
Foto: Paritätischer
Berlin (kobinet) Angesichts der Corona-Pandemie fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband heute sofortige und umfassende Finanzhilfen für gemeinnützige Einrichtungen und Anbieter sozialer Dienstleistungen.

Berlin (kobinet) Angesichts der Corona-Pandemie fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband heute sofortige und umfassende Finanzhilfen für gemeinnützige Einrichtungen und Anbieter sozialer Dienstleistungen.

Halle (kobinet) Heute vor einem Monat hat die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag in einem kobinet-Beitrag die Frage aufgeworfen, ob behinderte Menschen Expert*innen zweiter Klasse sind. Hintergrund der Diskussion ist die unterschiedliche Entlohnung behinderter Menschen bei Veranstaltungen bzw. deren Nichtentlohnung. Dass dieser „Anstubser“ von Jennifer Sonntag mehrere behinderte Menschen beschäftigt, zeigt auch ein aktueller Beitrag auf der Internetseite von Lydia Zoubek auf Lydias Welt mit dem Titel „Ehrenamt oder auch mal nicht„.

Wien (kobinet) Der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS ist für seine gute und aktuelle Berichterstattung in Sachen Behindertenpolitik bekannt. Seit einigen Tagen bietet BIZEPS auch aktuelle Informationen zum Coronavirus in Wien. „Wir veröffentlichen hier besonders wichtige Informationen für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige“, hießt es dazu.

BERLIN (kobinet) Angesichts der Coronavirus-Pandemie hat der Vorstand diesen Verbandes entschieden, den ABiD-Verbandstag nicht wie geplant für den Mai 2020 nach Berlin einzuberufen, sondern ihn zu verschieben. Der ABiD-Vorstand hofft, dass dieser Verbandstag im November dieses Jahres nachgeholt werden kann.

MARBURG (kobinet) Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf macht in seinem aktuellen Newsletter darauf aufmerksam, dass die Europäische Union über Veränderungen der EU-Verordnung über die Rechte der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr verhandelt. Bisher verpflichtet das EU-Recht Hilfesuchende, zwei Tage im Voraus Hilfe zu erbitten – selbst wenn sie täglich mit dem Zug reisen. Das soll nun verändert werden.

STUTTGART (kobinet) Mit dem Frühling beginnt nun auch wieder die Zeit der Ausflüge und des Reisens in den Urlaub. Viele unserer Leserinnen und Leser haben ihre Ziele für Reisen in diesem Jahr vermutlich bereits ausgewählt und die Reisen gebucht. Andere vielleicht noch nicht. Gemeinsam mit Partnern des Internetportals „Barrierefreier Tourismus Info“ möchten wir deshalb in einer kurzen Serie auch in diesem Frühjahr wieder Anregungen dazu geben, wohin man Ausflüge unternehmen und reisen könnte. Bei diesen Empfehlungen haben wir uns auf ausgewählte Reiseziele konzentriert, die weitgehend barrierefrei sind oder zumindest gut über noch bestehende Barrieren informieren. Heute begleiten wir dabei gedanklich Hans Kreiter auf seiner Reise nach Lausanne an den Genfersee – ein Reiseziel, dass man sich für die „Zeit nach Corona“ vormerken sollte.

Berlin (kobinet) Die Idee des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) war gut, aber die aktuellen Entwicklungen in Sachen Coronavirus machen auch dem schon geänderten Plan, die für heute geplante Verleihung des Hörfilmpreises nur im Livestream zu übertragen, einen Strich durch die Rechnung. Doch mit Absagen von Veranstaltungen ist der DBSV derzeit nicht allein, wenn nun das öffentliche Leben für die nächsten Wochen Schritt für Schritt heruntergefahren wird.

HANNOVER (kobinet) Aufgrund der derzeitigen Lage durch das Corona-Virus stellen die Hannoversche Werkstätten vorerst ihren Betrieb ein. Nachdem die niedersächsische Landesregierung am Freitag bereits die Schließung von Schulen, Kindertagesstätten und Horten beschlossen hatte, erwarteten Werkstätten für Menschen mit Behinderung ebenfalls eine Entscheidung. Weil bisher keine Maßnahmen genannt wurden und der auf der Landespressekonferenz angekündigte Erlass der Niedersächsischen Landesregierung noch nicht in schriftlicher Form vorliegt, stellen die Hannoverschen Werkstätten vorerst selbst den Betrieb ein.

Köln (kobinet) Mit dem Bundesteilhabegesetz wurde für die Eingliederungshilfe das Antragserfordernis eingeführt. Das heißt: Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) benötigt einen Antrag, um Eingliederungshilfe-Leistungen bewilligen zu können, der nun auch Online zur Verfügung steht.

