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Fürst Donnersmarck-Stiftung setzt sich für geflüchtete Menschen mit Behinderung ein

Text Fürst Donnersmarck-Stiftung unter Dreieck mit gelb-weißem Dreieck
Ukraine – Logo der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin
Foto: Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin

BERLIN (kobinet) Die Fürst Donnersmarck-Stiftung ist betroffen von dem Krieg in der Ukraine und dem Leid der ukrainischen Bevölkerung. Als Stiftung, die mitten im Ersten Weltkrieg gegründet wurde, steht diese Stiftung für eine friedliche Welt ohne Krieg und Gewalt ein. Um einen eigenen Beitrag zur Versorgung geflüchteter Menschen mit Behinderung zu leisten, unterstützt die Fürst Donnersmarck-Stiftung mehrere Projekte.

Blindenfußball-Bundesliga startet im Mai in die 15. Saison

Gruppenfoto der Mannschaft  vom FC St. Pauli
Der Deutsche Meister 2021 vom FC St. Pauli möchte den Titel verteidigen.
Foto: DFB-Stiftung Sepp Herberger / Carsten Kobow

KÖLN (kobinet) Die Blindenfußball-Bundesliga startet am 7. Mai bereits in die 15. Saison. Das Eröffnungsspiel wird auf dem Schlossplatz in Karlsruhe stattfinden. Beim finalen Ligaspieltag am 17. September können die Blindenfußballer aus Köln vor bestimmt großer Kulisse auf dem Roncalliplatz direkt vor dem Dom ihr Können zeigen. Noch ist etwas Zeit bis zum Beginn dieser Saison der Blindenfußball-Bundesliga aber genau der richtige Zeitpunkt, sich darüber zu informieren und den Besuch eines oder mehrerer Spiele vorzubereiten.

Gleichbehandlung aller Flüchtlinge gefordert

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

STUTTGART (kobinet) Heute ist der Internationalen Tag gegen Rassismus. Aus diesem Anlass unterstreicht der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg seine Forderung nach gleichen Rechten für alle von Krieg und Verfolgung bedrohten geflüchteten Menschen im Land. Wir brauchen eine humane und solidarische Flüchtlings- und Asylpolitik, die alle geflüchteten Menschen gleich behandelt und vor dem Gesetz gleich stellt. Das Recht auf Asyl ist allgemeines Menschenrecht, so der Verband.

20 Millionen Sonderförderung für Angebote für behinderte Flüchtende und Kinder

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Durch die russischen Angriffe auf die Ukraine sind Millionen Menschen auf der Flucht. Für die rund 2,7 Millionen Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche ist die Situation besonders dramatisch. Wir möchten den Geflüchteten dabei helfen, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten und ihnen hier in Deutschland ein sicheres Ankommen zu ermöglichen. Mit einer Sonderförderung in Höhe von 20 Millionen Euro unterstützen wir ehrenamtliches Engagement, Sprachkurse, den Aufbau von Betreuungs- und Freizeitangeboten und vieles mehr.“ Dies teilt die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter mit.

Pränataldiagnostik: neue interfraktionelle Gruppe geplant

Porträt von Corinna Rüffer
Bild von Corinna Rüffer
Foto: Corinna Rüffer

Berlin (kobinet) Zum Welt-Down-Syndrom-Tag am heutigen 21. März weist die Berichterstatterin für Behindertenpolitik der Bundestagfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, darauf hin, dass im Bundestag wieder eine interfraktionelle Gruppe zur Pränataldiagnostik eingerichtet werden soll. Damit wollen die Abgeordneten weiter mit Nachdruck darauf hinwirken, dass das Parlament dieses Thema und die damit verbundenen ethisch-gesellschaftlichen Fragen endlich angemessen bearbeitet und eine entsprechende gesetzliche Regelung findet.

Recht auf Teilhabe für Menschen mit Down-Syndrom endlich umsetzen

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags, der heute am 21. März 2022 begangen wird, fordert der Berichterstatter für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss des Bundestages, Hubert Hüppe, das Recht auf Teilhabe für Menschen mit Down-Syndrom in Deutschland endlich umzusetzen. Am 21.03.2022 ist der Welt-Down-Syndrom-Tag. Er ist seit 2012 von den Vereinten Nationen anerkannt und soll die Forderung nach mehr Teilhabe von Menschen mit Down-Syndrom anmahnen.

