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Video zu Hilfsaktion des Martinsclub für ukrainische Flüchtlinge

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Lublin, Polen / Bremen (kobinet) Die Kolleg*innen des Martinsclub aus Bremen sind an der polnisch/ukrainischen Grenze aktiv und organisieren Evakuierungen für Menschen mit Behinderung nach Deutschland. Gesucht sind derzeit barrierefreie Transportmöglichkeiten und Unterbringungen, die auch für Rollstuhlfahrer*innen zugänglich sind. Darauf weist der Verein mit einer Lagebeschreibung mittels eines Video über die Situation vor Ort auf Facebook hin.

Was sich bei Volljährigkeit ändert

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

DÜSSELDORF (kobinet) Wenn behinderte Menschen ihre Volljährigkeit errreichen, dann ändert sich auch für sie vieles. Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat dazu kürzlich sein Merkblatt „18 werden mit Behinderung“ aktualisiert. Dieser Ratgeber gibt einen Überblick darüber, welche Rechte und Pflichten behinderte Menschen mit Erreichen der Volljährigkeit haben.

NRW gibt Startschuss für bundesweite Digitalisierung von Sozialleistungen

Wappen Bundesland Nordrhein-Westfalen
Wappen Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF (kobinet) Im Rahmen der arbeitsteiligen Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes des Bundes hat Nordrhein-Westfalen federführend für alle Länder und Kommunen in Deutschland die Aufgabe übernommen, einen nutzerfreundlichen digitalen Zugang zu vielen Sozialleistungen zu schaffen. Bislang sind vier nordrhein-westfälische Pilotkommunen unmittelbar an die Plattform angeschlossen. Das Angebot wird in den nächsten Monaten weiterentwickelt und sukzessive in die Fläche und auf weitere Leistungen ausgebaut.

Wiederaufbau wird Generationen dauern

Logo von Handicap International - links blaue Hand, deren Finger die Buchstaben HI zeigen.
Neues Logo von Handicap International
Foto: HI

MÜNCHEN (kobinet) Die Entminung und der Wiederaufbau Syriens wird Generationen in Anspruch nehmen. Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist immens und der Zugang zu den Bedürftigen eine große Herausforderung. Dieses Fazit zieht die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) elf Jahre nach dem Ausbruch des Konflikts. Der Konflikt in Syrien ist ein deutliches Beispiel für die langfristigen humanitären Folgen des Einsatzes von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten. An diese Erfahrung, die Handicap International im Bezug auf Syrien festhält, sollten auch jene denken, die jetzt die Ukraine bombardieren.

Aktion Mensch stellt Ukraine-Sonderförderung bereit

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sind Millionen Menschen auf der Flucht – darunter auch Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche. Für sie ist die Situation besonders dramatisch. Sie alle benötigen bei ihrer Ankunft in Deutschland sichere und barrierefreie Orte, an denen sie Versorgung, Betreuung und Beratung erhalten. Die Aktion Mensch wird solche Hilfsangebote mit einer Sonderförderung von 20 Millionen Euro unterstützen, wie diese mittels einer Presseinformation mitteilt.

Deutsch-Finnischer Austausch: Blindenreportage on Ice

info Zeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Dortmund (kobinet) Zu einem Deutsch-Finnischen Online-Gespräch am 29. März lädt der Deutsch-Finnische Verein für inklusive Kulturarbeit ein. Seit einem Jahr werden Gespräche zwischen Fachleuten und Interessierten aus beiden Ländern zum Thema inklusive Kultur organisiert. Das nächste Gespräch beschäftigt sich mit dem Thema Barrierefreiheit der Sportreportage. Am 29. März gibt der Finnland-begeisterte Blindenreporter Frank Breuers einen Einblick in seine Tätigkeit. Er reportiert die Heimspiele der Fortuna Düsseldorf in der 2. Fußball-Bundesliga. Aber damit nicht genug. Seit einigen Jahren reportiert er unter anderem auch Eishockey-Spiele bei der Düsseldorfer EG (Deutsche Eishockey Liga DEL) für sehbeeinträchtigte Nutzer*innen. Gemeinsam mit einem Kollegen beschreibt er alles, was auf dem Eis passiert.

