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Startschuss für genossenschaftliche Wohnquartiere

Portraitfoto des Ministers Manne Lucha
Minister Manne Lucha
Foto: Karin Volz

Stuttgart (kobinet) „Die Corona-Pandemie stellt uns vor Herausforderungen, die wir so noch nicht hatten. Vor allem in diesen Zeiten zeigt sich noch einmal ganz deutlich, wie wichtig lebendige Quartiere sind. Quartiere also, in denen die Menschen füreinander da sind und zusammenhalten.“ Dies betonte der baden-württembergische Sozialminister Manne Lucha gestern anlässlich des Startschusses zum Projekt „Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung“.

Nach wie vor große Herausforderungen bei Assistenz

fab-Haus mit Transparent
fab-Haus mit Transparent „Wir schaffen das! GEMEINSAM!
Foto: Frieder Nebe fab

Kassel (kobinet) Frieder Nebe vom Assistenzdienst des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) hat schon am 23. März auf die Herausforderungen der Erbringung der Assistenz in der eigenen Wohnung und durch Ambulante Assistenzdienste in Zeiten der Corona-Pandemie hingewiesen. Zwei Wochen später fehlt dem Verein immer noch entsprechende Schutzkleidung. Was das für Kund*innen und Assistent*innen bedeutet, darüber berichtete die Hessisch Niedersächsische Allgemeine (HNA).

Jens Beeck: Behinderte Menschen werden vergessen

Jens Beeck
Jens Beeck
Foto: Jens Beeck

Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderungen werden in der Corona-Krise nach Ansicht des teilhabepolitischen Sprechers der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag schlicht vergessen. Das sei unerträglich.

Plattform: Kinder- und Jugendhilfe in Corona-Zeiten

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Mainz (kobinet) In Zeiten der Corona-Krise benötigen Fach- und Leitungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe Austausch und Unterstützung, um rasch neue Ansätze erproben zu können und Erfahrungen miteinander zu teilen. Hierfür hat das Institut für Sozialpädagogische Forschung (ism) in Mainz eine Kommunikations- und Transferplattform geschaffen. Gute Beispiele zur Unterstützung behinderter Kinder und Jurgendlicher werden hierfür auch gesucht.

Antrag auf Arbeitslosengeld II-Leistungen jetzt ohne Vermögensprüfung

Geld
Geld
Foto: public domain

Chemnitz (kobinet) Durch die Corona-Krise wird bei Anträgen auf Arbeitslosengeld II für die Dauer von sechs Monaten kein Vermögen berücksichtigt. Bei allen Anträgen, die im Zeitraum vom 1. März 2020 bis 30. Juni 2020 gestellt werden, wird vom Amt vermutet, dass kein erhebliches Vermögen vorhanden ist, wenn die Antragstellerin oder der Antragsteller dies erklärt. Dies teilte der VdK Sachsen mit.

Soforthilfe der Aktion Mensch wird verdoppelt

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Mit einer Verdoppelung des Corona-Soforthilfeprogramms auf 40 Millionen Euro reagiert die Aktion Mensch auf die riesige Nachfrage nach Unterstützung. Seit dem Start vor circa zwei Wochen sind rund 1.200 Förderanträge eingegangen, deren Volumen die ursprünglich zur Verfügung gestellte Summe von 20 Millionen Euro deutlich übertrifft. Daher können nur noch so viele Anträge angenommen werden, bis die Soforthilfe in Höhe von 40 Millionen Euro ausgeschöpft ist, teilte die Aktion Mensch mit.

Song aus der Quarantäne

HI-Grafik Corona bedroht die Schwächsten
Corona-Banner von HI
Foto: HI/Patrick Meinhardt

Berlin (kobinet) 70 Musiker aus zehn Ländern haben ein Zeichen für Zusammenhalt während der Corona-Krise gesetzt. Unter dem Namen „Project United” spielten die Künstler gemeinsam den Song “Side by Side” – jeder aus seiner Wohnung – und veröffentlichten die Performance als Youtube-Video.

100 Jahre Schwerbehindertenrecht

Logo des DGB
Logo des DGB
Foto: DGB

Berlin (kobinet) Am 6. April 1920 trat das Gesetz zur Beschäftigung Schwerbeschädigter in Kraft. Damals musste Millionen von Kriegsversehrten der Weg in den Beruf geebnet werden. Seitdem wurde viel erreicht. Bis zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention ist es aber noch ein weiter Weg. Darauf weist der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hin und zeigt anhand einer Chronik die Entwicklung des Deutschen Schwerbehindertenrechts auf.