Constantin Grosch kandidiert für niedersächsischen Landtag

Glückwunsch-Plakat für Constantin Grosch
Glückwunsch-Plakat für Constantin Grosch
Foto: SPD Hameln-Pyrmont

Hameln (kobinet) Wenn am 9. Oktober diesen Jahres die Abgeordneten des nächsten niedersächsichen Landtags gewählt werden, dann steht auch Constantin Grosch zur Wahl. Der langjährig behindertenpolitisch und in der Kommunalpolitik Aktive wurde am Samstag als Direktkandidat der SPD für die niedersächsische Landtagswahl des Wahlkreises Hameln, Hessisch Oldendorf und Rinteln gewählt.

Triage-Gesetzentwurf ist herbe Enttäuschung

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) Das Bundesministerium für Gesundheit hat einen Gesetzentwurf zum Schutz von Menschen mit Behinderung vor Diskriminierung bei der Zuteilung überlebenswichtiger, nicht ausreichend verfügbarer medizinischer Behandlung vorgelegt. Darauf weisen der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Tino Sorge, und der Berichterstatter für Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe, hin. Nach Ansicht der Unionsabgeordneten ist der Gesetzentwurf eine herbe Enttäuschung, mit dem der Auftrag des Bundesverfassungsgerichts nicht umgesetzt werde.

Paritätischer fordert starken Infektionsschutz

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) In der aktuellen Debatte zur Eindämmung der Corona-Pandemie spricht sich der Paritätische Gesamtverband für eine allgemeine Impfpflicht und gegen die geplante Aufhebung der Schutzmaßnahmen aus. Angesichts der weiterhin steigendenden Infektionszahlen betont der Wohlfahrtsverband der vulnerablen Gruppen und warnt vor den dramatischen Folgen, wenn jetzt Bemühungen zur Eindämmung der Pandemie auszubleiben drohen.

Knapp 169.000 arbeitslose Schwerbehinderte im Februar

Symbol Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: ht

Nürnberg (kobinet) Im Februar 2022 waren in Deutschland 168.806 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Dies geht aus der Statistik der Bundesanstalt für Arbeit hervor. Im Februar 2021 waren es noch 178.815 behinderte Menschen, die arbeitslos gemeldet waren.

Saisonfinale für Rollstuhlbaskettballer in Köln

Logo des RBC Köln 99ers zum Neustart in der Bundesliga
Logo des RBC Köln 99ers zum Neustart in der Bundesliga
Foto: Rollstuhlbasketball-News des RBC Köln 99ers

KÖLN (kobinet) An morgigem Samstag bestreiten die Mannschaft des Rollstuhlbasketball Clubs 99ers ihr letzten Hauptrundenspiel und beenden somit die Saison 2021/2022. Um 17.00 Uhr heißt es wieder TipOff am Bergischen Ring gegen den aktuellen Tabellenvierten und PlayOff Kandidaten aus Wiesbaden.

Neue Richtlinie für außerklinische Intensivpflege tritt in Kraft

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

DÜSSELDORF /kobinet)

DÜSSELDORF /kobinet) Heute ist die Außerklinische Intensivpflege-Richtlinie (AKI-RL) in Kraft getreten. Als Teil der Patientenvertretung hat sich der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) bei den Beratungen zu dieser Richtlinie mit großem Engagement für die Belange intensivpflegebedürftiger Kinder und ihrer Familien eingesetzt. Das Ergebnis nach mehr als einem Jahr intensiver Arbeit im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) fällt nach Einschätzung es bvkm deutlich besser aus als erwartet. In einigen Punkten sieht dieser Verband aber noch Nachbesserungsbedarf.

Special Olympics bleiben weiterhin wichtiges Thema

Logo Special Olympics Deutschland
Logo Special Olympics Deutschland
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Nach den nationalen Spielen der Special Olympics in diesem Jahr in Berln und den Special Olympics World Games, die im Jahr 2023 ebenfalls in Berlin stattfinden werden, ist bereits eine Entscheidung für weitere Special Olympics gefallen. Diese betrifft die Nationalen Winterspiele Special Olympics Deutschland (SOD). Sie werden im Winter des Jahres 2024 in Thüringen stattfinden. Nachdem das SOD-Präsidium im Februar die Vergabe beschlossen hatte, geht es jetzt in die konkreten Planungen dieser weiteren Großveranstaltung.

