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Video: Katrin Langensiepen zu Werkstätten und Beschäftigung

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Brüssel (kobinet) Über ein Jahr hat die Europaabgeordnete der Grünen und stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses Katrin Langensiepen an einem Bericht zur Beschäftigung behinderter Menschen in der EU gearbeitet. Nach der Verabschiedung des Berichtes durch das Europaparlament am 10. März äussert sich die selbst behinderte Eurpaparlamentsabgeordnete nun in einem gut 7minütigen Video zu ihrer Kritik an der derzeitigen Beschäftigungssituation und am System der Werkstätten für behinderte Menschen. Dabei kommen auch einige weitere behinderte Menschen zu Wort.

Wenn der Geldautomat Stufen hat: Barrierefreiheit ganzheitlich umsetzen

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Mit der heute endenden Frist zur Abgabe einer Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung des European Accessibility Acts fordert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) Barrierefreiheit ganzheitlich umzusetzen und gesetzlich zu verankern. „Was nützt ein barrierefreier Geldautomat, wenn man diesen nur mit Stufen erreichen kann,“ kritisiert Jessica Schröder, Referentin der ISL den Referentenentwurf.

Erste Stellungnahmen zum Referentenentwurf zur EAA-Umsetzung

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Foto: omp

Berlin (kobinet) Am 12. März müssen die Stellungnahmen der Verbände zum Referentenentwurf für ein Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie des Europäischen Barrierefreitsgesetzes an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingereicht werden. Erste Verbände haben dazu bereits einen Aufschlag gemacht.

5 Jahre Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland

Logo: ZsL Nord
Logo: ZsL Nord
Foto: ZsL Nord

Kiel (kobinet) Heute vor genau 5 Jahren, also am 11. März 2016, wurde der Verein Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZSL Nord) gegründet. Seitdem setzt sich das ZSL Nord für eine menschenrechtsbasierte Behindertenpolitik in Schleswig-Holstein ein. „Bislang konnte schon einiges erreicht werden, aber es gibt noch viel zu tun“, so Stefan Jöns, der den Verein seit Jahren im Vorstand tatkräftig unterstützt.

Kostenfrage bei Assistenz im Krankenhaus endlich beantworten

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Mit einem gemeinsamen Schreiben haben sich der Behindertenbeauftragte, die Patientenbeauftragte und der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung mit der Aufforderung an Abgeordnete der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD gewandt, die Kostenfrage bei Assistenz im Krankenhaus für Menschen mit Behinderungen endlich zu lösen. In dem Schreiben fordern sie, noch in dieser Legislaturperiode eine entsprechende gesetzliche Regelung vorzulegen und zu verabschieden.

Linke warnt vor drohender Altersarmut

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Mit dem Blick auf die Ergebnisse des veröffentlichten Datenreports 2021 verweist die Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE auf soziale Ungleichheit und die Gefahr einer drohenden breiten Altersarmut. Vertreter dieser Partei heben hervor, dass jeder Sechste unterhalb der Armutsschwelle lebt und sich das Armutsrisiko verfestigt hat.

Kernpunkte für ein gutes Barrierefreiheitsrecht

Logo: für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Logo: für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Hubertus Thomasius

Berlin (kobinet) Bis zum 12. März haben die Verbände noch Zeit, eine Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für ein Gesetz zur Umsetzung der Regelungen des European Accessibility Acts (EAA) abzugeben. Eine mündliche Online-Anhörung hat bereits gezeigt, dass das Gesetzgebungsverfahren nur einen kleinen Teil dessen umfasst, was sich behinderte Menschen von umfassenden Regelungen zur Barrierefreiheit erwarten. Ein Bündnis von Behindertenorganisationen hat Kernpunkte entwickelt, die bei der Beurteilung geplanter gesetzlichen Regelungen zur Barrierefreiheit hilfreich sein können.

Fachverbände fordern inklusive Kinder- und Jugendhilfe

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Seit Jahren setzen sich die Fachverbände für Menschen mit Behinderung für die fachliche Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe ein. Alle Kinder und Jugendlichen müssen die Unterstützung der Kinder- und Jugendhilfe in Anspruch nehmen können, und zwar unabhängig davon, ob sie eine seelische, körperliche oder geistige Behinderung haben oder auch nicht. Dies gebietet der Grundsatz der Gleichbehandlung. Daher erwarten die Fachverbände für Menschen mit Behinderung endlich ein inklusives, alle Kinder und Jugendlichen umfassendes Recht der Kinder- und Jugendhilfe im SGB VIII.

