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Keine persönliche Assistenz für Menschen mit Lernbehinderung in Berlin

Birgit Stenger
Birgit Stenger
Foto: Parität Berlin

München (kobinet) Die „Arbeitsgemeinschaft für selbstbestimmtes Leben schwerstbehinderter Menschen“ (ASL e.V.) informierte die kobinet Nachrichten darüber, dass in Berlin seit dem 15. März keine Leistungen für persönliche Assistenz im Arbeitgebermodell für Menschen mit Lernbehinderung mehr gewährt werden.

Erfolgreiche Schlichtung mit Lufthansa aufgrund Nichtbeförderung

Andrea Schatz mit Rollstuhl am Flughafen
Andrea Schatz mit Rollstuhl am Flughafen
Foto: privat

Berlin (kobinet) Als Andrea Schatz am 15. August 2021 auf dem Rückflug von Toulouse um 21 Uhr in Frankfurt zum Weiterflug nach Berlin umstieg, verweigerte ihr der Lufthansa-Kapitän die Beförderung des Rollstuhls. Sie musste in Frankfurt in einem nicht barrierefreien Zimmer übernachten und wurde erst am nächsten Tag befördert. Da eine Beschwerde bei der Lufthansa keine Wirkung zeigte, hat Andrea Schatz die Schlichtungsstelle mit einem nun erfolgreichen Ausgang angerufen, über den sie für die kobinet-nachrichten berichtet.

Beauftragte fordern Teilhabe in Sport, Freizeit, Kultur und Tourismus

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Foto: ht

Magdeburg (kobinet) Zum Abschluss ihres 63. Treffens am 24. und 25. März haben die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern in ihrer „Magdeburger Erklärung“ das Recht auf umfassende Teilhabe in Sport, Freizeit, Kultur und Tourismus betont. Im Rahmen einer zweitägigen Konferenz waren wesentliche Aspekte für mehr Teilhabe und Barrierefreiheit diskutiert worden. Dem Treffen zugeschaltet waren für ein Grußwort die Ministerin des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne, sowie der Staatssekretär aus diesem Ministerium, Wolfgang Beck.

Bücher in Leichter Sprache in Günzburger Stadtbücherei

Aktion Mensch Postkarte: Barrierefreiheit für alle!
Postkarte: Barrierefreiheit für alle!
Foto: Aktion Mensch

Günzburg (kobinet) Krimis, Kinderbücher oder Klassiker gibt es in der Stadtbücherei Günzburg jetzt in Leichter Sprache. Davon profitieren Menschen mit Behinderung, Demenzerkrankte und Personen, die Deutsch lernen möchten. Darauf weist die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter hin.

SPD gewinnt Landtagswahl im Saarland

Flagge Bundesland Saarland
Flagge Bundesland Saarland
Foto: Gemeinfrei, public domain

Saarbrücken (kobinet) Ein Machtwechsel im Saarland wurde zwar vor der gestrigen Landtagswahl im Saarland prognostiziert, dass dieser am Ende aber so klar ausfällt, damit dürfte selbst die SPD nicht gerechnet haben. Nach dem vorläufigen Endergebnis kann die SPD zukünftig das Saarland mit einer absoluten Mehrheit regieren. Große Verlierer sind die CDU und die LINKE. Die Grünen und die FDP haben den Einzug in den Landtag knapp verpasst.

Werkstatträte in Nordrhein-Westfalen haben viel vor

Der neuer Sprecherrat der LAG Werkstatträte NRW mit Gästen
Der neuer Sprecherrat der LAG Werkstatträte NRW mit Gästen
Foto: LAG Werkstatträte NRW / Michael Dräger

KAMEN (kobinet) Die 17 neu gewählten Delegierten der LAG Werkstatträte in Nordrhein-Westfalen (NRW) hatten sich bei strahlendem Sonnenschein bei der konstituierenden Sitzung in Kamen getroffen und sich dort mit verschiedenen wichtigen Gästen zu politischen Themen ausgetauscht. Dabei wurde deutlich, dass die Werkstatträte dieses Bundeslandes auch in Zukunft noch viel vorhaben.

Deutschland noch weit von inklusiver Gesellschaft entfernt

Porträt von Dr. Leander Palleit
Dr. Leander Palleit
Foto: DIM

Berlin (kobinet) Deutschland ist auch 13 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention noch weit von einer inklusiven Gesellschaft entfernt. Das erklärte das Deutsche Institut für Menschenrechte anlässlich des Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland am 26. März. Nach Ansicht des Instituts sollten daher in Bundestag und Länderparlamenten nicht nur die Sozialausschüsse, sondern auch alle anderen Ausschüsse die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention als ihre Aufgabe begreifen und Bedarfe von Menschen mit Behinderungen berücksichtigen.

