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Aktion Mensch stellt Ukraine-Sonderförderung bereit

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Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sind Millionen Menschen auf der Flucht – darunter auch Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche. Für sie ist die Situation besonders dramatisch. Sie alle benötigen bei ihrer Ankunft in Deutschland sichere und barrierefreie Orte, an denen sie Versorgung, Betreuung und Beratung erhalten. Die Aktion Mensch wird solche Hilfsangebote mit einer Sonderförderung von 20 Millionen Euro unterstützen, wie diese mittels einer Presseinformation mitteilt.

Erinnerungen an Ernst Klee

Ernst Klee am Mikrofon
Ernst Klee
Foto: privat

Frankfurt am Main (kobinet) Am 11. März fand in der Gedächtnisstätte Hadamar eine Veranstaltung aus Anlass des 80. Geburtstags von Ernst Klee statt, der 2013 gestorben ist. Georg Gabler, der seit Jahrzehnten in der Behindertenbewegung aktiv ist und Ernst Klee gut kannte, hat die Veranstaltung zum Anlass genommen, um einen Bericht über das Wirken von Ernst Klee für die kobinet-nachrichten zu verfassen.

Deutsch-Finnischer Austausch: Blindenreportage on Ice

info Zeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Dortmund (kobinet) Zu einem Deutsch-Finnischen Online-Gespräch am 29. März lädt der Deutsch-Finnische Verein für inklusive Kulturarbeit ein. Seit einem Jahr werden Gespräche zwischen Fachleuten und Interessierten aus beiden Ländern zum Thema inklusive Kultur organisiert. Das nächste Gespräch beschäftigt sich mit dem Thema Barrierefreiheit der Sportreportage. Am 29. März gibt der Finnland-begeisterte Blindenreporter Frank Breuers einen Einblick in seine Tätigkeit. Er reportiert die Heimspiele der Fortuna Düsseldorf in der 2. Fußball-Bundesliga. Aber damit nicht genug. Seit einigen Jahren reportiert er unter anderem auch Eishockey-Spiele bei der Düsseldorfer EG (Deutsche Eishockey Liga DEL) für sehbeeinträchtigte Nutzer*innen. Gemeinsam mit einem Kollegen beschreibt er alles, was auf dem Eis passiert.

Bundesarbeitsgericht zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Erfurt (kobinet) In einem Urteil von November 2021 stellt das Bundesarbeitsgericht (BAG) fest, dass der Arbeitgeber grundsätzlich ein neuerliches Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) durchführen muss, wenn der Arbeitnehmer innerhalb eines Jahres nach Abschluss des letzten BEM erneut länger als sechs Wochen durchgängig oder wiederholt arbeitsunfähig erkrankt war. Darauf weist Henry Spradau in einem Bericht für die kobinet-nachrichten hin.

Glückwunsch an die Athlet*innen der Paralympics

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet) Die Paralympischen Spiele sind zu Ende gegangen. 17 Athletinnen und Athleten waren bei den Paralympics für Deutschland am Start, 13 davon stammen aus Baden-Würt-temberg. Das deutsche Team hat bei diesen Winterspielen Platz 7 im Medaillenspiegel erreicht. Mit vier Goldmedaillen, achtmal Silber und siebenmal Bronze und damit 19 Medaillen haben die Paralympioniken auf dem Podest überzeugt. Sechs Medaillengewinner kommen aus Baden-Württemberg. 15 Medaillen haben sie im Gepäck. Simone Fischer, Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen von Baden-Württemberg, gratuliert den Athlet*innen.

Übersetzungshilfe „erste Begegnung“: Ukr. Gebärdensprache, Ukrainisch, Deutsch, Russisch

Plakat mit Logo Netzwerk und Text Liste nützlicher Sätze in verschiedenen Sprachen
Plakat Nützliche Sätze für die Begegnung mit geflüchteten Frauen
Foto: NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW

Berlin (kobinet) Das NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW machte uns auf ihre Übersetzungshilfe für die „erste Begegnung“ mit aus der Ukraine flüchtenden Menschen aufmerksam.

