Frankfurt (kobinet)
In Hessen gibt es ein Bildungs-Ministerium.
Ein Ministerium ist eine Behörde.
Die Behörde kümmert sich um wichtige Aufgaben.
Das Bildungs-Ministerium kümmert sich um Schulen.
Das Ministerium hat etwas entschieden.
Es streicht Geld für Lehrer.
Die Lehrer arbeiten an Gesamt-Schulen.
Eine Gesamt-Schule ist eine Schule für alle Kinder.
Dort lernen Kinder mit verschiedenen Fähigkeiten zusammen.
Die Lehrer helfen Kindern beim Lernen.
Manche Kinder brauchen mehr Hilfe als andere.
Es gibt einen Verein in Hessen.
Der Verein heißt: Gemeinsam leben Hessen.
Der Verein sagt: Das ist schlecht.
Das Geld wird für wichtige Hilfen gebraucht.
Die Hilfen sind für Kinder mit Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Jetzt fallen viele Hilfen weg.
Was wird gestrichen
Die Gesamt-Schulen bekamen bisher extra Geld.
Mit dem Geld konnten sie Hilfen anbieten.
Zum Beispiel: Extra Zeit zum Lernen.
Oder: 2 Lehrer in einer Klasse.
Dieses Geld wird jetzt gestrichen.
Jede Klasse verliert bis zu 2 Lehrer-Stunden.
Das ist pro Woche.
Manche Schulen verlieren 1 bis 3 Lehrer-Stellen.
Das bedeutet: Viele Hilfen fallen weg.
Warum frühe Hilfen wichtig sind
Es gibt vorbeugende Hilfen.
Vorbeugende Hilfen sind Unterstützung im Voraus.
Die Hilfen sollen Probleme verhindern.
Das bedeutet: Die Kinder bekommen früh Hilfe.
Dann werden Probleme kleiner.
Die Schulen können verschiedene Dinge tun.
Zum Beispiel: Einzelne Kinder extra fördern.
Manche Kinder haben Nachteile.
Die Schulen können die Nachteile ausgleichen.
Nachteile ausgleichen bedeutet: Jemand bekommt extra Hilfe.
So hat die Person die gleichen Chancen.
Diese Hilfen sind sehr wichtig.
Sie helfen Kindern mit Behinderung früh.
So können die Kinder besser lernen.
Oft können die Kinder dann auf der normalen Schule bleiben.
Sie müssen nicht auf eine Förder-Schule wechseln.
Eine Förder-Schule ist eine besondere Schule.
Hier lernen Kinder mit Behinderungen.
Sie bekommen dort besondere Hilfe.
Was der Verein fordert
Doktorin Dorothea Terpitz ist die Vorsitzende.
Eine Vorsitzende leitet einen Verein.
Sie spricht für den Verein.
Sie leitet den Verein Gemeinsam leben Hessen.
Sie sagt: Das Geld muss zurück.
Die Schulen brauchen genug Lehrer.
Nur so können alle Kinder gut lernen.
Sie fordert auch einen Plan.
Die Landes-Regierung soll den Plan machen.
Die Landes-Regierung regiert ein Bundes-Land.
Dort arbeiten Minister und Ministerinnen.
Der Plan soll zeigen: So wird Bildung besser.
Denn im Moment gibt es viele Probleme.
Es fehlen zu viele Lehrer.
Jetzt wird es noch schlimmer.

Foto: Pixabay/GraphicsGuruji
Frankfurt (kobinet) Die seitens des hessischen Bildungsministeriums beschlossenen Kürzungen der allgemeinen Lehrkräfte-Stellen an integrierten Gesamtschulen zur binnendifferenzierenden Förderung schwächen nach Ansicht von Gemeinsam leben Hessen genau die Ressourcen, aus denen präventive und inklusionsbezogene Fördermasnahmen fur Kinder und Jugendliche mit Behinderung bisher finanziert wurden, und gefährden damit Reichweite und Qualität dieser Förderung deutlich.