Assistenzvermittlung mal ganz anders

Logo: akse
Logo: akse
Foto: akse

Berlin (kobinet) Bei allen Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat, hat diese auch neue Möglichkeiten der Online-Vernetzung und Kommunikation mit sich gebracht. Dass dies auch Vorteile für die Vermittlung von Assistent*innen an behinderte Menschen mit sich bringt, das hat die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) des Berliner Vereins aktiv und selbstbestimmt (akse) bei einem Online-Bewerber*innen-Tag gezeigt. Für das NETZWERK ARTIKEL 3 ist die durchgeführte Online-Veranstaltung zur Assistenzvermittlung eine gute Nachricht zur Inklusion.

Petitionsausschuss zur Gebärdensprache

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages spricht sich nach Informationen von Heute im Bundestag für bessere Unterstützungsleistungen und mehr Teilhabemöglichkeiten von hörbeeinträchtigten Menschen aus und sieht gleichzeitig die Einführung der Gebärdensprache als Amtssprache nicht als ein geeignetes Mittel an.

Hinweis auf Hilfsangebote für behinderte Flüchtende

Foto von Rika Esser
Foto von Rika Esser
Foto: GIZ

Wiesbaden (kobinet) Der Krieg in der Ukraine hat eine humanitäre Notlage ausgelöst. In dieser Situation benötigen Menschen mit Behinderungen besonderen Schutz und besondere Unterstützung, sowohl in der Ukraine als auch dort, wo sie auf ihrer Flucht ankommen. Darauf und auf einige Informationsseiten im Internet weist die hessische Landesbehindertenbeauftragte Rika Esser in ihrem Newsletter hin.

Türen öffnen für Menschen mit Behinderung

Bild vom Online-Gespräch
Bild vom Online-Gespräch
Foto: denkhausbremen

Bremen (kobinet) Um das Öffnen von Türen für Menschen mit Behinderung geht es in einem Online-Gespräch, dass die Akteure von denkhausbremen mit Ottmar Miles-Paul von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), Hans Horn (Geschäftsführer Werkstatt Bremen / im Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V.) sowie mit Ronald Pawlik (Vorsitzender des Werkstattrats der Werkstatt Bremen) geführt hat. Eine Zusammenfassung des Gesprächs wurde nun ins Internet eingestellt.

Selbstvertreter:innen und Wissenschaftler:innen gesucht – Vielfalt als Thema in der Lehrer:innenbildung – 40 Stipendien für OpenTextbook Projekt

Projektlogo
Das Projekt-Logo von All means all umfasst die verschiedenen Heterogenitätsdimensionen: Gender, sexuelle Orientierung, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hintergrund, Klasse, Behinderung, Rasse, Sprachen, Gesundheit, Alter, Betreuungsaufgaben, Glaube, Religion (oder deren Fehlen), Biographie, Aussehen
Foto: Uni Bremen, Fachbereich 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Berlin (kobinet) Lehrer:innen von morgen für die Heterogenität ihrer Lernenden zu sensibilisieren, ist das Ziel eines Erasmus-Projekts der Universitäten Bremen, Bozen und Maynooth. Im Rahmen von drei Workshops soll ein multimediales, freies Lehrbuch entstehen, das die Perspektiven von Selbstvertreter:innen und Wissenschaftler:innen aus 13 verschiedenen Heterogenitätsdimensionen einbezieht. Um eine breite Teilhabe zu ermöglichen, werden 40 Stipendien für die einwöchigen Workshops bereitgestellt. Sie umfassen Anreise, Unterbringung und Verpflegung (falls notwendig auch für Assistent:innen). Der erste Workshop befasst sich mit Themen auf der Gruppen-/Klassenebene. Er findet im September 2022 in Südtirol statt. Wahlweise kann man sich für den Zeitraum 4.-10.9. oder 11-17.9.2022 bewerben. Der Bewerbungsschluss ist der 15.4.2022.

Diese Information wurde kobinet von Prof. Dr. Frank J. Müller, Juniorprofessur für Inklusive Pädagogik mit den Schwerpunkten Geistige Entwicklung & Lernen der Uni Bremen zugesandt.