Wahl-O-Mat zum 1. Mal auch in Gebärdensprache

Logo Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See
Logo Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See
Foto: Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See

Berlin (kobinet) „Premiere: Den Wahl-O-Mat gibt es jetzt zum 1. Mal auch in Gebärdensprache! Für die Wahl im Saarland wurden alle Thesen in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Auch vorlesen lassen kann man sich die Thesen (per Klick jeweils unten rechts auf der Seite).“ Das teilt die Bundesfachstelle Barrierefreiheit via Twitter anlässlich der heutigen Landtagswahl im Saarland mit.

IGEL-Podcast zum Thema Neid unter Behinderten

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) Mit dem Thema Neid unter behinderten Menschen beschäftigt sich der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, in der neuesten Ausgabe des Podcast. Damit will er u.a. dazu anregen, darüber nachzudenken, ob Neid unter behinderten Menschen wirklich nötig ist.

Wahl im Saarland: Stimmungstest nach Bundestagswahl

Landkarte Lage Saarland in Deutschland
Lage Saarland in Deutschland
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

Saarbrücken (kobinet) Mit der Landtagswahl, die heute am 27. März, im Saarland stattfindet, wird nicht nur ein erster Stimmungstest nach der Bundestagswahl vom Herbst letzten Jahres erwartet. Die Wahl bildet auch den Auftakt für die noch anstehenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Auch dürfte die Wahl im Saarland dahingehend interessant sein, wie es dort zukünftig behindertenpolitisch weitergehen wird.

LINKE sieht Benachteiligungen

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

BERLIN (kobinet) Mit dem Entlastungspaket der Ampel-Regierung sollten die Mehrbelastungen durch steigende Energiepreise reguliert werden. Der Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE Sören Pellmann sieht in diesem Entlastungspaket soziale Sprengkraft. So sollen Reinigungskräfte mit 300 Euro genauso so hoch entlastet werden wie Immobilienhaie, aber HartzIV-Empfänger sollen nur noch 100 Euro bekommen, was nach den Worten des Abgeordneten diese soziale Sprengkraft zeigt.

Enquete-Kommission zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einrichten

Porträt von Corinna Rüffer
Bild von Corinna Rüffer
Foto: Corinna Rüffer

Berlin (kobinet) Zum 13. Jahrestag des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland am heutigen 26. März bekräftigt die Berichterstatterin für Behindertenpolitik der Bundestagfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, die Forderung, zeitnah eine Enquete-Kommission einzuberufen, die aus der menschenrechtlichen Perspektive der UN-Behindertenrechtskonvention konkrete Maßnahmen und Zeitpläne formuliert, um die Gesellschaft umfassend inklusiv zu gestalten.

Infos zum Wählen mit Behinderungen

Logo: Familienratgeber der Aktion Mensch
Logo: Familienratgeber der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Am 27. März findet die erste Landtagswahl in diesem Jahr im Saarland statt. Bei Wahlen können Menschen mit Behinderung mitbestimmen. Sie haben bestimmte Rechte und bekommen Hilfe beim Wählen, wenn sie das wollen. In einem Artikel bietet der Familienratgeber der Aktion Mensch dazu wichtige Informationen zum Thema Wahlen für Menschen mit Behinderung.

Diskriminierung in Bus und Bahn

Johanneum am Neumarkt in Dresden in dem sich das Verkehrsmuseum befindet
Verkehrsmuseum / Johanneum in Dresden
Foto: H. Smikac

DRESDEN (kobinet) Mit dem vom Bundes geförderten Projekt „Wir fahren fair!“ will die Antidiskriminierungsstelle Sachsen erfragen, wie die Realität von Menschen bei der Nutzung des ÖPNV aussieht, die Benachteiligung oder Diskriminierung erfahren und dies sichtbar machen. Dazu hat die Antidiskriminerungsstelle Sachsen eine entsprechende Umfrage gestartet.