Momentaufnahme 253

Mehrfachbelichtung: Auge und Kerzenlicht
Auge
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Jeder Krieg ist eine Niederlage. Denn Krieg vernichtet Leben. (Kurt Tucholsky)

Berlins Großdemo gegen Putins Krieg

Düsseldorfer Karnevalsfigur Putin: Erstick dran!!!
Erstick dran!!! Düsseldorfer brachten Putin vom Rosenmontag mit
Foto: sch

Berlin (kobinet) Zur zweiten großen Demonstration gegen den Krieg in der Ukraine haben Düsselorfer Putin als Karnevalsfigur vom Rosenmontag mitgebracht. Wenn der russische Kriegstreiber sich die Ukraine einverleiben will, wird er dran ersticken.

Massen-Protest gegen Putins Krieg

Foto zeigt Berliner Demo: Stoppt den Krieg
Berliner Demo gegen Putins Krieg begann am Alexanderplatz
Foto: sch

Berlin (kobinet) Putin führt seinen Krieg immer brutaler. In einem Telefonat mit dem Präsidenten Frankreichs und dem deutschen Bundeskanzler lehnte der Kremlchef einen sofortigen Waffenstillstand ab. Gegen die Invasion in der Ukraine gehen heute in Berlin wieder die Menschen auf die Straße. Auch in Hamburg, Frankfurt am Main, Stuttgart und Leipzig wird gegen den russischen Angriffskrieg protestiert.

Fachtag Audiodeskription in Berlin

Emoji Redner - Redner am Pult mit Mikrofon
Emoji Redner
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Im Rahmen der Arbeit des Förderband Kulturinitiative Berlin findet am 8.April ein Fachtag zum Berliner Spielplan Audiodeskription statt. Ausgewiesene Experten sowie Studierende für Übersetzungswissenschaft werden anhand konkreter Beispiele aus den Audioeinführungen und Audiodeskriptionen, die im Projekt Berliner Spielplan Audiodeskription entstanden sind, die Herausforderungen bei der Beschreibung von Theaterdarstellerinnen und Darstellern den von ihnen verkörperten Rollen aufzeigen.

Aufruf an Träger der Behindertenhilfe zu konkreter Hilfe für behinderte Ukraine-Flüchtlige

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Lublin / Bremen (kobinet) Am Dienstag, den 2. März, haben sich Aktive vom Martinsclub Bremen auf den Weg an die polnisch/ ukrainische Grenze gemacht. In drei barrierefreien Transportern wollten diese möglichst viele Menschen mit Behinderung zusammen mit ihren Familienangehörigen nach Bremen holen, um so ihren Beitrag zur bedrohlichen Lage in Europa zu leisten. Die Situation, die sie rund um das polnische Lublin (200 km vor der ukrainischen Grenze bei Lwiw) erlebten, ist schrecklich. Menschen mit Behinderung haben kaum Möglichkeiten, die Ukraine zu verlassen. Es fehlt an den geeigneten Transportmitteln sowie Fachwissen, um diese Menschen aus ihrer Not zu retten. Nun hat der Martinsclub einen Aufruf an Träger in der Behindertenhilfe in Deutschland und ähnliche Institutionen gerichtet, um sie bei ihrem Wirken zu unterstützen.

BIZEPS-Bild der Woche zu 30 Jahre Peer Beratung

Behinderte Menschen formen den Schriftzug 30 Jahre BIZEPS Peer Beratung
Behinderte Menschen formen den Schriftzug 30 Jahre BIZEPS Peer Beratung
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS hat in seiner Rubrik „Bild der Woche“ für diese Woche ein Bild zum 30jährigen Jubiläum der Peer Beratung des Zentrum für Selbstbestimmtes Leben BIZEPS in Wien veröffentlicht. Auf dem Bild sieht man Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, die Buchstaben hochhalten, die den Schriftzug „30 Jahre BIZEPS Peer Beratung“ bilden. Das Jubliäum wurde von einer Reihe von Interviews mit Peer Berater*innen in den BIZEPS Nachrichten begleitet und u.a. mittels eines Video-Grußworts des österreichischen Bundespräsidenten gewürdigt.