Bundesarbeitsgericht zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Erfurt (kobinet) In einem Urteil von November 2021 stellt das Bundesarbeitsgericht (BAG) fest, dass der Arbeitgeber grundsätzlich ein neuerliches Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) durchführen muss, wenn der Arbeitnehmer innerhalb eines Jahres nach Abschluss des letzten BEM erneut länger als sechs Wochen durchgängig oder wiederholt arbeitsunfähig erkrankt war. Darauf weist Henry Spradau in einem Bericht für die kobinet-nachrichten hin.

Glückwunsch an die Athlet*innen der Paralympics

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet) Die Paralympischen Spiele sind zu Ende gegangen. 17 Athletinnen und Athleten waren bei den Paralympics für Deutschland am Start, 13 davon stammen aus Baden-Würt-temberg. Das deutsche Team hat bei diesen Winterspielen Platz 7 im Medaillenspiegel erreicht. Mit vier Goldmedaillen, achtmal Silber und siebenmal Bronze und damit 19 Medaillen haben die Paralympioniken auf dem Podest überzeugt. Sechs Medaillengewinner kommen aus Baden-Württemberg. 15 Medaillen haben sie im Gepäck. Simone Fischer, Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen von Baden-Württemberg, gratuliert den Athlet*innen.

Übersetzungshilfe „erste Begegnung“: Ukr. Gebärdensprache, Ukrainisch, Deutsch, Russisch

Plakat mit Logo Netzwerk und Text Liste nützlicher Sätze in verschiedenen Sprachen
Plakat Nützliche Sätze für die Begegnung mit geflüchteten Frauen
Foto: NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW

Berlin (kobinet) Das NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW machte uns auf ihre Übersetzungshilfe für die „erste Begegnung“ mit aus der Ukraine flüchtenden Menschen aufmerksam.

Fachtag Audiodeskription in Berlin

Emoji Redner - Redner am Pult mit Mikrofon
Emoji Redner
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Im Rahmen der Arbeit des Förderband Kulturinitiative Berlin findet am 8.April ein Fachtag zum Berliner Spielplan Audiodeskription statt. Ausgewiesene Experten sowie Studierende für Übersetzungswissenschaft werden anhand konkreter Beispiele aus den Audioeinführungen und Audiodeskriptionen, die im Projekt Berliner Spielplan Audiodeskription entstanden sind, die Herausforderungen bei der Beschreibung von Theaterdarstellerinnen und Darstellern den von ihnen verkörperten Rollen aufzeigen.

Aufruf an Träger der Behindertenhilfe zu konkreter Hilfe für behinderte Ukraine-Flüchtlige

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Lublin / Bremen (kobinet) Am Dienstag, den 2. März, haben sich Aktive vom Martinsclub Bremen auf den Weg an die polnisch/ ukrainische Grenze gemacht. In drei barrierefreien Transportern wollten diese möglichst viele Menschen mit Behinderung zusammen mit ihren Familienangehörigen nach Bremen holen, um so ihren Beitrag zur bedrohlichen Lage in Europa zu leisten. Die Situation, die sie rund um das polnische Lublin (200 km vor der ukrainischen Grenze bei Lwiw) erlebten, ist schrecklich. Menschen mit Behinderung haben kaum Möglichkeiten, die Ukraine zu verlassen. Es fehlt an den geeigneten Transportmitteln sowie Fachwissen, um diese Menschen aus ihrer Not zu retten. Nun hat der Martinsclub einen Aufruf an Träger in der Behindertenhilfe in Deutschland und ähnliche Institutionen gerichtet, um sie bei ihrem Wirken zu unterstützen.

BIZEPS-Bild der Woche zu 30 Jahre Peer Beratung

Behinderte Menschen formen den Schriftzug 30 Jahre BIZEPS Peer Beratung
Behinderte Menschen formen den Schriftzug 30 Jahre BIZEPS Peer Beratung
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS hat in seiner Rubrik „Bild der Woche“ für diese Woche ein Bild zum 30jährigen Jubiläum der Peer Beratung des Zentrum für Selbstbestimmtes Leben BIZEPS in Wien veröffentlicht. Auf dem Bild sieht man Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, die Buchstaben hochhalten, die den Schriftzug „30 Jahre BIZEPS Peer Beratung“ bilden. Das Jubliäum wurde von einer Reihe von Interviews mit Peer Berater*innen in den BIZEPS Nachrichten begleitet und u.a. mittels eines Video-Grußworts des österreichischen Bundespräsidenten gewürdigt.

