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Forschung – Haltung – Aktivismus: Inklusionsforschung zwischen Bildungsutopie und Systemkonformität

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen Arne Frankenstein sprach am 19. Februar 2026 auf der 39. Inklusionsforschungstagung, einem europaweiten Kongress der Inklusionsforschung, der vom 18. bis 20. Februar 2026 in Bremen stattfand. Er wandte sich hierbei direkt an die Wissenschaftler:innen: "Wir brauchen gerade jetzt Forschung, die auf normativer Grundlage weiter konkretisiert, wie eine Schule für alle unter den gegenwärtigen Bedingungen aussehen sollte. Gerade an der Universität Bremen weiß man, dass die methodischen Konzepte seit den 1980er Jahren bestehen. Sie konzeptionell in die Zukunft zu führen, um die menschenrechtlichen Vorgaben umzusetzen, hierzu erwarte ich einen Beitrag der Inklusionsforschung."

Danach wandte sich Arne Frankenstein in Gegenwart des Bremer Bildungssenators Mark Rackles an die Politik und Verwaltung. Gegen Widerstände auf Grundlage fachlicher Überzeugungen für echte Transformationen einzustehen, das wiederum erwarte der Beauftragte von Politik und Verwaltung. Dies könne nur erreicht werden, wenn das Ziel einer Einheitsschule im Rahmen eines Entwicklungsplans verfolgt werde. „Inklusion ist nicht Hemmschuh, sondern Schlüssel zu mehr Bildungsqualität.“ Im Anschluss begeisterte Janne Schmidmann das Publikum mit einem fulminanten Vortrag zur Notwendigkeit inklusiver Haltung, heißt es auf der Internetseite des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen.

Link zu weiteren Infos zur Veranstaltung: https://ifo2026.uni-bremen.de/

Link zum Fernsehinterview mit Janne Schmidmann: https://www.butenunbinnen.de/videos/sendungen/butenunbinnen-9878.html

Link zu einem Radio-Beitrag:

https://www.butenunbinnen.de/audios/inklusion-jahrestagung-bremen-100.html