Berlin (kobinet) Zu den Leidtragenden der Corona-Krise zählen auch Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation wie Berufsbildungswerke, Berufsförderungswerke, Werkstätten für behinderte Menschen oder Inklusionsunternehmen. Diese dürften in der Corona-Krise nicht vergessen werden. Darauf hat der Behindertenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wilfried Oellers, aufmerksam gemacht.

Berlin (kobinet) Erstes Berliner Behindertenparlament wegen Corona-Krise verschoben. Das erfuhr heute kobinet fast zeitgleich mit den einschneidenden Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens, die von der Bundesregierung angeordnet worden sind.

Hamburg (kobinet) Im Januar diesen Jahres startete ein internationales Team eine Tour auf den Mount Meru im ostafrikanischen Tansania. Ein Weltrekordversuch, da in diesem Team vier Menschen mit Behinderung und davon drei mit Rollstühlen versuchten, den Berg zu erklimmen.

Siegen (kobinet) Nach fünf Jahren endet das Projekt „Inklusionskataster NRW“ am Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen. Ab sofort ist das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen für das Inklusionskataster NRW zuständig. Zum Abschluss des Projekts am ZPE haben die Projektmitarbeiter*innen Albrecht Rohrmann, Natalie Geese, Anna Kaminski und Lena Bertelmann einen Bericht verfasst.

BERLIN (kobinet) Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft möchte für die besondere Problematikder berufstätigen pflegenden Angehörigen sensibilisieren und insbesondere Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dazu aufrufen, diese Situation bei ihren Mitarbeitenden zu berücksichtigen. Bisher ist aus Sicht dieses Verbandes noch ungeklärt, wer eigentlich pflegebedürftige Personen versorgen soll, wenn Angehörige erkranken und diese dann unversorgt sind.

Krautheim (kobinet) Für ein Ende der Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen im Fernlinienbusverkehr setzt sich der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) ein. Seit Januar dürfen in Deutschland nach Informationen des Verbandes nur noch solche Fernlinienbusse unterwegs sein, die mit mindestens zwei Stellplätzen für Rollstuhlfahrer, eine für den Zugang von Rollstuhlfahrern geeignete Tür mit Einstieghilfe und ein Rückhaltesystem für Rollstuhlfahrer ausgerüstet sind. Wer das in seinen Omnibussen nicht vorweisen kann, verstößt gegen die Beförderungspflicht nach § 22 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) und riskiert eine Abmahnung.

Berlin (kobinet) Die Gala zum Hörfilmpreis 2020 mit 500 Gästen wurde zwar abgesagt, aber die Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises wird trotzdem stattfinden – als „Livestream-Gala“ im Internet. Die Veranstaltung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) wird am Dienstag, 17. März, ab 20.00 Uhr unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de übertragen.

Berlin (kobinet) Barrierefreie Toilette kaputt – Zugführer verweigert daraufhin Rollstuhlnutzer die Mitfahrt – Polizeieinsatz – Zugräumung. So könnte man die Ereignisse vom letzten Freitag zusammenfassen, die sich am Berliner Hauptbahnhof abgespielt haben. Dabei hat sich der Zugführer, Kay Macquarrey die Mitfahrt wegen einer kaputten Toilette verweigerte, genau den Richtigen ausgesucht. Dieser engagiert sich schon länger für eine barrierefreie Bahn und ließ sich nicht des Zuges verweisen.

Berlin (kobinet) Technische Anpassungen bei kobinet-nachrichten.
Leserhinweise und eigene Feststellungen ergeben neue technische Veränderungen für eine einfachere Bedienung und Barrierefreiheit.

BERLIN (kobinet) Jürgen Pansin vom Berliner Blinden- und Sehbehindertensportvereins von 1928 (BBSV) und Sven Marx hatten sich vorgenommen, mit dem Tandem die 15.000 Kilometer zu den Paralympics 2020 nach Tokio zu radeln. Begleitet von vielen Freunden und Unterstützern waren sie dazu am 7.März aufgebrochen. Jetzt hat das Corona-Virus die Bremse gezogen.

Berlin (kobinet) Wenn Wissen und Gelassenheit sich gegenseitig ergänzen, entstehen Harmonie und Ordnung. (Dschuang Dsi)

Berlin (kobinet) Eine Chronik schreibt nur derjenige, dem die Gegenwart wichtig ist. (Johann Wolfgang von Goethe)

Kassel (kobinet) Heute vor einem Jahr sind weit über eine Million Menschen beim ersten weltweiten Klimastreik auf die Straße gegangen, haben auf die Gefahren des Klimawandels hingewiesen und massive Veränderungen eingefordert. Weniger zu Reisen und ein verändertes Mobilitätsverhalten waren dabei nur einige Forderung der meist jungen Demonstrant*innen. In seinem Kommentar blickt kobinet-Redakteur auf die Forderungen von vor einem Jahr zurück und darauf, wo wir heute zwar nicht aufgrund der Appelle der jungen Generation, aber aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind.

