Werbung:
Banner Fotos für die Pressefreiheit 2020
Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
Springe zum Inhalt

Partizipation braucht Strukturen

Logo des BeB
Logo des BeB
Foto: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe

BERLIN (kobinet) Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) nimmt den diesjährigen Internationalen Frauentag zum Anlass, sich für mehr Mitbestimmung und Teilhabe von Mädchen und Frauen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung einzusetzen sowie dazu entsprechende Strukturen zu fordern..

Ein gutes Beispiel dafür, wie das gelingt, ist aus Sicht dieses Verbandes die seit dem Jahr 2017 in den diakonischen Werkstätten für Menschen mit Behinderung vorgeschriebene Wahl einer Frauenbeauftragten. Viele Frauen mit Behinderung gehen seitdem ihren Aufgaben gewissenhaft nach. Dazu gehört für sie, zu wissen, was die eigenen Rechte und Pflichten sind, wie man diese auch in schwierigen Situationen durchsetzt oder sich dafür Unterstützung holt.

„Gesellschafliches Engagement und Mitbestimmung von Frauen und Mädchen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung entsteht nicht von alleine, sondern braucht verlässliche Strukturen, Instrumente und Maßnahmen zur Unterstützung“ stelt in dem Zusammenhang Barbara Heuerding, die Geschäftsführerin des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe (BeB) fest.

Der BeB setzt sich dafür ein, dass der Partizipation von Frauen und Mädchen mit Behinderung mehr in der Kommune, den Einrichtungen, in Bund und Ländern sowie im Sozialraum Rechnung getragen wird und die Frauen und Mädchen so ihren Wünschen nach Teilhabe nachkommen können. Dazu muss nach Erfahrung des BeB ihren spezifischen Bedürfnissen nach Assistenz oder unterstützter Kommunikation Rechnung getragen werden, vor allem wenn es sich um Mädchen und Frauen mit einem hohen Unterstützungsbedarf handelt. "Nur so kann die Gesellschaft vielfältig werden" - wird vom BeB unterstrichen.

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sad2340