Bessere Versorgung von Einrichtungen der Eingliederungshilfe gefordert

Logo des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe  BeB
Logo des BeB
Foto: BeB

BERLIN (kobinet) Angesichts der Corona-Pandemie weist der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) eindringlich darauf hin, dass viele Menschen, die in Angeboten der Eingliederungshilfe leben, zu den Risikogruppen gehören und deshalb bei der Versorgung mit Schutzausrüstung gemeinsam mit den Pflegeeinrichtungen besonders berücksichtigt werden müssen. Das gilt, so wird vom BeB betont, auch bei der Durchführung von Tests auf das Corona-Virus, wobei sie bevorzugt behandelt werden sollten.

Im Home-Office notiert – Weites Feld

Foto zeigt ein weites Feld in Brandenburg
Weites Feld in Brandenburg
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Dieses Foto kam von meinem Kumpel aus Kloster Zinna. Er war gerade im Brandenburger Land mit dem Rad unterwegs. Wie jeden Dienstag durch Rauls handgepflückte Links geblättert. Schon bei „BDSM oder Tantra? SMantral!“ hängen geblieben.

Corona: Wer wird behandelt, wenn es knapp wird? Bundestag darf nicht länger schweigen

Logo Liga Selbstvertretung
Logo Liga Selbstvertretung
Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Die LIGA Selbstvertretung fordert den Deutschen Bundestag auf, angesichts der gegenwärtig kursierenden Papiere zu menschenrechtlich problematischen Entscheidungen über Leben und Tod bei möglicherweise knappen Ressourcen eindeutig Stellung zu beziehen. „Medizinische Fachgesellschaften arbeiten unter anderem mit einer fragwürdigen Gebrechlichkeitsskala und leiten daraus Kriterien über die Zuteilung knapper Ressourcen ab“, erläutert die LIGA-Sprecherin Dr. Sigrid Arnade.

Hans-Christian Ströbele gegen Separierung Älterer und chronisch Kranker

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Nachdem der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Hans-Christian Ströbele, vor einigen Monaten erfahren musste, mit welchen Diskriminierungen man zu kämpfen hat, wenn man als Rollatornutzer mit der Deutschen Bahn verreist, äussert er sich nun sehr klar zu den Überlegungen, alte und chronisch kranke Menschen in Corona-Zeiten zu separieren. „Wenn sie die Alten und chronisch Kranken separieren, bin ich am nächsten Tag beim Bundesverfassungsgericht und klage“, erklärte der langjährige Grünen-Politiker gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

Kritik an IPReG-Anhörung: Völlig unpassenderer Zeitraum

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Freiburg (kobinet) Nach Ansicht der Deutschen interdisziplinären Gesellschaft für außerklinische Beatmung (DIGAB) hätte angesichts der derzeitigen Herausforderungen in der Corona-Pandamie der Zeitpunkt für die Anhörung des Bundestagsausschusses für Gesundheit am 6. Mai zum „Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz – GKV-IPReG)“ nicht unpassender gewählt werden können. Die Verbände sollen bis 22. April ihre Stellungnahmen einreichen.

Fragen zum Tod in Behinderteneinrichtungen

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Koblenz (kobinet) In einer Koblenzer Behinderteneinrichtung verstarben in der vergangenen und in dieser Woche mehrere Bewohner*innen, die sich mit Corona infizierten. Allen gemeinsam war eine sofortige hausärztliche Versorgung. Anlass genug für André Bender, als erster Vorsitzenden des Vereins „Der Kreis – Club Behinderter und ihrer Freunde“, und Sandra Niggemann, ihre Sorgen nun auch öffentlich zum Ausdruck zu bringen.

Solidarität, um drohendes Unrecht abzuwenden

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Brüssel / Berlin (kobinet) „Risikogruppe Menschen mit Behinderung – was wir jetzt tun müssen“. Zu deisem Thema hat Katrin Langensiepen, Abgeordnete des Europäishen Parlaments der Grünen, letzten Freitag zu einem Webinar eingeladen. Solidarität zwischen allen Menschen mit Behinderung, ein reger Austausch sowie Vernetzung und Wachsamkeit, um als starkes Bündnis diese Krise zu meistern und drohendes Unrecht abzuwenden, sei das Gebot der Stunde. Dies berichtet Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) u.a. in ihrem Bericht über das Webinar für die kobinet-nachrichten.