Kritik an Plänen des Bundesgesundheitsministeriums zu Triage-Regelungen

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) „Was tut @BMG_Bund, wenn BVerfG Regelungen verlangt, die ‚jede Benachteiligung wegen einer Behinderung‘ bei Triage verhindern? Es schlägt vor, Gebrechlichkeit u. Komorbiditäten in den Stand eines zulässigen Kriteriums zu erheben, sofern sie die Erfolgswahrscheinlichkeit verringern.“ So bringt Nancy Poser, eine der erfolgreichen Beschwerdeführer*innen bei der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu Diskriminierungen behinderter Menschen in Triage-Situationen die wachsende Kritik an einem Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums zu Regelungen zur Triage per Twitter auf den Punkt. Aber auch in der Regierungskoalition knistert es angesichts dieses Vorschlags kräftig, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet.

Fantastisch, etwas geschafft zu haben, was einem niemand zugetraut hat

Martin Ladstätter
Martin Ladstätter
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) „Es ist fantastisch, wenn wir – oft auch erst nach einiger Zeit – Rückmeldungen von Beratungskundinnen und -kunden bekommen, dass sie jetzt etwas geschafft haben, was ihnen niemand zugetraut hat.“ So bringt Martin Ladstätter vom Zentrum für Selbstbestimmtes Leben in Wien die Faszination des Peer Counseling auf den Punkt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit ihm anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Starts der Peer Counseling Beratung in Österreich am 12. März 1992 folgendes Interview.

Nur 41,4 Prozent der Bushaltestellen in Hessen barrierefrei

Landkarte Lage Hessen in Deutschland
Lage Hessen in Deutschland
Foto: Gemeinfrei

Wiesbaden (kobinet) Zum Stichtag 1. Januar 2022 waren in Hessen 41,4 Prozent der Bushaltestellen vollständig oder weitgehend barrierefrei ausgebaut. 24,4 Prozent der Bushaltestellen sind bisher aufgrund von begründeten Ausnahmen im Nahverkehrsplan vom barrierefreien Umbau ausgenommen. Dies und eine Reihe weiterer Infos geht aus einer Antwort des hessischen Ministers für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen vom 2. März 2022 auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag hervor.

Lebenshilfe Bayern: Menschen mit Behinderungen unterstützen

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Erlangen (kobinet) Die Lebenshilfe Bayern ist tief erschüttert über den Krieg in der Ukraine. „Wir sorgen uns vor allem auch um Menschen mit Behinderungen und ihre Familien, die in den Kriegsgebieten leben oder nun auf der Flucht sind“, betont die Landesvorsitzende Barbara Stamm und appelliert, bei allen Hilfsmaßnahmen deren besondere Bedürfnisse zu beachten.

Behindertenrechte sind Menschenrechte

ISL-Grafik: Inklusiv denken - auch in Notlagen
ISL-Grafik: Inklusiv denken – auch in Notlagen
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat sich zum Krieg in der Ukraine und zur Situation von Flüchtlingen und dabei besonders auch behinderter Flüchtender zu Wort gemeldet. Dabei stellt die Selbstvertretungsorganisation klar, dass Behindertenrechte Menschenrechte sind.

Gesetzentwurf zur geschäftsmäßigen Suizidhilfe vorgelegt

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die sogenannte geschäftsmäßige Suizidhilfe soll nach dem Willen einer fraktionsübergreifenden Gruppe von Abgeordneten des Deutschen Bundestages neu geregelt werden. Die bisherige Regelung in Paragraf 217 des Strafgesetzbuches (StGB) war vom Bundesverfassungsgericht Anfang 2020 für nichtig erklärt worden. Ein von 85 Abgeordneten aller Fraktionen mit Ausnahme der AfD gezeichneter Gesetzentwurf (20/904) sieht nun vor, dass die „geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“ grundsätzlich strafbar sein soll, wie es in einem Bericht von Heute im Bundestag heißt.

IGEL-Podcast: Wenn Betroffene Betroffene beraten

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Wenn Betroffene Betroffene beraten! Die Wichtigkeit des Peer Counselings“ So lautet der Titel der aktuellen 51. Episode des IGEL-Podcast. Der Inklusator und Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, sprach dabei mit Birgit Schopmans, die beim Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) schon seit über 30 Jahre behinderte Menschen im Sinne des Peer Counseling berät.