Gesichter für die Special Olympics Nationalen Spiele Berlin 2022

Fotos von Robert Herberg und Lilly Binder in Sportdess an der Oberbaumbrücke in Berlin
Robert Herberg und Lilly Binder sind die “Gesichter der Spiele“ der Special Olympics Nationalen Spiele
Foto: SOWG / Juri Reetz

BERLIN (kobinet) Vom 19. bis 24. Juni 2022 finden in Berlin die Special Olympics statt. Special Olympics Athlet Robert Herberg und Unified Sports® Partnerin Lilly Binder sind die “Gesichter der Spiele” der Special Olympics Nationalen Spiele. Als Botschafterin und Botschafter für das größte inklusive Sportevent des Jahres in Deutschland werden die beiden in den kommenden Wochen vor allem bei Medienterminen für die Nationalen Spiele werben.

13 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) Heute vor 13 Jahren trat auch in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention am 26. März 2009 in Kraft nachdem dessen Ratifizierung zuvor vom Bundestag und Bundesrat beschlossen worden war. Im Dezember 2006 war die Menschenrechtskonvention von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen worden. Angesichts des 13. Jahrestages seitdem die Konvention in Deutschland Gesetzeskraft hat weist die Sprecherin der LIGA Selbstvertretung, Dr. Sigrid Arnade, besonders auf die Rechte und Verpflichtungen gegenüber behinderten Geflüchteten hin.

Noch bis 31. März Anträge für Protesttag möglich

Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion - barrierefrei zum Ziel!
Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Am 5. Mai 1992 fand der erste Europaweite Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen statt. 30 Jahre danach ist dieser Protesttag noch genauso aktuell wie damals. Wer im Förderzeitraum für den diesjährigen Protesttag vom 23. April bis 8. Mai 2022 Aktionen durchführen will, kann noch bis zum 31. März dafür einen Förderantrag bei der Aktion Mensch stellen, die den Protesttag auch dieses Jahr wieder unterstützt. Unter dem Motto „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!“ werden auch dieses Jahr voraussichtlich mehrere hundert Aktionen um den 5. Mai herum stattfinden.

Haushaltsdebatte zum Etat des Arbeits- und Sozialministeriums

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Heute am 25. März geht die Sitzungswoche des Bundestages zu Ende, in deren Mittelpunkt die Debatte zum ersten rot-grün-gelben Haushalt steht. Von 9:00 bis 10:30 Uhr steht dabei der Haushaltsplan des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Höhe von 160 Milliarden Euro zur Debatte im Bundestag an. Dabei dürften die Konturen der zukünftigen Arbeits- und Sozialpolitik der rot-grün-gelben Bundesregierung skizziert werden, so dass wahrscheinlich auch eine Reihe behindertenpolitischer Themen angesprochen werden. Die Debatte wird u.a. im Livestream des Bundestages unter www.bundestag.de übertragen.

SoVD: „Entlastungs-Gießkanne“ wirkt nur kurzfristig

Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das gestern, am 24. März von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Entlastungspaket zu den immer weiter steigenden Energiekosten bewertet der Sozialverband Deutschland (SoVD) grundsätzlich positiv. Dessen Präsident Adolf Bauer erklärte dazu: „Gut, dass viele Menschen nicht mit den galoppierenden Preisen allein gelassen werden. Wir spüren täglich den immer stärker ansteigenden Druck, der auf unseren Mitgliedern lastet. Die getroffenen Maßnahmen werden zu einer deutlichen Entlastung für viele Menschen führen.“ Das größte Manko aus Sicht des SoVD ist aber, dass Rentnerinnen und Rentner von der beschlossenen „Energiepreispauschale“ von 300 Euro offensichtlich nicht profitieren sollen. Dabei sind sie von den Teuerungen der letzten Monate ebenso betroffen.

Entscheidung zum Wegeunfall in der Gesetzlichen Unfallversicherung

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Greifswald (kobinet) Das Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg hat in einem Urteil vom Februar 2022 festgestellt, dass eine Versicherte, die auf dem Weg zum Geschäft ihres Hörgeräteakustikers stürzt, nicht unter dem Schutz der Gesetzlichen Unfallversicherung (GUV) steht. Dazu hat Henry Spradau den kobinet-nachrichten folgenden Bericht zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Heute findet globaler Klimastreik statt

Plakat zum Klimastrike am 25.3.22
Plakat zum Klimastrike am 25.3.22
Foto: klimastreik

Berlin (kobinet) Dass behinderte Menschen bei Kriegen oft besonders Leidtragende sind, wird derzeit in der Ukraine deutlich. Dass behinderte Menschen aber auch beim Klimawandel mit enormen Herausforderungen und Gefahren konfrontiert sind, das hat nicht zuletzt die Flutkatastrophe vom letzten Jahr gezeigt. So werden beim heute am 25. März weltweit stattfindenden Klimastreik mit vielen Demonstrationen und Aktionen auch in Deutschland auch viele behinderte Menschen mit auf die Straße gehen, um für schnelle und wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel zu demonstrieren.