Antworten auf Fragen für die Zeit der Corona-Krise

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitationshilfe
Logo der DVfR
Foto: DVfR

HEIDELBERG (kobinet) In dieser Zeit der Verunsicherung und eines veränderten Alltags sind viele Beschäftigte von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderungen nicht nur gesundheitlich gefährdet, sondern müssen auch mit den Folgen zur Bekämpfung der Pandemie zurechtkommen. Daraus resultieren viele Fragen, auf welche die Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) mit ihren wissenschaftlichen Kooperationspartnern in einer interaktiven Online-Diskussion ab morgen helfen möchte, Antworten zu finden.

Anhörung zum Intensivpflegegesetz am 6. Mai

Bundestag Besprechungsraum
Bundestag Besprechungsraum
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Termin für die Anhörung des äusserst umstrittenen Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz – GKV-IPReG) wurde mittlerweile festgelegt. Für den 6. Mai ist die öffentliche Anhörung im Bundestagsausschuss für Gesundheit von 14:30 bis 16:00 Uhr im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus im Anhörungssaal 3 101 in Berlin geplant. Eine Anmeldung für Interessierte ist bereits möglich.

Entscheidung über Leben und Tod

Raul Krauthausen
Raul Krauthausen
Foto: privat

Berlin (kobinet) „Wenn im Notfall die Beatmungsgeräte nicht ausreichen, entscheiden Ärzt*innen über Sein oder Nichtsein“, schreibt Raul Krauthausen in seinem neuesten Blog-Eintrag. Damit nimmt er bezug auf den Kriterienkatalog der Fachgesellschaften, der derzeit diskutiert und heftig kritisiert wird. „Eine Behinderung wird zum Todesurteil?“ fragt daher der Aktivist der Sozialhelden und von AbilityWatch.

Kinderrechte auch in Zeiten der Corona-Pandemie gewährleisten

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert Bund, Länder und Kommunen auf, die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte auch in Zeiten der COVID-19-Pandemie zu gewährleisten. Aus Sicht der Kinderrechtsorganisation ist es wichtig, in der derzeitigen Krise die Interessen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nicht aus dem Blick zu verlieren.

Wie geht’s Katrin Gensecke?

Katrin Gensecke
Katrin Gensecke
Foto: privat

Gersdorf (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Katrin Gensecke lebt in Gersdorf, einem Ortsteil von Dahlenwarsleben im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. „Dort ist es total still und gibt’s kein Netz“, wie sie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mitteilte. Er fragte Katrin Gensecke, die sich u.a. in verschiedenen Bereichen der Behindertenpolitik und im Landesvorstand der SPD in Sachsen-Anhalt engagiert, wie es ihr in diesen Zeiten geht.

Soundtrack zur Inklusion

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Lasst uns Brücken bauen, über Straßen über Gassen, Barrieren überwinden alte Pfade verlassen.“ So heißt es im Bunt-Song. Von einer ersten Idee beim Jugendaktionscamp der Aktion Mensch 2019 bis zum eigenen Musikvideo – beim Bunt-Song ging das in Rekordzeit, wie die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter berichtet.

Seelentröpfchen: Krisentelefon und Online-Meetings

Logo des Vereins Mein Seelentröpfchen
Bild von der Homepage des Vereins Mein Seelentröpfchen
Foto: Mein Seelentröpfchen

Kaiserslautern (kobinet) Das Zentrum der Seele – Mein Seelentröpfchen Krisentelefon und Online-Meetings reagiert mit neuen Angeboten auf dei Corona-Pandemie und bietet nun auch ein Krisentelefon und Online-Meetings an. Das teilte Silvia Meck von dem in Kaiserslautern angesiedelten Verein, der auch eine ergänzende unabhänige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) anbietet, mit.

Im Home-Office notiert – Soli mit Risiko

Foto zeigt Aufruf bei einem Leipziger Bäcker
Aufruf zur Solidarität ganz praktisch
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Für Solidarität ganz praktisch wirbt ein Zettel an der Scheibe eines Leipziger Bäckers. Besonders gefährdeten Menschen soll geholfen werden. Soli mit Risikogruppen also. Risikogruppe – ein gefährlicher Begriff?

Was fehlt? Lindenstraße

Screenshot der 1. Folge der Lindenstraße
Screenshot von der 1. Folge der Lindenstraße
Foto: omp

Kassel (kobinet) In Zeiten der Corona-Pandemie sind es viele Dinge, die den Menschen derzeit richtig Sorgen machen und ihnen fehlen. Während die kobinet-nachrichten darüber in den letzten Wochen immer wieder berichtet haben, was den Menschen so richtig zu schaffen macht – und dies auch weiterhin zu tun gedenken -, hat sich kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul heute mit etwas ganz Benalem beschäftigt, was ihm fortan aber fehlen wird. Aber auch hierfür hat er eine kreative Lösung gefunden: Der erste Sonntag ohne Lindenstraße.