Kritik an Plänen des Bundesgesundheitsministeriums zu Triage-Regelungen

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) „Was tut @BMG_Bund, wenn BVerfG Regelungen verlangt, die ‚jede Benachteiligung wegen einer Behinderung‘ bei Triage verhindern? Es schlägt vor, Gebrechlichkeit u. Komorbiditäten in den Stand eines zulässigen Kriteriums zu erheben, sofern sie die Erfolgswahrscheinlichkeit verringern.“ So bringt Nancy Poser, eine der erfolgreichen Beschwerdeführer*innen bei der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu Diskriminierungen behinderter Menschen in Triage-Situationen die wachsende Kritik an einem Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums zu Regelungen zur Triage per Twitter auf den Punkt. Aber auch in der Regierungskoalition knistert es angesichts dieses Vorschlags kräftig, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet.

Nur 41,4 Prozent der Bushaltestellen in Hessen barrierefrei

Landkarte Lage Hessen in Deutschland
Lage Hessen in Deutschland
Foto: Gemeinfrei

Wiesbaden (kobinet) Zum Stichtag 1. Januar 2022 waren in Hessen 41,4 Prozent der Bushaltestellen vollständig oder weitgehend barrierefrei ausgebaut. 24,4 Prozent der Bushaltestellen sind bisher aufgrund von begründeten Ausnahmen im Nahverkehrsplan vom barrierefreien Umbau ausgenommen. Dies und eine Reihe weiterer Infos geht aus einer Antwort des hessischen Ministers für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen vom 2. März 2022 auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag hervor.

Lebenshilfe Bayern: Menschen mit Behinderungen unterstützen

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Erlangen (kobinet) Die Lebenshilfe Bayern ist tief erschüttert über den Krieg in der Ukraine. „Wir sorgen uns vor allem auch um Menschen mit Behinderungen und ihre Familien, die in den Kriegsgebieten leben oder nun auf der Flucht sind“, betont die Landesvorsitzende Barbara Stamm und appelliert, bei allen Hilfsmaßnahmen deren besondere Bedürfnisse zu beachten.

Behindertenrechte sind Menschenrechte

ISL-Grafik: Inklusiv denken - auch in Notlagen
ISL-Grafik: Inklusiv denken – auch in Notlagen
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat sich zum Krieg in der Ukraine und zur Situation von Flüchtlingen und dabei besonders auch behinderter Flüchtender zu Wort gemeldet. Dabei stellt die Selbstvertretungsorganisation klar, dass Behindertenrechte Menschenrechte sind.

Gesetzentwurf zur geschäftsmäßigen Suizidhilfe vorgelegt

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die sogenannte geschäftsmäßige Suizidhilfe soll nach dem Willen einer fraktionsübergreifenden Gruppe von Abgeordneten des Deutschen Bundestages neu geregelt werden. Die bisherige Regelung in Paragraf 217 des Strafgesetzbuches (StGB) war vom Bundesverfassungsgericht Anfang 2020 für nichtig erklärt worden. Ein von 85 Abgeordneten aller Fraktionen mit Ausnahme der AfD gezeichneter Gesetzentwurf (20/904) sieht nun vor, dass die „geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“ grundsätzlich strafbar sein soll, wie es in einem Bericht von Heute im Bundestag heißt.

Tipps für jene, die jung an Demenz erkranken

Stilisiertes großes "A" mit dem Text:  Deutschen Alzheimer Gesellschaft - Selbsthilfe Demenz
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Demenzen treten nicht nur im höheren Lebensalter auf. In Deutschland sind rund 25.000 Menschen unter 65 Jahren an einer Demenz erkrankt. Die Diagnose betrifft auch in diesen Fällen die ganze Familie. Zusammen mit einer Gruppe junger Erwachsener, die jeweils ein demenzerkranktes Elternteil haben, hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft die Broschüre „Du bist nicht mehr wie früher“ entwickelt, die in dieser Situation Hilfestellung gibt.