Auch zur REHAB kann es ein persönliches Treffen geben

Endlich wieder REHAB
Endlich wieder REHAB
Foto: Behrendt & Rausch Fotografie

KARLSRUHE (kobinet) Nach dreijähriger, durch Corona-bedingter Pause, trifft sich auch die Branche wieder auf der 21. Fachmesse für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion in der Messe Karlsruhe. Die Messe wird vom 23. bis zum 25. Juni in der Messe in Karlsruhe stattfinden.

Netzwerk Deafrefugees geht an den Start

Symbol Gebärdensprache
DGS Symbol Gebärdensprache
Foto: public domain

BERLIN (kobinet) In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gehörlosen-Jugend und juteo, einem Team des Fördervereins der Gehörlosen der Bundesrepublik, hat der Deutsche Gehörlosen-Bund ein Netzwerk aufgebaut, um tauben ukrainischen Geflüchteten zu helfen. Hauptverantwortlich für dieses Portal ist Umut Cucu, der bereits seit 2015 in der tauben Geflüchtetenhilfe aktiv ist.

#43aMussWeg – Petition für faire Pflege für alle

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Lüdenscheid (kobinet) Seit Jahren kämpfen die Fachverbände, die Angebote für behinderte Menschen machen, für eine Abschaffung des Paragraphen 43a im Elften Sozialgesetzbuch (SGB XI). Dieser Paragraph behandelt Menschen mit Behinderung bei der Pflege deutlich schlechter, wenn sie in einem „Wohnheim“ leben. Die Lebenshilfe fordert nun in einer Petition im Bundestag: #43aMussWeg – faire Pflege für alle! Mindestens 50.000 Unterschriften sind das Ziel, damit die Petition Erfolg hat. Hier geht es zur Petition: https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2022/_02/_22/Petition_131037.html

SoVD begrüßt Verbesserungen beim Heizkostenzuschuss

Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Dass die Bundesregierung den geplanten Heizkostenzuschuss nicht nur an alle Wohngeldbeziehenden, sondern unter anderem auch an Auszubildende und BAföG-Empfänger*innen auszahlen möchte, begrüßt der Sozialverband Deutschland (SoVD) ausdrücklich. “Es ist wichtig, dass die Menschen mit dem extremen Energiepreisanstieg nicht alleingelassen werden und ihnen schnell und unbürokratisch geholfen wird“, erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer.

Debatte zur inklusiven Arbeitswelt im Bundestag

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die rot-grün-gelbe Bundesregierung ist heute am 17. März 100 Tage im Amt. Nachdem bisher kaum behindertenpolitisch relevante Beschlüsse im Deutschen Bundestag in dieser Legislaturperiode gefasst wurden, ist für heute um 16:50 eine 45minütige Debatte zur inklusiven Arbeitswelt angesetzt. Hintergrund ist ein Antrag der CDU/CSU Bundestagsfraktion zum Thema.

100 Tage Ampel: Investitionen in moderne Rehabilitation gefordert

rot-grün-gelbe Ampel aus Spielfiguren
rot-grün-gelbe Ampel aus Spielfiguren
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Zum ersten Mal wird Deutschland von einer Ampelkoalition regiert. Die Zwischenbilanz nach 100 Tagen der neuen Bundesregierung kommentiert Tobias Schmidt, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke, wie folgt: „Bisher hatte die Ampel wenig Gelegenheit, das, was im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, anzustoßen. Die Corona-Pandemie und der Angriffskrieg in der Ukraine überlagern alles andere. Vom versprochenen mehr an Fortschritt ist deshalb wenig zu spüren. Doch einen echten Fortschritt brauchen wir vor allem im Bereich der digitalen Teilhabe von jungen Menschen mit Behinderung.“

Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen gefährdet Risikogruppen

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Am 19. März laufen bundesweit nach Aussage des Sozialverband VdK Deutschland alle tiefgreifenden Corona-Maßnahmen aus. Das überarbeitete Infektionsschutzgesetz sehe dann eine Maskenpflicht nur noch in Pflegeheimen, Kliniken und im Nah- und Fernverkehr vor sowie Testpflichten in Pflegeheimen und Schulen. Die Länder können aber eine Übergangsfrist bis zum 2. April nutzen und bis dahin noch viele der bisherigen Regeln verlängern. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt dazu: „Der Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen gefährdet Risikogruppen.“

