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Frauenbeauftragte besser unterstützen

Logo: Bundes-Netzwerk der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen
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Foto: Bundes-Netzwerk der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen

Berlin (kobinet) Frauen-Beauftragte brauchen eine starke Interessens-Vertretung. Das machte das Bundes-Netzwerk Starke.Frauen.Machen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen deutlich. Das Netzwerk setzt sich für die Rechte der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen ein und will gemeinsam für eine gerechtere Gesellschaft streiten. Das Netzwerk hat den kobinet-nachrichten folgende Erklärung geschickt:

"Barriere-Freiheit ist ein wichtiges Thema im Kampf um Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.
Barriere-Freiheit wird oft noch als räumliche Veränderung gesehen.
Dabei geht es bei Barriere-Freiheit darum:
Alles im öffentlichen Leben wird für alle Menschen mit und ohne Behinderung zugänglich gemacht.
Alle Menschen können überall hin.
Alle Menschen verstehen alles.
Alle Menschen können mitreden.

Aber vor allem Frauen mit Beeinträchtigung haben oft besonders viele Barrieren.
Sie erleben Diskriminierungen, weil sie Frauen sind und eine Behinderung haben.
Frauen in der Eingliederungs-Hilfe werden oft benachteiligt.
Ihnen wird weniger zugetraut als den Männern.

Sie erleben besonders oft Gewalt.
Dabei erfahren vor allem Frauen mit Lernschwierigkeiten immer wieder:
'Mir wird nicht geglaubt, wenn ich erzähle was passiert ist.
Ich werde nicht ernst genommen, wenn ich sage was ich will und was nicht.'
Der Zugang zu Gewalt-Schutz ist immer noch voller Barrieren.
Frauen mit Behinderung haben auf Grund ihrer Beeinträchtigung teilweise keinen Zugang zu Beratungs-Angeboten und Schutz-Maßnahmen.

Frauen mit Behinderung müssen besser gefördert und gestärkt werden.
Es braucht Räume nur für Frauen.
Hier können Sie sich miteinander austauschen
und sich gegenseitig stärken.
Eleonore Brach, eine Vorstands-Frau von Starke.Frauen.Machen. e.V. fordert für den 5.Mai.2022:

'Frauen mit Beeinträchtigung erfahren immer noch zu viel Gewalt. Verbale und Körperliche.
Frauen mit Beeinträchtigungen haben nicht gelernt, zu sagen was sie wollen, was sie fühlen.
Es ist wichtig Nein! sagen zu können.
Die Frauen-Beauftragten in Einrichtungen hören den Frauen zu.
Die Frauen-Beauftragten beraten und begleiten die Frauen.
Sie zeigen den Frauen Möglichkeiten auf.
Sie bestärken die Frauen.
So macht die Frauen-Beauftragte barrierefreien Gewalt-Schutz.
Das brauchen wir in allen Einrichtungen!
Wir fordern, dass die Frauen-Beauftragte besser unterstützt werden!
Wir fordern, dass die Arbeit von Frauen-Beauftragten
besser finanziert wird.
Wir wollen gehört werden, wir wollen gesehen werden!'

Das Amt der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen ist ein wichtiger Schritt für die Gleichstellung von Frauen mit Behinderung.
Frauen-Beauftragte in Einrichtungen müssen ernst genommen werden.

Frauen-Beauftragte brauchen eine starke Interessens-Vertretung.
Das Bundes-Netzwerk Starke.Frauen.Machen.e.V. setzt sich für die Rechte der Frauen-Beauftragte ein.
Mehr Informationen zum Bundes-Netzwerk finden Sie hier: https://frauenbeauftragte.weibernetz.de/erkl%C3%A4r-filme.html#erklaer-film-5

Lassen Sie uns gemeinsam für eine gerechtere Gesellschaft kämpfen!"

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sgiltv6