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Oberlinhaus setzt Expertenkommission ein

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Foto: Susanne Göbel

Potsdam (kobinet) Nach den Tötungsdelikten im Thusnelda-von-Saldern-Haus beruft das Oberlinhaus eine hochrangige Expertenkommission. Diese Kommission soll einen Analyseprozess anstoßen und grundsätzliche Standards in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen untersuchen, wie es auf der Internetseite der Oberlin-Schule heißt.

"Wir sind im Zusammenhang mit der Tat und mit dem Gerichtsprozess mit grundsätzlichen Fragen und Problemen innerhalb der Eingliederungshilfe konfrontiert worden, die wir allein nicht lösen können“, so Dr. Matthias Fichtmüller, Theologischer Vorstand im Oberlinhaus. Tatsächlich habe das Oberlinhaus die geforderten Rahmenbedingungen stets erbracht – was auch von unabhängigen Aufsichtsgremien bescheinigt worden sei. "Trotzdem muss sich etwas ändern – nicht nur im Oberlinhaus, sondern im gesamten System der Eingliederungshilfe, für das das Oberlinhaus beispielhaft steht“, so Dr. Fichtmüller weiter. Der Gerichtsprozess habe Fragen berührt, die insbesondere auch in der Corona-Pandemie dringend beantwortet werden müssten: Wie können die Arbeitsbedingungen in der Assistenz von Menschen mit Behinderung verbessert werden? Welche Strategien werden entwickelt, um das Berufsbild des Heilerziehungspflegers aufzuwerten und dem Fachkräftemangel zu begegnen?

Die Mitglieder der Kommission sollen Anfang Februar benannt werden, darunter Fachleute mit bundesweitem Ruf aus den Bereichen Teilhabe und Inklusion, Pflege, Recht, Management und Politik, wie es auf der Internetseite der Oberlin Schule heißt.

Link zur Information der Oberlin Schule

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