Kein Fortschritt bei Waffenruhe

Foto zegt Kreml-Chef Putin
Kreml-Chef Putin
Foto: Tagesschau

Berlin (kobinet) Bei dem Treffen der Außenminister Russlands und der Ukraine sind nach Angaben des ukrainischen Chef-Diplomaten Dmytro Kuleba keine Fortschritte hinsichtlich einer Waffenruhe erzielt worden. Bundeskanzler Olaf Scholz und der französische Präsident Emmanuel Macron haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin erneut zu einer sofortigen Waffenruhe in der Ukraine aufgefordert, berichtete die Tageschau.

Tipps für jene, die jung an Demenz erkranken

Stilisiertes großes "A" mit dem Text:  Deutschen Alzheimer Gesellschaft - Selbsthilfe Demenz
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Demenzen treten nicht nur im höheren Lebensalter auf. In Deutschland sind rund 25.000 Menschen unter 65 Jahren an einer Demenz erkrankt. Die Diagnose betrifft auch in diesen Fällen die ganze Familie. Zusammen mit einer Gruppe junger Erwachsener, die jeweils ein demenzerkranktes Elternteil haben, hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft die Broschüre „Du bist nicht mehr wie früher“ entwickelt, die in dieser Situation Hilfestellung gibt.

Tipps zur Pflege am Pflegetelefon

Telefonhörer mit Tastenfeld
Telefonhörer mit Tastenfeld
Foto: H. Smikac

HANNOVER (kobinet) Wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird oder es nach Jahren der häuslichen Pflege zu Problemen kommt, dann können Angehörige mit der Situation überfordert sein. In einer solchen Situation können Ratsuchende beim SoVD-Pflegetelefon nützliche Tipps und Hilfestellungen für ihre individuelle Situation erhalten.

Gastgeberstädte gehen an den Start

Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023 - Weltkugel mit Fernsehturm
Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023

BERLIN (kobinet) Für das kommende Jahr bereiten 216 Host Towns (Gastgeberstädte) den Empfang für die internationalen Delegationen der Special Olympics World Games Berlin 2023 vor und setzen dabei inklusive Projekte vor Ort um. Mehr als 500 Vertreterinnen und Vertreter dieser Host Towns haben jetzt an der Online-Auftaktveranstaltung zum Start der größten Inklusionsbewegung Deutschlands teilgenommen.

Petition zum Krieg in der Ukraine – Netzwerk Leichte Sprache

Logo Netzwerk Leichte Sprache mit rotem Kreis Text Leichte Sprache
Logo Netzwerk Leichte Sprache
Foto: Netzwerk Leichte Sprache

Berlin (kobinet) Petition heißt: Bitte

Wir berichteten zur Lage behinderter Menschen in der Ukraine in einem Interview mit Stefanie Koehler. Das Interview enthält konkrete Umsetzungsvorschläge für die Politik, bezogen auf die Petition des Netzwerkes Leichte Sprache. Damit will das Netzwerk Leichte Sprache bewusst auf die Probleme der Menschen mit Behinderung aufmerksam machen und nicht allein auf die eigene Zielgruppe.

Die Petition ist für die Politiker:

Bundes-Kanzler Scholz

Ministerin Baerbock

Behinderten-Beauftragter Dusel

Hoffen auf Waffenruhe

Foto zeigt Feriedenstaube am Völkerschlachtdenkmal
Friedenstaube am Völkerschlachtdenkmal
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Die Außenminister Rußlands und der Urkaine haben heute im türkischen Urlaubsort Antalia Gespräche aufgenommen. Sie wecken weltweite Hoffungen auf ein baldiges Ende des Blutvergießens. Gestern Abend haben sich in Leipzig Menschen mit Kerzen und Liedern am Völkerschlachtdenkmal versammelt. Das Denkmal wurde mit dem Bild einer Friedenstaube angestrahlt.

Jahresstatistik des Antidiskriminierungsbüros Sachsen veröffentlicht

Symbol Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: ht

Leipzig (kobinet) Das Antidiskriminierungsbüro (ADB) in Sachsen hat seine Fallzahlen aus der Beratungsarbeit in Sachsen veröffentlicht. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 hat das ADB Sachsen 429 Diskriminierungsfälle in Sachsen bearbeitet. In 2020 waren es insgesamt 411 bearbeitete Diskriminierungsfälle. Die Fallzahlen sind damit leicht gestiegen und bleiben auf einem insgesamt stabilen, hohen Niveau, wie das Antidiskriminierungsbüro mitteilt.

