NANNOVER (kobinet)
Es gab eine Befragung von vielen Menschen in Niedersachsen.
Eine Befragung bedeutet: Menschen werden etwas gefragt.
Die Antworten werden aufgeschrieben.
Die Befragung hat die Firma Civey gemacht.
Der Auftrag kam vom Sozial-Verband Deutschland.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Die Gruppe hilft anderen Menschen bei Problemen.
Die Abkürzung ist: SoVD.
Das Ergebnis: Viele Menschen haben Angst.
Sie haben Angst vor sozialem Abstieg.
Sozialer Abstieg bedeutet: Eine Person hat weniger Geld als früher.
Die Person lebt schlechter als vorher.
Man hat weniger Geld als vorher.
Man kann weniger machen als vorher.
Der SoVD sagt jetzt: Die Landes-Politik muss schnell handeln.
Landes-Politik bedeutet: Die Regierung von einem Bundes-Land macht Regeln.
Diese Regeln gelten nur in diesem Bundes-Land.
Es braucht mehr bezahlbare Wohnungen.
Bezahlbare Wohnungen bedeutet: Die Miete für die Wohnung ist nicht zu teuer.
Menschen mit wenig Geld können die Miete zahlen.
Es braucht bessere Löhne für alle.
Die Menschen brauchen bessere Aussichten für die Zukunft.
Die Gründe für die Angst sind: Die Mieten steigen immer mehr.
Das Leben wird immer teurer.
Die Arbeits-Bedingungen sind oft schlecht.
Arbeits-Bedingungen bedeutet: Wie ist die Arbeit für die Menschen?
Zum Beispiel: Wie lange arbeiten sie?
Ist die Arbeit gut oder schwer?
Über 35 von 100 Menschen haben Angst.
Sie schauen mit Sorge auf das Jahr 2026.
Sie fürchten: Sie haben dann weniger Geld.
Sie können dann weniger am Leben teilnehmen.
Besonders diese Gruppen haben Angst: Junge Menschen.
Familien mit Kindern.
Arbeiter und Arbeiterinnen.
Dirk Swinke ist der Chef vom SoVD in Niedersachsen.
Er sagt: Diese Zahlen sind ein Alarm-Signal.
Ein Alarm-Signal bedeutet: Eine Warnung, dass etwas Wichtiges passiert.
Man muss schnell reagieren.
Die Landes-Politik muss jetzt reagieren.
Viele Menschen denken: Ihre Zukunft wird schlechter.
Sie zweifeln an den Entscheidungen der Politik.
Das ist ein großes Problem.
Herr Swinke sagt noch: Wir beraten jeden Tag viele Menschen.
Die Menschen sind verunsichert.
Sie finden die Politik oft ungerecht.
Der SoVD fordert: Die Landes-Regierung muss mehr tun.
Sie muss gegen Niedrig-Löhne kämpfen.
Niedrig-Löhne bedeutet: Menschen bekommen wenig Geld für ihre Arbeit.
Das Geld reicht oft nicht zum Leben.
Es braucht mehr Sozial-Wohnungen.
Sozial-Wohnungen sind Wohnungen für Menschen mit wenig Geld.
Der Staat hilft dabei, dass die Miete niedrig bleibt.
Der Bau muss schneller gehen.
Auch in den Städten und Gemeinden muss mehr passieren.
Es braucht gute Bus-Verbindungen.
Es braucht gute Bahn-Verbindungen.
Die Verbindungen müssen verlässlich sein.
Die medizinische Versorgung muss besser werden.
Medizinische Versorgung bedeutet: Hilfe von Ärzten und im Kranken-Haus.
Sie bekommen Medikamente und Behandlungen, wenn Sie krank sind.
Das bedeutet: mehr Ärzte in den Gemeinden.
Auch Bildung ist wichtig.
Und die Förderung von jungen Menschen.
Im September 2025 ist Kommunal-Wahl.
Kommunal-Wahl bedeutet: Wahl in Städten und Gemeinden.
Bis dahin muss sich etwas ändern.
Die Menschen müssen der Politik wieder vertrauen können.

