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Bahnfahren für Alle in Europa

Signal der Bahn mit zwei Armen, die nach oben zeigen und somit auf freie Fahrt hinweisen
Freie Fahrt
Foto: Ch.Smikac

MARBURG (kobinet) Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf macht in seinem aktuellen Newsletter darauf aufmerksam, dass die Europäische Union über Veränderungen der EU-Verordnung über die Rechte der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr verhandelt. Bisher verpflichtet das EU-Recht Hilfesuchende, zwei Tage im Voraus Hilfe zu erbitten - selbst wenn sie täglich mit dem Zug reisen. Das soll nun verändert werden.

Die EU verhandelt nächste Woche über eine Verordnung, um die Rechte von Bahnreisenden zu stärken. Dabei soll auch die zweitägige Anmeldefrist abgeschafft werden, die es für Menschen mit Behinderungen und eingeschränkter Mobilität zusätzlich schwer macht, mit dem Zug zu reisen. Für das Europaparlament leitet der polnische Abgeordnete Bogusław Liberadzki die Verhandlungen. Wie Korrespondeten des Europäischen Behindertenforums hören, wird er von einigen Ministern der Mitgliedsländer unter Druck gesetzt. Sie wollen Verbesserungen verhindern und die Zweitagesregel beibehalten.

Das Europäische Behindertenforum will nun zusammen mit einem betroffenen Aktivist von WeMoveEurope Bogusław Liberadzki den Rücken stärken. Dazu wurde eine Petition gestartet, deren Unterschriften am Tag vor den Verhandlungen übergeben werden.

Für alle, die dies ebenfalls tun möchten, ist diese Petition ist über diesen Link zu erreichen.

MARBURG (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/shtux14

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