Werkstattkritischer EU-Bericht zur Beschäftigung mit großer Mehrheit verabschiedet

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

Brüssel (kobinet) Gestern, am 10. März, hat das Europäische Parlament mit großer Mehrheit den Bericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Bereichen Beruf und Beschäftigung von Katrin Langensiepen beschlossen. Für den u.a. sehr kritischen Bericht in Sachen Werkstätten für behinderte Menschen stimmten 578 Abgeordnete, 65 stimmten dagegen und 51 Abgeordnete enthielten sich. „Neben verpflichtender Diversitätsquoten und besserer Unterstützung für Unternehmen fordere ich darin vor allem das Auslaufen von Behindertenwerkstätten und die gezielte Stärkung von inklusiven Alternativen. Statt abgeschottet zu werden, sollen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen arbeiten, einen Arbeitnehmer*innen Status bekommen und einen Mindestlohn gezahlt kriegen“, betonte Katrin Langensiepen nach der Abstimmung gegenüber den kobinet-nachrichten.

Teilhabestärkungsgesetz am 26. März im Bundestag

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Am 26. März 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft getreten. 12 Jahre später am 26. März 2021 wird der Deutsche Bundestag voraussichtlich über das von der Bundesregierung eingebrachte Teilhabestärkungsgesetz und über zwei Anträge der Linksfraktion zur Behindertenpolitik beraten. Ob die Abgeordneten der Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD den Tag nutzen, um eigene weitere Akzente in das Gesetzgebungsverfahren einzubringen, wird sich dann zeigen.

Medizinisch-Taktile Untersucherin, ein konkurrenzloser Beruf

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Foto: Susanne Göbel

Mülheim an der Ruhr (kobient)

Mülheim an der Ruhr (kobient) Blinde und sehbehinderte Menschen verfügen oft über einen überlegenen Tastsinn. Deshalb seien sie perfekt geeignet für den Beruf der Medizinisch-Taktilen Untersucherin (MTU). Denn ihre enorme Tastfähigkeit ermögliche es ihnen, kleinste Gewebeveränderungen in der weiblichen Brust zu erkennen und so einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung von Brustkrebs zu leisten. Darauf weist die Organisation discovering hands hin, die entsprechende Ausbildungen für blinde und sehbehinderte Frauen anbietet. discovering hands haben den kobinet-nachrichten folgendes Interview mit Christine Kanetzki und die entsprechenden Informationen zur Verfügung gestellt.

Conterganrente zählt nicht als Einkommen

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Düsseldorf (kobinet) Die Anrechnung des Einkommens und Vermögens auf Leistungen für behinderte Menschen wird immer wieder als ungerecht und enormer bürokratischer Aufwand kritisiert. Für Bezieher*innen einer Conterganrente ist nun auch klar, dass diese Rente nicht als Einkommen im Rahmen des SGB II angerechnet werden darf. Auf ein entsprechendes Urteil des nordrhein-westfälischen Landessozialgerichts und einen Bericht der DGB Rechtschutz GmbH dazu hat Henry Spradau die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Thüringen baut Landesfachstelle für Barrierefreiheit auf

Wappen Thüringen
Wappen Thüringen
Foto: gemeinfrei, Land Thüringen

ERFURT (kobinet) Mit Beginn dieses Jahres hat Thüringer sein Inklusionsgesetzes geändert und in dem Zusammenhng zugleich die Weichen für die seit langem geforderte Landesfachstelle für Barrierefreiheit in Thüringen gestellt. Der Thüringer Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen (TLMB) hat somit den gesetzlichen Auftrag erhalten, die Landesfachstelle einzurichten.

Kein Kostenvorbehalt für Teilhabeleistungen

Logo Fraktion DIE LINKE Im Bundestag
Logo Bundestagsfraktion DIE LINKE
Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sollten nicht unter Kostenvorbehalt stehen – das fordert die Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE in einem aktuellen Antrag an den Deutschen Bundestag.