FRANKFURT / MAIN (kobinet) Wegen der Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus wird das öffentliche Leben immer mehr eingeschränkt. Veranstaltungen und Treffen, dienstlich als auch privat, werden abgesagt. In diesem Zusammenhang entfallen eben auch die damit verbundenen Reiseanlässe. Deshalb hat die Deutsche Bahn AG jetzt reagiert und kurzfristig eine Sonderkulanz-Regelung eingeführt.

Köln (kobinet) Der Sozialausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland hat eine Erweiterung der Förderrichtlinien seiner Inklusiven Bauprojektförderung einstimmig empfehlend beschlossen. Künftig ist damit nun auch die finanzielle Unterstützung von technischer Gebäudeausstattung möglich. So werden fortan beispielsweise akustische und visuelle Signale bei Klingelanlagen oder elektrische Schiebetüren für Menschen mit körperlichen Einschränkungen gefördert. Außerdem wird in die Richtlinien aufgenommen, dass im Einzelfall eine Förderung auch nach dem Baubeginn bewilligt werden kann, zum Beispiel, wenn der Budgetrahmen nicht erschöpft ist.

Bremen (kobinet) „Eine ältere Frau steht zwischen zwei Blumenkübeln vor einer Hausfassade. Links und rechts von sich hat sie ihre Krücken. Sie trägt einen gestreiften Pullover und eine leuchtend rote Hose. Das rechte Hosenbein ist umgeschlagen, ihr Beinstumpf liegt auf einer der Krücken. Daneben steht ihre Beinprothese. Sie sieht glücklich aus.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr elftes Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

HÜRTH (kobinet) Die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen regt die Schaffung eines Sozialfonds für Träger der Eingliederungshilfe, ähnlich der Hilfen für die Wirtschaft, an. Die Ausbreitung des Corona-Virus treibt nach Einschätzung dieses Verbandes die Träger der Eingliederungshilfe in eine existenzbedrohende Situation. Gerade im Sektor der Schulbegleitung zeigt sich bereits eine Entwicklung, die Arbeitsplätze gefährdet.

Berlin (kobinet) Passend zu den aktuellen Herausforderungen mit dem Coronavirus beschäftigt sich die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) heute in einem Workshop mit Kay Macquarrie im ISL-Büro in Berlin damit, wie die Teilhabe behinderter Menschen mit Hilfe der sozialen Medien, wie Facebook, Twitter, etc. verbessert werden kann. Verbunden damit ist ein Test, wie Nachrichten wie diese über Facebook und Twitter verbreitet werden können.

OEDERAN (kobinet) Mit dem Frühling beginnt nun auch wieder die Zeit der Ausflüge und des Reisens in den Urlaub. Viele unserer Leserinnen und Leser haben ihre Ziele für Reisen in diesem Jahr vermutlich bereits ausgewählt und die Reisen gebucht. Andere vielleicht noch nicht. Gemensam mit Partnern des Internetportals „Barrierefreier Tourismus Info“ möchten wir deshalb in einer kurzen Serie auch in diesem Frühjahr wieder Anregungen geben, wohin man Ausflüge unternehmen und Reisen könnte. Bei diesen Empfehlungen haben wir uns auf ausgewählte Reiseziele konzentriert, die weitgehend barrierefrei sind oder zumindest gut über noch bestehende Barrieren informiern. Heute geht es dann also gedanklich in das Erzgebirge in die Kleinstadt Oederan

BUNTENTOR (kobinet) Der Martinsclub Bremen möchte einen inklusiven Spielfilm drehen. Vor und hinter der Kamera sollen dabei Menschen mit und ohne Beeinträchtigung mitwirken. Hierfür werden noch Darsteller sowie freiwillige Helfer gesucht.

GÖRLITZ (kobinet) Wie das Selbsthilfenetzwerk Sachsen berichtet, hatte sich Anfang März die Projektgruppe „ÖPNV/ SPNV für alle“ im Landkreis Görlitz zu ihrer planmäßigen Beratung im Landratsamt Görlitz zusammengefunden. Daran haben Projektmitglieder, Vertreter der Eisenbahnunternehmen sowie der Selbsthilfeverbände der Region teilgenommen.

Berlin (kobinet) Die Diskussion um die massiven Barrieren bei Informationen zum Coronavirus in Gebärdensprache und Leichter Sprache hat mittlerweile auch das Plenum des Deutschen Bundestages erreicht. Die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, Corinna Rüffer, hat die Fragestunde des Parlaments genutzt, um Bundesgesundheitsminister Jens Spahn diesbezüglich auf den Zahn zu fühlen.

