie ntv berichtet will die Ampelkoalition über eine Impfpflicht in Pflegeheimen und anderen Einrichtungen mit Risikogruppen nach Auskunft der SPD „in den nächsten Wochen“ entscheiden.

Beobachtungen am Rande einer öffentlichen Foto-Ausstellung

Bild von der Fotoausstellung in der Kasseler Innenstadt
Bild von der Fotoausstellung in Kassel
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Über interessante Beobachtungen am Rande einer öffentlichen Foto-Ausstellung, die derzeit in der Kasseler Innenstadt und online gezeigt wird, berichtet Susanne Göbel im Rahmen des Projektes „Gute Nachrichten zur Inklusion“ des NETZWERK ARTIKEL 3 in einfacher Sprache.

Triage-Team entscheidet in Salzburg wer behandelt wird

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Salzburg, Österreich (kobinet) Was uns in Deutschland bald drohen kann, wenn wir die vierte Corona-Welle nicht schnell in den Griff bekommen, das kann man derzeit im österreichischen Bundesland Salzburg beobachten. Dort muss nun ein Triage-Team entscheidet, wer behandelt wird.

Forderung nach Impfpflicht für Pflege- und Gesundheitspersonal vom VdK NRW

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Angesichts der stark ansteigenden Infektionszahlen setzt sich der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen dafür ein, dass Ärztinnen und Ärzte sowie Pflege-, Gesundheits- und Betreuungskräfte nur noch dann mit besonders vulnerablen Gruppen arbeiten dürfen, wenn sie selber gegen das Coronavirus geimpft sind.

Notruf-App wieder verfügbar

Bild zeigt die nora Notruf App auf einem Smartphone
nora Notruf App
Foto: IM NRW / Bernd Thissen

DÜSSELDORF (kobinet) Die Notruf-App nora musste wegen einer zu großen Anzahl von Registrierungen Ende September.2021 aus den App-Stores entfernt werde. Seitdem war nora nur über den Support erhältlich. Auch von diesem Angebot haben viele Gebrauch gemacht und die App läuft seitdem ohne Zwischenfälle.

Barrierefreier Spielplatz eingeweiht

Mädchen im Rollstuhl beim Verzieren des geknüpften Bandes
Kinder beim Verzieren des geknüpften Bandes
Foto: Arnica Mühlendyck

ALTDORF (kobinet) Zwischen der Rummelsberger Kindertagesstätte „Haus der kleinen Talente“ und der Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT) am Wichernhaus in Altdorf ist bei einer kleinen Feier im Freien ein neuer und inklusiver Spielplatz eröffnet worden. Damit ist zugleich ein langes Projekt zu einem guten Abschluss gekommen.

Mensch zuerst sucht Unterstützungs-Person für Projekt zum selbstimmten Leben im Alter

Logo von Mensch zuerst
Logo von Mensch zuerst
Foto: Mensch zuerst

Kassel (kobinet) Der bundesweit aktive Verein von Menschen mit Lernschwierigkeiten Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland sucht ab 1. Januar 2022 eine neue Unterstützungs-Person für sein Projekt „Ich lebe selbstbestimmt auch im Alter“. Die Arbeitszeit beträgt 30 Stunden in der Woche. Bewerbungen können an Stefan Göthling an folgende E-Mail schickt werden: [email protected]

Änderung des Infektionsschutzgesetzes erste Bewährungsprobe

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Um die zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite geht es im ersten und wohl wichtigsten Tagesordnungspunkt, der am Donnerstag, den 18. November, auf der Tagesordnung des Plenums des Deutschen Bundestages steht. Diese geplanten Neuregelungen stellen sozusagen die erste größere Bewährungsprobe der noch in den Verhandlungen befindlichen möglichen Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP dar. Die Beschlüsse dürften gerade auch für behinderte Menschen, die von einer Infektion mit dem Coronavirus besonders betroffen wären, von großer Bedeutung sein.

Jennifer Sonntags Blick mit anderen Augen auf die digitale Barrierefreiheit

Porträt von Jennifer Sonntat
Jennifer Sonntag
Foto: Jennifer Sonntag

Leipzig (kobinet) „Mit anderen Augen – Jennifer Sonntag zum Thema digitale Barrierefreiheit“, so lautet der Titel eines aktuellen Beitrags von Jennifer Sonntag im mdr-Magazin Selbstbestimmt. „In ihrer TV-Kolumne spricht sie diesmal zum Thema digitale Barrierefreiheit. Sie zeigt anschaulich, was es braucht, damit blinde Menschen Internetseiten, Social Media-Kanäle oder PDF-Dokumente ungehindert nutzen können“, heißt es im Text zum Fernsehbeitrag von Jennifer Sonntag.

