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Ausbau von Beratungsangeboten notwendig

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BERLIN (kobinet) Der Abschlussbericht des Themenforums „Antidiskriminierung und Maßnahmen gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“, wurde im Rahmen des Nationalen Aktionsplanes Integration erarbeitet und beim Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt vorgestellt. Aus diesem Bericht ergibt sich, dass das Angebot an staatlichen und zivilgesellschaftlichen Beratungsstellen, die qualifizierte Unterstützung im Falle von Diskriminierung leisten, deutlich ausgebaut werden muss.

„Betroffene von Diskriminierung dürfen nicht allein gelassen und ihre Erfahrungen müssen ernst genommen werden. Dafür brauchen sie Unterstützung durch professionelle Antidiskriminierungsberatung“, stellte der kommissarische Leiter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Bernhard Franke, in Berlin fest.

Leider sei, nach Frankes Ausführungen, die Finanzierung insbesondere im zivilgesellschaftlichen Bereich, aber auch bei vielen kommunalen Stellen nach wie vor zu oft nur über kurze Zeiträume oder projektabhängig gesichert. Zudem gebe es Lücken im Beratungsangebot.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes wird zur Umsetzung dieses Ziels zunächst ein Forschungsprojekt in Auftrag geben, in dem beispielhafte Ansätze und mögliche Modelle erarbeitet werden sollen, wie ein möglichst flächendeckendes Angebot an Antidiskriminierungsberatung erreicht werden kann.

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