Was konkret gekürzt wird
In Hessen werden an integrierten Gesamtschulen Zuweisungen fur Binnendifferenzierung gestrichen, aus denen bislang u.a. Förderangebote, zusätzliche Lernzeiten, Team-Teaching und präventive Unterstützung finanziert wurden. Je nach Jahrgang fallen bis zu 2,1 Lehrkräftewochenstunden pro Klasse weg; Schulen rechnen mit dem Verlust von ein bis mehr als drei Lehrkräftestellen, was viele pädagogische Förderangebote direkt trifft, heißt es u.a. in der Presseinformation von Gemeinsam leben Hessen.
Die Rolle vorbeugender Maßnahmen für Kinder mit Behinderung
Vorbeugende Maßnahmen der allgemeinen Schule umfassen individualisierte und binnendifferenzierende Arbeitsformen, Einzelförderung, Nachteilsausgleich, Beratung und zusätzliche Stütz- und Fördermaßnahmen. Diese Maßnahmen sollen möglichst früh ansetzen, damit Schwierigkeiten abgefedert und sonderpädagogische Förderbedarfe reduziert bzw. eine Beschulung an Förderschulen vermieden werden konnen.
„Wir fordern umgehend die Garantie der notwendigen Personalressource im bewährten System der Integrierten Gesamtschule zur Sicherstellung der individuellen Förderung. Wir fordern die Landesregierung auf, endlich einen Maßnahmen- und Zeitplan zur Verbesserung des Zugangs zu Bildung vorzunehmen. In der laufenden Legislaturperiode hat Hessen nur wenige Fortschritte bei Digitalisierung und Ganztag erreicht, erhebliche strukturelle Defizite bestehen insbesondere durch den Personalmangel weiterhin und werden nun zusätzlich verschärft“, betonte Dr. Dorothea Terpitz, die 1. Vorsitzende von Gemeinsam leben Hessen.

Foto: Pixabay/GraphicsGuruji
Frankfurt (kobinet) Die seitens des hessischen Bildungsministeriums beschlossenen Kürzungen der allgemeinen Lehrkräfte-Stellen an integrierten Gesamtschulen zur binnendifferenzierenden Förderung schwächen nach Ansicht von Gemeinsam leben Hessen genau die Ressourcen, aus denen präventive und inklusionsbezogene Fördermasnahmen fur Kinder und Jugendliche mit Behinderung bisher finanziert wurden, und gefährden damit Reichweite und Qualität dieser Förderung deutlich.
Was konkret gekürzt wird
In Hessen werden an integrierten Gesamtschulen Zuweisungen fur Binnendifferenzierung gestrichen, aus denen bislang u.a. Förderangebote, zusätzliche Lernzeiten, Team-Teaching und präventive Unterstützung finanziert wurden. Je nach Jahrgang fallen bis zu 2,1 Lehrkräftewochenstunden pro Klasse weg; Schulen rechnen mit dem Verlust von ein bis mehr als drei Lehrkräftestellen, was viele pädagogische Förderangebote direkt trifft, heißt es u.a. in der Presseinformation von Gemeinsam leben Hessen.
Die Rolle vorbeugender Maßnahmen für Kinder mit Behinderung
Vorbeugende Maßnahmen der allgemeinen Schule umfassen individualisierte und binnendifferenzierende Arbeitsformen, Einzelförderung, Nachteilsausgleich, Beratung und zusätzliche Stütz- und Fördermaßnahmen. Diese Maßnahmen sollen möglichst früh ansetzen, damit Schwierigkeiten abgefedert und sonderpädagogische Förderbedarfe reduziert bzw. eine Beschulung an Förderschulen vermieden werden konnen.
„Wir fordern umgehend die Garantie der notwendigen Personalressource im bewährten System der Integrierten Gesamtschule zur Sicherstellung der individuellen Förderung. Wir fordern die Landesregierung auf, endlich einen Maßnahmen- und Zeitplan zur Verbesserung des Zugangs zu Bildung vorzunehmen. In der laufenden Legislaturperiode hat Hessen nur wenige Fortschritte bei Digitalisierung und Ganztag erreicht, erhebliche strukturelle Defizite bestehen insbesondere durch den Personalmangel weiterhin und werden nun zusätzlich verschärft“, betonte Dr. Dorothea Terpitz, die 1. Vorsitzende von Gemeinsam leben Hessen.




