Bonn (kobinet)
Am 22. Februar ist ein besonderer Tag.
Der Tag heißt: Behaupte-dich-gegen-Mobbing-Tag.
An diesem Tag gibt es eine neue Studie.
Eine Studie ist eine Untersuchung.
Forscher wollen etwas heraus-finden.
Sie stellen Fragen und schauen sich die Ergebnisse an.
Die Studie ist von der Aktion Mensch.
In der Studie geht es um Mobbing.
Mobbing bedeutet: Jemand wird absichtlich verletzt durch gemeine Worte.
Das passiert immer wieder.
Was steht in der Studie?
Die Studie hat junge Menschen befragt.
61 von 100 jungen Menschen haben Mobbing gesehen.
Das bedeutet: Mehr als die Hälfte kennt Mobbing.
Die meisten haben Mobbing in der Schule gesehen.
88 von 100 Menschen sagen das.
Warum ist die Schule wichtig?
Die Schule soll ein guter Ort sein.
Dort sollen sich Kinder sicher fühlen.
Aber oft passiert dort Mobbing.
Das ist ein großes Problem.
Christina Marx arbeitet bei der Aktion Mensch.
Sie sagt: Menschen die Mobbing sehen sind wichtig.
Diese Menschen können helfen.
Sie können etwas gegen Mobbing tun.
Wo passiert Mobbing noch?
Mobbing passiert auch im Internet.
Das nennt man: Cyber-Mobbing.
Das bedeutet: Jemand wird im Internet gemein behandelt.
Die Person bekommt böse Nachrichten.
Oder die Person wird aus-gelacht.
48 von 100 Menschen haben das gesehen.
Oft machen Mit-Schüler das Mobbing.
Mit-Schüler sind andere Kinder in deiner Klasse.
Sie lernen zusammen mit dir.
Manchmal auch Freunde.
Es gibt verschiedene Arten von Mobbing:
Warum schweigen viele Menschen?
71 von 100 Menschen reden nicht über Mobbing.
Sie haben Mobbing gesehen.
Aber sie sagen nichts dazu.
Die Gründe sind verschieden:
Ein Verräter ist eine Person.
Die Person sagt ein Geheimnis weiter.
Die Person macht das Vertrauen kaputt.
Was macht die Aktion Mensch?
Die Aktion Mensch hilft seit 20 Jahren.
Sie unterstützt junge Menschen.
Die jungen Menschen lernen: Du kannst über Mobbing reden.
Du kannst anderen Menschen helfen.
Auch Erwachsene müssen helfen.
Das sind zum Beispiel Eltern oder Lehrer.
Sie müssen gut hin-schauen.
Sie müssen gegen Mobbing kämpfen.
Mehr Infos zur Studie
Die Studie heißt: Mobbing von Jugendlichen.
Fast jeder 2. junge Mensch erlebt Mobbing.
80 von 100 Menschen reden nicht darüber.
Für die Studie wurden 2.170 junge Menschen befragt.
Sie sind zwischen 14 und 21 Jahre alt.
Manche haben eine Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Manche haben keine Behinderung.
Die Studie kann man hier lesen:
Die Kampagne der Aktion Mensch
Die Kampagne heißt: Sagt-nicht-nichts.
Eine Kampagne ist eine geplante Aktion.
Viele Menschen arbeiten zusammen.
Sie haben ein gemeinsames Ziel.
Das bedeutet: Redet über Mobbing.
Schweigt nicht.
Helft anderen Menschen.
Die Aktion Mensch gibt 5 Millionen Euro.
Damit werden Projekte bezahlt.
Ein Projekt ist eine Aufgabe.
Die Aufgabe hat ein bestimmtes Ziel.
Die Projekte helfen jungen Menschen.
Sie lernen: Was kann ich gegen Mobbing tun?
Mehr Infos zur Kampagne gibt es hier:

Foto: Aktion Mensch
Bonn (kobinet) Anlässlich des "Behaupte‑Dich‑Gegen‑Mobbing‑Tages" am 22. Februar veröffentlicht die Aktion Mensch ihre Studie zu Mobbingerfahrungen junger Menschen. Neben der Opferperspektive rückt die Studie auch die konkreten Erfahrungen von Zeug*innen in den Fokus. Gerade sie können als Außenstehende maßgeblich dazu beitragen, Mobbing zu beenden, indem sie das Gesehene ansprechen und nicht schweigen. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen nach Informationen der Aktion Mensch die Relevanz dieser Perspektive: 61 Prozent der Jugendlichen in Deutschland haben bereits Mobbingsituationen beobachtet. Der mit 88 Prozent am häufigsten genannte Ort, an dem Jugendliche Mobbing miterleben, ist die Schule.
