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DBS-Präsident fordert Ausschluss der Teams aus Russland und Belarus

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Peking (kobinet) Der Krieg in der Ukraine spielt wie in vielen anderen Bereichen zunehmend auch bei den bald anstehenden Paralympics in Peking eine gewichtige Rolle. Vor dem Paralympics-Start hat der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) den Ausschluss der Teams aus Russland und Belarus gefordert.

Online-Fortbildung für Kursleitende zum Thema inklusive Erwachsenenbildung

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Foto: Susanne Göbel

Bremen (kobinet) Der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen weist auf eine Online-Fortbildung für Kursleitende zum Thema „Inklusive Erwachsenenbildung – barrierefrei und binnendifferenziert“ hin, die am 19. März von 9.00 bis 17.00 Uhr (voraussichtlich über BigBlueButton) durchgeführt wird. Das kostenlose Fortbildungsangebot, das die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung organisiert hat, richtet sich an Kursleitende und pädagogisches Personal in der Erwachsenenbildung. Es können auch weitere Interessierte teilnehmen, wie es in der Ankündigung heißt.

Niedersachsen setzt Förderung von Hilfsangeboten für psychisch erkrankte Geflüchtete fort

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Hannover (kobinet) Das Land Niedersachsen setzt die Förderung von Hilfsangeboten für psychisch erkrankte Geflüchtete „refuKey“ fort. Dies teilte das niedersächsische Sozialministerium angesichts der aktuellen Lage in der Ukraine mit.

Antragstopp für Thüringer Barrierefreiheitsförderprogramm

Flagge Bundesland Thüringen
Flagge Bundesland Thüringen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Erfurt (kobinet) Aufgrund der Vielzahl an Anträgen für das Ende 2021 in Kraft getretene Thüringer Barrierefreiheitsförderprogramm – ThüBaFF haben der Landesbehindertenbeauftragte von Thüringen, Joachim Leibiger, und die Thüringer Aufbaubank nun einen Antragsstopp verfügen müssen. Der Ansturm auf das Förderprogramm zeige „den enormen Nachholbedarf“ für die Barrierefreiheit in Thüringen, teilte Joachim Leibiger mit.
Der Landesbeauftragte bemühe sich nun um die Bereitstellung weiterer Mittel.

Teilnehmerinnen für Online-Umfrage zu Arztkontakten gesucht

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Foto: ht

Kiel (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZsL Nord) sucht Teilnehmerinnen für eine aktuelle Online-Umfrage zu Arztkontakten. Anlass der Umfrage sind die häufig berichteten Unzufriedenheiten über Barrierefreiheit und Umgangsformen bei Arztkontakten. Von großem Interesse ist auch die gynäkologische Gesundheitsversorgung, weshalb an dieser Stelle nur Frauen für die Umfrage gesucht werden.

411 von 499 hessischen Bahnhöfen sollen bis Ende des Jahrzehnts barrierefrei sein

Landkarte Lage Hessen in Deutschland
Lage Hessen in Deutschland
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

Wiesbaden (kobinet) Über die Pläne, dass bis zum Ende des Jahrzehnts 411 von 499 hessischen Bahnhöfen so umgebaut sein sollen, dass auch behinderte Menschen sie gut nutzen können, berichtet die Frankfurter Allgemeine. Darauf hat die Kasseler Landtagsabgeordnete und Verkehrspolitikerin Karin Müller von den Grünen die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

EUTB-Team mit guter Beratungsbilanz

Logo: EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der EUTB
Foto: BMAS

OSNABRÜCK (kobinet) Das Team der EUTB (ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) der Lebenshilfe Osnabrück ging vor fast dreieinhalb Jahre an den Start. Seit dem musste es mehr als die Hälfte der Zeit unter erschwerten Corona-Bedingungen arbeiten. Dennoch kann dieses Team eine gute Beratungsbilanz ziehen. Weit mehr als 1.000 Beratungen wurden inzwischen durchgeführt. Oft fungierte dabei das Team als Teilhabe-Lotse für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige im oftmals dichten Behörden- und Leistungsdschungel.