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband erweitert Audio-Angebot

Logo: DBSV
Grafik zeigt Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) baut sein Audio-Angebot aus und hat eine neue Podcast-Reihe mit dem Titel „Präsidiumsgespräch“ gestartet. Ab sofort wird in jeder Präsidiumssitzung ein Thema festgelegt und anschließend als Podcast umgesetzt. „Oft hören wir, dass die Menschen in unseren Landesvereinen sich nicht vorstellen können, was ‚die da in Berlin‘ eigentlich konkret tun“, erläutert DBSV-Präsident Klaus Hahn. „Mit dem neuen Audio-Format möchten wir die Arbeit der Präsidiumsmitglieder und der Geschäftsstelle greifbar machen.“

Schutzbedürftige warten verzweifelt auf Booster-Impfung

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf (kobinet) Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen kritisiert, dass die Schließung der Impfzentren Ende September ein schwerer politischer Fehler war. „Die Nachfrage nach Booster-Impfungen, die gerade besonders schutzbedürftige Personen vor dem Coronavirus schützen sollen, kann von den niedergelassenen Ärzten nicht ansatzweise befriedigt werden“, macht der Vorsitzende des VdK Nordrhein-Westfalen, Horst Vöge, deutlich.

Impfangebote müssen geeignet und barrierefrei zugänglich sein

Grafik, Spritze und Mensch und Serumflächschen
Impfen
Foto: pixabay

DÜSSELDORF (kobinet) Aus Sicht des Sozialverbandes Deutschland in Nordrhein-Westfalen muss die Landesregierung für geeignete und barrierefrei zugängliche Impfangebote sorgen. Der Sozialverband sieht den Landesgesundheitsminister in der Pflicht, die Organisation einer zügigen Impfauffrischung nicht allein den Kommunen zu überlassen. Die Landesregierung muss dafür sorgen, so der Sozialverband, dass alle zur Booster-Impfung aufgerufenen Menschen eine Möglichkeit erhalten, sich kurzfristig impfen zu lassen, ohne dabei lange warten und frieren zu müssen.

BIZEPS begrüßt Impfpflicht-Vorstoß des österreichischen Gesundheitsministers

Logo BIZEPS, Zentrum für Selbstbestimmtes Leben
Logo BIZEPS, Zentrum für Selbstbestimmtes Leben
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Das in Wien ansässige Zentrum für Selbstbestimmtes Leben BIZEPS unterstützt den Ansatz, gewisse Berufsgruppen, die in Bereichen mit vulnerablen Personengruppen arbeiten, mit einer bundesgesetzlichen Regelung in Österreich zu einer Impfung zu verpflichten.

Assistenz mit künstlicher Intelligenz in der Erprobung

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

BERLIN (kobinet) Seit dem Jahr 2019 ist die Bundesarbeitsgemeinschaft Berufsbildungswerke Partner im Projekt KI.ASSIST. Ziel dieses Projekts ist es, die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen mithilfe Künstlicher Intelligenz zu fördern. Jetzt können Auszubildende im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin, im Theodor-Schäfer Berufsbildungswerk Husum und im SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd diese durch künstliche Intelligenz gestützte Technologien erproben.

Inklusives Laufen läuft

Stephan Riedl und Irene Alberti beim Darmstädter Martinslauf
Stephan Riedl und Irene Alberti beim Darmstädter Martinslauf
Foto: Stephan Riedl (Selbstauslöser)

DARMSTADT (kobinet) Beim Inklusiven Laufen melden sich Stephan Riedl und Irene Alberti zu normalen Läufen an. Für den Lauf hatte sich Stephan Riedl verkleidet, um auf sich aufmerksam zu machen und schob Irene Alberti in ihrem Rollstuhl. Dabei half sie tatkräftig mit, vor allem bei Steigungen. Um generell die EUTB zu bewerben nahmen beide so Anfang November beim Martinslauf in Darmstadt teil.

Mit Volldampf in die Triage?

Porträt von Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Ein trauriger Tagesrekord bei den Neuinfektionen jagt derzeit den nächsten, die Zahl der intensivmedizinisch Behandelten steigt täglich, „verschiebbare“ Operationen werden zum Teil schon von einzelnen Kliniken derzeit nicht mehr durchgeführt und die Verlegungen von Corona-Patient*innen in andere, zum Teil weit entfernte Kliniken ist auch schon aufgrund der vollen Kliniken im Gange. In dieser Situation taucht die Diskussion um die Triage auch wieder an verschiedenen Ecken auf. Oder sind wir gar schon mittendrin in der Triage? Diese Frage beschäftigt in der vierten Welle der Corona-Pandemie nicht nur viele behinderte und ältere Menschen, sondern auch kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul.