Schule als zentraler Schauplatz
Somit wird ausgerechnet der Lebensraum, in dem Kinder und Jugendliche Sicherheit, Gemeinschaft und persönliche Entwicklung erfahren sollen, für viele zum Schauplatz belastender Erfahrungen „Zeug*innen von Mobbing sind entscheidend für ein respektvolles Miteinander: Ihr Eingreifen kann Betroffene entlasten und ein starkes Zeichen gegen Ausgrenzung setzen“, kommentiert Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch, die Befragungsergebnisse. „Umso wichtiger ist es daher, dass Schulen zu Orten werden, die Jugendliche ermutigen, ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen – dazu gehört auch, sich klar gegen Mobbing zu positionieren.“
Mobbing meist im direkten sozialen Umfeld
Die Ergebnisse verdeutlichen zudem, dass Mobbing dort stattfindet, wo sich junge Menschen im Alltag regelmäßig aufhalten – neben der Schule sind dies häufig auch die Sozialen Medien. So geben 48 Prozent der Zeug*innen an, Cybermobbing bereits beobachtet zu haben. Besonders auffällig: Drei Viertel der Zeug*innen nennen Mitschüler*innen als Täter*innen (75 Prozent), ein weiteres Viertel gar die eigenen Freund*innen (25 Prozent). Dies zeigt, wie eng Mobbing oft mit den sozialen Beziehungen junger Menschen verknüpft ist. Im Hinblick auf die beobachteten Formen von Mobbing berichten 71 Prozent der Zeug*innen von sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung, 67 Prozent von verbalem Mobbing und sogar 61 Prozent von körperlichen Übergriffen.
Viele Jugendliche behalten ihre Beobachtungen für sich
71 Prozent der Jugendlichen, die Mobbing beobachtet haben, sprechen jedoch nur selten oder nie über ihre Erfahrungen. Die am häufigsten genannten Gründe für ihr Schweigen sind, dass sie glaubten, ihr Eingreifen würde ohnehin nichts bewirken, sie kein großes Thema daraus machen wollten oder befürchteten, als Verräter*innen dazustehen. „Deshalb unterstützen wir als Aktion Mensch seit 20 Jahren Projekte, die Jugendliche mit und ohne Behinderung stärken und sie ermutigen, über das zu sprechen, was sie erleben“, sagt Christina Marx. „Zeug*innen und ihrem Umfeld kann eine aktive Rolle zukommen: Sie können Betroffene unterstützen und helfen, Mobbing frühzeitig zu stoppen. Gleichzeitig sind Eltern, Lehrkräfte und andere Erwachsene gefordert, aufmerksam hinzusehen und Ausgrenzung konsequent entgegenzuwirken.“
Hintergrund:
Die Studie „Mobbing von Jugendlichen“ belegt, dass fast jede*r zweite Jugendliche in Deutschland von Mobbing betroffen ist und knapp 80 Prozent der Jugendlichen, die gemobbt werden, nur selten oder gar nicht über ihre Erfahrungen sprechen. Bei der Studie handelt es sich um eine von der Aktion Mensch gemeinsam mit (r)evolution GmbH durchgeführte repräsentative Online-Befragung von 2.170 Jugendlichen mit und ohne Behinderung zwischen 14 und 21 Jahren zum Thema Mobbing. Die Daten wurden im Zeitraum vom 18. bis 28. August 2025 erhoben. Die Studie steht zum Download bereit: www.aktion-mensch.de/mobbing-studie.
Mit ihrer aktuellen Kampagne #SagtNichtNichts gegen Mobbing und Ausgrenzung möchte die Aktion Mensch Schweigen brechen und junge Menschen sowie ihr Umfeld zum Handeln bewegen. Begleitend läuft aktuell noch die Förderaktion „Zeichen setzen! Für mehr Respekt und Vielfalt“. Mit einem Fördervolumen von fünf Millionen Euro werden Projekte unterstützt, die Jugendliche im Umgang mit Mobbing stärken.
Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter: www.aktion-mensch.de/mobbing.

Foto: Aktion Mensch
Bonn (kobinet) Anlässlich des "Behaupte‑Dich‑Gegen‑Mobbing‑Tages" am 22. Februar veröffentlicht die Aktion Mensch ihre Studie zu Mobbingerfahrungen junger Menschen. Neben der Opferperspektive rückt die Studie auch die konkreten Erfahrungen von Zeug*innen in den Fokus. Gerade sie können als Außenstehende maßgeblich dazu beitragen, Mobbing zu beenden, indem sie das Gesehene ansprechen und nicht schweigen. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen nach Informationen der Aktion Mensch die Relevanz dieser Perspektive: 61 Prozent der Jugendlichen in Deutschland haben bereits Mobbingsituationen beobachtet. Der mit 88 Prozent am häufigsten genannte Ort, an dem Jugendliche Mobbing miterleben, ist die Schule.