Weibernetz sucht Referent*in

Logo: Weibernetz
Logo: Weibernetz
Foto: Weibernetz

Kassel (kobinet) Das Weibernetz möchte ihr Projektteam bei der Politischen Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz verstärken und sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein*e Referent*in für 25 Stunden/Woche. Bewerbungen sind noch bis zum 14. März 2022 möglich, wie die Selbstvertretungsorganisation auf ihrer Internetseite mitteilt.

Medizinische Behandlungen für alle

Poster: Medizinische Behandlungen für alle!
Poster: Medizinische Behandlungen für alle!
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Angesichts der aktuellen Diskussion zur Schaffung von nichtdiskriminierenden Regelungen im Falle einer Triage postet die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) regelmäßig auf Twitter Plakate zum Thema. Mit einem aktuellen Plakat verweist die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen auf Artikel 10 der UN-Behindertenrechtskonvention und stellt klar, dass medizinische Behandlungen für alle da sein müssen.

5 Jahre Bundesteilhabegesetz: Segen oder Fluch?

Logo: Friedrich-Ebert-Stiftung
Logo: Friedrich-Ebert-Stiftung
Foto: Friedrich-Ebert-Stiftung

Regensburg (kobinet) „5 Jahre Bundesteilhabegesetz: Segen oder Fluch?“ So lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, zu der die Friedrich Ebert Stiftung am 22. März von 17:30 bis 19:30 Uhr einlädt.

Leben nach den eigenen Regeln

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Köln (kobinet) „Natalie Dedreux möchte im Alltag unabhängig sein: Lieblingsessen kochen, lange aufbleiben, in die Stadt fahren. Doch mit ihrer Behinderung ist es nicht einfach, eine eigene Wohnung zu finden und eigenständig zu leben. Ob Natalie ihren Traum verwirklichen konnte, liest du hier“, so kündigt die Aktion Mensch einen Bericht über die Wünsche und Träume von Natalie Dedreux in Sachen Wohnen an. In einem anschließenden Interview berichtet die junge Frau, wie sie heute lebt.

250.000 bei Rosenmontags-Friedendemo in Köln

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Köln (kobinet) Rosenmontagsumzüge in Zeiten der Corona-Pandemie sind für sich schon eine Herausforderung. Der russische Angriff auf die Ukraine hat zur Absage vieler Umzüge geführt. In Köln wurde der diesjährige Rosenmontagsumzug jedoch zu einer großen Friedensdemonstration umfunktioniert, an der nach Berichten des WDR 250.000 Menschen teilgenommen und ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk erklärt haben. Wie bereits gestern bei der großen Demonstration mit hunderttausenden Teilnehmer*innen in Berlin waren auch einige behinderte Menschen, die der Krieg in der Ukraine sehr beschäftigt, mit dabei und haben ihre Sorge gegenüber diesem Krieg zum Ausdruck gebracht.

Verena Bentele wird 40

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

München (kobinet) Im Alter von 31 Jahren wurde Verena Bentele im Januar 2014 zur Bundesbehindertenbeauftragten ernannt. Bis Mai 2018 übte sie dieses Amt mit genau so großem Engagement aus, wie sie zuvor ihre sportliche Karriere als Biathletin und Skilangläuferin vorangetrieben hatte. Die heutige Präsidentin des Sozialverband VdK Deutschland wurde am 28. Februar 1982 in Lindau am Bodensee geboren und kann heute ihren runden 40. Geburtstag feiern.

Friedensbewegung

Foto zeigt Ausschnitt aus Berliner Zeitung vom 28.02.22
Julia Falk sagt, Putins Krieg ist nicht ihr Krieg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Ausführlich berichten die deutschen Medien heute über die Proteste der Zivilgesellschaft gegen die russische Invasion der Ukraine.