Tipps zur Pflege am Pflegetelefon

Telefonhörer mit Tastenfeld
Telefonhörer mit Tastenfeld
Foto: H. Smikac

HANNOVER (kobinet) Wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird oder es nach Jahren der häuslichen Pflege zu Problemen kommt, dann können Angehörige mit der Situation überfordert sein. In einer solchen Situation können Ratsuchende beim SoVD-Pflegetelefon nützliche Tipps und Hilfestellungen für ihre individuelle Situation erhalten.

Gastgeberstädte gehen an den Start

Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023 - Weltkugel mit Fernsehturm
Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023

BERLIN (kobinet) Für das kommende Jahr bereiten 216 Host Towns (Gastgeberstädte) den Empfang für die internationalen Delegationen der Special Olympics World Games Berlin 2023 vor und setzen dabei inklusive Projekte vor Ort um. Mehr als 500 Vertreterinnen und Vertreter dieser Host Towns haben jetzt an der Online-Auftaktveranstaltung zum Start der größten Inklusionsbewegung Deutschlands teilgenommen.

Petition zum Krieg in der Ukraine – Netzwerk Leichte Sprache

Logo Netzwerk Leichte Sprache mit rotem Kreis Text Leichte Sprache
Logo Netzwerk Leichte Sprache
Foto: Netzwerk Leichte Sprache

Berlin (kobinet) Petition heißt: Bitte

Wir berichteten zur Lage behinderter Menschen in der Ukraine in einem Interview mit Stefanie Koehler. Das Interview enthält konkrete Umsetzungsvorschläge für die Politik, bezogen auf die Petition des Netzwerkes Leichte Sprache. Damit will das Netzwerk Leichte Sprache bewusst auf die Probleme der Menschen mit Behinderung aufmerksam machen und nicht allein auf die eigene Zielgruppe.

Die Petition ist für die Politiker:

Bundes-Kanzler Scholz

Ministerin Baerbock

Behinderten-Beauftragter Dusel

Jahresstatistik des Antidiskriminierungsbüros Sachsen veröffentlicht

Symbol Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: ht

Leipzig (kobinet) Das Antidiskriminierungsbüro (ADB) in Sachsen hat seine Fallzahlen aus der Beratungsarbeit in Sachsen veröffentlicht. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 hat das ADB Sachsen 429 Diskriminierungsfälle in Sachsen bearbeitet. In 2020 waren es insgesamt 411 bearbeitete Diskriminierungsfälle. Die Fallzahlen sind damit leicht gestiegen und bleiben auf einem insgesamt stabilen, hohen Niveau, wie das Antidiskriminierungsbüro mitteilt.

Stadt Gera bekommt Behindertenbeirat

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Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Gera (kobinet) Auch im thüringischen Gera soll es zukünftig einen Behindertenbeirat geben. Am 20. Januar 2022 wurde die Gründung eines Beirates für Menschen mit Behinderungen im Stadtrat der Stadt beschlossen. Mit der Gründung eines Behindertenbeirates werde die Umsetzung des Thüringer Maßnahmenplans zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention intensiver gestaltet, heißt es in einer Presseinformation der Stadt Gera.

Unfassbare Not braucht viel mehr Beachtung

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Dem entsetzlichen Krieg in der Ukraine sind Menschen mit Behinderung besonders schutzlos ausgeliefert. Ob sie nun bei ihrer Familie leben oder in Einrichtungen der Behindertenhilfe, sie können sich weder allein versorgen noch selbst in Sicherheit bringen. Darauf macht die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, aufmerksam. Sie appelliert: „Menschen mit Behinderung und ihre Familien dürfen in dieser dramatischen Situation nicht ihrem Schicksal überlassen werden. Ihre unfassbar große Not braucht viel mehr Beachtung.“

Haushalt des Landeswohlfahrtsverband Hessen verabschiedet

Logo: LWV Hessen
LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

Kassel (kobinet) Ausgaben in Höhe von 2,08 Milliarden beschlossen die Abgeordneten der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen am 9. März, als sie den LWV-Haushalt für 2022 verabschiedet haben. Das sind 92,86 Millionen Euro mehr als in 2021. Bestimmt wird der Haushalt 2022 – wie auch die vorheriger Jahre – durch die stetig steigende Zahl der leistungsberechtigten Menschen und deren gestiegenen Unterstützungsbedarf, wie es in einer Presseinformation des LWV Hessen heißt.