Schule als zentraler Schauplatz
Somit wird ausgerechnet der Lebensraum, in dem Kinder und Jugendliche Sicherheit, Gemeinschaft und persönliche Entwicklung erfahren sollen, für viele zum Schauplatz belastender Erfahrungen „Zeug*innen von Mobbing sind entscheidend für ein respektvolles Miteinander: Ihr Eingreifen kann Betroffene entlasten und ein starkes Zeichen gegen Ausgrenzung setzen“, kommentiert Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch, die Befragungsergebnisse. „Umso wichtiger ist es daher, dass Schulen zu Orten werden, die Jugendliche ermutigen, ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen – dazu gehört auch, sich klar gegen Mobbing zu positionieren.“
Mobbing meist im direkten sozialen Umfeld
Die Ergebnisse verdeutlichen zudem, dass Mobbing dort stattfindet, wo sich junge Menschen im Alltag regelmäßig aufhalten – neben der Schule sind dies häufig auch die Sozialen Medien. So geben 48 Prozent der Zeug*innen an, Cybermobbing bereits beobachtet zu haben. Besonders auffällig: Drei Viertel der Zeug*innen nennen Mitschüler*innen als Täter*innen (75 Prozent), ein weiteres Viertel gar die eigenen Freund*innen (25 Prozent). Dies zeigt, wie eng Mobbing oft mit den sozialen Beziehungen junger Menschen verknüpft ist. Im Hinblick auf die beobachteten Formen von Mobbing berichten 71 Prozent der Zeug*innen von sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung, 67 Prozent von verbalem Mobbing und sogar 61 Prozent von körperlichen Übergriffen.
Viele Jugendliche behalten ihre Beobachtungen für sich
71 Prozent der Jugendlichen, die Mobbing beobachtet haben, sprechen jedoch nur selten oder nie über ihre Erfahrungen. Die am häufigsten genannten Gründe für ihr Schweigen sind, dass sie glaubten, ihr Eingreifen würde ohnehin nichts bewirken, sie kein großes Thema daraus machen wollten oder befürchteten, als Verräter*innen dazustehen. „Deshalb unterstützen wir als Aktion Mensch seit 20 Jahren Projekte, die Jugendliche mit und ohne Behinderung stärken und sie ermutigen, über das zu sprechen, was sie erleben“, sagt Christina Marx. „Zeug*innen und ihrem Umfeld kann eine aktive Rolle zukommen: Sie können Betroffene unterstützen und helfen, Mobbing frühzeitig zu stoppen. Gleichzeitig sind Eltern, Lehrkräfte und andere Erwachsene gefordert, aufmerksam hinzusehen und Ausgrenzung konsequent entgegenzuwirken.“
Hintergrund:
Die Studie „Mobbing von Jugendlichen“ belegt, dass fast jede*r zweite Jugendliche in Deutschland von Mobbing betroffen ist und knapp 80 Prozent der Jugendlichen, die gemobbt werden, nur selten oder gar nicht über ihre Erfahrungen sprechen. Bei der Studie handelt es sich um eine von der Aktion Mensch gemeinsam mit (r)evolution GmbH durchgeführte repräsentative Online-Befragung von 2.170 Jugendlichen mit und ohne Behinderung zwischen 14 und 21 Jahren zum Thema Mobbing. Die Daten wurden im Zeitraum vom 18. bis 28. August 2025 erhoben. Die Studie steht zum Download bereit: www.aktion-mensch.de/mobbing-studie.
Mit ihrer aktuellen Kampagne #SagtNichtNichts gegen Mobbing und Ausgrenzung möchte die Aktion Mensch Schweigen brechen und junge Menschen sowie ihr Umfeld zum Handeln bewegen. Begleitend läuft aktuell noch die Förderaktion „Zeichen setzen! Für mehr Respekt und Vielfalt“. Mit einem Fördervolumen von fünf Millionen Euro werden Projekte unterstützt, die Jugendliche im Umgang mit Mobbing stärken.
Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter: www.aktion-mensch.de/mobbing.





Vielleicht sollten das die Leute lesen, die bei der Aktion Mensch das Sagen haben. Fragen Sie einfach mal ein paar der Leute, die dasUnternehmen in den letzten Jarhen verlassen haben. Es reicht aber auch, die Bewertungen auf Kununu zu lesen, das sagt alles.