Leserbriefe wieder möglich

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Hollenbach (kobinet) Bedingt durch ein technisches Problem war es bis vor kurzem nicht mehr möglich, Leserbriefe zu schreiben. Das Problem wurde zwischenzeitlich behoben.

Gebührenbescheid des Transparenzregisters für Vereine

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Hollenbach (kobinet) In diesen Tagen werden allerorts an Vereine Gebührenbescheide des Bundesanzeiger Verlags zugesandt. Diese sehen zwar aus wie die ständig ins Haus flatternden pseudoamtlichen Versuche, sich kostenpflichtig in irgendwelche Verzeichnisse einzutragen. Dem ist jedoch nicht so. Es wird auch erwähnt, dass sich als gemeinnützig eingetragene Vereine befreien können, aber nur ab dem laufenden Jahr. Berechnet wird aber ab 2017. Grundlage hierfür sind das Geldwäschegesetz und die Transparenzregistergebührenverordnung

Workshop: Barrierefreie Stadt für Alle

Portrait Corinna Rüffer
Corinna Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „BarrierefreieStadt für alle“, so lautet der Titel eines Workshops, an dem u.a. auch die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Rahmen der Online-Konferenz Städte neu denken am 19. März von 13:00 bis 18:00 Uhr mitwirkt. „Wie schaffen wir ein barrierefreies Lebensumfeld, in dem sich alle selbstbestimmt bewegen können? Welche Potenziale bieten barrierefreie Quartiere für alle und wie kann mehr barrierefreier Wohnraum geschaffen werden?“ Das sind einigen Fragen, denen nachgegangen wird. Bis 15. März ist die kostenfreie Anmeldung für den Online-Kongress der Bundestagsfraktion der Grünen noch möglich.

Beratung und Vertretung bei Widerspruch und Klage

Logo: Familienratgeber der Aktion Mensch
Logo: Familienratgeber der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Beratung und Vertretung bei Widerspruch und Klage: kostenlose und kostenpflichtige Angebote“, diesem Thema widmet sich der neueste Eintrag im Familienratgeber der Aktion Mensch in der Reihe „Recht haben – Recht bekommen“.

Barrierefreiheitsrecht im Fokus

Symbol Paragrafenzeichen
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Foto: omp

Berlin (kobinet) Heute führt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) eine Online-Anhörung der Behindertenverbände zum Referentenentwurf zur Umsetzung der Anforderungen des European Accessibility Act (EAA) durch. Bald wird das Thema auch den Deutschen Bundestag beschäftigen, denn die FDP-Bundestagsfraktion hat im Rahmen einer Kleinen Anfrage 20 Fragen zur Umsetzung der europäischen Anforderungen zur Barrierefreiheit eingebracht. Geplant ist von der Bundesregierung, einen entsprechenden Gesetzentwurf noch im März durch das Bundeskabinett zu verabschieden und in den Bundestag einzubringen.

Fabian Kittel informiert fachkundig über Barrierefreiheit

Porträt von Fabian Kittel
Fabian Kittel
Foto: ISL

Berlin/Fürth (kobinet) Fabian Kittel hat Rechtswissenschaft studiert und schaut genau hin, wenn es um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geht. Als Experte für Barrierefreiheit im Öffentlichen Raum und die Themenbereiche Bauen und Wohnen engagiert er sich mit großem Einsatz im Behindertenrat der Stadt Fürth. Maria Trümper vom Projekt „CASCO – Vom Case zum Coach“ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) führte mit Fabian Kittel ein Interview über sein Wirken als Referent und sein Engagement.

Chancen, Herausforderungen und schönen Momenten als behinderte Mutter

Logo: fab
Logo des fab
Foto: fab

Kassel (kobinet) „Von Chancen, Herausforderungen und schönen Momenten als Mutter mit Behinderung“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die der Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) am Donnerstag, den 11. März von 18:30 bis 20:00 Uhr über Zoom anbietet. Zwei Mütter mit Behinderung, von denen eine blind, die andere Rollstuhlnutzerin ist, berichten an diesem Abend über ihren Alltag.