Momentaufnahme 159

Schatten eines Baumes auf dem grünen Feld
Schatten eines Baumes
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Glück ist wie die Sonne. Ein wenig Schatten muss sein, wenn es dem Menschen wohl werden will. (Otto Ludwig)

„Risikogruppe“ – ein gefährlicher Begriff!

Dr. Sigrid Arnade mit Mikrofon
Sigrid Arnade vor der Glaswand mit dem Grundgesetz
Foto: Rolf Bathel

Berlin (kobinet) Dr. Sigrid Arnade, ehemalige Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) wehrt sich gegen den Begriff der „Risikogruppen“. Kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul wollte das genauer verstehen und sprach mit Sigrid Arnade.

50 Jahre Contergan Vergleich

Ilja Seifert
Ilja Seifert
Foto: Ilja Seifert

BERLIN (kobinet) Am 10. April wird sich der sogenannte Contergan-„Vergleich“ zum 50. Mal jähren. Dazu hat Dr. Ilja Seifert einen kleinen Essay verfasst und auf seiner Facebook Seite veröffentlicht.

Nicht mehr Geld wegen Corona Pandemie

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Gestern hatte das Sozialgerichts Konstanz gegen einen Kläger entschieden, der ALG II-Bezieher ist. Er habe kein Anrecht auf erhöhte Bezüge wegen der Corona-Krise, entschied das Gericht.

Poster der Woche: Teilhabe ist kein freiwilliges Almosen

Von Metallgitter begrenzter Weg mit Aufschrift
Von Metallgitter begrenzter Weg mit Aufschrift
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Ein Metallgitter trennt einen Weg von einem dunkelblauen Gewässer weiter unten ab. Das Geländer ist in einem breiten Streifen Waschbeton befestigt. Auf dem Waschbeton steht geschrieben: ‚Ich wünsche mir, dass bei den sogenannten Normalen ankommt, dass sie nicht das Recht haben, behinderte Menschen auszuschließen oder zu benachteiligen. Bloß weil es für sie selbst komfortabler ist. Teilhabe ist unser Recht, kein freiwilliges Almosen‘.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 14. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Risikogruppen müssen sichtbar bleiben

Logo ISL
Logo der ISL
Foto: ISL

BERLIN (kobinet) In den öffentlich-rechtlichen und privaten Medien macht ein diskutiertes Maßnahmenpapier der Bundespolitik die Runde, das vorsieht, sogenannte Risikogruppen wie ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen und Menschen mit Störungen der Immunabwehr aus dem öffentlichen Leben zu entfernen, um der restlichen Bevölkerung ein weitestgehend „normales Leben“, wie es vor Ausbruch der Corona-Pandemie gelebt wurde, zu ermöglichen. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) verwahrt sich strikt gegen solche Konzepte, die die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte von Menschen mit Behinderungen und chronischer Krankheit massiv beschneiden.

SoVD Gegen Verschlechterungen in der Pflege

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Der SoVD Landesverband Berlin Brandenburg sieht für sich eine besondere Verantwortung darin, darauf zu achten, dass Corona nicht dazu genutzt wird, unliebsame Regelungen im sozialen Bereich abzubauen. So sei es schon verwunderlich, wofür der Koronavirus alles herhalten muss.

Linke schickt offenen Brief an Jens Spahn

Logo Fraktion DIE LINKE Im Bundestag
Logo Bundestagsfraktion DIE LINKE
Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Unter dem Eindruck der ihrer Meinung nach erschreckenden und beschämenden Situation in Pflegeheimen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und bei ambulanten Pflegediensten angesichts der Corona-Krise haben die beiden Abgeordneten der Linksfraktion Pia Zimmermann (Sprecherin für Pflegepolitik) und Sören Pellmann (Sprecher für Inklusion und Teilhabe) einen gemeinsamen offenen Brief an Gesundheitsminister Jens Spahn verfasst.

Triage – oder soll am Ende das Los entscheiden?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) Auch wenn in Deutschland im Vergleich zu einigen anderen Ländern noch viele intensivmedizinische Plätze zur Verfügung stehen, ist bei die mit der Corona-Krise verbundene ethische Diskussion schon angekommen. Wer wird am Ende versorgt, wenn es nicht für alle reicht? Eine Diskussion, die viele Fragen aufwirft, viele Ängste auslöst und höchst diskriminierenden Charakter für die Praxis haben kann. Behindertenverbände haben mittlerweile auf ein Papier der Fachgesellschaften kritisch reagiert. ZEIT ONLINE titelt in einem Gastbeitrag von Tonio Walter vom 2. April: „Lasst das Los entscheiden!“ und grieft einige kritische Aspekte auf.