20 Jahre Beschluss für Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes

Dr. Andreas Jürgens und Horst Frehe im Bundestag
Dr. Andreas Jürgens und Horst Frehe im Bundestag
Foto: privat

Berlin (kobinet) Heute vor 20 Jahren war ein wichtiger Tag für die Behindertenbewegung und vor allem für die Gleichstellungsgesetzgebung behinderter Menschen in Deutschland. Nachdem es 1994 nach vielen Protesten und intensiver Lobbyarbeit gelungen war, den Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ in Artikel 3 Absatz 3 Satz 2 des Grundgesetzes zu verankern, beschloss der Deutsche Bundestag am 28. Februar 2002 das Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes (BGG). Dieses bot fortan eine wichtige Grundlage für weitere Regelungen zur Gleichstellung behinderter Menschen und für mehr Barrierefreiheit des Bundes und der Länder.

Werbung für Persönliche Assistenz mit fairer Bezahlung

Esther Junghans
Esther Junghans
Foto: privat

Trier (kobinet) Esther Junghans lebt seit vielen Jahren mit persönlicher Assistenz und weiß, was das bedeutet und auch, wie schwierig es zuweilen ist, gute Assistent*innen zu finden. Daher wirbt sie für diesen Beruf und auch für eine faire Bezahlung der Assistenzkräfte. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit ihr auch darüber, wie sie die Herausforderung eines Umzugs von München nach Trier mit persönlicher Assistenz geschafft hat.

Werkstattentlohnung weiter in der Kritik

Plakat zur Rente in WfbMs mit Bild von Lukas Krämer
Plakat zur Rente in WfbMs mit Bild von Lukas Krämer
Foto: Lukas Krämer

Trier (kobinet) Lukas Krämer, der es selbst geschafft hat, den Weg aus der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit Unterstützzung des Budget für Arbeit zu gehen, lässt in seiner Kritik am System der Werkstätten mit seinen mageren Vermittlungsquoten und der geringen Entlohnung nicht locker. Auf Twitter hat er sich nun mit einem Plakat dem Thema Rente nach 20 Jahren in der WfbM gewidmet und seine Forderung nach einem Mindestlohn in Werkstätten bekräftigt.

Kiezladen barrierefrei umgebaut

Aktion Mensch Postkarte: Barrierefreiheit für alle!
Postkarte: Barrierefreiheit für alle!
Foto: Aktion Mensch

Berlin (kobinet) Im Kiezladen in Berlin-Pankow übernehmen die Mitarbeitenden mit Behinderung kreative Arbeiten für Nachbar*innen – mit Holz, Papier oder Stoff. So entstehen spannende Begegnungen und tolle Produkte. Damit sich Angestellte und Gäste frei bewegen können, hat die Aktion Mensch den barrierefreien Umbau des Ladens mit 22.000 € unterstützt. Darauf weist die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter als Beispiel zum Abbau von Barrieren hin.

Podcast: Wie geht eigentlich Autismus?

Logo: DW-Podcast Echt behindert
Logo: DW-Podcast Echt behindert
Foto: Deutsche Welle

Köln (kobinet) „Wie geht eigentlich Autismus?“ So lautet der Titel der 40. Ausgabe des Podcast Echt behindert! der Deutschen Welle. „Störung, Behinderung oder einfach eine andere Art der Wahrnehmung? Darüber, was Autismus eigentlich ist gibt es viele Vorstellungen. Nach dem Motto „nichts über Autisten ohne Autisten“ fragen wir einfach mal nach“, heißt es in der Ankündigung des Podcast, der von Matthias Klaus von der Deutschen Welle moderiert wird und bei der die Autistin Ricky Zehrer zu Gast ist.