Berlin (kobinet) Auch in Deutschland reduziert sich das öffentliche Leben in Zeiten der Corona-Pandemie zunehmend auf die wirklich nötigen sozialen Aktivitäten. Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung hat daher gestern das für den 30. März geplante Expertengespräch zu den Möglichkeiten von Digitalassistenz für Menschen mit komplexen Unterstützungsbedarf abgesagt. Einige Abgeordnete haben zudem angekündigt, ihre öffentlichen Termine massiv einzuschränken.

Berlin (kobinet) „Was Recht ist, muss auch Gerechtigkeit erfahren, auch wenn es zweifellos mit sechs Jahren viel zu lange gedauert hat“, so bringt Angela Kraft ihren sechsjährigen Kampf für die Mitnahme ihres Blindenführhundes auf den Punkt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit ihr und Bert Bohla, der sie in diesem Kampf unterstützt hat, ein Interview, wie es zu dem vor kurzem verkündeten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts aufgrund ihrer Klage kam. Das Bundesverfassungsgericht hatte Angela Kraft, die mit ihrer Hündin ein Wartezimmer einer Arztpraxis auf dem Weg zu ihrer Physiotherapie durchqueren musste, Recht gegeben und ihre Verfassungsbeschwerde positiv beschieden.

Lübeck / Regensburg (kobinet) Anke Kidan von der Selbsthilfegruppe Asperger Kultur Regensburg nahm an der Bundestagung von autismus Deutschland vom 6. – 8. März in Lübeck teil. In ihrem Bericht für die kobinet-nachrichten zeigt sie auf, dass auch dort in Sachen Selbstvertretung einiges passiert ist.

Berlin (kobinet) Die Absagewelle von Veranstaltungen aufgrund des Coronavirus macht auch vor Behindertenverbänden nicht Halt. Die Gala zur Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises, die für Dienstag, den 17. März 2020 geplant war, wurde heute abgesagt. „Die Entscheidung haben wir schweren Herzens getroffen“, sagte der Präsident des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV), Klaus Hahn.

Berlin (kobinet) Wie es sich anfühlt, mit dem Rollstuhl Bahn zu fahren, darüber berichtet Kay Macquarrie in einem Bericht des Deutschlandfunks. Den Rollstuhlfahrer hat man dem Bericht zufolge schon öfter nicht in Züge der Deutschen Bahn einsteigen lassen, weil angeblich das Behindertenklo defekt war.

Kassel (kobinet) Das Team des Übersetzungsbüros für Leichte Sprache „leicht ist klar“ hat auf den Mangel an Informationen in Leichter Sprache zum Corona-Virus reagiert. Wie Andrea Tischner den kobinet-nachrichten mitteilte, hat das Büro einen ersten Text zum Corona-Virus in Leichte Sprache übersetzt und veröffentlicht. Weitere Texte sollen folgen.

Berlin (kobinet) Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat sich mit der Assistenz bzw. Unterstützung behinderter Menschen in Krankenhäusern befasst. Der Ausschuss setzt sich dabei für eine Klarstellung ein, wer im Falle eines Krankenhausaufenthaltes von Menschen mit Behinderung die Kosten für eine professionelle Krankenhausbegleitung übernimmt.

Berlin (kobinet) Zum 1. Januar 2022 ist nach § 8 Absatz 1 Personenbeförderungsgesetz (PbefG) der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) vollständig barrierefrei herzustellen. Eine bundesweite nicht repräsentative Umfrage des Deutschen Bahnkunden-Verbandes unter 539 ÖPNV-Nutzer*innen und allen 16 Behindertenbeauftragten der Bundesländer ergab ein beschämendes Bild: knapp 27 Prozent der gemeldeten Bus-, Straßenbahn- und U-Bahn-Haltestellen sind demnach bereits barrierefrei umgebaut oder der Umbau wird in kürzester Zeit erfolgen. 73 Prozent sind nicht umgebaut oder ein Umbautermin ist nicht bekannt.

Kassel (kobinet) Viele, die die Nachrichten in Sachen Coronavirus verfolgen, fragen sich mittlerweile, welche Veranstaltungen überhaupt noch stattfinden und was die Entwicklungen für die Behindertenpolitik bedeutet. Die Werkstätten:Messe in Nürnberg wurde mittlerweile genauso abgesagt, wie die Messe der Inklusionsunternehmen in Dortmund. In Österreich sollen mittlerweile Veranstaltungen ab 100 Teilnehmer*innen in geschlossenen Räumen abgesagt werden.