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Entsetzen über Triage-Schreiben in Tuttlingen

Plakat: Entsetzen pur! Triage in Tuttlingen von AbilityWatch
Plakat: Entsetzen pur! Triage in Tuttlingen von AbilityWatch
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Mit blankem Entsetzen hat das Aktionsbündnis AbilityWatch das Schreiben des Tuttlinger Kreis-Klinikums und des Landratsamts in Tuttlingen an Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe zur Kenntnis genommen. In diesem werden die Betreiber nach Informationen von AbiltyWatch unverblümt dazu aufgefordert, dafür zu sorgen, dass alte, behinderte oder erkrankte Personen im Falle einer Corona-Infektion nicht mehr behandelt werden. Wie befürchtet werde nun die Triage in den nicht-klinischen Bereich verlagert und bestimmte Personengruppen zum Wohle der Gesamtbevölkerung geopfert, so die Kritik von AbilityWatch.

Link zu weiteren Infos zum Schreiben aus Tuttlingen und der Kritik von AbilityWatch

Zu den Vorgängen in Tuttlingen hat AbilityWatch ein Kurzvideo mit Statements verschiedener Akteur*innen erstellt.

Link zum Kurzvideo

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Video zum Thema Triage von AbilityWatch

"Es ist längst an der Zeit, dass das Bundesverfassungsgericht den moralischen Kompass der Gesellschaft wieder einnordet. Bereits vor anderthalb Jahren haben mehrere Beschwerdeführer mit Unterstützung von AbilityWatch in Karlsruhe Verfassungsbeschwerde eingelegt. Ziel der Beschwerde ist es, den Gesetzgeber dazu zu bringen, Diskriminierung aufgrund von Merkmalen wie Alter, Behinderung, Geschlecht, Herkunft, usw. auszuschließen. Eine Entscheidung steht aus", heißt es im Bericht von AbilityWatch.

Im Rahmen einer Online-Veranstaltung mit dem Titel "Triage-Situationen diskriminierungsfrei gestalten", greift der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, Arne Frankenstein, die aktuellen Entwicklungen am Montag, den 17. Januar 2022 von 14:00 bis 16:15 Uhr auf.

Link zur Veranstaltungsankündigung

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/scmx257