Bewerber*innen-Tag zur Persönlichen Assistenz

Logo: akse
Logo: akse
Foto: akse

Berlin (kobinet) „Suchst du gerade einen krisensicheren Job? Soll es vielleicht ein Job sein, der so ganz anders ist als alles, was du bisher gemacht hast? Dein neuer, abwechslungsreicher Arbeitsplatz soll in Berlin oder Brandenburg sein? Super, dann könnte ein Job in der persönlichen Assistenz genau das sein, was du gerade suchst. Informiere dich an unserem digitalen Bewerber*innen-Tag über die Arbeit als persönliche Assistenz und lerne vielleicht sogar deine*n zukünftigen Arbeitgeber/Arbeitgeberin kennen“, so heißt es in der Ankündigung des Online-Bewerber*innen-Tags am 16. März von 18:00 bis 20:00 Uhr der per Zoom vom Verein aktiv und selbstbestimmt gemeinsam mit verschiedenen behinderten Arbeitgeber*innen in der persönlichen Assistenz durchgeführt wird.

Berlin solidarisch mit Ukraine

Foto zeigt Grußdemo in Berlin
Berlin solidarisch mit Ukraine
Foto: rbb

Berlin (kobinet) Weit mehr als 100.000 Menschen haben heute in Berlin gegen die russische Invasion in der Ukraine demonstriert.

Momentaufnahme 251

Eine junge Frau mit leuchtendem Kugel zwischen Hochhäusern
Berlin
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Frieden ist das Gold des Lebens. (Augustinus Aurelius)

Vier Jahre Teilhabeberatung im Bodenseekreis und in Oberschwaben

Thomas Schalski
Thomas Schalski
Foto: privat

Oberteuringen (kobinet) Seit mittlerweile vier Jahren gibt es die ergänzende unabhänige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Bodenseekreis/Oberschwaben. Das bedeutet vier Jahre Einsatz und Unterstützung für Menschen mit Behinderung, wie es in einem Bericht von Thomas Schalski von der EUTB Bodenseekreis/Oberschwaben heißt.

IGEL-Podcast: Das Unsichtbare durch sinnliche Eindrücke erlebbar machen

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Das Unsichtbare durch sinnliche Eindrücke erlebbar machen“, diesen Titel hat der Inklusator und Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) für seine aktuelle Ausgabe des IGEL-Podcast gewählt. Im Gespräch mit Susanne Hahn vom Unternehmen anders-sehn geht es u.a. darum, wie blinde und sehbehinderte Menschen an Reisen teilnehmen und die Welt mit anderen Sinnen erfahren könnten.

Stoppt den Krieg Putins

Protest gegen den Krieg am Brandenburger Tor
Antikriegsdemo am Brandenburger Tor
Foto: rbb

Berlin (kobinet) Auch einen Tag nach dem völkerrechtswidrigen Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine haben in Berlin wieder Tausende Menschen protestiert.

Breiter Protest gegen russischen Angriff auf die Ukraine

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Foto: ht

BERLIN (kobinet) Der russische Angriff auf die Ukraine trifft bei den Menschen in Deutschland auf Unverständnis und Entrüstung. Daraus erwachsen ein breiter Protest gegen den russischen Angriff sowie die Forderung, den Krieg in der Ukraine sofort zu beenden. Zu jenen, die sich aktuell dazu geäussert haben, gehören der Paritätischen Gesamtverbands, der Präsident des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen, über deren Stellungnahmen wir hier informieren.

ABiD fordert russischen Angriff auf die Ukraine sofort einzustellen

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Die Mitglieder des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland – für Selbstbestimmung und Würde (ABiD).verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen den unabhängigen Staat Ukraine. Kriege können keine Probleme lösen sondern nur neue Behinderungen erschaffen, stellt der ABiD in einer Erklärung fest. Von daher rufen die Mitglieder dieses Verbandes die Kriegsparteien zur sofortigen Waffenniederlegung auf.