Petition auf change.org gestartet: Menschenrechts- und EU-rechtskonforme Opferentschädigung in Deutschland

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Wie steht die jetzige Bundesregierung zu Deutschlands Pflichten aus Menschenrechtsabkommen und als EU-Mitgliedstaat im Zusammenhang mit der Entschädigung von Gewaltopfern (OEG)?

Uns informierte die Leserin Sandra Uhling und bat um Veröffentlichung.

Dieser Krieg ist schwer zu begreifen – blinde Lehrerin berichtet aus der Ukraine

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Marburg/Lahn (kobinet) Heute vor vier Wochen hat Russland die Ukraine angegriffen und seither ist in dieser Welt vieles nicht mehr so, wie es vorher einmal war. Vor allem die ukrainische Bevölkerung leidet massiv unter den russischen Angriffen, viele mussten schon aus dem Land flüchten. Eine Datenbank zu Hilfsangeboten für behinderte Geflüchtete wurde Anfang der Woche vom Landesbehindertenbeauftragten in Bremen zusammen mit einer Reihe von Partner*innen unter www.hilfsabfrage.de gestartet. Ein vom Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) veröffentlichter Bericht über eine Veranstaltung mit einer blinden Lehrerin in der Ukraine macht deutlich, dass dieser Krieg nur schwer zu begreifen ist und was dieser anrichtet.

Stärkung des Inklusionsbeirats in Nordrhein-Westfalen geplant

Wappen Nordrhein-Westphalen
Wappen Nordrhein-Westphalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Düsseldorf (kobinet) Mit einer Gesetzesvorlage, die am 23. März in den Landtag von Nordrhein-Westfalen eingebracht wurde, stärke das Land den Einfluss des Inklusionsbeirats auf die Politik und komme somit seiner Verantwortung aus der UN-Behindertenrechtskonvention nach. So kommentiert Horst Vöge den gemeinsamen Entwurf der Fraktionen von CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen zur Änderung des Inklusionsstärkungsgesetzes. Der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen erklärte: „Das ist eine gute Nachricht für alle Betroffenen, deren Interessen durch dieses zentrale Beteiligungsgremium Gehör finden sollen und müssen.“

Online-Diskussion zur inklusiven Hochschulbildung

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Heidelberg (kobinet) Die Vertragsstaaten der UN-Behindertenrechtskonvention haben sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen ohne Diskriminierung und gleichberechtigt mit anderen Zugang zu allgemeiner Hochschulbildung haben und dass dazu angemessene Vorkehrungen getroffen werden (Art. 24 Abs. 5 UN-Behindertenrechtskonvention). In Deutschland trifft die Verwirklichung inklusiver Hochschulen auf verschiedene Herausforderungen an den Schnittstellen des Bildungs-, des Gleichstellungs-, sowie des Rehabilitations- und Teilhaberechts. Seit dem 22. März rücken die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation und ihre Kooperationspartner die inklusive Hoch­schul­bildung deshalb in den Fokus einer dreiwöchigen Online-Diskussion unter Beteiligung von Expertinnen und Experten.

Infos zur Sorge um Geflüchtete mit Behinderung in Leichter Sprache

Holger Kiesel im Rollstuhl sitzend
Holger Kiesel
Foto: Der Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung

München (kobinet) Die Behinderten-Beauftragten aus allen Bundesländern und des Bundes haben einen Text zum Thema Geflüchtete mit Behinderung geschrieben. Der Behindertenbeauftragte von Bayern, Holger Kiesel, hat nun auch eine Übersetzung des Textes in Leichte Sprache auf seiner Internetseite veröffentlicht.

Heute beginnt der Online-Inklusionskongress

Logo: 4. Online-Inklusionskongress
Logo: 4. Online-Inklusionskongress
Foto: Online-Inklusionskongress

Kehl (kobinet) „Stell dir vor, es ist Schule und alle lernen gemeinsam!“ Unter diesem Motto beginnt heute am 24. März um 10 Uhr der diesjährige Online-Inklusionskongress. Beim mittlerweile 4. Online-Inklusionskongress, der bis zum 31. März stattfindet, kann man sich 24 Interviews mit verschiedenen Expert*innen zum Thema Inklusion anschauen. Die Anmeldung dafür ist noch kostenfrei möglich.