Hilfe für querschnitteglähmte Geflüchtete

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Lobbach (kobinet) Gemeinsam mit vielen anderen Helfern und Unterstützern baut die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland derzeit in der Nähe der polnisch-ukrainischen Grenze einen „Brückenkopf“ als Anlaufpunkt für Menschen mit Behinderung auf und überführt diese nach einer Erstversorgung mit Transporten in sichere Gebiete. Das Hauptaugenmerk der Organisation liegt dabei auf Menschen mit einer Querschnittlähmung, die für den Umgang mit dieser Behinderung auf lebenswichtige Hilfsmittel sowie in den meisten Fällen auch auf medizinische, pflegerische und therapeutische Unterstützung angewiesen sind, heißt es auf der Internetseite der Fördergemeinschaft.

Teil-Impfpflicht als Übergangslösung zur allgemeinen Impfpflicht

Logo der ISL
Logo der ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die heute in Kraft getretene Teil-Impfpflicht im Pflegebereich, sieht die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) nur als Übergangslösung auf dem Weg zu einer allgemeinen Impfpflicht. Mit der einrichtungsbezogenen Nachweispflicht (auch Vorlagepflicht genannt) müssen Arbeitgeber*innen von Angestellten in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs sowie in Einrichtungen für behinderte Menschen oder ambulante Dienste dem Gesundheitsamt gegenüber nachweisen, dass diese vollständig gegen das Corona-Virus geimpft sind, heißt es in einer Presseinformation der ISL.

Paritätischer fordert substantielle Hilfen für die Ärmsten

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) In der Debatte um ein Entlastungspaket, das insbesondere die Folgen steigender Energiepreise abfedern soll, warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband vor “Hilfen mit der Gießkanne” und fordert substanzielle und zielgenaue Hilfen für einkommensarme Haushalte, die überproportional von Teuerungen betroffen sind. Weder der angekündigte Kindersofortzuschlag von 20 Euro noch der geplante einmalige Heizkostenzuschuss im Wohngeld, die bisher beschlossen werden sollen, reichen nach Einschätzung des Wohlfahrtsbverbandes in Höhe und Form aus, um armen Menschen wirksam zu helfen.

Die Präsenzmessen kommen zurück

Hamburg - Blick auf das Rathaus
Hamburg – Blick auf das Rathaus
Foto: H. Smikac

HAMBURG (kobinet) Nach zwei Coronajahren und Veranstaltungen, die nur Online stattfiinden konnten, kehren nun die Präsenzmessen zurück. Die erste dieser Messen wird die „Internationalen Rehabilitations- und Mobilitätsmesse für Alle (IRMA)“ sein, welche am 05. Mai 2022 in Hamburg wieder für drei Tage ihre Tore öffnet.

Inklusion im Café Weitwinkel in Balingen

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Balingen (kobinet) „Die Zukunft im Blick hat das Café Weitwinkel in Balingen. Hier stellen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Produkte aus regionalen Lebensmitteln her. Die landen dann dank leckerer Rezepte auf der Speisekarte und werden zum Kauf angeboten. Ein nachhaltiges Projekt – für Café und Mitarbeiter*innen“, heißt es im Newsletter der Aktion Mensch mit dem Verweis auf einen Bericht über den Inklusionsbetrieb.

Quiz: Wie gut kennen Sie Peer-Beratung?

Behinderte Menschen formen den Schriftzug 30 Jahre BIZEPS Peer Beratung
Behinderte Menschen formen den Schriftzug 30 Jahre BIZEPS Peer Beratung
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Am 12. März feierte die Peer-Beratungsstelle des Wiener Zentrum für Selbstbestimmtes Leben BIZEPS ihr 30-jähriges Bestehen. Ein Geburtstag ist oft ein Anlass für Gesellschaftsspiele. Das dachten sich die Aktiven von BIZEPS und haben ein BIZEPS Peer-Beratungs-Quiz mit dem Motto Wie gut kennen Sie Peer-Beratung? entwickelt.