Ausbau von Beratungsangeboten notwendig

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Der Abschlussbericht des Themenforums „Antidiskriminierung und Maßnahmen gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“, wurde im Rahmen des Nationalen Aktionsplanes Integration erarbeitet und beim Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt vorgestellt. Aus diesem Bericht ergibt sich, dass das Angebot an staatlichen und zivilgesellschaftlichen Beratungsstellen, die qualifizierte Unterstützung im Falle von Diskriminierung leisten, deutlich ausgebaut werden muss.

Linke fordert Recht auf Assistenzhund

Emoji Blinder Mensch mit Hund
Emoji Blinder Mensch mit Hund
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) In einem Antrag an den Deutschen Bundestag fordert die Partei DIE LINKE ein gesetzliches Recht auf einen Assistenzhund für Menschen mit Behinderungen. Dabei verweist diese Partei darauf, dass Assistenzhunde, im Unterschied zu Blinden-Führhunden, bis heute noch nicht als unmittelbare Hilfsmittel eingestuft worden sind. Aus diesem Grund werden bisher die hohen Ausbildungskosten für Assistenzhunde von bis zu 30.000 Euro von der Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in der Regel nicht übernommen.

Schutz vor Gewalt darf keine Ermessensfrage sein

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Der Sozialverband Deutschland – SoVD blickt im Monat März besonders auf das Thema „Gleichstellung“ und begrüßt, dass durch das Teilhabestärkungsgesetz der Gewaltschutz für Menschen mit Behinderungen, insbesondere auch für Frauen und Mädchen, im Bereich Rehabilitation und Teilhabe verbessert werden soll. Dennoch sieht SoVD-Präsident Adolf Bauer hier noch konkreten Nachbesserungsbedarf.

Erinnerung an Matthias Vernaldi

Foto zeigt Matthias Vernaldi mit Beatmungerät
Vernaldis Profilbild bei Facebook
Foto: Matthias Vernaldi

Berlin (kobinet) Der Chronist der kobinet-nachrichten, Dr. Martin Theben, kommt heute einer gleichermaßen traurigen, wie ehrenvollen Pflicht nach: Er erinnert an den ersten Todestag von Matthias Vernaldi, der heute vor einem Jahr am 9. März 2020 verstorben ist.

Programm für Inklusionskongress steht – Anmeldung noch möglich

Schrift: 3. Online-Inklusionskongress vom 12.-18.3.2021
Plakat 3. Online-Inklusionskongress
Foto: inklusionskongress.de

Kehl (kobinet) Die Vorbereitungen für den Online-Inklusionskongress vom 12. – 18. März laufen auf Hochtouren, wie die Organisatorin Bettina Krück mitteilt. Das Programm steht und Anmeldungen sind auch während des Kongresses möglich. Am Freitag, 12. März, geht es ab 18:00 Uhr los. Die 33 Interviews und die Interviews der ersten beiden Kongresse stehen dann noch bis zum 20. März online zur Verfügung.

Hart erkämpfte Rechte in Corona-Pandemie missachtet

Bild von Nancy Poser
Nancy Poser
Foto: privat

Bonn/Trier (kobinet) Viele Menschen mit Behinderung sind in der Corona-Pandemie gesundheitlich besonders gefährdet. Die Richterin Nancy Poser meint im Interview mit der Aktion Mensch: Gerade jetzt werden sie nicht ausreichend geschützt und beteiligt. Stattdessen nehmen Diskriminierung und Rechtsverletzungen zu.

Infos zur Impfung in Rheinland-Pfalz

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Mainz (kobinet) Seit dem 6. März erhalten in Rheinland-Pfalz weitere Gruppen aus der Priorisierungsgruppe 2 die Möglichkeit, sich für eine Schutzimpfung gegen Corona zu registrieren und für eine Impfung anzumelden. Die Online-Terminregistrierung steht seit dem 6. März für Menschen mit schweren Vorerkrankungen sowie für Kontaktpersonen von Schwangeren und Pflegebedürftigen offen“, teilte die rheinland-pfälzische Gesundheits­ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler mit. Auch im Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen sind Impfungen möglich.

