MÜNCHEN (kobinet)
In der Ukraine gibt es viele gefährliche Dinge im Boden.
Das sind zum Beispiel Land-Minen.
Land-Minen sind Bomben im Boden.
Es gibt auch Blind-Gänger.
Blind-Gänger sind Bomben, die nicht explodiert sind.
Diese Dinge sind sehr gefährlich für Menschen.
Eine Hilfs-Organisation hat das untersucht.
Eine Hilfs-Organisation hilft Menschen in Not.
Die Organisation gibt zum Beispiel Essen oder Medizin.
Die Organisation heißt: Handicap International.
Die Abkürzung ist: HI.
HI hat heraus-gefunden:
Ein Viertel von der Ukraine ist gefährlich.
Gefährlich bedeutet: Jemandem kann etwas Schlimmes passieren.
Das sind 138.503 Quadrat-Kilometer Land.
Ein Quadrat-Kilometer ist eine Fläche.
Die Fläche ist 1 Kilometer lang und 1 Kilometer breit.
Und 14.000 Quadrat-Kilometer Wasser.
Die Bomben und Minen sind gefährlich für:
Menschen, die dort wohnen
Helfer und Helferinnen
Menschen, die zurück-kommen wollen
Die Minen machen viele Probleme.
Bauern können ihre Felder nicht nutzen.
Die Menschen können nicht arbeiten.
Viele Menschen werden noch ärmer.
Die Menschen brauchen mehr Hilfe.
HI hilft den Menschen in der Ukraine.
HI erklärt den Menschen die Gefahren.
Seit 2022 hat HI schon 230.000 Menschen geholfen.
Besonders Kinder bekommen Informationen.
Und Menschen, die nah an der Front wohnen.
Die Front ist die Vorder-Seite von etwas.
Hier bedeutet das: Wo die Kämpfe statt-finden.
HI zeigt den Menschen:
Wie Minen aus-sehen
Wie Bomben aus-sehen
Was man machen soll, wenn man etwas findet
Wie man verletzte Menschen rettet
HI macht auch Plakate mit Warnungen.
Plakate sind große Blätter aus Papier.
Auf den Blättern stehen Infos oder Bilder.
Im Radio gibt es auch Warnungen.
So wissen die Menschen: Hier ist es gefährlich.
Die Gefahren bleiben noch viele Jahre.
Auch Kinder und Enkel werden gefährdet sein.
Gefährdet bedeutet: Ihnen kann etwas Schlimmes passieren.
Sie sind in Gefahr.
Man weiß erst nach dem Krieg genau:
Wie viele Minen und Bomben gibt es?

Foto: Pixabay/geraldsimon00
MÜNCHEN (kobinet) Nach einer Studie der humanitären Hilfsorganisation Handicap International (HI) ist etwa ein Viertel des ukrainischen Territoriums potenziell durch Landminen, Streumunition und andere explosive Kriegsreste kontaminiert. Die Minen und Blindgänger gefährden die Zivilbevölkerung, die Arbeit der Hilfskräfte und die Rückkehr von Vertriebenen. HI hat bisher 230.000 Menschen über die Gefahren von Blindgängern aufgeklärt.
Die Ukraine ist heute eines der am stärksten betroffenen Länder der Welt. „Wie in unserer Studie von Juni 2025 festgestellt wurde, ist etwa ein Viertel des ukrainischen Territoriums – 138.503 km² Land und 14.000 km² Wasser – potenziell durch Landminen, Streumunition und andere explosive Kriegsreste verseucht. Die Kontamination behindert die landwirtschaftliche Produktion, erschwert den Wiederaufbau und schränkt den Zugang zu humanitärer Hilfe ein. Ganze Gemeinden haben den Zugang zu lebenswichtigen Flächen für Ackerbau und Weidewirtschaft verloren, wodurch ländliche Haushalte in noch größere Armut getrieben werden und stärker auf Hilfe angewiesen sind“, sagt Dr. Eva Maria Fischer, Leiterin der politischen Abteilung Handicap International Deutschland.
Generationen werden von den Folgen der explosiven Kriegsreste bedroht sein. Das genaue Ausmaß kann jedoch erst nach Ende der Kampfhandlungen ermittelt werden. Um die Gefahr durch Blindgänger zu verringern, schult Handicap International in der Ukraine die Zivilbevölkerung. Seit 2022 haben die Expertinnen und Experten von Handicap International 230.000 Menschen über die Risiken aufgeklärt, darunter vor allem Menschen in Frontnähe und Kinder. Zudem wurden humanitäre Hilfskräfte informiert. HI-Teams zeigen den Menschen, wie sie verschiedene Sprengfallen, Minen und Munitionsreste erkennen, was sie bei einem Fund machen sollen und auch, wie sie Verletzte sicher evakuieren können. Darüber hinaus werden Plakate verteilt und über das Radio gewarnt.

Foto: Pixabay/geraldsimon00
MÜNCHEN (kobinet) Nach einer Studie der humanitären Hilfsorganisation Handicap International (HI) ist etwa ein Viertel des ukrainischen Territoriums potenziell durch Landminen, Streumunition und andere explosive Kriegsreste kontaminiert. Die Minen und Blindgänger gefährden die Zivilbevölkerung, die Arbeit der Hilfskräfte und die Rückkehr von Vertriebenen. HI hat bisher 230.000 Menschen über die Gefahren von Blindgängern aufgeklärt.
Die Ukraine ist heute eines der am stärksten betroffenen Länder der Welt. „Wie in unserer Studie von Juni 2025 festgestellt wurde, ist etwa ein Viertel des ukrainischen Territoriums – 138.503 km² Land und 14.000 km² Wasser – potenziell durch Landminen, Streumunition und andere explosive Kriegsreste verseucht. Die Kontamination behindert die landwirtschaftliche Produktion, erschwert den Wiederaufbau und schränkt den Zugang zu humanitärer Hilfe ein. Ganze Gemeinden haben den Zugang zu lebenswichtigen Flächen für Ackerbau und Weidewirtschaft verloren, wodurch ländliche Haushalte in noch größere Armut getrieben werden und stärker auf Hilfe angewiesen sind“, sagt Dr. Eva Maria Fischer, Leiterin der politischen Abteilung Handicap International Deutschland.
Generationen werden von den Folgen der explosiven Kriegsreste bedroht sein. Das genaue Ausmaß kann jedoch erst nach Ende der Kampfhandlungen ermittelt werden. Um die Gefahr durch Blindgänger zu verringern, schult Handicap International in der Ukraine die Zivilbevölkerung. Seit 2022 haben die Expertinnen und Experten von Handicap International 230.000 Menschen über die Risiken aufgeklärt, darunter vor allem Menschen in Frontnähe und Kinder. Zudem wurden humanitäre Hilfskräfte informiert. HI-Teams zeigen den Menschen, wie sie verschiedene Sprengfallen, Minen und Munitionsreste erkennen, was sie bei einem Fund machen sollen und auch, wie sie Verletzte sicher evakuieren können. Darüber hinaus werden Plakate verteilt und über das Radio gewarnt.




