
Foto: Kay Macquarrie
Berlin (kobinet) Wie es sich anfühlt, mit dem Rollstuhl Bahn zu fahren, darüber berichtet Kay Macquarrie in einem Bericht des Deutschlandfunks. Den Rollstuhlfahrer hat man dem Bericht zufolge schon öfter nicht in Züge der Deutschen Bahn einsteigen lassen, weil angeblich das Behindertenklo defekt war.
Über die großen und kleinen Hindernisse, die er überwinden muss, um mit der Deutschen Bahn zu fahren, schreibt er auf seinem Blog. Ein Reporter des Deutschlandfunks hat ihn bei einer Zugfahrt begleitet, wie es in der Ankündigung des Radioberichtes „“So fühlt es sich an, mit Rollstuhl Bahn zu fahren“ heißt.





Auch wenn ich mich wiederhole:
– Bei Eisenbahnen, die in Deutschland fahren, sollte man sich AM VORTAG bis Feierabend melden, um eine Zusage für die Einstiegshilfe o.ä. sowie eine Platzreseervierung zu bekommen. Die 48 Stunden sind eine Mindestvorgabe der EU, die in Deutschland praktisch (so gut wie) irrelevant ist.
– Kein Mensch muss alle 78 Felder des DB-Anmeldeformulars ausfüllen. Die Anzahl ist schlicht ein Ausdruck der Vielfalt behinderter Menschen! Die DB AG muss dagegen endlich das Anmeldeformular ins Standard-Kundenkonto integrieren, und (mehr) Möglichkeiten zum Speichern schaffen.
Über den selben Sachverhalt hat doch kobinet schon zigmal berichtet. Interessantes Thema, aber bei Licht betrachtet kalter Kaffee!