Von erfolgreichen und weniger erfolgreichen Impfgesuchen

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Düsseldorf (kobinet) In Deutschland haben rund 2,5 Millionen Menschen (mehr als drei Prozent der Bevölkerung) bereits die zweite Dosis Impfstoff gegen das Corona-Virus erhalten, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Insgesamt 6,2 Prozent (ca. 5,2 Millionen) Menschen haben demnach mindestens eine Dosis erhalten. In dieser Phase der Impfung machen behinderte Menschen ganz unterschiedliche Erfahrungen von Freud bis Frust, wie Zuschriften an die kobinet-Redaktion zeigen.

Inklusionstage finden am 3. und 4. Mai online statt

BCC beleuchtet mit Aufschrift INKLUSIONSTAGE
BCC beleuchtet mit Inklusionstage
Foto: Martina Scheel

Berlin (kobinet) Coronabedingt finden die Inklusionstage 2021 zum Thema „Zusammen. Selbstbestimmt. Arbeiten“ voraussichtlich überwiegend digital statt. In einer Terminankündigung nannte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den 3. Mai von 9:30 – 18:30 Uhr und den 4. Mai von 9:30 – 15:30 Uhr. Die Veranstaltung werde an beiden Tagen auf www.gemeinsam-einfach-machen.de live übertragen, um möglichst vielen Interessierten eine Teilnahme zu ermöglichen.

Klare Perspektiven für Beschäftigung auf allgemeinem Arbeitsmarkt gefordert

Katrin Langensiepen, Jürgen Dusel, Anne Gersdorf bei PK
Katrin Langensiepen, Jürgen Dusel, Anne Gersdorf bei PK
Foto: omp

Brüssel/Berlin (kobinet) Morgen, am 9. März, stimmt das Europäische Parlament über den von Katrin Langensiepen mit Unterstützung verschiedener Akteur*innen entwickelten Bericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Bereichen Beruf und Beschäftigung ab. Im Vorfeld hat die Europaabgeordnete und zuständige Berichterstatterin zusammen mit dem Behindertenbeauftragten der Bundesregierung Jürgen Dusel und Anne Gersdorff von den Sozialhelden zu einer Pressekonferenz geladen. Dabei ging es neben der nötigen Inklusion auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vor allem auch um das Streitthema Werkstätten für behinderte Menschen, zu dem im Bericht sehr kritisch Stellung bezogen wird.

Partizipation braucht Strukturen

Logo des BeB
Logo des BeB
Foto: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe

BERLIN (kobinet) Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) nimmt den diesjährigen Internationalen Frauentag zum Anlass, sich für mehr Mitbestimmung und Teilhabe von Mädchen und Frauen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung einzusetzen sowie dazu entsprechende Strukturen zu fordern..

Frauen mit Behinderung bei Studien besser berücksichtigen

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Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

DÜSSELDORF (kobinet) Am internationalen Frauentag kritisieren der Sozialverband Deutschland in Nordrhein-Westfalen und das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in diesem Bundesland den Ausschluss wichtiger Zielgruppen aus Berichten und Studien der Landesregierung: Im Zentrum der Kritik steht die unzureichende Berücksichtigung von Frauen mit Beeinträchtigung in der sogenannten Dunkelfeldstudie zu „Sicherheit und Gewalt in Nordrhein-Westfalen“.

Gesucht: Weitere Unterstützung für Barrierefreiheitskampagne

Logo: für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Logo: für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Hubertus Thomasius

Berlin (kobinet) Ein Bündnis von 30 Organisationen unterstützt die Kernpunkte für ein gutes Barrierefreiheitsrecht als Erstunterstützter*innen. Nun wurde auf der Kampagnenhomepage die Möglichkeit geschaffen, dass sich auch Einzelpersonen und weitere Organisationen als Unterstützer*innen eintragen können, was beispielsweie der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) schon genutzt hat. Um in den nächsten Monaten bei den laufenden Gesetzgebungsverfahren mehr Barrierefreiheit erreichen zu können, braucht es nicht nur viele Aktivitäten, sondern auch viele Unterstützer*innen des gemeinsamen Ziels für ein gutes Barrierefreiheitsrecht, teilte Ottmar Miles-Paul von der Kampagne mit.