Irmgard Badura als Sprecherin der LAG Inklusion der bayerischen Grünen gewählt

Sprecher*innen der LAG Inklusion der bayerischen Grünen
Sprecher*innen der LAG Inklusion der bayerischen Grünen
Foto: privat

Nürnberg (kobinet) Die ehemalige Landesbehindertenbeauftragte von Bayern Irmgard Badura wurde zusammen mit Constanze Kobell als Sprecherinnen der Landesarbeitsgemeinschaft Inklusion der GRÜNEN Bayern gewählt. Markus Scheuermann wurde als Kassier bestätigt. Lydia Bauer-Hechler und Bernhard Schuessler wurden Beisitzer*in, wie es in einem Facebookeintrag von Constanze Kobell vom Wochenende heißt.

27 Jahre Benachteiligungsverbot im Grundgesetz

Bild vom Grundgesetz
Grundgesetz
Foto: omp

Berlin (kobinet) „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ Dieser Satz steht nunmehr seit 27 Jahren im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Am 15. November 1994 ist das nach der Wiedervereinigung Deutschlands geänderte Grundgesetz in Kraft getreten. Behinderte Menschen hatten zuvor mit vielfältigen Aktivitäten für die Aufnahme behinderter Menschen in das im Grundgesetz formulierte Benachteiligungsverbot gekämpft und setzen sich heute noch dafür ein, dass dieses verfassungsmäßig vereinbarte Recht auch entsprechend umgesetzt wird.

Veranstaltungen zur Promotion mit Behinderung

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Nürnberg (kobinet) Immer mehr Akademiker*innen mit Behinderung/chronischer Erkrankung überlegen, eine Promotion zu beginnen. Aber der Mangel an akademischen Vorbildern bei Doktorand*innen mit Beeinträchtigung führt oft zu einer Verunsicherung: „Habe ich überhaupt das nötige Know-how?“, und „(wie) bin ich mit meiner Behinderung den Promotionsanforderungen gewachsen?“ Das iXNet-Projekt, eine digitale Beratungs- und Vernetzungsplattform, widmet sich der Zielgruppe von Akademiker*innen mit Behinderungen und unterstützt deren berufliches Fortkommen. Nun hat es auch für Promotionsinteressierte und -erfahrene sowie beratende Expert*innen zwei digitale „Get-Together“-Veranstaltungen im Oktober und November 2021 durchgeführt.

27. Bremer Behindertenparlament am 3. Dezember in der Bremischen Bürgerschaft

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bremen (kobinet) Das 27. Bremer Behindertenparlament findet am 3. Dezember von 10:00 bis 14.00 Uhr in der Bremischen Bürgerschaft statt. Dies teilt Gerald Wagner vom Arbeitskreis Bremer Protest mit. Unter dem Titel „Selbstbestimmung und Teilhabe – jetzt erst recht!“ werden dabei Beschlussvorlagen und Forderungen behinderter Menschen diskutiert, beschlossen und an die zuständigen Verwaltungen und politischen Gremien weitergeleitet.

Diabetes muss nicht an die Nieren gehen

Foto zeigt Deckblatt von zwei Blutzuckerüässen
Um Blutzuckerwerte im Blick zu behalten, sind Blutzuckerpässe hilfreich.
Foto: KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation

NEU-ISENBURG (kobinet) Heute ist Weltdiabetestag – zum 30. Mal. Nach Informationen der Deutschen Diabetes Gesellschaft haben in Deutschland mehr als sieben Millionen Menschen Diabetes. Nach einer allgemeinen Schätzungen sind darunter etwa 1,3 Millionen Menschen, die von der Erkrankung nicht wissen. Unbehandelt führt Diabetes mellitus häufig zu schwerwiegenden Komplikationen für Nieren, Augen, Nerven und das Herz-Kreislauf-System.

Fast 13.000 arbeitslose Schwerbehinderte mehr als vor der Pandemie

Symbol Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: ht

Nürnberg (kobinet) Im Oktober 2021 ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen zwar im Vergleich zum Vormonat um über 3.000 auf nunmehr 166.405 Personen zurückgegangen. Der Vergleich zum Oktober 2019, also vor dem Beginn der Corona-Pandemie, zeigt aber den Handlungsbedarf deutlich auf. Im Oktober 2019 waren der Bundesagentur für Arbeit zufolge mit 153.590 fast 13.000 arbeitslos gemeldete schwerbehinderte Menschen weniger gemeldet.