Gratulation zu 30 Jahre Peer Beratung von österreichischem Bundespräsidenten

Alexander Van der Bellen
Alexander Van der Bellen
Foto: Peter Lechner

Wien (kobibnet)

Wien (kobibnet) Am 12. März 2022 feiert das Zentrum für selbstbestimmtes Leben BIZEPS in Wien das 30-jährige Bestehen seiner Peer-Beratungsstelle. Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat zu diesem Anlass Gruß- und Dankesworte an die Aktiven von BIZEPS geschickt. In seiner Grußbotschaft weist der österreichische Bundespräsident auf die Wichtigkeit der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen hin und betont, dass es diesbezüglich noch einige Barrieren zu überwinden gilt, wie es in einem Bericht des Online-Nachrichtendienst BIZEPS heißt.

Große Sorge um Flüchtende mit Behinderungen

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Vor dem Hintergrund der Situation in der Ukraine und der zunehmenden Zahl an Flüchtenden appellieren die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern, die besonderen Belange von Geflüchteten mit Behinderungen in den Blick zu nehmen. Darauf weisen der Bundes-, sowie eine Reihe von Landesbehindertenbeauftragten hin.

Barrierefreiheit im Nordhessischen Verkehrsverbund konsequent sicherstellen

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) Der Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) und der Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) fordern als Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen entscheidende Verbesserungen bei der Fortschreibung des Nahverkehrsplans des Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) zur vollständigen Barrierefreiheit.

Chancen für echte Entlastungen verpasst

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Heute, am 9. März, wird die Bundesregierung voraussichtlich ein Gesetzespaket mit steuerlichen Maßnahmen beschließen, um Bürger*innen von den hohen Energiepreisen und den daraus folgenden Preissteigerungen zu entlasten. Die Präsidentin des Sozialverband VdK, Verena Bentele, kritisiert, dass dabei die Chancen für eine echte Enlastung angesichts steigender Energiepreise verpasst wurde.

Statements zum Internationalen Frauentag

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) Anlässlich des heute am 8. März stattfindenden Internationalen Frauentags haben sich eine Reihe von Akteur*innen auch zu den Belangen behinderter Frauen zu Wort gemeldet. Neben den bereits erschienenen Berichten, fasst die kobinet-Redaktion einige der Statements zusammen.

Behindertenbeauftragte schalten sich bei Ukraine-Hilfen ein

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Anfang März haben sich die Bundes- und Landesbehindertenbeauftragten unter anderem auf Initiative des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen, Arne Frankenstein, an die zuständigen Bundes- sowie Landesministerien gewendet und appelliert, die Belange behinderter Menschen bei der Koordinierung der Unterbringung und Versorgung besonders in den Blick zu nehmen. Unter anderem sprechen sich die Beauftragten in einem Schreiben an verantwortliche Akteur*innen für eine systematische Identifizierung von Geflüchteten mit Behinderungen und ihrer Bedarfe bei der Ankunft aus, heißt es auf der Internetseite des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen, wo auch das Schreiben der Beauftragten eingestellt wurde.

Behinderte Frauen und Mädchen bei Flucht unterstützen und berücksichtigen

Ineinandergreifende Hände
Ineinandergreifende Hände
Foto: Pixabay

Kassel (kobinet) Anlässlich des Internationalen Frauentages fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz von der Bundesregierung eine ressortübergreifende Berücksichtigung der Belange von Frauen und Mädchen mit Behinderungen. „Unsere Gedanken sind aktuell bei den Menschen in der Ukraine. Ihnen gilt unsere volle Solidarität. Frauen mit Behinderungen und ihre Kinder brauchen jetzt besondere Unterstützung bei der Flucht in sichere Gebiete oder aus dem Land. Wir bitten bei aller Unübersichtlichkeit im Land inständig darum, sie nicht zu vergessen“, erklärte Brigitte Faber, Projektleiterin beim Weibernetz.