Studie: Frauen mit Behinderung sind die Verliererinnen auf dem Arbeitsmarkt

Statistiktabelle zur Beschäftigung behinderter Frauen
Statistiktabelle zur Beschäftigung behinderter Frauen
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Frauen mit Schwerbehinderung sind auf dem Arbeitsmarkt von doppelter Diskriminierung betroffen: Sie bilden das Schlusslicht bei Lohn sowie Vollzeit- und Führungspositionen und sind durch Haushalts- und Familienaufgaben besonders belastet. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die die Aktion Mensch zum heutigen Weltfrauentag veröffentlicht hat. Grundlage der Erhebung ist ein erstmaliger systematischer Vergleich der Erwerbssituation von Frauen mit und ohne Schwerbehinderung sowie den entsprechenden männlichen Bevölkerungsgruppen, heißt es in einer Presseinformation der Aktion Mensch.

Es muss nicht immer Werkstatt sein – Budget für Arbeit nutzen

Logo: Budget für Arbeit nutzen
Logo: Budget für Arbeit nutzen
Foto: NETZWERK ARTIKEL 3

Jena/Nürnberg (kobinet) Coronabedingt kann auch dieses Jahr die Werkstätten-Messe nicht in gewohnter Form in Nürnberg stattfinden, sondern findet am 14. und 15. April digital statt. Barbara Vieweg vom Vorstand des NETZWERK ARTIKEL 3 hat sich an den Messeauftritt von 2019 unter dem Motto „Es muss nicht immer Werkstatt sein – Budget für Arbeit nutzen!“ erinnert und eine Vision für einen inklusiven Arbeitsmarkt entwickelt. Diesen Beitrag veröffentlichen die kobinet-nachrichten im Vorfeld der diesjährigen digitalen Werkstätten-Messe im Folgenden:

Für Vielfalt in den Parlamenten

Grünen-Plakat: Wiebke Richter, Michael Gerr: in den Bundestag! Euer Duo für Vielfalt
Grünen-Plakat: Wiebke Richter, Michael Gerr: in den Bundestag! Euer Duo für Vielfalt
Foto: Wiebke Richter und Michael Gerr

Würzburg/Regensburg (kobinet) Wiebke Richter und Michael Gerr setzen sich dafür ein, dass die Parlamente vielfältiger werden und zum Beispiel auch behinderte Menschen verstärkt gewählt werden. Hierfür haben sie die Homepage www.inklusivegesellschaft.de aufgebaut. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit den beiden, die für die Grünen für den nächsten Bundestag kandidieren, ein Interview, wie es dazu kam und wie die Vielfalt in den Parlamenten verbessert werden kann.

Inklusives Anpacken auf dem Werkstoffhof

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Pullach (kobinet) Lockdown und nichts los? Diese Zeit nutzen viele Menschen zum Entrümpeln. Für die Mitarbeiter*innen des Wertstoffhofs in Pullach bedeutet das nach Informationen der Aktion Mensch jede Menge Arbeit. „Das inklusive Team hilft kompetent und freundlich bei der fachgerechten Entsorgung von Sperrmüll, Elektroschrott und anderen Wertstoffen“, heißt es im neuesten Aktion-Mensch-Newsletter zu dem Projekt.

Frauentag und Gendersternchen

Foto zeigt Ausschnitt aus Frauentagsplakat
Ausschnitt aus Plakat zum Frauentag von 1914
Foto: Gemeinfrei

Berlin (kobinet) Morgen wird der Internationale Frauentag für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung in Berlin zum dritten Mal als Feiertag begangen. Berlin ist seit 2019 das einzige Bundesland, in dem der 8. März gesetzlicher Feiertag ist.

Die unendliche Geschichte – Personalbemessung in der Psychiatrie

Psychiatrie
Die unendliche Geschichte
Foto: Julia Lippert

Berlin (kobinet) Eines der verheerendsten Probleme der psychosozialen Unterstützungslandschaft für Menschen mit seelischem Krisenerleben, ist die unzureichende Personalbesetzung und -finanzierung von Einrichtungen der klinisch-psychiatrischen Krankenhäuser und Stationen. Sodass durch Personalmangel, zu wenig Platz und zu wenig Zeit, vertrauensvolle Beziehungsarbeit offenbar immer unmöglicher wird.