Infos zur Corona-Pandemie in Bayern – auch in Leichter Sprache

Holger Kiesel
Holger Kiesel
Foto: Landesbehindertenbeauftragter Bayern

München (kobibnet)

München (kobibnet) Aufgrund der stark ansteigenden Krankheitszahlen und den immer strenger werdenden Maßnahmen stellt der Landesbehindertenbeauftragte der bayerischen Staatsregierung Holger Kiesel Informationen aus der Staatskanzlei und den Ministerien zur Corona-Pandemie zur Verfügung. Dabei sind auch Informationen in Leichter Sprache, so dass beispielsweise erklärt wird, welche Ausgangsbeschränkungen es in Bayern gibt.

Ausnahmen zu Besuchsverboten in Einrichtungen umsetzen

Logo: LIGA Selbstvertretung Thüringen
LIGA Selbstvertretung Thüringen
Foto: LIGA Selbstvertretung Thüringen

Erfurt (kobinet) Die LIGA der politischen Interessen- und Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen in Thüringen (LIGA Selbstvertretung Thüringen) setzt sich für die Sicherstellung der Ausnahmen zum generellen Besuchsverbot in besonderen Wohnformen ein. Dazu hat sich die LIGA an die zuständige Behörde gewandt.

Telefonberatung vom Wohnwagen aus

Reiner Ott am Telefon im Wohnwagen
Reiner Ott am Telefon im Wohnwagen
Foto: Reiner Ott

Hamburg (kobinet) Reiner Ott hat das Glück, dass sein Wohnwagen auf einer Anlage steht, die Kleingartencharakter hat und keinen Öffentlichkeitsverkehr hat. So kann er nun in der Corona-Krise dort „campen“ weil er sich dort wesentlich wohler fühlt. Diese Zeit nutzt der Psychiatrie-Erfahrene aber auch, um andere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen im Rahmen einer täglichen Hotline zu unterstützen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führt mit ihm folgendes Interview:

Lukas Krämer: Behindertenpolitik per YouTube

Portrait Lukas Krämer
Foto von Lukas Krämer vor seinem Computer
Foto: www.dasding.de (SWR)

Trier (kobinet) Manche, die viel davon haben, verdienen ihr Geld im Schlaf. Andere bekommen einen Job, nachdem sie bei einer Veranstaltung eingeschlafen sind. So ging es zumindest Lukas Krämer bei einer Veranstaltung in Berlin. Heute arbeitet der ehemalige Werkstattbeschäftigte mit einem Budget für Arbeit bei der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, und berichtet u.a. über YouTube zur Behindertenpolitik. Kritik an den Werkstätten bleibt dabei nicht aus, wie der in Trier erscheinende Volksfreund berichtet.

Online-Diskussion: Risikogruppe Menschen mit Behinderung

Plakat zur Ankündigung der Online-Diskussion
Plakat zur Ankündigung der Online-Diskussion
Foto: MdE Katrin Langensiepen

Brüssel / Berlin (kobinet) „Risikogruppe: Menschen mit Behinderung in Corona Zeiten – Was wir jetzt tun müssen“, die Online-Diskussion, zu der die Grünen-Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Katrin Langensiepen, am Freitag, den 3. April von 15:30 bis 17:00 Uhr einlädt. Mit Julia Probst und Corinna Rüffer.

„Wir möchten mit Euch diskutieren wie Ihr Euch in dieser Situation fühlt und was getan werden muss, um diese Zeit gemeinsam zu meistern. Die Diskussion wird von zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen begleitet.“

Die Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/8726890166285026318

Über eine zweite Plattform soll das Webinar live verschriftlicht werden. Zwei Schriftdolmetscherinnen sind gebucht.

Im Home-Office notiert – Tödliche Exporte

Foto aus dem Spielfilm
Meister des Todes
Foto: SWR

Berlin (kobinet) Noch aufgewühlt vom Themenabend gestern im Ersten. Gezeigt wurden Daniel Harrichs Polit-Thriller „Meister des Todes“ und seine Dokumentation über deutsche Rüstungsexporte.

Corona bringt die Fehler im System ans Licht

Logo Fraktion DIE LINKE Im Bundestag
Logo Bundestagsfraktion DIE LINKE
Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Wie ein Brennglas bringt die Corona-Pandemie die Fehler im System ans Licht. Das behauptet die Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE Amira Mohamed Ali im Interview mit der taz.