Foto: Hubertus Thomasius
Staufen (kobinet) Ich fahre fort mit meinen Ausführungen zu Ralph Milewskis grundsätzlichem Nachdenken, über den die Zeiten und die Systeme überdauernden Ableismus und das ihn leitende Menschenbild. Ergebnis meiner vorangehenden Überlegungen war, dass die ideengeschichtlich auf Kants Aufklärungsphilosophie zurückgehende universalistische Moral es bis heute nicht vermocht hat, das ableistische Menschenbild Schachmatt oder außer Kraft zu setzen. Gerade in unserer neoliberalen Gegenwart scheinen die sozioökonomischen Strukturen und die sich aus ihnen ergebenden prägenden Orientierungen und Verhaltensmuster das ableistische Menschenbild erneut zu plausibilisieren und zu einem handlungsleitenden Schema „abzudaten“. – Was also tun?