Von der Förderschule zum stellvertretenden Lagerleiter

Logo des WDR
WDR-Logo
Foto: WDR

Meschede-Eversberg (kobinet) „Daniel Bastert wurde jahrelang als geistig behindert abgestempelt. Jetzt mit 35 möchte er anderen Mut machen. Er ist auf Social Media unter dem Account ‚Kopfbehinderung‘ unterwegs und bezeichnet sich selbst als ‚Inkluencer‘.“ So heißt es in einem Bericht des WDR mit einem vierminütigen Filmbericht über den Lebensweg des Mannes, der ihn von der Förderschule zum stellvertretenden Lagerleiter geführt hat und auf den Michael Kalthoff-Mahnke vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Arnsberg die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.

Beteiligungsportal zu sächsischem Aktionsplan

Flagge Bundesland Sachsen
Flagge Bundesland Sachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Dresden (kobinet) Die Sächsische Staatsregierung hat zur Fortschreibung ihres Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sowie zum 7. Bericht zur Lage der Menschen mit Behinderungen auf dem Online-Beteiligungsportal des Freistaates ein Beteiligungsverfahren gestartet. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich dort bis zum 31. Mai 2022 mit Ideen und Anregungen an der Erstellung beteiligen.

Landschaftsverband bereitet Messe der Inklusionsunternehmen vor

Foto zeigt Blick in eine Messehalle mit Exponaten und Besucern
In einer LWL-Messe der Inklusionsunternehmen
Foto: LWL / Thorsten Arendt

MÜNSTER (kobinet) Unter dem Slogan „Chancen, Werte und Potenziale: Inklusion entfaltet“ bereitet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine LWL-Messe der Inklusionsunternehmen vor, welche erstmals in der Messe Dortmund standfinden soll. Nachdem die fünfte Auflage dieser Messe im Jahr 2020 pandemiebedingt ausfallen musste, wollen der LWL und die Inklusionsunternehmen in der Neuauflage umso engagierter auf ihr Anliegen aufmerksam machen.

barrierefrei aufgerollt – die Fünfzigste

Logo barrierefrei aufgerollt Kopfhörer mit Schriftzug
Logo barrierefrei aufgerollt
Foto: BIZEPS

WIEN (kobinet) Im Monat März feiert die BIZEPS Peer Beratungsstelle ihren 30. Geburtstag. Dieses Jubiläum ist auch für „barrierefrei aufgerollt“ ein besonderes Datum, denn das Macherteam dieses Projektes präsentiert in diesem Monat auch die nun bereits 50. Sendung dieser Reihe.

Hotel INNdependence nimmt Menschen mit Behinderung aus der Ukraine auf

Außenansicht des INNdependence Hotel Mainz
Außenansicht des INNdependence Hotel Mainz
Foto: H. Smikac

Mainz (kobinet) Am Wochenende vom 11. bis 13. März wurden im Hotel INNdependence, einem Inklusionsbetrieb der Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen (gpe) in Mainz, 18 Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen. Kurz zuvor war eine entsprechende Anfrage des rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Matthias Rösch, eingegangen. Angekommen sind Rollstuhlfahrer*innen, schwer gehbehinderte und anderweitig beeinträchtigte Menschen und ihre Familienangehörigen. Zwei weitere Rollstuhlfahrer*innen werden noch erwartet. Das Hotel INNdependence ist bis auf wenige Zimmer barrierefrei, wie die gpe in einer Presseinformation über die Hilfsaktion mitteilt.

Online-Lesung mit Raul Krauthausen: Wie kann ich was bewegen

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Ludwigsburg (kobinet) „Wie kann ich was bewegen: Lesung mit Raul Krauthausen“, so lautet der Titel einer Online-Lesung, die am 8. April von 19:00 bis 21:00 Uhr stattfindet. Die Veranstaltung, die von Antonio Florio von Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg in Kooperation mit Bettina Krück vom Online-Inklusionskongress durchgeführt wird, ist kostenfrei.

Gut leben im Alter

Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Foto: Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Der Relaunch der Webseiten zeigt die rheinland-pfälzische Landesleitstelle „Gut leben im Alter“ (www.gutlebenimalter.rlp.de) in ihrer ganzen Vielfalt. „Alter ist eine eigene Lebensphase, die aktiv gestaltet werden will und in der sich Prioritäten verschieben“, stellt der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer fest. In neun Handlungsfeldern unterstützt die Landesleitstelle Menschen, ein gutes Leben im Alter zu führen.