Kindeswohl muss im Lichte des Rechts auf inklusive Bildung verstanden werden

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Am 14. Oktober 2021 veröffentlichte das Bundesverfassungsgericht den Nichtannahmebeschluss seiner 1. Kammer des Ersten Senats vom 14. September 2021 der Verfassungsbeschwerde einer alleinerziehenden Mutter und ihrer Tochter zur Verfassungsmäßigkeit eines partiellen Sorgerechtsentzugs wegen ihrer Verweigerung einer Förderschulbeschulung (1 BvR 1525/20). Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat in diesem Verfahren Stellung genommen und auf die grundsätzliche Bedeutung des Falls für das Recht auf inklusive Bildung nach Artikel 24 UN-BRK hingewiesen. Dr. Susann Kroworsch, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Monitoring-Stelle UN-
Behindertenrechtskonvention, gibt nun Auskunft über die Gründe und ordnet die Entscheidung vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention menschenrechtlich ein.

Neues im Inklusions-Fachportal zum Thema Wohnen

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Seit dem letzten Jahr bietet das Fachportal inklusion.de allen, die sich beruflich oder privat eingehender mit dem Thema Inklusion befassen, ausführliche Informationen und Materialien. Das Angebot wird stetig erweitert. Neben den Themenfeldern Arbeit, Bildung, Barrierefreiheit und Recht hat die Aktion Mensch das Angebot nun um den neuen Themenbereich Wohnen ergänzt. Im Fokus des neuen Bereichs steht die Frage, was nötig ist, damit Menschen mit Behinderung selbstbestimmt leben und wohnen können. Neben spannendem Hintergrundwissen gibt es Projektbeispiele und Expert*innen-Interviews, wie es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch heißt.

Inklusive Fastnachtsveranstaltung wegen Krieg abgesagt

Schwarze Fläche
Dunkelheit
Foto: ISL

Frankfurt (kobinet(

Frankfurt (kobinet( „Inklusive Fastnacht – Wie geht das? So lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die heute am 25. Februar ab 19:00 Uhr stattfinden sollte. Die Veranstalter*innen haben sich nun entschieden, die Veranstaltung angesichts der aktuellen politischen Lage nicht durchführen zu wollen. „Angesichts eines Krieges und dessen weitreichender Folgen verschieben wir die Veranstaltung auf einen Termin, an welchem wir gemeinsam die Comedy genießen und die Fastnacht feiern können“, heißt es in der Ankündigung der Absage.

EUTB-Bamberg: Gut vernetzt und breit aufgestellt

Elisabeth Seemüller mit Führhund Ofca und Roman Kollar vor der EUTB Bamberg
Elisabeth Seemüller mit Führhund Ofca und Roman Kollar vor der EUTB Bamberg
Foto: omp

Bamberg (kobinet) Ende Januar 2022 konnte die Fachstelle Teilhabeberatung die 500.000. Beratung durch die seit Anfang 2018 arbeitenden über 500 ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) in Deutschland vermelden. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat die EUTB des Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZsL) in Bamberg besucht und mit den beiden Peer-Berater*innen Elisabeth Seemüller und Roman Kollar über ihre gut vernetzte und breit aufgestellte Arbeit gesprochen.

Kinderhilfswerk kritisiert Zuschlag für arme Kinder als zu niedrig

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk kritisiert den im Koalitionsausschuss beschlossenen Sofortzuschlag für arme Kinder als zu niedrig. 20 Euro mehr für arme Kinder und Jugendliche, und das erst ab 1. Juli, ist nach Einschätzung des Kinderhilfswerkes schlichtweg zu wenig. Mit so einem mageren Ergebnis wird nicht einmal ein Inflationsausgleich geschafft, geschweige denn ein wirkungsvoller Schritt zur Beseitigung der Kinderarmut in Deutschland unternommen.

bvkm aktualisiert sein Steuermerkblatt

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

DÜSSELDORF (kobinet) Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat auch in diesem Jahr sein jährlich neu erscheinendes Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern aktualisiert. Auch diese Ausgabe kann von den Internetseiten des bvkm kostenfrei heruntergeladen oder bei diesem Verband in einer Printausgabe bestellt werden.