Stadt Gera bekommt Behindertenbeirat

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Gera (kobinet) Auch im thüringischen Gera soll es zukünftig einen Behindertenbeirat geben. Am 20. Januar 2022 wurde die Gründung eines Beirates für Menschen mit Behinderungen im Stadtrat der Stadt beschlossen. Mit der Gründung eines Behindertenbeirates werde die Umsetzung des Thüringer Maßnahmenplans zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention intensiver gestaltet, heißt es in einer Presseinformation der Stadt Gera.

Unfassbare Not braucht viel mehr Beachtung

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Dem entsetzlichen Krieg in der Ukraine sind Menschen mit Behinderung besonders schutzlos ausgeliefert. Ob sie nun bei ihrer Familie leben oder in Einrichtungen der Behindertenhilfe, sie können sich weder allein versorgen noch selbst in Sicherheit bringen. Darauf macht die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, aufmerksam. Sie appelliert: „Menschen mit Behinderung und ihre Familien dürfen in dieser dramatischen Situation nicht ihrem Schicksal überlassen werden. Ihre unfassbar große Not braucht viel mehr Beachtung.“

Haushalt des Landeswohlfahrtsverband Hessen verabschiedet

Logo: LWV Hessen
LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

Kassel (kobinet) Ausgaben in Höhe von 2,08 Milliarden beschlossen die Abgeordneten der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen am 9. März, als sie den LWV-Haushalt für 2022 verabschiedet haben. Das sind 92,86 Millionen Euro mehr als in 2021. Bestimmt wird der Haushalt 2022 – wie auch die vorheriger Jahre – durch die stetig steigende Zahl der leistungsberechtigten Menschen und deren gestiegenen Unterstützungsbedarf, wie es in einer Presseinformation des LWV Hessen heißt.

Gratulation zu 30 Jahre Peer Beratung von österreichischem Bundespräsidenten

Alexander Van der Bellen
Alexander Van der Bellen
Foto: Peter Lechner

Wien (kobibnet)

Wien (kobibnet) Am 12. März 2022 feiert das Zentrum für selbstbestimmtes Leben BIZEPS in Wien das 30-jährige Bestehen seiner Peer-Beratungsstelle. Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat zu diesem Anlass Gruß- und Dankesworte an die Aktiven von BIZEPS geschickt. In seiner Grußbotschaft weist der österreichische Bundespräsident auf die Wichtigkeit der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen hin und betont, dass es diesbezüglich noch einige Barrieren zu überwinden gilt, wie es in einem Bericht des Online-Nachrichtendienst BIZEPS heißt.

Zwei Wochen Krieg in Europa

Blumen und Kerzen vor der Ukrainischen Botschaft in Berlin
Solidarität vor der Ukrainischen Botschaft in Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Proteste vor der Botschaft Russlands Unter den Linden, Solidaritätsbekundungen an der Ukrainischen Botschaft im Andreaskiez. Das bleibt ein Berliner Bild seit dem russischen Überfall vor zwei Wochen. Mehr als zwei Millionen Kriegsflüchtlinge haben das Land verlassen.

Budget für Ausbildung: Geh(t) doch!

Sabrina Smits
Sabrina Smits
Foto: Perspektiva gGmbH

Fulda (kobinet) Im Zuge des Projektes „Geh(t) doch!“ konnten zum Ausbildungsjahr 2021/2022 fünf Jugendliche aus Fulda und Umgebung in eine Ausbildung über das Budget für Ausbildung vermittelt werden. Da es bisher nur sehr wenige behinderte Menschen gibt, die das Budget für Ausbildung nutzen und dabei unterstützt werden, hat kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul bei Sabrina Smits von der Perspektiva gGmbH, die das Projektes „Geh(t) doch!“ leitet, nachgefragt, was geht und wo es hakt.

Große Sorge um Flüchtende mit Behinderungen

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Vor dem Hintergrund der Situation in der Ukraine und der zunehmenden Zahl an Flüchtenden appellieren die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern, die besonderen Belange von Geflüchteten mit Behinderungen in den Blick zu nehmen. Darauf weisen der Bundes-, sowie eine Reihe von Landesbehindertenbeauftragten hin.

Barrierefreiheit im Nordhessischen Verkehrsverbund konsequent sicherstellen

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Foto: ht

Kassel (kobinet) Der Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) und der Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) fordern als Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen entscheidende Verbesserungen bei der Fortschreibung des Nahverkehrsplans des Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) zur vollständigen Barrierefreiheit.