Vier Unternehmen mit Inklusionspreis für die Wirtschaft ausgezeichnet

Logo: Inklusionspreis für die Wirtschaft 2021
Logo: Inklusionspreis für die Wirtschaft 2021
Foto: Inklusionspreis für die Wirtschaft

Berlin (kobinet) Mit dem Inklusionspreis für die Wirtschaft 2021 wurden heute im Rahmen einer Online-Veranstaltung vier Unternehmen ausgezeichnet. Gewonnen haben die Deutsche Post DHL, die Ford-Werke, der DokuService Knoll und die Goldbrötchen Bäckerei Ralf Jahnsmüller.

Rollstuhlbasketball-Wochenende in Köln-Mühlheim

Sportler beim Rollstuhlbasketball
Spannende Spiel in der Rollstuhlbasektball-Budnesliga
Foto: Gero Müller-Laschet

KÖLN (kobinet) Für die Freunde des Rollstuhlbasketballs wird es am kommenden Wochenende in der Sporthalle am Bergischen Ring voll – die Mannschaft der RBBL2 trifft gegen die zweite Mannschaft des RSV Lahn-Dill und die Jungdelfine aus Trier treffen auf die Rookies.

Kein gleichberechtigter Zugang zur Justiz

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Menschen mit Behinderungen begegnen in Rechtsverfahren vielen Barrieren, die sie am gleichberechtigten Zugang zur Justiz hindern. Darauf verweist das Deutsche Institut für Menschenrechte. Dabei rügt das Institut die fehlende bauliche Barrierefreiheit von Gerichten und Polizeistationen sowie den Mangel an Informationen in barrierefreien Formaten oder bevormundende Einstellungen, welche die Fähigkeit von Menschen mit Behinderungen zur Teilnahme an der Rechtspflege in Frage stellen.

Allgemeine Bemerkungen zum selbstbestimmten Leben und Inklusion in die Gesellschaft

UN-Flagge mit Text Behindertenrechtskonvention im Hintergrund
UN-Flagge mit Konvention
Foto: BIZEPS

Berlin (kobinet) „Menschen mit Behinderungen haben das gleiche Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und Inklusion in die Gemeinschaft wie Menschen ohne Behinderungen. Artikel 19 der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) betont ihr Wunsch- und Wahlrecht im Hinblick auf die Frage wie, wo und mit wem sie leben möchten. Menschen mit Behinderungen dürfen nicht gezwungen sein, in einer bestimmten Wohnform zu leben, um Unterstützung zu erhalten. Öffentliche Einrichtungen müssen barrierefrei gestaltet sein, damit alle Bürger_innen gleichberechtigten Zugang haben.“ Darauf und auf die mittlerweile vorliegende deutsche Übersetzung der Allgemeinen Bemerkungen zu Artikel 19 des UN-Fachausschusses weist die Monitoringstelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte hin.

Sara Minkara neue US-Sonderberaterin für internationale Behindertenrechte

Sara Minkara
Sara Minkara
Foto: Sara Minkara

Washington, D.C. / USA (kobinet) Wie US-amerikanische Medien und das Weiße Haus berichten wurde die sehbehinderte Sara Minkara zur neuen US-Sonderberaterin für internationale Rechte von Menschen mit Behinderungen ernannt. Nachdem diese Position während der Präsidentschaft von Donald Trump nicht besetzt war, tritt sie damit die Nachfolge der von Barack Obama geschaffenen Position an, die zuvor von der renomierten Behindertenrechtlerin Judith Heumann besetzt war, wie Katharina Müllebner im österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS berichtet.

Rente hin zu einer Erwerbstätigenversicherung entwickeln

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Um die gesetzliche Rentenversicherung für die Zukunft fit zu machen, fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) die Weiterentwicklung hin zu einer Erwerbstätigenversicherung. Nur auf diese Weise könnte aus Sicht des Verbandes die gesetzliche Rentenversicherung auf der Beitragsseite auf breitere Füße gestellt werden und den Eintritt der sogenannten Baby-Boomer-Generation in die Rente finanziell abfedern werden.

Studie zu Gewaltschutzstrukturen veröffentlicht

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Das Institut für empirische Soziologie hat im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales eine Studie zu Gewaltschutzstrukturen für Menschen mit Behinderungen in Deutschland durchgeführt. Der Abschlussbericht enthält eine Bestandsaufnahme der aktuellen Gewaltschutzsituation in Wohneinrichtungen und Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation, Zudem werden Handlungsfelder sowie Lücken im Gewaltschutz aufgezeigt. Aus der Einschätzung heraus wurden zwölf Handlungsempfehlungen für eine wirksame und Ebenen übergreifende Gewaltschutzstrategie für Menschen mit Behinderungen entwickelt.