Ina Fischer: Mit sportlichem Ehrgeiz für ein inklusives Erlangen

Ina Fischer
Ina Fischer
Foto: ZsL Erlangen Kommune Inklusiv

Erlangen (kobinet) Seit über fünf Jahren setzt sich Ina Fischer vom Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZsL) zusammen mit einer Reihe weiterer Akteur*innen für ein inklusives Erlangen ein. Herausgekommen ist dabei nicht nur das von der Aktion Mensch geförderte Projekt Kommune inklusiv, das die engagierte Frau in Erlangen koordiniert, sondern auch eine Reihe von Initiativen, die nach Ansicht des NETZWERK ARTIKEL 3 gute Nachrichten zur Inklusion sind. Ottmar Miles-Paul vom Projekt „Gute Nachrichten zur Inklusion“ traf die blinde Streiterin für Inklusion auf einen Kaffee in Erlangen und konnte dabei nicht nur deren sportlichen Ehrgeiz für ein inklusive Erlangen erleben, sondern erfuhr auch, was in Erlangen bereits in Sachen Inklusion erreicht wurde bzw. noch ansteht.

Selbstbestimmte Sexualität von Frauen mit Behinderungen

Britta Schlegel
Britta Schlegel
Foto: DIMR/Barbara Dietl

Berlin (kobinet) Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert zum heutigen Internationalen Frauentag am 8. März ein inklusives Gesundheitswesen, in dem Mädchen und Frauen mit Behinderungen selbst über ihren Körper, ihre Sexualität und ihre Familienplanung bestimmen können.

Studie: Doppelte Diskriminierung behinderter Frauen

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Geringer Lohn, wenig Führungspositionen, mehr Care-Arbeit: Viele Frauen in Deutschland kennen diese Benachteiligungen. Frauen mit Behinderung sind auf dem Arbeitsmarkt sogar doppelt von Diskriminierung betroffen. Sie bilden das Schlusslicht in Sachen fairer Behandlung. Das zeigt eine von der Aktion Mensch in Auftrag gegebene Studie, die diese in ihrem Newsletter mitteilt.

Frauen mit Behinderung durch Bildung stärken

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Marburg / Berlin (kobinet) „Wir Frauen mit Behinderung sind wertvoll und wollen mit Respekt behandelt werden“, erklärt Manuela Stock anlässlich des Weltfrauentages am 8. März. Die 46-jährige Marburgerin ist sogenannte Selbstvertreterin und Mitglied des Bundesvorstandes der Lebenshilfe. Gemeinsam mit der Lebenshilfe will sie Frauen mit Behinderung durch Bildung stärken.

Behinderte Frauen besser vor Gewalt schützen

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentags am 8. März weist der Berichterstatter für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss Hubert Hüppe auf die besondere Schutzbedürftigkeit von Frauen mit Behinderungen hin. Frauen mit Behinderungen müssten besser vor Gewalt geschützt werden, teilte der Bundestagsabgeordnete in einer Presseinformation mit.

Solidarität mit der Ukraine und den tauben Geflüchteten

Flagge Ukraine
Flagge Ukraine
Foto: public domain

Frankfurt (kobinet) Beim Austauschtreffen der Landes- und Fachverbände des Deutschen Gehörlosen-Bundes (DGB) am 5. März zur Lage in der Ukraine war Frau Cepcina, Präsidentin des Ukrainischen Gehörlosen-Bundes (UTOG) zu Gast und berichtete über die derzeitige Kriegssituation und wie die dortigen gehörlosen Menschen davon betroffen sind. Mittlerweile wurde eine Internetseite für Tipps für gehörlose Flüchtlinge eingerichtet.

Gleiche Bezahlung auch in der digitalen Arbeitswelt

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

HANNOVER (kobinet) In diesem Jahr fällt der Equal-Pay-Day, der jährlich begangen wird und nichts von seiner Aktualität verloren hat, auf den 7. März und somit drei Tage früher als im Jahr 2021. Aufgrund der weiterhin bestehenden Lohnlücke zwischen Frauen und Männern, haben Arbeitnehmerinnen bis zu diesem Tag rechnerisch ohne Bezahlung gearbeitet.

Gesetzentwurf zur allgemeinen Impfpflicht ab 18 Jahren

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Abgeordnete aus verschiedenen Fraktionen haben einem Bericht des Informationsdienstes Heute Im Bundestag zufolge einen Gesetzentwurf zur Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren vorgelegt. Zur Prävention gegen Sars-Cov-2 stünden gut verträgliche, sichere und hochwirksame Impfstoffe zur Verfügung, heißt es in dem Gesetzentwurf (20/899) zur Aufklärung, Beratung und Impfung aller Volljährigen.