Schlumper präsentieren neue Arbeiten in ihrer Galerie in Hamburg

Bild: Blick des Künstlers Horst Wäßle aus dem Kellerfenster der Schlumper
Bild: Blick des Künstlers Horst Wäßle aus dem Kellerfenster der Schlumper
Foto: Rolf Laute/Die Schlumper

Hamburg (kobinet) Arbeiten von Meta Schillmann und Nicole Schmuhl werden derzeit noch bis zum 15. Mai in der Galerie der Schlumper in der Marktstraße 131 in 20357 Hamburg gezeigt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul traf sich in Hamburg mit Dr. Christian Mürner auf einen Kaffee und sprach mit ihm über die Geschichte der Schlumper. Der seit über 40 Jahren in Hamburg lebende Autor und Behindertenpädagoge hat die Schlumper lange Jahre begleitet und immer wieder über deren Wirken und Werke berichtet.

Hotline für geflüchtete nierenkranke Menschen

Grafik zeigt Logo des KfH zur Ukraine
Logo des KfH zur Ukraine
Foto: KfH

Neu-Isenburg (kobinet) Eine Hotline für aus der Ukraine geflüchtete Menschen hat das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. geschaltet. „Zuallererst wollen wir medizinische Soforthilfe für die sich in Not befindlichen, insbesondere nierenkranken Menschen aus dem Staatsgebiet der Ukraine, unabhängig ihrer Nationalität, leisten“, erklärte heute KfH-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. med. Dieter Bach.

Netzwerk Leichte Sprache: Petition zum 1. Bericht über den Stand der Barrierefreiheit an die EU von BFIT-Bund

Logo Netzwerk Leichte Sprache mit rotem Kreis Text Leichte Sprache
Logo Netzwerk Leichte Sprache
Foto: Netzwerk Leichte Sprache

Berlin (kobinet) Das Netzwerk Leichte Sprache macht mit seiner Petition auf die Mängel in der EU-Berichtlegung zur Leichten Sprache aufmerksam. Zur Berichtlegung durch die Überwachungsstelle BFIT-Bund wurden keine Experten in eigener Sache herangezogen. Weder beratend noch prüfend.

Lebenshilfe plädiert für allgemeine Corona-Impfpflicht

Grafik, Spritze und Mensch und Serumflächschen
Impfen
Foto: pixabay

Berlin (kobinet) Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat sich bereits im Dezember 2021 für eine zeitnahe Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht für volljährige Bürgerinnen und Bürger ausgesprochen, um Menschen mit Behinderung zu schützen und ihren Ausschluss von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu verhindern. In der Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages am 21. März hat die Lebenshilfe diese Forderung bekräftigt, wie diese in einer Presseinformation mitteilt.

Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente schnellstmöglich einführen

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) In einem gemeinsamen Aufruf fordert ein breites Bündnis aus Sozial- und Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften schnellstmögliche Verbesserungen für Bestands-Erwerbsminderungsrentner*innen. Erwerbsgemindert zu sein, ist eines der zentralen Armutsrisiken in Deutschland. Rund 40 Prozent der Menschen in Haushalten mit Erwerbsminderungsrenten sind armutsgefährdet, wie es in einer vom Sozialverband VdK Deutschland verbreiteten gemeinsamen Presseinformation heißt.

Gefahrenquelle E-Roller

E-Roller, der mitten auf dem Gehweg steht
E-Roller, der mitten auf dem Gehweg steht
Foto: omp

München (kobinet) Seit Juni 2015 gibt es Elektro-Roller in deutschen Großstädten und damit auch entsprechenden Ärger. Dass dabei gerade auch abgestellte oder herumliegende Geräte richtig gefährlich werden können, etwa für blinde und sehbehinderte Menschen, und es mehrfach auch schwere Unfälle gibt, darauf hat der Bayerische Rundfunk vor kurzem aufmerksam gemacht. Stefan Unterstraßer ist beispielsweise wegen eines herumliegenden E-Rollers eine Treppe hinabgestürzt.

Neue Beratungsstelle des SoVD Berlin-Brandenburg

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

FINSTERWALDE (kobinet) Mit einem offiziellen Festakt hat der Landesverband Berlin-Bandenburg des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) in einer ehemaligen Poliklinik im brandenburgischen Finsterwalde seine neue Beratungsstelle eröffnet. Die Beratungsstelle ist barrierefrei und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und wird nun in allen Fragen der Sozialgesetzgebung kompetente Unterstützung geben.