SoVD mit Ampel-Entlastungspaket nicht völlig zufrieden

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Was mit 6,6 Milliarden Euro als schweres Entlastungspaket kommuniziert wird und zunächst einmal gut klingt, zeigt sich nach Einschätzung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) im Einzelnen als nicht ganz so unproblematisch. Eine schnelle und gezielte Entlastung vor allem ärmerer Haushalte vor den davon galoppierenden Energiekosten begrüßt der SoVD. Aber die Anhebung der Pendlerpauschale lässt aus Sicht dieses Sozialverbandes viele Geringverdienende außen vor

Impfpflicht im Privathaushalt

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Hollenbach (kobinet) Kerstin S. (der tatsächliche Name ist kobinet bekannt) ist immer noch entsetzt. Für Ihren schwerstbehinderten Mann organisiert sie seit Jahren die Assistenz über das Arbeitgebermodell, finanziert über das Persönliche Budget. Im Team fehlt ohnehin seit Monaten eine Vollzeitkraft. Der Arbeitsmarkt ist in diesem Sektor wie leergefegt. Seit Wochen ist sie in Panik, weil im bestehenden Team eine ungeimpfte Frau Dienst macht. Nun hat sich eine Frau bei ihr beworben, die leider ebenfalls nicht geimpft ist. Diese ist sehr interessiert, ist sogar bereit, ein bestehendes Arbeitsverhältnis zu kündigen. Verständlicherweise will sie aber sicherstellen, dass sie auch nach dem 15. März arbeiten kann.

Protesttag für Tempo bei Inklusion und Barrierefreiheit

Christina Marx
Christina Marx
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!“ So lautet das Motto des diesjährigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen, an dem um den 5. Mai herum wieder viele Protestaktionen stattfinden werden. Vor 30 Jahren fand der erste Protesttag statt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit der Leiterin für Aufklärung und Kommunikation der Aktion Mensch, Christina Marx, ein Interview über die bisherigen Pläne und Unterstützungsangebote der Aktion Mensch für den diesjährigen Protesttag. Christina Marx wünscht sich dieses Jahr vor allem einen lauten Protest für mehr Barrierefreiheit.

Sprachmittlung für kognitiv behinderte Menschen mit Zuwanderungshintergrund

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Zusammen mit dem Staatsrat für Arbeit und Europa hat der Bremer Landesbehindertenbeauftragte Arne Frankenstein der Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern geschrieben. Es ging um Sprachlernangebote für kognitiv behinderte Menschen mit Zuwanderungshintergrund. Diese müssen nach Ansicht von Arne Frankenstein zeitnah im Sinne der UN-Behindertenrechtsonvention teilhabeorientierter gestaltet werden. Das Schreiben resultiert aus einer gemeinsamen Veranstaltung der Bremer Senatorin für Arbeit und Europa und dem Landesbehindertenbeauftragten von Bremen.

Handreichung zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Grafik, Spritze und Mensch und Serumflächschen
Impfen
Foto: pixabay

Stuttgart (kobinet) Ab dem 16. März 2022 dürfen in gesetzlich bestimmten Einrichtungen und Unternehmen, wie zum Beispiel Alten- und Pflegeeinrichtungen, nur noch Personen tätig sein, die gegenüber ihrem Arbeitgeber den Nachweis erbracht haben, dass sie entweder geimpft oder genesen sind. Ausgenommen hiervon sind Personen, für welche die Ständige Impfkommission (STIKO) keine Impfempfehlung ausgesprochen hat oder die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen SARS-CoV-2 geimpft werden können. Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat hierzu nun eine entsprechende Handreichung veröffentlicht.

Klage, um mit der Bahn fahren zu können, wenn Züge rollen

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) Dr. Sigrid Arnade will wie andere Rollstuhlnutzer*innen auch zu allen Zeiten mit der Bahn fahren können, wenn Züge rollen und nicht auf die Zeiten des Servicepersonals eingeschränkt werden. Dafür hat sie mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) bereits 2017 ein Schlichtungsverfahren angestrengt und Ende Januar 2022 beim Verwaltungsgericht Berlin eine Klage gegen das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) sowie gegen das Eisenbahnbundesamt (EBA) eingereicht. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit der Behindertenrechtlerin über die Hintergründe der Klage.