Foto: Pixabay/anaterate
NANNOVER (kobinet) eine repräsentative Umfrage, die der Sozialverband Deutschland (SoVD) beim Meinungsforschungsinstitut Civey in Auftrag gegeben hat, zeigt, dass viele Menschen in Niedersachsen Angst vor einem sozialen Abstieg haben. Angesichts der Zahlen fordert der Verband von der Landespolitik schnelle Maßnahmen unter anderem in den Bereichen bezahlbarer Wohnraum und Bekämpfung von Niedriglöhnen, um den niedersächsischen Bürgern wieder bessere Zukunftsaussichten zu ermöglichen. Steigende Mieten, hohe Lebenshaltungskosten und schlechte Arbeitsbedingungen – all das führt bei den Menschen in Niedersachsen zu Zukunftsangst. Über 35 Prozent der Befragten der SoVD-Umfrage blickt mit Sorge auf das Jahr 2026 und fürchtet, weniger Geld zur Verfügung zu haben und weniger am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Besonders Jüngere, Familien und Arbeiterinnen sowie Arbeiter haben demnach Angst vor einem sozialen Abstieg.
„Diese Zahlen müssen ein Alarmsignal für die Landespolitik sein. Offenbar sind viele der Befragten der Meinung, dass sich ihre Zukunftsperspektiven verschlechtern und zweifeln politische Entscheidungen an“, betont Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen und ergänzt: „In unserem Beratungsalltag merken wir immer wieder, dass die Bürger*innen verunsichert sind und die derzeitigen politischen Maßnahmen als sozial ungerecht empfinden.“
Aus Sicht des größten Sozialverbands in Niedersachsen muss sich dies dringend ändern. „Wir brauchen gerade vor Ort mehr Unterstützung für die Menschen in Niedersachsen. Die Landesregierung muss endlich den Niedriglohnsektor nachhaltig bekämpfen und beim sozialen Wohnungsbau den Turbo anwerfen“, fordert Swinke. Aber auch in den Kommunen müsse mehr passieren, damit die Bürger*innen gut leben können. „Wir brauchen gute und verlässliche Bus- und Bahnverbindungen sowie eine bessere medizinische Versorgung in den Gemeinden. Auch die Bereiche Bildung und Jugend müssen ernster genommen werden“, sagt der Vorstandsvorsitzende. Gerade im Hinblick auf die Kommunalwahl im September dieses Jahres sei es wichtig, den Menschen wieder das Vertrauen in die Politik zurückzugeben.

Foto: Pixabay/anaterate
NANNOVER (kobinet) eine repräsentative Umfrage, die der Sozialverband Deutschland (SoVD) beim Meinungsforschungsinstitut Civey in Auftrag gegeben hat, zeigt, dass viele Menschen in Niedersachsen Angst vor einem sozialen Abstieg haben. Angesichts der Zahlen fordert der Verband von der Landespolitik schnelle Maßnahmen unter anderem in den Bereichen bezahlbarer Wohnraum und Bekämpfung von Niedriglöhnen, um den niedersächsischen Bürgern wieder bessere Zukunftsaussichten zu ermöglichen. Steigende Mieten, hohe Lebenshaltungskosten und schlechte Arbeitsbedingungen – all das führt bei den Menschen in Niedersachsen zu Zukunftsangst. Über 35 Prozent der Befragten der SoVD-Umfrage blickt mit Sorge auf das Jahr 2026 und fürchtet, weniger Geld zur Verfügung zu haben und weniger am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Besonders Jüngere, Familien und Arbeiterinnen sowie Arbeiter haben demnach Angst vor einem sozialen Abstieg.
„Diese Zahlen müssen ein Alarmsignal für die Landespolitik sein. Offenbar sind viele der Befragten der Meinung, dass sich ihre Zukunftsperspektiven verschlechtern und zweifeln politische Entscheidungen an“, betont Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen und ergänzt: „In unserem Beratungsalltag merken wir immer wieder, dass die Bürger*innen verunsichert sind und die derzeitigen politischen Maßnahmen als sozial ungerecht empfinden.“
Aus Sicht des größten Sozialverbands in Niedersachsen muss sich dies dringend ändern. „Wir brauchen gerade vor Ort mehr Unterstützung für die Menschen in Niedersachsen. Die Landesregierung muss endlich den Niedriglohnsektor nachhaltig bekämpfen und beim sozialen Wohnungsbau den Turbo anwerfen“, fordert Swinke. Aber auch in den Kommunen müsse mehr passieren, damit die Bürger*innen gut leben können. „Wir brauchen gute und verlässliche Bus- und Bahnverbindungen sowie eine bessere medizinische Versorgung in den Gemeinden. Auch die Bereiche Bildung und Jugend müssen ernster genommen werden“, sagt der Vorstandsvorsitzende. Gerade im Hinblick auf die Kommunalwahl im September dieses Jahres sei es wichtig, den Menschen wieder das Vertrauen in die Politik zurückzugeben.