Hilfe für Flüchtlinge mit Querschnittlähmung

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

LOBBACH (kobinet) Die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland (FGQ), die Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegiologie (DMGP) und die Deutsche Stiftung Querschnittlähmung (DSQ) verurteilen den Angriff auf die Ukraine auf das Schärfste und beobachten die sich stetig verschlechternde humanitäre Situation, von der vor allem auch Menschen mit einer Behinderung betroffen sind. Zugleich helfen sie gemeinsam.

Datenbank zu Hilfsangeboten für behinderte Menschen aus der Ukraine

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Bremen / Berlin (kobinet) In den vergangenen Tagen hat das Büro des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen in Zusammenarbeit mit einer Reihe von Akteur*innen, wie beispielsweise dem Martinsclub Bremen, der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), der Bundesvereinigung Lebenshilfe, den Sozialhelden oder Handicap International, eine Datenbank zu Hilfsangeboten für geflüchtete behinderte Meschen auf www.hilfsabfrage.de erstellt. Die Internetseite soll dazu beitragen, die bestehenden Wohn- und Unterstützungsangebote sowie Transferangebote für behinderte Menschen aus der Ukraine zu bündeln und übersichtlich aufzuführen, um die zur Verfügung stehenden Ressourcen flächendeckend zu nutzen.

Teilnehmer*innen und Arbeitgeber*innen für neues Job-Speed-Dating gesucht

Bild vom Job-Speed-Dating
Bild vom Job-Speed-Dating
Foto: ISL

Berlin (kobinet) „Fachkräftemangel? Nicht bei uns. Neues #JobSpeedDating 2022 für Menschen mit Behinderungen in Berlin – wir suchen wieder Teilnehmer*innen und Arbeitgeber*innen.“ So wirbt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) für die nächste Runde des Job-Speed-Dating, das von der Selbstvertretungsorganisation durchgeführt wird.

Mehr Hilfe zum Selbstschutz für vulnerable Gruppen gefordert

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Anlässlich der zweiten und dritten Lesung zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes im Bundestag am 18. März hat der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, appelliert, die Belange vulnerabler Gruppen nicht zu vergessen. „Vulnerable Gruppen leben nicht nur in Einrichtungen. Es geht zum Beispiel Menschen, bei denen das Impfen aus unterschiedlichsten Gründen nur eingeschränkt wirkt und die daher einen schweren Verlauf fürchten müssen. Und es geht um Menschen, für die auch ein sogenannter milder Verlauf eine Gefahr wäre. Sie wohnen zu Hause, gehen arbeiten, einkaufen, wollen sich mit ihren Angehörigen und Freunden treffen“, betonte Jürgen Dusel.

Plädoyer für Schutz für alle in Katastrophenfällen

Maria Victoria Trümper
Maria Victoria Trümper
Foto: ISL

Berlin (kobinet) „Katastrophenhilfe muss neutral, unparteilich und diskriminierungsfrei erfolgen, damit die Rechte von Menschen in Gefahrensituationen gewährleistet und sie evakuiert und geschützt werden können. Dies gilt auch für behinderte Menschen, denn sie sind keine Menschen zweiter Klasse. Genau hinschauen, nicht wegschauen – das ist unsere Pflicht.“ So lautet das Plädoyer der Referentin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), Maria-Victoria Trümper, in einer Kolumne zur Hilfe in Katastrophenfällen für alle, die in der nd-Online-Ausgabe erschienen ist.

Der Krieg muss sofort aufhören

Sebastian Urbanski
Sebastian Urbanski
Foto: privat

Berlin (kobinet) „Wie geht es den Menschen in der Ukraine, die das Down-Syndrom oder eine andere Behinderung haben? Was können wir tun, um ihnen und ihren Familien zu helfen?“ Das fragt sich Sebastian Urbanski angesichts des furchtbaren Krieges mitten in Europa. Der Berliner Schauspieler hat selbst das Down-Syndrom und ist Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe. Anlässlich des heutigen Welt-Down-Syndrom-Tages am 21. März fordert er: „Der Krieg muss sofort aufhören. Es gibt so viel Leid in der Ukraine. Am schlimmsten trifft es die Menschen mit Behinderung. Sie können sich nicht wehren. Sie können sich nicht allein in Sicherheit bringen.“