Chancen für echte Entlastungen verpasst

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Heute, am 9. März, wird die Bundesregierung voraussichtlich ein Gesetzespaket mit steuerlichen Maßnahmen beschließen, um Bürger*innen von den hohen Energiepreisen und den daraus folgenden Preissteigerungen zu entlasten. Die Präsidentin des Sozialverband VdK, Verena Bentele, kritisiert, dass dabei die Chancen für eine echte Enlastung angesichts steigender Energiepreise verpasst wurde.

Interview zum Ukraine Krieg mit Stefanie Koehler

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Logo Netzwerk Leichte Sprache
Foto: Netzwerk Leichte Sprache

Berlin (kobinet) Das Netzwerk Leichte Sprache macht die Bundespolitik am kommenden Freitag durch eine Petition auf Menschen mit Behinderungen in der Ukraine aufmerksam.
Die Vorständin des Netzwerk Leichte Sprache gab uns ein Interview zur Lage in der Ukraine. Politische Teil-Habe und Austausch mit anderen Ländern gehört zur Teilhabe.

Statements zum Internationalen Frauentag

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) Anlässlich des heute am 8. März stattfindenden Internationalen Frauentags haben sich eine Reihe von Akteur*innen auch zu den Belangen behinderter Frauen zu Wort gemeldet. Neben den bereits erschienenen Berichten, fasst die kobinet-Redaktion einige der Statements zusammen.

Behindertenbeauftragte schalten sich bei Ukraine-Hilfen ein

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Anfang März haben sich die Bundes- und Landesbehindertenbeauftragten unter anderem auf Initiative des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen, Arne Frankenstein, an die zuständigen Bundes- sowie Landesministerien gewendet und appelliert, die Belange behinderter Menschen bei der Koordinierung der Unterbringung und Versorgung besonders in den Blick zu nehmen. Unter anderem sprechen sich die Beauftragten in einem Schreiben an verantwortliche Akteur*innen für eine systematische Identifizierung von Geflüchteten mit Behinderungen und ihrer Bedarfe bei der Ankunft aus, heißt es auf der Internetseite des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen, wo auch das Schreiben der Beauftragten eingestellt wurde.

Behinderte Frauen und Mädchen bei Flucht unterstützen und berücksichtigen

Ineinandergreifende Hände
Ineinandergreifende Hände
Foto: Pixabay

Kassel (kobinet) Anlässlich des Internationalen Frauentages fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz von der Bundesregierung eine ressortübergreifende Berücksichtigung der Belange von Frauen und Mädchen mit Behinderungen. „Unsere Gedanken sind aktuell bei den Menschen in der Ukraine. Ihnen gilt unsere volle Solidarität. Frauen mit Behinderungen und ihre Kinder brauchen jetzt besondere Unterstützung bei der Flucht in sichere Gebiete oder aus dem Land. Wir bitten bei aller Unübersichtlichkeit im Land inständig darum, sie nicht zu vergessen“, erklärte Brigitte Faber, Projektleiterin beim Weibernetz.

Ina Fischer: Mit sportlichem Ehrgeiz für ein inklusives Erlangen

Ina Fischer
Ina Fischer
Foto: ZsL Erlangen Kommune Inklusiv

Erlangen (kobinet) Seit über fünf Jahren setzt sich Ina Fischer vom Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZsL) zusammen mit einer Reihe weiterer Akteur*innen für ein inklusives Erlangen ein. Herausgekommen ist dabei nicht nur das von der Aktion Mensch geförderte Projekt Kommune inklusiv, das die engagierte Frau in Erlangen koordiniert, sondern auch eine Reihe von Initiativen, die nach Ansicht des NETZWERK ARTIKEL 3 gute Nachrichten zur Inklusion sind. Ottmar Miles-Paul vom Projekt „Gute Nachrichten zur Inklusion“ traf die blinde Streiterin für Inklusion auf einen Kaffee in Erlangen und konnte dabei nicht nur deren sportlichen Ehrgeiz für ein inklusive Erlangen erleben, sondern erfuhr auch, was in Erlangen bereits in Sachen Inklusion erreicht wurde bzw. noch ansteht.