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Besondere Situation bei Pflege von Menschen mit Demenz berücksichtigen

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Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft möchte für die besondere Problematikder berufstätigen pflegenden Angehörigen sensibilisieren und insbesondere Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dazu aufrufen, diese Situation bei ihren Mitarbeitenden zu berücksichtigen. Bisher ist aus Sicht dieses Verbandes noch ungeklärt, wer eigentlich pflegebedürftige Personen versorgen soll, wenn Angehörige erkranken und diese dann unversorgt sind.

Mit der zunehmenden Bedrohung durch Covid-19 wird die Bevölkerung immer dringender dazu aufgerufen, soziale Kontakte einzuschränken, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen und insbesondere ältere und kranke Personen zu schützen.

Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz, die berufstätig sind, stehen hier vor einer besonderen Herausforderung: Der größte Teil der Menschen mit einer Demenzerkrankung ist hochaltrig. Viele von ihnen leiden an weiteren Erkrankungen und sind durch den Corona-Virus besonders gefährdet.

Pflegende Angehörige, die an ihrem Arbeitsplatz in Kontakt mit vielen Menschen kommen, haben ein besonders Risiko, sich mit dem Virus zu infizieren und ihn wiederum auf diese besonders schutzbedürftige Gruppe zu übertragen. Dies beunruhigt viele und macht Angst. Außerdem besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Betreuungsangebote wie Tagespflegeeinrichtungen vorübergehend geschlossen werden und die Angehörigen dadurch plötzlich vor ganz praktischen Problemen stehen.

Hier sollten kommunale Stellen oder Pflegekassen Informationen zur Verfügung stellen, fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft .

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/saiqt59



Lesermeinungen sind deaktiviert.

1Lesermeinung

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Michael Günter

Das Problem geht noch viel tiefer, was machen denn diejenigen, die auf eine umfassende pflegerische Versorgung zuhause angewiesen sind?

Pflegekräfte aus Osteuropa können derzeit - selbst wenn sie wollen - nicht einreisen - und wer weg möchte, kann nicht ausreisen!
Von der Politik kam dazu kein Wort, aber gestern ganz groß: Bauern fehlen Erntehelfer für den Spargel! Fr. Klöckner versprach schnelle Hilfe, etc... - einen -sorry - Scheißernteausfall kann man mit Geld kompensieren, fehlende pflegerische Versorgung nicht!
Natürlich die Landwirtschaft systemrelevant - aber Spargel ist ein Luxusgut, wer von Mindestrente und GruSi lebt, hat in der Regel wenig davon!